Schlaflosigkeit
 
Vor Stunden schon war’s Mitternacht,
ringsum herrscht tiefe Stille,
seit einem Weilchen zeigt sich sacht,
die Lider haben Mühe.
Doch Nachtschlaf ist ein eigen Ding,
er hat so seine Tücken,
flattert oft wie ein Schmetterling...
...wird er mich heut’ beglücken?
 
© Syrdal 2019


 


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Kommentare (12)

protes

ich lese so lange bis ich müde  werde
das ist oft über 2 drei stunden
oder mitten in der nacht
wenn ich aufwache und nicht einschlafen kann
lesen macht mich auf dauer immer müde
selbst am tage
weil ich eine leseratte bin
einen fröhliche gruß vom hade

Syrdal


Oh ja, lieber hade, das mit dem Lesen ist für manch einen eine gute Einschlafhilfe. Ich allerdings bin vom Inhalt meiner Bücher oft derart gefesselt, dass ich dann tatsächlich vergesse, einzuschlafen...
Bei mir wirkt da eher das Fernsehen schlaffördernd, weil so viele Sendungen sowas von (inhaltlich) flach sind, dass mir nicht nur die Augen zufallen, sondern auch der „Geist“ zuklappt. – Und so hat halt jeder seine Möglichkeiten, zum Nachtschlaf zu gelangen, man muss es nur austesten...
 
...meint
Syrdal 

HeCaro

Lieber Syrdal,

ausreichend Schlaf gehört zu unseren elementaren Bedürfnissen
und ist genauso wichtig wie ausreichend  Nahrung. Man könnte
seitenweise die gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufzählen,
sie vom Schlafmangel versursacht werden.  Wir wissen alle wie
enervierend es ist, im Bett zu liegen und nicht einschlafen zu können.
Ich habe gelesen man solle stets vor dem Einschlafen  Gedankenhygiene
betreiben. Das habe ich probiert und kann es empfehlen, es hilft tatsächlich.
 
Schlaf ist erholsam für den Körper und auch für die Seele wichtig, weil er
 den Tag von einem neuen Morgen trennt.
 
Liebe Grüße, Carola
 ,

Syrdal


Gedankenhygiene – ein wirklich wichtiger Hinweis. Doch, liebe Carola, auch diese muss erst einmal intensiv und wiederholt geübt werden, bis sie zum abendlichen Bedürfnis wird und dann freilich die Schlafarchitektur in guter Weise befördert.
 
Hab Dank für deine Gedanken zur Schlaflosigkeit.
 
Grüße zur Nacht kommen hier von
Syrdal 

kleiber

Hallo lieber Syrdal...

Ich wünsche dir daß du einen guten Schlaf hast...denk an was "Schönes"

dann schlummers du bestimmt ein...Mond

Denn ohne Schlaf ist der nächste Tag schon ...sehr trüb belastet.

Wünsche dir das "Beste"...herzlich Margit

Syrdal


Liebe Margit, deinen einfühlsamen Wunsch mit dem guten Ratschlag nehme ich nur zu gerne mit in die Nacht und bin guter Dinge, dass erholsame Stunden auf mich warten.
 
...und gerne gebe ich dies alles weiter an alle, die es ebenso brauchen und gerne annehmen möchten.
 
Liebe Grüße mit Dank
Syrdal

ladybird

Lieber Syrdal,
...und es gibt soooo viel Gründe, warum man eventuell schon "Schlafstörungen" hat  und keine warme Milch und Honig das Sandmännchen anlockt, endlich vorbei zukommen.
Ein mir bekannter Psychologe ließ mich wissen, dass er 80% der Patienten wegen Schlafstörungen behandelt.......
Manchmal "hilft" mir das Schäfchen zählen , aber von hinten.....
eine einzige gute Seite erkenne ich in den Vollmondnächten: dann halte ich Zwiesprache mit ihm und er lacht mir dann zu..
hat auch etwas..lach
erholsame Nächte am Stück
wünscht Dir
Renate

Syrdal


Naja, liebe Renate, dann hast du zwar keinen erholsamen Schlaf, dafür aber den schönen Vollmond als geduldigen Gesprächspartner... Nur reicht das auch nicht lange, denn irgendwann fallen einem die Augen zu, allerdings bei ständiger Nacht-Schlaflosigkeit dann oft zur unangemessenen Zeit.
 
Wie auch immer, nehmen wir es mit Humor – bis zum nächsten erholsamen Nachtschlaf.
Herzlich grüßt
Syrdal

indeed

Lieber Syrdal,
hiermit sind sehr viele Menschen unseres Semesters angesprochen, so glaube ich zumindest. Wenn erst einmal die Gedanken zu kreisen anfangen . . . da hilft mir manche mal auch kein Lesen. Sobald ich die Augen schließe, fängt der Reigen wieder von vorne an. Schön ist dann aber doch, wenn der Schlaf irgendwann gewinnt und man fühlt sich gleich wieder sehr viel besser.
Wir brauchen uns nicht mehr zeitlich so unter Druck zu setzen und das kommt uns dann doch sehr entgegen, um uns schnell wieder zu regenerieren.

Wir haben hier zur Zeit meistens "Schietwetter" bis auf gestern, was wir dann auch weidlich ausgenutzt haben. Das sind dann immer wieder die schönen Lichtmomente . . .

Alles Liebe für dich und sei ganz herzlich gegrüßt.
Ingrid
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unbearbeitet

Syrdal


Liebe Ingrid, zu deinen Worten kann ich wieder nur das sagen,was ich schon bei Roxanna geschrieben habe.
Gottlob sind wir – unsere Semester – nicht mehr im ständigen Termindruck und können uns die Tage je nach Ausgeruhtheit und Gemütslage gestalten, was ja auch erlaubt, sich tagsüber mal auszuruhen, wenn der Körper es benötigt. Ich denke, es bleibt uns ohnehin nichts weiter übrig, als auf die deutlichen Signale zu achten und uns entsprechend danch zu richten. Dann gibt es auch immer wieder gute Stunden mit „Lichtmomenten“, wie du sie erwähnt hast.
 
Viele erholsame Ruhepunkte wünscht dir mit „munteren“ Grüßen
Syrdal  

Roxanna

Es ist ein Segen, lieber Syrdal, wenn man sich ins Bett legen und einschlafen und auch durchschlafen kann und es ist eine Qual sich im Bett zu wälzen, wenn der Schlaf nicht kommen will. Gerade habe ich unserer Tageszeitung einen großen Artikel gelesen, was man alles machen kann, um wieder besser schlafen zu können. Aber manchmal hilft alles nichts, wenn man schwere Sorgen hat oder anderes einen bewegt. Helfen kann, wowon Clematis neulich in einem anderen Blog erzählt hat, nämlich das, was diese Unruhe verursacht in ein Päckchen zu packen und es erst einmal auf die Seite zu tun mit dem Vorsatz, sich am anderen Tag darum zu kümmern.

Ein wichtiges Thema hast du gebracht, man ist doch ein anderer Mensch, wenn man morgens ausgeruht und frisch den Tag beginnen kann. Ich wünsche dir allezeit einen guten Schlaf und grüße dich herzlich

Brigitte

Syrdal


Liebe Brigitte, Schlafstörungen sind ein immer mehr um sich greifendes Phänomen, über dessen Hintergrund und Ursachen es die vielfältigsten Ansichten, Meinungen, Studien und Empfehlungen gibt. Hinzu kommt, dass es kein einheitliches Bild gibt und bei jedem andere Erscheinungen der nächtlichen Störungen eine Rolle spielen. – Ja, es gibt durchaus gute Möglichkeiten, sich aus quälenden Gedanken heraus zu lösen, aber auch das ist sehr unterschiedlich zu betrachten und freilich stark abhängig vom individuellen Charakter der Schlafstörung. Auch ist es nicht jedem möglich, gedanklich Belastendes in ein Päckchen zu packen und beiseite zu legen. Und so muss ein jeder die ihm gegebenen Möglichkeiten ausloten, um dauerhaft zu einem erholsamen Schlaf zu gelangen. Dazu wünsche ich dir und allen „Schlaflosen“ gutes Gelingen.
Herzlich grüßt
Syrdal
 


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