(NLW) Dichtung und Wahrheit



Dichtung und Wahrheit

Es gibt Menschen mit Schreibbegabung, die können (auch hier) Anekdoten mit Blick auf ihr bewegtes Leben, ja einen ganzen poetischen Lebensrückblick erzählen, aber in verklärter Form. Dass etwas war, und dass es im Rückblick (evtl.) gut war, aber nicht exakt was war. Sie können auch erdachte Personen in ihre Rolle transferieren, also Novellen, Romane schreiben, transzente Gedanken darauf bauen. Es bleibt aber der Spalt zur Wirklichkeit. Jeder hat Gedanken zu anderem und freierem Leben als in unserer Gesellschaft üblich. Wie kann ich aber solche Gedanken mit Träumen und Phantasie verknüpfen, dass sie mir – zumindest für einen Moment – wahr und wirklich erscheinen, und wie kann ich vermeiden, autodidaktisch unaufgesetzt daherzukommen, wenn ich wirklich nur aus meinem Leben greife. Der Leser sollte klar wissen, was ist Realität (die auch ich u.U noch nicht verarbeitet habe) und was wird zum gemeinsamen Resümieren „aufgetischt“.
 


Anzeige

Kommentare (1)

Syrdal


Lieber Manfred, du fragst „...wie kann ich vermeiden, autodidaktisch unaufgesetzt daherzukommen...?“ Die Antwort hast du bereits in der Überschrift selbst benannt: Wahrheit! – Alle „Dichtung“ (frei ersonnene Zufügung) weglassen und stets und immer bei der Wahrheit bleiben, vermeidet autodidaktische Unaufgesetztheit...
 
...meint
Syrdal


Anzeige