Phantasievolle Wolken und ihre Geschichten




Sicher habt ihr Euch auch schon mal ganz verträumt Wolken am
Himmel angeschaut. Manchmal türmen sie sich zu richtigen Zuckerwattebergen auf. Ein anderes Mal verwandeln sich Wolken in Figuren. Darüber möchte ich eine kleine Geschichte erfinden.
Mir gefällt nämlich diese Himmelsverwandlung.
Das Internet hat mir viel von Wolken erzählt. Sie schweben am Himmel, denn es sind kleine Wassertropfen, die sich zu Wolken zusammensetzen. Sie haben auch Namen, die vielen bekannt sind, z.B.
Cumulus-, Cirrus- oder Stratus-Wolken. Diese drei werden in meiner Phantasiewelt vorkommen.
Na, neugierig geworden, dann lade ich Euch ein, mich zu begleiten und mit mir die Wolkenwelt zu entdecken.
Eine gute Idee ist es ein Picknick auf der Wiese zu machen und dabei den Himmel zu beobachten.
Heute schweben die dicken knuffigen Cumuluswolken da oben am Himmel herum. Sie sehen richtig einladend und gemütlich aus.
Es sind Schönwetterwolken. Manchmal verändern sie sich und bilden Figuren. Mein Blick klebt fast an der Wolkendecke. Vor Anstrengung schließe ich die Augen und dann entdecke ich das Gebilde, es sieht aus wie ein schwebendes Schaf.
Deutlich sind die Locken von dem Schaf zu erkennen. Sofort sind meine Gedanken bei schmackhaftem Schafskäse. Er gehört nicht zur preiswerten Käsesorte, denn so eine „Schafsmutti“ gibt am Tag nur anderthalb Liter Milch. Im Fernsehen habe ich mal gesehen, wie geduldig sich so ein Tier melken läßt. Das Fleisch vom Schaf esse ich allerdings nicht, bei mir darf es am Leben bleiben.
Ein anderes Wolkenerlebnis hatte ich mit Cirrus-Wolken, sie liegen
ganz weit oben am Himmel, manchmal werden sie auch aus Kondensstreifen von den Flugzeugen gebildet. Cirrus ist lateinisch und heißt Haar oder Locke. Sie sind auch bei schönem Wetter zu finden. Bei meinem heutigen Spaziergang trage ich keine Decke mit mir herum, eine Bank bietet die nötige Gemütlichkeit.
Wieder ist ein tolles Wolkenspiel am Himmel zu sehen. Nichts Dickes und Knuffiges, aber dafür ein Schauspiel von jungen Gänsefedern.
Es sieht aus, als ob sie gerade vorbei geflogen sind und richtig, aus der Ferne sind noch ihre Schreie zu hören. Diese Wildgänse verlassen uns,
weil sie in wärmeren Regionen überwintern. Ich finde es aber fantastisch, wenn ihre Laute aus der Luft zu uns kommen.
Doch irgendwas anderes entdecke ich noch in den Cirrus-Wolken.
Aber was ist das, diese vielen dünnen Haare, die dort am Himmel schweben. Ich weiß es nicht. In diesem Moment kommt ein
junges Mädchen auf einem Reitpferd an mir vorbei. Es sieht sehr elegant aus und in der Mähne und dem wunderbar schwingenden Pferdeschwanz erkenne ich, auch das sind Wolkenbilder, die hier für mich zu erkennen sind.
Das Naturschauspiel der Wolken beschäftigt mich noch immer, obwohl es heute recht nebelig ist. Der Himmel hat ein graues Leinentuch gespannt und läßt die Sonne kaum durch dieses Tuch scheinen. Geheimnisvoll sieht es aus an diesem Tag, fast geisterhaft.
Wie nennen sich nur diese Wolken. Schnell schreibe ich diese Beobachtung ins Internet und lese es sind Stratus-Wolken.
Sprühregen kann sich hier einstellen, doch mehr nicht.
Nachdenklich sortiere ich meine Gedanken, woher kenne ich nur solche Bilder. Um besser nachzudenken beiße ich in einen Apfel und hoffe, er wird mir beim Denken helfen.
Und richtig, wie Schuppen fällt es mir von den Augen. Es gibt einen
Maler, der diese geheimnisvollen Augenblicke der Natur mit dem Pinsel eingefangen hat, es hat ihn auch fasziniert und er mußte es einfach malen. Na, schon eine Idee wen ich meine? Es ist Caspar David Friedrich, der dieses Motiv oft gewählt hat. Auf dem Malerweg im Elbsandsteingebirge ist einiges davon zu überprüfen.
Mehr fällt mir zu den Wolken nicht ein, über Schlechtwetterwolken
möchte ich nichts erzählen, denn Regen und Kälte hatten wir genug
in letzter Zeit.
Na, hat schon jemand Lust mit dem Picknickkorb loszuziehen und
auf der Wiese die Wolken zu beobachten.

Viel Spaß beim Träumen und entdecken
Wünscht Euch velo79


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Kommentare (3)

iverson sehe ich mir auch oft an.Sie sind so vielfältig und man kann sie lange bewundern.Schön, dass sie für alle da sind,ob arm oder reich.Nur Zeit und Freude braucht man und dann genießen.
Deine Beobachtungen hast Du,liebe Velo,aufgeschrieben.Ich lese Deine Begeisterung heraus.Ich habe es gern gelesen.
Vor einiger Zeit habe ich auch mal eine Wolkengeschichte geschrieben...nur für mich.Ich werde mal suchen,vielleicht finde ich sie.
Einen Gruß an Dich von Iverson
velo79 Liebe Susi,
danke für das Gedicht. Es hat mich sehr angesprochen
und viel über das "Wolkenspiel" ausgesagt.
Ja es ist schon toll, was da "oben" passiert und
für mich immer wieder faszinierend. Auch am Abend
gibt es herrliche Schauspiele am Himmel.
Ich wünsche Dir ein schönes
entspanntes Wochenende.
Liebe Grüße velo79/Hanni


Hier ist mal so ein interessantes Wolkenbild, mitten
in Berlin
Zsuzsannaliliom Einen schönen Morgen Hanni!

Ich sehe auch oft die Wolken. Manchmal sind sie spielerisch, manchmal sehr ernst!Die Wolkenforme und die Wolkenfarbe können sich sehr schnell verändern.

Die Wolke
Vorbei ist der Sturm, das Gewitter zerstoben,
Was schwebst du allein noch, o Wolke, dort oben!
Verdunkelst allein noch den blühenden Hag,
Betrübest allein den frohlockenden Tag!

Haft eben erst grollend den Himmel umhangen,
Daß zündende Blitze dir zuckend entsprangen;
Hast Donner geschleudert, dich finster gesenkt,
Die lechzende Erde mit Regen getränkt.

Erfrischt ist nun Alles, das Wetter zerstoben,
Verschwinde auch du, letzte Wolke dort oben!
Der Wind, der jetzt kost mit den Blättern am Baum,
Vertreibt dich sonst bald aus dem sonnigen Raum.
(Alexander Puschkin)


Liebe Grüße von Susi

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