Die Stadt ist in Nebel eingehüllt
nass-kalte Luft schlägt mir entgegen
es bietet sich ein gespenstiges Bild
bizarre, kahle Bäume an den Wegen

Still liegt der Park, einsam der See
im Dunst der Nebelwand
bald wird er kommen, der erste Schnee
bedeckt die Natur mit weißem Gewand

Ein Sonnenstrahl bricht
durch die dichte Nebelschicht
Bäume spiegeln sich
auf der Wasserfläche im Sonnenlicht

Bald wird der Nebel sich lichten
zur späteren Morgenstunde
kann man Jogger sichten
sie drehen ihre Runde

Dort kommt eine junge Frau
mit ihrem Freund auf vier Pfoten
die Wege sind noch feucht vom Tau
Vorsicht ist geboten

Langsam erwacht wieder Leben
die Nebelfelder steigen
emsiges Laufen und Streben
der Himmel wird blau sich zeigen

© Wichtel Carola

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Kommentare (4)

indeed denn auch der November hat seine guten Tage - nur manchmal eben nicht immer sichtbar auf dem ersten Blick.
Mit lieben Gruß
Ingrid
traumvergessen dein Gedicht beschreibt den November so wie er ist. Gut beobachtet - gut gereimt.

Liebe Grüße
Gerd
samti dein Gedicht lst schön, leider sieht es bei mir nun nicht mehr danach aus, als würde sich der Himmel nochmals blau färben. Eher sieht er nach Schnee aus. Bald haben wir ja den trüben November geschafft. Um so netter von dir ihm auch ein paar nette Worte zu gönnen.Vielleicht scheint ja dann doch noch etwas Sonnenschein zu dir durch. Sei lieb gegrüßt. Helga
KarinIlona Liebe Carola, dein Gedicht gefällt mir. Du drückst deine Gedanken und Empfindungen über den November gar nicht so grau und düster aus, wie man es für den November erwartet. Bei dir wird der Himmel schon wieder blau. Das finde ich so hoffnungsvoll. Auch ich beobachte den November zur Zeit gerade an der Ostsee gar nicht entmutigt ob der tristen Jahreszeit.
Optimistische Grüße,
Karilona

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