(NLW) Unterschiedliche Verständnisebenen



Unterschiedliche Verständniswelten

Vor einiger Zeit stand in einem Blog und den Antworten dazu zu lesen:

Blog:
Wenn ich dir nach intensiver Faktendiskussion gar nicht beipflichten kann, siehe bitte, dass deine Fantasiewelt insoweit eine ganz andere ist als meine. Das muss uns nicht entzweien, wie leben in einer Kultur der Vielfalt. Wenn ich etwas von dir übernehmen kann, dann siehe das nicht als Diebstahl an, Unsere Fantasiewelten müssen offen sein wie Tauschbörsen, auf Gutes und Richtiges gibt es keine Autorschaft.
Wenn du meine Fantasiewelt als gegnerisch ansiehst, dann sage es mir und ziehe dich zurück, sie ist nicht raubtierhaft und feindlich. Wir leben in Frieden nebeneinander und kommen im Zuge der Zeit gegebenenfalls auch zu anderen Ansichten und Einsichten.
 
Antwort 1
Es  stellt sich uns die Frage: was ist meins, was ist deins. 
So kann ich zu mir nehmen, was zu mir gehört,
und dem anderen lassen, was zu ihm gehört. 
 
Antwort 2
Leider ist meine Erfahrung eine andere. Konkurrenz, Überlebenskampf und Missverständnis ist der Alltag. Doch gerade deshalb muss man dagegenhalten.

Meine Überlegung zu den Antworten

Ist die Zuordnung meines Verhaltens bzw. deines Verhaltens überhaupt klar erkennbar und
darf ich das andernfalls auf sich beruhen lassen oder sollten wir Missverständnisse, so weit friedlich möglich, auf jeden Fall ausräumen?.

Kann man mit Toleranz aus dem Ufer laufendes Weltgeschehen ändern?
Muss ich nicht vielmehr für das was ich klar erkennen und belegen kann, rigoros kämpfen?
Und dich ggf. beiseite schieben? Nicht als „Feind“, sondern als Störfaktor meines berechtigten Bemühens.
 


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Kommentare (1)

Roxanna

Kein Mensch, lieber Manfred ist wie der andere. So wie seine Prägungen, seine Sozialisierungen sind, wird er seine Umwelt erleben. Manchmal, wenn aneinander vorbeigeredet wird, erinnere ich mich an den Turmbau zu Babel. Missverständnisse passieren ständig und können gar nicht immer geklärt werden, weil sie, z.B. wenn der Kontakt nur schriftlich besteht, oft gar nicht erkannt werden und so stehenbleiben. Merkwürdigerweise erscheint mir das zwischenmenschliche Miteinander immer komplizierter, je älter ich werde. Dachte ich doch mit zunehmender Lebenserfahrung würde es leichter.

Liebe Grüße
Brigitte


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