Ob je ein Mann...
 
Ob je ein Mann
es lernen kann,
die Liebe einer Frau
aus ihren Augen abzulesen?
Ob jemals es ihm möglich wird,
in seinem Herzen zu erspüren,
was S I E,
die Angebetete,
bewegt,
in welchen Wünschen,
welcher Sehnsucht
sich ihre Seele wiegt?
Ob sich das Weib vorstellen kann,
in welche Not
sich mancher Mann begibt,
wenn ER erkennt
und es sich zugibt,
dass er liebt?
Ob je es darauf Antwort gibt,
bleibt ungewiss und offen...
....................
Wichtig nur ist,
es haben sich
zwei schwingungsgleiche Seelen
inniglich liebend verbunden.
 
© Syrdal 2017

 


Anzeige

Kommentare (20)

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Vielen Dank auch
für das
 Schneeflocke 
an
fred-lang
mit herzlichen Grüßen von
Syrdal

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Vielen Dank
für die
 Schneeflocke Schneeflocke Schneeflocke
an
Ane und
Christine 62
mit herzlichen Grüßen von
Syrdal

Anabell23
Anabell23
Mitglied

Ich denke schon, daß es einem sehr einfühlsamen Mann möglich ist, die Liebe
einer Frau zu erspüren und sie aus ihren Augen abzulesen, sollte sie es ihm nicht
in aller Deutlichkeit zeigen.  Und ich könnte mir gut vorstellen, daß Männer wie
Du, -das verraten schon Deine Verse und Gedichte- damit auch kein Problem haben;
aber es gibt auch die Anderen.

Auch weiß ich, daß ein Weib,  die Nöte eines Mannes sehr gut kennt und nicht
erst erspüren muß, wenn er sich eingesteht, daß er sie liebt und verliebt ist.
Und oft sagt ja ein Blick mehr als tausend Worte.
Sie kennt seine Sehnsucht, die sie ja gleichermaßen hat und nur zu gerne mit ihm
teilen möchte. Sie liebt und braucht seine Nähe ebenso und wünscht sich nichts
mehr als inniglich liebend mit ihm verbunden zu sein.
Dann schwingen auch ihre Seelen im Gleichklang und das ist ganz herrlich.

Das ist meine Antwort darauf lieber Syrdal.

Ganz liebe Grüße
Uscha

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Und wunderbar sind Deine Worte und Gedanken, liebe Uscha, zu dem, was ich da im Gedicht eher fragend und zum Nachdenken anregend in den Raum gestellt habe.
Dafür dankt Dir

mit sonnigen Grüßen an diesem schönen Herbsttag
Syrdal

werderanerin
werderanerin
Mitglied

Auch wenn "zwei schwingungsgleiche Seelen innig liebend verbunden" sind, heißt das ja noch lange nicht, dass "Mann" auch immer weiß, was die "Liebste" möchte...lieber Syrdal.

Das ist doch oftmals sehr schwierig und viele Männer geben recht schnell auf, wollen nicht wissen, was eine Frau glücklich macht...weil sie sich ja dann mit den Wünschen auseinandersetzen müßten...und sehen würden, dass Frauen nunmal anders fühlen !

Warum zerbrechen soviele Beziehungen..., weil es irgendwann einmal keinen Grund mehr gibt, zusammen zu bleiben, die Gefühle sind erloschen !

Ich persönlich weiß, dass Beziehung immer auch Arbeit bedeutet..., denn nichts in einer Beziehung kann man dem Selbstlauf überlassen.
Respekt und Achtung dem Partner gegenüber sind wohl die wichtisgten Vorraussetzungen, damit Beide sich wohlfühlen können.

Vergessen wir nicht... Niemand ist vollkommen !

Kristine



 

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Liebe Kristine,
 
Deinen lebenserfahrenen Betrachtungen ist nichts hinzu zu fügen, alles möchte ich so unterschreiben, wie Du es hier dargelegt hast.
 
Eines aber ist wohl wichtig:
Dass ein jeder ehrlich bemüht sein sollte, um Vollkommenheit zu ringen. Dann wäre schon viel erreicht...
 
Herzlich grüßt
Syrdal

protes
protes
Mitglied

ja, da haben wir es wieder
und es ist gut, dass es die rätsel gibt
weil sie die spannung erhöhen und erhalten

wichtig ist am ende nur die liebe

schön hast es wieder geschrieben
herzliche grüße hade

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Lieber hade,
 
Rätsel erhöhen und erhalten die Spannung. Und wenn dann die Liebe weiterhin in allen Bereichen gespannt und feurig prickelt, erfüllt sich, was erfüllt werden will... wieder und wieder.
 
Mit Dank für Deine weisen Worte grüßt
Syrdal

Elbstromerin
Elbstromerin
Mitglied

Ach Syrdal, seufz, was für ein schönes Liebesgedicht  Du  wieder geschrieben hast.
Meine Erinnerungen dazu gehören heute einmal nur ganz mir.
Ich sage danke und grüße Dich.
Elbstromerin

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Liebe Elbstromerin,
lass Dich in diese unendlich schönen Erinnerungen fallen... und erfreue Dich herzinnigst an allem, was war.

Ganz liebe Grüße kommen dazu von
Syrdal

Willy

Ich denke, es ist gut, wenn einiges in der Schwebe bleibt. Es ist ein bisschen wie beim Zaubern, wissen wir um den Trick, ist die Freude um die Hälfte reduziert.

Die hohe Anzahl von Scheidungen lässt vermuten, dass viele nicht das Glück hatten, die Nadel im Heuhaufen zu finden.
Frauen in ihren Denken und Handeln sind mir bis heute ein Rätsel geblieben, obwohl ich schon berufsbedingt in meinem Leben mit sehr viel Frauen zu tun hatte.
Für manche Dinge haben Frauen zusätzliche Sinne; z.B.  hören sie das Gras wachsen, d. h. sie erkennen sofort, wenn Mann oder Kinder etwas ausgefressen haben. Ist das Kind in lebensbedrohliche Lage geraten, können sie Kräfte entwickeln, Lasten heben, wozu ein Mann nicht im Stande ist und sie empfangen ein Signal, wenn einer ihrer Lieben in Not ist und das über Meere hinweg.
Willy
signature_1(2).gif

 

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Hallo Willy,
 
es ist wohl in der Tat so, dass „viele nicht das Glück hatten, die Nadel im Heuhaufen zu finden.“ Der „Heuhaufen“ ist groß, aber die Geduld und die Ausdauer sind klein!

Auch gehe ich gerne mit, dass die Frauen oft ganz spezielle „Antennen“ besitzen, die es ihnen ermöglichen, selbst imaginäre oder nicht offen sichtbare Dinge zu erspüren, wie es einem „kopfgesteuerten“ Mann – diesem gefühlsunterdrückenden Rationalisten – kaum möglich ist. Deine Sicht ist da sehr klar. Ich denke, dass viele, besser gesagt die meisten Männer da noch viel aufzuholen haben. – Möge es wenigstens den ehrlich Bemühten gelingen...
 
LG
Syrdal

nnamttor44
nnamttor44
Mitglied

Tja, lieber Syrdal,
ich hatte diese Stecknadel im Heuhaufen auch gefunden. Aber mein Vater hatte mit mir anderes vor, wir durften nicht heiraten.

Stattdessen zog ich es vor, vor ihm mit einem Mann in die Ehe zu entfliehen, den er für mich ausgewählt hatte. In dessen Augen sah ich mit zunehmendem Lebensalter immer öfter Hass, Ablehnung. Er hatte auch nicht heiraten wollen, aber ihn lockten weltliche Güter, weshalb er JA sagte.

Später hatte ich oft das Gefühl: wenn Augen töten könnten - so bitterböse wurde sein Blick ...

nnamttor44 

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Deine durchlittenen Erfahrungen kann man nur mit einem sichtlichen Erschrecken quittieren und freilich mit dem Unverständnis, dass in unserer aufgeklärten Generation soetwas noch möglich war. Immerhin bestimmten - zumindest in der DDR - die Frauen selbst, wann und wen sie heireten würden (mit sehr, sehr wenigen Ausnahmen in zurückgebliebenen Kreisen).. Für mich ist nicht auszudenken, wie ich da gehandelt hätte... Jetzt aber bleibt nur, Dir für die vor Dir liegende Zeit ein Dich in allem versöhnendes Glück zu wünschen. Möge es Balsam sein auf die erlttenen Narben der „Verletzungen“ von Herz und Seele.
 
Einen leisen Gruß des Verstehens sendet Dir
Syrdal

Muscari
Muscari
Mitglied

Lieber Syrdal,
"Ob ein Mann, ob eine Frau..."
Dein Gedicht hat mich lächeln lassen.
Ich kann mich Renate ladybird nur anschließen, denn auch ich hatte/habe das Glück, vor 60 Jahren die Stecknadel im Heuhaufen gefunden zu haben.
"Heuhaufen" im wahrsten Wortsinn ....


Mit sonnigem Gruß,
Andrea

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Lieber Andrea,
 
Dein Lächeln zeugt von wunderbarer Lebenserfahrung und Weisheit... zudem vom Glück schönster Erinnerungen.
 
Ach, hätten doch nur alle Menschen diese Erfahrung, sie hätten ein erfülltes Leben.
 
Liebe Grüße zum heimeligen Herbstabend
Syrdal

Tulpenbluete13
Tulpenbluete13
Mitglied

Lieber Syrdal,

ja ich denke, daß es ein Mann schon an den Augen der Frau erkennen kann ob sie ihn liebt- er muß sich aber schon die Zeit nehmen und sich richtig darin "versenken"- und ich glaube  nicht, daß ein Mann sich "in Not" begibt, wenn er zugibt, daß er "sie" liebt. Umgekehrt gilt das aber genauso..

Im übrigen sollte man einfach über seine Gefühle  (auch /und über seine Wünsche und Sehnsüchte) reden, dann weiß jeder wie er "dran" ist... und ja zu den schwingungsgleichen Seelen,....das gibt es ich habe es selbst erlebt..

Das sagt Dir eine Frau (und die muß es ja wissen- lach..schmunzel)Zwinkern

Deine Gedanken haben mir gefalllen und mich zum Nachdenken gebracht.
Danke für den Anstoß und einen wunderschönen, spätsommerlichen Tag (vielleicht mit einem Einkehr in einem  Cafe im wunderschönen Alsfeld?)

wünscht Dir Angelika

 

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Lieber Angelika,
 
ja, ob man sich liebt, das lässt sich durchaus gegenseitig erfahren, aber die tiefinnigen Wünsche der geliebten Frau kann man(n) allein mit den Augen kaum „sehen“ (erkennen), das geht nur mit den „Augen des Herzens“. Und da gebe ich zu, dass die Verschiedenheiten zwischen Mann und Frau gegenseitig tief verwobener Vertrautheit bedürfen, um die Herzensaugen zu öffnen. – Ein ewiges Thema...!
 
Recht hast Du aber ganz bestimmt mit dem wichtigen Hinweis auf das Miteinander-Reden, denn hier ist in Umkehrung des bekannten Sprichwortes das Reden Gold!
 
Danke für Deine Nachdenklichkeiten und
liebe Abendgrüße
Syrdal

ladybird
ladybird
Mitglied

Diesen Mann , den Du beschreibst,
lieber Syrdal
ist die  "STECKNADEL im HEUHAUFEN " und ich hatte das große Glück,
diese Stecknadel einst gefunden zu haben.
mit Gruß aus dem wieder sommerlichen Rheinland
Renate

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Lieber Renate,
 
gotlob geschieht es doch immer wieder, dass jemand im Leben seine „Stecknadel im Heuhaufen“ findet. Wichtig ist es aber dann, sich stets und immer gegenseitig mit Dankbarkeit und Würde anzunehmen, was sich vor allem dann bewähren muss, wenn es mal „nicht so rund“ läuft. Wo dies der Fall ist, gibt es nur gute Tage... Schön, dass Du auf solche eine wunderbare Verbindung zurück blicken kannst.
 
Liebe Grüße zu Dir von
Syrdal


Anzeige