Es lag ein Frosch im Grase
und machte allen eine lange Nase,
schaute fröhlich in den Himmel,
und träumt er wär ein Schimmel.

Da kam ein Storch daher gestakst,
er fragt den Frosch, was er da quackst,
schnappt flugs ihn mit dem Storchenschnabel
und schluckt ihn runter bis zum Nabel.

So endet Fröschleins Traum
Vom Himmel und vom Schimmel
Im finstren Storchenmagen,
Was soll man dazu sagen?

Roxanna

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Kommentare (25)

Roxanna Liebe lillii,

du bringst hier den Wetterfrosch ins Spiel, auch eine schöne Variante . Wir könnten es im Moment doch so gut gebrauchen, dass er auf den Stein steigt und uns endlich mal wieder schönes Wetter bringt nach diesem langen Winter. Dir ein herzliches Dankeschön für eine weitere heitere Variante des Fröschchenthemas.

Herzliche Grüße von
Roxanna
lillii Hier wurd schon viel herumgedichtet,
doch mein Geheimnis nicht gelüftet-
Bin nur ein kleiner Wetterfrosch,
kletterte ein wenig hoch-
sitze nun auf einem Stein,
warte auf den Sonnenschein,
denn...

Flüchte ich durch grüne Auen,
wird sich was zusammenbrauen.

Hüpfe ich durchs Schilf geschwind,
kommt bestimmt ein Wirbelwind.

drum lieber so...

Wenn ich auf den Stein nun steige,
auf der Jagd nach großen Fliegen,
euch dabei mein Lächeln zeige,
werden wir schönes Wetter kriegen.

wetterfrosch lillii lässt grüßen
Roxanna Liebes immergruen,

ich freue mich wirklich sehr, dass aus meinem Reimchen so ein heiteres Spiel entstanden ist, an dem du dich auch so gekonnt (von wegen akzeptabel ) beteiligst. Deine Version der Geschichte, dass aus diesem armen Fröschlein nun ein Königssohn wird, die gefällt mir auch ausgesprochen gut .Ja und um nichts anderes geht es hier als Spaß und Freude zu haben. Ich danke dir sehr herzlich.

Liebe Grüße an dich von
Roxanna
immergruen Es sitzt ein Frosch auf einem Stein
Der Stein ist groß, der Frosch ist klein.
Er quakt voll Sehnsucht nach dem Teich
Aus dem er kommt. Wo ist er gleich?
Doch weit und breit ist kein Gewässer.
Da denkt der Frosch: Ich weiß das besser.
Ich bin kein Frosch, ich bin ein Held.
Ich hüpf schnell über dieses Feld,
dann bin ich mitten drin im Nassen
und kann mein Glück noch gar nicht fassen.
Am Wege saß ein Mägdelein.
Das wollte gern Prinzessin sein.
Es sah den Frosch und hob ihn auf,
es setzte ihm ein Krönlein auf.
Dann küsste sie ihn lang und heftig
Es knallte laut, er fluchte deftig,
und sie bekam, das war der Lohn,
den lang ersehnten Königsohn.

Naja, unter Spaß ist es vielleicht akzeptabel.
das immergruen
Roxanna Liebe Marina,

herzlich gelacht habe ich über deine Verse. Danke, dass auch du den Faden aufgenommen hast . Ich freue mich über so viel Heiterkeit, die doch einfach gut tut.

Herzliche Grüße an dich von
Roxanna
marina Ich lese gerade das Gereimte,
das mancher hier zusammenleimte
mit Witz, für Nonsens gar Gespür,
ein solches Tun das lob ich mir.
Zuerst vom Schimmel träumt der Frosch,
bis dieses Träumen flugs erlosch
im Storchenmagen, welch ein Graus,
Träumt dann vom Rappen, ei der Daus!

Ich biete noch ein and'res Tier,
von Schlangen träumt er, glaubt es mir!
Der Anblick unsern Storch erfreute,
er stürzt sich gleich auf diese Beute,
die seinen Magen reicher füllt
als Fröschlein, das sich flugs umhüllt
mit Tarngesträuch; weil sichtbeschränkt
des Storchens Blick wird umgelenkt.

Marina

Ja, Nonsens macht Spaß!
Roxanna Du, liebe Clematis beleuchtest noch einmal eine ganze andere Seite der Tragödie . Mit Freude habe ich deine Verse gelesen und mich amüsiert. Ich esse auch so gerne Spätzle, darf ich mal vorbeikommen? Ein herzliches Dankeschön dir für deine Verse und die Erheiterung.

Liebe Grüße
Roxanna
Roxanna Das überrascht mich nun doch über die Maßen, lieber Elbwolf, von dir Aufmerksamkeit für mein Reimchen zu bekommen. Es ist ja wie ein Ritterschlag oder wie nennt man das bei den Damen? Großen Spaß und Freude macht es, wie du das Fröschlein-Thema aufgenommen und gedichtet hast. Ich finde auch, von Zeit zu Zeit, das innere Kind herauszulassen und Nonsens zu machen tut gut und ist schön . Ich danke dir sehr herzlich

Roxanna
Clematis So gehts, wenn Frosch nicht immer wach,
und träumt von einem flotten Schimmel.
Da naht schon drohend Ungemach
dem Frosch mit seinem blöden Fimmel.

Ich denk bei mir so ganz im stillen:
der Storch muss auch den Magen füllen.
Bin froh, dass ich noch Spätzle hab,
denn solche Schenkel lehn ich ab.

Clematis
elbwolf Was aber führt der Frosch im Schilde
der auf dem Stein da sitzt im Bilde?
Zum einen rümpft er bloß die Nase
auf das, was quakt im grünen Grase
und denkt, ich hab doch keinen Fimmel
und träume tags vom weißen Schimmel:
ich setz mir auf die Augen Klappen
und stell mir vor den schwarzen Rappen –
dann wird es rings um mich gleich Nacht,
so dass der Storch beim Staksen kracht
an diesen Stein, auf dem ich sitze,
und mache nichts als laufend Witze!
[/indent][i]Aber Nonsens ist … ist … schööön,
meint elbwolf – grüßend!

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PS: Wer hätte denn ebenfalls noch ein "harmloses Verslein" übrig?
Roxanna Hallo Fred,

ich bin sehr überrascht, dass du mein kleines Reimchen noch einmal aus der Versenkung geholt und kommentiert hast. Ich danke dir sehr herzlich. Dein Gedicht, die Froschgelüste, die haben es aber in sich. Da ist meines wirklich harmlos dagegen .

Herzlichen Gruß
Roxanna
fred-lang Zum Beispiel, dass diese auf den ersten Blick nicht gerade weltbewegenden Verse auf den zweiten aber recht nachdenklich machen: wie schnell wechseln Glück und Unglück einander ab. Danke für die Anregung!

Herzliche Grüße
Fred

Hier noch ein Froschgedicht >>>
Roxanna lieber Hade, sage ich ein herzliches Dankeschön für deinen Kommentar. Es freut mich, dass dir mein kleines Froschgedicht gefallen hat .

Herzliche Grüße zurück von
Roxanna
protes bin gerade auf deine kleines froschgedicht gestoßen
alles was zum lachen anregt und auch ein kleiner sinn dahinter zu finden ist --- gefällt mir ---
herzliche Grüße hade
Roxanna über deinen Komemntar - sogar mit Reim - habe ich mich besonders gefreut. Und ich freu mich entdeckt zu haben, dass Reimen eines der besten Stimmungsaufheller ist, die es gibt.

Meinen Reim würde ich nun noch ergänzen wollen mit den Zeilen:

Es ist zu spät fürs Fröschlein dieser Rat,
den ich hätt' geben können in der Tat:
Träume in den Himmel sind vergebens,
bezahltst du's mit Verlust des Lebens .

Auf weiter fröhliches Reimen und besonders herzliche Grüße an dich von
Roxanna
Roxanna ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar. Ja so ist das Leben, ehe man sich's versieht, wird man gefressen , wenn man nicht aufpasst.
Mein Storch hatte im Gegensatz zu deinem Kätzchen anschließend keine Magenprobleme .
Freue mich, auch von dir wieder zu lesen.

Lieben Gruß
Roxanna
ramires Für solche "tragischen" Späße in Reimform bin ich immer zu haben, Roxana.

Nur ist ein Frosch-Fan nun in Trauer,
mancher vielleicht sogar sauer,
dass der Storch den Quaker schnappte
und mit dem Schnabel danach klapp(er)te!
Ich könnte das durchaus verstehen,
es tut auch mir zu Herzen gehen.

LG *Ramires*
Josephine Hat mir gut gefallen. Eine eigentlich schlimme Sache heiter gesehen. Wie das Leben nun einmal ist. Hat was von Wilhelm Busch.
Liebe Grüße
Josephine
Roxanna Liebe Agathe, lieber Willy,

ich danke euch sehr herzlich für eure launigen netten Schmunzel-Kommentare .

Liebe Grüße
Brigitte
APet Hoffentlich war er kein Froschkönig und lässt nun seine Prinzessin sitzen.
Doch er wollte ja ein Schimmel sein und nicht ein König. Also kann die Prinzessin noch hoffen...

Lieben Gruss, Agathe
Willy Armer Frosch, wäre er doch ein Kampf-Frosch geworden oder einer von den kleinen, knallbunten, die verschont bleiben,
weil sie voller Gift sind.

lg
Willy
Roxanna herzlichen Dank für deinen netten Kommentar. Genau so war es gedacht zum Schmunzeln und sich ein wenig amüsieren.

LG
Brigitte
CajaRH So schnell kann's gehen wenn "Frosch" nicht wachsam ist.
Herrlich, Roxanna, ich habe mich köstlich amüsiert!
Ja,

Viele Grüße, Regina
Roxanna ich habe eben so über deinen Kommenar. Das Bild ist genial. Danke für deinen Kommentar und das herzhafte Gelächter.

LG
Roxanna
haumi Hi Roxanna,
Das muss nicht unbedingt sein, es gibt auch Frösche die kämpfen bis zum Letzten.
Schau mal:


LG

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