Diesen Blog habe ich in erster Linie dir, Anjeli, gewidmet, aber auch allen anderen, die um mich gebangt, mir ihre positiven Energien geschickt, für mich gebetet, Kerzen angezündet, Daumen gedrückt, reale Post, PNs, e-mails und kleine Büchlein, deren Inhalte mich nicht das Lächeln verlernen ließen, obwohl mir diverse Male ob der nie enden wollenden Voruntersuchungen mit modernsten Maschinen, Chemos, Bestrahlungen sowie unzähligen Pieksereien, bis fast keine freie Vene mehr zu finden war.

Wie habe ich mich gefreut, wenn wieder eine Schwester strahlend und einen Brief, eine Karte oder ein Päckchen schwenkend an mein Hightec-Krankenbett schwebte und sich mit mir freute, mir, deren Tag durch die vielen Schläuche, Infusionen und Medikamentengaben nicht so die tolle Abwechslung hatte.

Ich möchte es nicht versäumen, dir, meine liebe Anji, auch hier noch einmal dafür zu danken, mit welcher Spontanität und mit welchem Engagement du meiner Bitte ohne zu zögern nachgekommen bist, hier im ST die Kontaktperson für meine beste Freundin Gitti hier Berlin zu sein, die fast täglich mit meinem in Berlin lebenden Sohn an meinem Krankenbett stand, mich drückte, mir Mut machte und in den Arm nahm, wenn es mal wieder bergab ging oder mir vor Freude über einen winzigen Fortschritt die Tränen übers Gesicht kullerten.

Als mir im Januar beim MRT die Diagnose „bösartiger Lungentumor“ mitgeteilt wurde, riss es mir erst mal den Boden unter den Füßen weg, zumal, wie du weißt, ich ja noch voll und engagiert im Berufsleben als Chefsekretärin in Personalunion auch das Personalbüro führe mit 400 zu verwaltenden und zu „betreuenden Schäfchen“ stand und (vielleicht verkürzt) noch stehen werde – man/frau wird sehen. Mein Chef, der in dieser Zeit zum besten Chef der Welt aufgestiegen ist, wartet jedenfalls auf mich. Seine Assistentin versucht seither die Lücke mehr schlecht und recht, da sie ja gezwungener Maßen ins kalte Wasser springen musste, zu füllen, was zu nicht geringen Schwierigkeiten führte, da ein Mädel mit 23, wenn auch studiert, eine in 20 Jahren aufgebaute Routine und ein System nicht von heute auf morgen bewältigen kann. Aber die kleene Linda-Mylen schlägt sich wacker – chapeau !!!

Das an die Diagnose anschließende Gespräch, das der Kardiologe mit mir führte, war äußerst einfühlsam und sensibel. Noch am selben Tag machte er einen Termin mit der Onkologin meines Vertrauens, die mich nur wenige Tage später Anfang Februar ins Krankenhaus einwies.

Wie in Trance fuhr ich nach Hause. Tausend Gedanken rasten durch meinen Kopf, setzte mich, nachdem ich die Schreckensnachricht telefonisch meinen Söhnen, meinem Chef und erreichbaren engsten Freunden mitgeteilt hatte, an den Schreibtisch und ging in den ST.

Fair wäre es und ich habe auch das Bedürfnis, ging es mir durch den Kopf, den mir nahe stehenden Menschen im ST „reinen Wein“ einzuschenken. Sie sollten wissen, warum ich plötzlich nicht mehr da bin. lifong lag zu dieser Zeit bereits im Sterben und so sah ich mit der Diagnose „Lungenkrebs“ auch mein Schicksal besiegelt.

Also setzte ich mich hin mit dem Vorhaben die Name der mir nahe stehenden Personen aufzuschreiben. Als ich fertig war, sah ich auf meinem Zettel ca. 40 Namen und so legte ich los und schrieb einen nach dem anderen an mit der Bitte um Diskretion.

Was folgte waren 6 Chemos gekoppelt mit 25 Bestrahlungen und einigen kurzen Heimaturlaube zwischendurch. Schließlich teilte man der kleinen glatzköpfigen Frau mit, dass die Therapie erfolgreich gewesen sei – erfolgreich insofern, dass der Tumor nun „nur“ noch 7,5 cm von ehemals 9,5 cm Größe geschrumpft und nun operabel sei.

Allen Mut und alle Zweifel in eine große Kiepe gepackt, habe ich einige Nächte darüber geschlafen, ob ich mich weiteren Radiochemos unterziehen sollte und somit in Kauf nehme, dass der Tumor noch kleiner würde und umliegende Organe irreparable Schäden nehmen und ich mit dem Krebs über kurz oder lang leben würde oder ich einer großen OP zustimme, die kein Spaziergang (so die Ärzte) werden würde, aber die Chance auf Heilung verspricht.

Schlussendlich entschied ich mich für die OP, worauf der behandelnde Radiologe im Virchow-Klinikum mich für 4 Wochen nach Hause zur Regenerierung des Körpers und zum Kräftesammeln um die Osterzeit nach Hause schickte. Eben in diesen Wochen hat mir der ST viel Ablenkung und Spaß gebracht, denn natürlich hatte ich eine unsagbar sch…… Angst vor diesem Eingriff, der nicht unter Kindergeburtstag einzuordnen sei, da neben dem Tumor auch noch der obere rechte und die Hälfte des mittleren Lungenlappens sowie 2 Rippen, die der Tumor ebenfalls schon angefressen hatte, entfernt werden sollten. Erschwerend hinzu kam mein COPD, was mir eh schon seit 2004 eine gewisse Luftnot bescherte und man mir nicht versprechen konnte, welcher Qualität meine Atmung nach der OP sei. Wie man sich locker vorstellen konnte, schlug mein Kopfkino Purzelbäume.

Mit bangem Herzen fand ich mich am 13.5. in der Charité in Berlin Mitte zu den nötigen Voruntersuchungen sowie dem Gespräch mit dem Narkosearzt ein. Der OP-Termin war für den 14.5. um 11 Uhr angesetzt. Es wurde 13.30 Uhr bis ich endlich in den OP gefahren wurde. 2,5 endlose Stunden vollgepackt mit Ängsten, Nöten und Gedanken, die ich lieber nicht noch mal denken mag.

Nachdem ich nochmal unter einem Beruhigungsmittel bis ca. 16 Uhr in der Narkosevorbereitung verbracht hatte, war es dann so weit. Meine Gitti erzählte mir später, dass sie nach einigen Anrufen, dann endlich gegen 1.30 Uhr die Auskunft erhielt, ich sei seit kurzem im „Aufwachraum“ und es sei alles soweit gut gegangen.

Ich erwachte mit einer Sauerstoffmaske, die alles hergeben musste, nämlich 100% - mehr ging nicht. 2 Tage plagte mich Atem- und Sauerstoffmangel bis mir schließlich eröffnet wurde, dass ein Luftröhrenschnitt die einzige Möglichkeit sei, mir weiterhin ein lebenswertes Dasein zu ermöglich, ich aber auch in Kauf nehmen müsste, in den folgenden 2 Monaten stationär neu atmen zu lernen.

Was dann folgte waren 6 Wochen Intensivstation, in denen ich anfangs durch den am Hals sichtbaren Schnitt in der Luftröhre beatmet wurde, bis ich sukzessive die künstlich Beatmung und den Sauerstoff immer weniger benötigte und schließlich zur baldigen Entlassung und selbständig atmend auf die normale Toraxchirurgie verlegt wurde.

Tja, Anjeli und in dieser langen Zeit berichtete mir meine treue Gitti auch immer Stück für Stück und Wort für Wort von wem du mich grüßen solltest, wer sich nach mir erkundigt hatte etc.

Den Rest kennst du und ihr, die ihr mir mit eurer Freundschaft Kraft gegeben habt, wofür ich allen hier noch mal herzlich danke. Noch immer bin ich überwältigt von der Flut an Sympathiebezeugungen selbst von Menschen, mit denen ich in der Vergangenheit, warum auch immer, nicht so grün war. Vergessen – ich nutze meine zweite Chance mit schönen, wichtigen Dingen.

Zum einen hat dieser Blog mich einiges von der Seele schreiben und somit für mich verarbeiten lassen und zum anderen möchte ich allen Menschen Mut machen, sowie ich, alles auf eine Karte zu setzen, sollte eine derartige Diagnose bekannt werden, was aber auch Arschbacken zusammenkneifen bedeutet …….. Augen zu und durch. Morgen kann es auch dich treffen. Ich habe noch die Worte des operierenden Arztes PD Dr. Rückert, der als Koryphäe einen europaweiten guten Ruf hat, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich, anlässlich des Toraxgespräches im Ohr: „Liebe Frau …., wir müssen alles auf eine Karte setzen“. Das habe ich dann auch getan nach dem Motto: „Wo die Angst ist, geht’s lang.“

Ich habe es überstanden und werde am 6. August zur Reha nach Heiligendamm fahren und erhoffe mir noch einiges von meinem Leben – allerdings um vieles geläutert und noch mehr Dinge mit anderen Augen betrachtend, denn frau hopst ja nicht jeden Tag dem Tod von der Schippe.

In diesem Sinne: bleibt alle schön gesund.

Eure loretta

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Kommentare (25)

sissismam um daran zu erinnern, wie schwer lorettas krankheit war,
wie hoffnungsvoll und zuversichlich sie nach der schweren zeit im KKH war, hole ich ihren blog nochmal nach oben.
niemand hätte gedacht, dass der krebs so schnell, viel zu schnell, gewinnt.
ein letztes lebwohl
malene
Klaro ...dass du so schwer erkrankt bist, habe es eben erst in den letzten Tagen durch irgendwelche Hinweise mitbekommen. Naja, ich gehöre ja auch zu denen, mit denen du nicht "ganz grün" warst , deswg. freut es mich besonders, dass du meine Genesungswünsche im Gästebuch so lieb angenommen hast.

Jetzt bin ich hier gelandet und lese mir deine Krankheitsgeschichte durch.

Ich kann mir - nein, eigentl. kann ich es mir nicht vorstellen - das kann man ja nur wirklich, wenn man es selber erlebt hat...vorstellen, durch welches Tal du gegangen bist. Ein bißchen nur deswegen, weil ich auch schon Diagnosen bekommen habe, wo ich sehr nachdenklich wurde...

Ich wünsche dir, dass du weiterhin soviel Kraft und Ausdauer hast, so starke Nerven und hoffe, dass du dich in der Reha gut erholst.

Danke für deinen Bericht.

Ganz liebe Grüße

Klaro
omaria Liebe lori - als ich diesen *Winzling* auf meiner Hand krabbeln ließ,
kam ich aus dem Wundern und Staunen fast nicht mehr heraus:
Mit eiliger Kraftanstrengung versuchte er den "Gipfel" zu erreichen!


Die NATUR ist toll und zu Vielem fähig...
Ich wünsche dir noch mehr "Stärke",
auch die widrigsten Hügel zu überwinden!
LG omaria
loretta bei allen Freunden des ST, die hier auf meine Geschichte eingegangen sind und die mir somit ein Stück weit mehr geholfen haben, das Erlebte zu verarbeiten, als da waren

liz, Anji, Ulfhild, Clematis, Komet, chris, fractolita, Gitte45 und tilli.

Über eure Beiträge habe ich mich sehr gefreut und sage



Eure loretta
tilli Ich war letzte Zeit sehr selten im ST. Dein Bericht heute zu lesen war für mich wie ein Windstoß.
Jeder hat im ST seinen Kreis, der sehr Nahe steht. Es ist so schön zu wissen, dass dein Kreis dich in dieser Zeit begleitet hat, das Anjeli mit ihren Aktivitäten und wunderbaren Freundschaft, dir diesen Weg erleichtert hat.
Ich wünsche dir, dass du die Hoffnung nie aufgeben wirst und ich vergesse nicht, dass du vor langen Zeit bedauert hast, dass wir im ST so einen Menschen verloren hatten
wie Steve..

Viele Grüße Tilli
anjeli dann springen Freunde ein.



Sie schicken Grüße und denken an die liebe Freundin Loretta.



Lori,
es freut mich, dass du dich weiterhin gut erholst.

anjeli
Gitte45 es ist schön dich wieder zu Hause zu wissen.
Nun wirst du es noch einmal verlassen um in
deiner Reha wieder zu Kräften zu kommen und das
erlebte in aller Ruhe zu verarbeiten.

Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg und weiterhin
beste Genesung. Doch bedenke, dass auch alles seine
Zeit braucht und sei nicht zu ungeduldig mit dir.

Das ist meine Miltonia und sie treibt zur Zeit
wieder Knospen. Es wäre das erste mal dass sie
wieder neu erblüht.



Du siehst, man soll die Hoffnung nie aufgeben!

Gitte - die dir alles Gute wünscht
fractolita Liebe loretta, ich habe dich tatsächlich schon wieder vermisst........nun weiß ich- warum. Ich hoffe, dass es jetzt endlich aufwärts geht mit dir! Ich wünsche dir eine gute Rehabilitation, verliere weiterhin nicht deinen Mut, für den ich dich bewundere!!

Alles Liebe, gute Wünsche, viele Grüße und eine herzliche Umarmung, Lilo
chris Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzen kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast

Albert Einstein
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Liebe Loretta-Ilona,

danke für deinen ausführlichen Bericht.

Danke auch an Gitti und Anjeli, die uns immer informiert
haben.

Für deine Reha wünsche ich Dir alles Gute und du
kannst sicher sein, wir alle hier im Seniorentreff begleiten dich mit unseren guten Wünschen und Gedanken.

Chris
Komet schön, dass Du es geschafft hast, diese schwere Krankheit zu besiegen und ich wünsche Dir, dass es mit der Gesundung wieder aufwärts geht.

Dank auch an anjeli, die uns immer informiert hat, so waren wir doch in Gedanken immer ab und zu an Deinem Krankenbett.


Herzliche Grüße sendet Dir Ruth.
Clematis ich bin tief bewegt und voller Hochachtng!

Lass nun die Re-Habilitation (was für ein Wort) Dir zur Genesung sein.
Ich denk an Dich!

Herzlichen Gruß
Ingeborg-Clematis

(PS. Manche Wörter bekommen ihr wahres Gewicht erst durch das liebevolle Zerstückeln)
ehemaligesMitglied62 hab ich dir doch gesagt, liebe ilona,
das ist die schönste nachricht der letzten wochen!

nun lass es langsam angehen, dein immunsystem ist jetzt nicht gerade das beste. das dauert eine weile, bis es sich
erholt hat, aber das haben sie dir sicher gesagt, oder?

lass es dir gut gehen und dich verwöhnen, pass gut auf dich auf!
liebe grüsse und alles gute von susanne
anjeli

Deine Engel machen erst mal ein bisschen Pause, aber sie sind sofort wieder da, wenn du sie brauchst.

Erhole dich und überstürze nichts. Du hast Zeit und es läuft dir nichts davon.

Liebe Grüße von anji
liz du musst doch nicht bei allem „hier“ rufen und ja, ich habe dich vermisst denn ich schiele öfters nach deinem Nick in der Anwesenheitsliste, so wie ich es in den letzten Wochen immer getan habe.

Um so mehr freut es mich, dass es dir wieder gut geht und ich drücke ganz fest die Daumen damit das so bleibt.

Für deine REHA wünsche ich dir nur das Allerbeste und freue mich auf deine Rückkehr.

Alles Liebe
Liz

Ein Gruß aus meiner Heimatstadt

loretta Hallo, Ihr Lieben,

karl, anji, sissismam, silhouette, eleonore, ladybird, clematis, monika, Tina1,

die ihr mir einen Kommentar zu meinem Blog da gelassen habt. Es ist wahr, ich möchte allen Mut machen, die eventuell mit einer derartigen Diagnose konfrontiert sind oder noch werden, wirklich – sofern seitens der Ärzte Hoffnung besteht - zu kämpfen und den Mut auf Heilung nicht zu verlieren.

Vielleicht hat mich der/die eine oder andere in der hinter uns liegenden Woche erneute vermisst, aber ich hatte mir aufgrund meines derzeit „seichten“ Immunsystems einen Infekt eingefangen, der mir erneut eine derartige Luftnot bescherte, dass ich mit „tatütata“ ins KH gefahren wurde.

Nun bin ich wiederhergestellt und zu Hause angekommen. Küsschen rechts und Küsschen links sowie Umarmungen seitens meiner Lieben im realen Leben habe ich erst mal zurück gestellt – watt mutt datt mutt.

Übrigens bei der immer dienstags stattfindenden Tumorkonferenz wurde seitens der Charitéärzte am 09.07.2013 einstimmig festgestellt, dass mein Tumor vollständig entfernt wurde.

Sooooo, und nun sehe ich wirklich mit Vergnügen meiner REHA entgegen.

Ich danke euch noch mal für eure wirklich sehr lieben Beiträge.


Tina1 Hallo Loretta,
deine Geschichte hat mich sehr berührt, anders
kann man es nicht ausdrücken.
Jeder Mensch kann von heute auf morgen in diese
schlimme Situation kommen, entweder als Betroffener
oder sehr naher Angehöriger. Du hast nicht nur den
Kampf gegen den Krebs aufgenommen, sehr viel durch
gemacht, sondern du hast ihn auch gewonnen.
Das zeigt doch das es sich lohnt zu kämpfen,
" alles auf eine Karte zu setzen" so wie du es
sagst, den Ärzten einfach vertrauen.

Ich bin mir sicher das dein Anliegen des Blogs
erfüllt wurde, du bestimmt ganz vielen Menschen mit
deiner Geschichte Mut zum kämpfen gemacht hast und
machst, mir auf alle Fälle. Das wollt ich dir
unbedingt schreiben. Deine Geschichte ist der
Beweis das mit der Diagnose "Krebs" nicht alles
zu Ende sein muss.
Was virtuelle Freunde bedeuten können, tun können
das erzählt deine Geschichte sehr emotional.
Ich wünsche dir weiterhin beste Genesung!
lieber Gruß Tina
monika habe gerade Deinen Bericht gelesen und ich finde
sehr wenig Worte....es berührt mich einfach sehr
und zeigt doch, wie unwichtig kleine Meinungsverschiedenheiten im ST werden.
Wie schön, wenn auch virtuelle Freunde und Grüße
Dir etwas Kraft geben können.
Anjeli hat uns immer auf dem Laufenden gehalten
und viel Kraft aufgebracht. Wir haben alle um Dich
gebangt.
Ich konnte...und tue es auch heute noch....Dich
immer in mein Abendgebet einbeziehen.
Die Sonnenstrahlen im Moment...sollen auch Dein
Herz erreichen, Deine eigenen Kräfte mobilisieren
und es wird auch für Dich wieder eine sorglose
Zeit kommen. Bleib stark und tapfer!

Alles erdenklich Liebe und ein kleines Schutzengelchen
lasse ich Dir hier

herzlich Monika

Clematis ...ich danke Dir für Deinen unverfälschten Bericht. Ich bin tief betroffen und auch erleichtert, zu wissen, was Du durchgestanden hast.
Ich war nicht bei den "Informierten", doch war ich täglich hier im ST und schaute nach Dir bangen Herzens.

Nun, weiter gehts!



einen frohen Gruß
Clematis
ladybird ..und immer ist "HÖLDERLIN" dabei:
"Was wäre das Leben ohne HOFFNUNG"?

mit DANK für Deine sehr realistische Schilderung, die uns wirklich als Beispiel in den bösen Fällen "helfen" könnte,
wünsche ich Dir weiterhin eine nun erholsame Reise wieder auf die Sonnenseite des Lebens...
wir wollten uns doch mal in SCO treffen???
GOD BLESS YOU,
herzlichst Renate-ladybird
eleonore dass Du da bist, eine alte Freundin von uns aus den Rheinland sagte immer, die beste Krankheit taugt nichts.
Sei trotzdem vorsichtig, und übernimm dich nicht, es war ja kein feld-wald-wiesen schnupfen :) .

Ich muss mich bei Anjeli auch nochmal Bedanken, dass wir weitgehend immer im bilde waren.

also, langsam angehen, wir lesen uns
mit lieben grüße
judith
silhouette

Liebe loretta,
mir hat es die Sprache verschlagen.
Ich drücke dich ganz vorsichtig.
U.
... Und anji war so lieb und ließ uns nicht im ungewissen.
So hast du, liebe ilona, indirekt zu einer schönen verbindung zwischen
Mir und anji beigetragen. Sicherlich wäre es sonst nicht so gekommen,
Aber sooooo krank werden hättest du unseretwegen nun wirklich nicht
Werden müssen 'gg

Ich drücke dir die daumen für die weitere genesung.
Du schaffst auch die letzte hürde!!!!

Liebe knuddelgrüße,
Deine karin
sissismam du hast deine gefühle, ängste aber auch deine freude und hoffnung gut beschrieben
danke für deinen bericht.
da soll noch mal einer sagen, virtuelle freundschaften sind
keine richtigen freundschaften!
wie viele anderen, freu ich mich, dass du schon wieder so aktiv im ST bist

und zu unserer rasenden reporterin anji sag ich garnix...
das mädel gehört einfach geknuddelt!!

lg und ein gaaaanz vorsichtiger knuddler
malene
anjeli Schön, dass es dich gibt und dass du dem Tod von der Schippe gesprungen bist.

Leider kenne ich dich nicht persönlich. Wir haben drei Jahren eine schöne virtuelle Freundschaft aufgebaut. Natürlich gab es auch Meinungsverschiedenheiten, aber eine echte Freundschaft hält das aus.

Das Schöne ist, dass ich keinen Unterschied zu einer virtuellen und zu einer realen Freundschaft erkennen kann. Ich glaube, so empfinden es deine anderen Freunde auch.



Wir, deine Freunde, wir sind ein bunt gemischter Haufen, der sich durch deine Krankheit gefunden hat.
Einige sahen mich (früher) lieber gehen als kommen (am liebsten nur von hinten)
Das hat sich geändert durch deine Krankheit und die gemeinsame Sorge um dich hat uns alle verbunden.

Lori,
du hast ja viel Post bekommen, aber mit einem Waschkorb für die Post bist du nicht nach Hause gefahren, aber fast. (lach)

Du warst so tapfer, hast dich mit der Krankheit auseinander gesetzt, gekämpft und den Willen gehabt, möglichst schnell wieder selbständig zu werden.

Ich danke auf diese Weise nochmal deiner lieben Freundin Gitti.
Sie hat mich immer sofort angerufen, wenn es Neuigkeiten gab.
Lori, du kannst dich glücklich schätzen, eine Freundin wie Gitti zu haben.



Es haben sich auch in deinem realen Umfeld viele Menschen um dich gesorgt. Du bist in deiner Firma, eben eine wichtige Säule.
Gitti hat ja mal den Chef, Jonathan als er in einer Sitzung war, angerufen. Er hat sofort die Sitzung unterbrochen und den Anwesenden Bericht erstattet.

Jetzt schicke ich dir schon seit fünf Monaten jede Woche, Karten, Briefe oder sonst was. Ich kenne schon fast alle Karten in den Geschäften. Bald muss ich mich nach einer anderen Quelle umsehen, damit du keine doppelten Lottchen bekommst.

Ach, jetzt weis ich nichts mehr.
Mache es weiterhin gut und erhole dich ganz schnell.

Grüßle von deiner Freundin anji
karl wir freuen uns, dass Du wieder hier schreibst und von Heiligendamm wollten wir doch schon immer schöne Bilder haben

Danke, dass Du so offen über deine Krankheit schreibst. Ich weiß, dass dies erleichtern kann. Auch ich möchte Anjeli danken, die den Kontakt zu Dir bzw. Deiner Freundin gehalten hat, so waren wir immer informiert und haben um Dich gebangt. Ich weiß persönlich, was es bedeutet unter gefühltem Sauerstoffmangel nach einer OP zu erwachen. Es war Panik pur.

Schön zu lesen, dass Dir die Freundschaften im Seniorentreff geholfen haben. Das ist der Seniorentreff, wie er sein soll.

Weiterhin gute Besserung und eine entspannte REHA in Heiligendamm,

Karl

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