Sinneswandel

Autor: ehemaliges Mitglied

Wer stört meinen Morgenschlaf?
Es ist Sonntag! Und ich darf
endlich lange pennen
Doch wie ich da liege,
wagt es eine Fliege
auf mir rumzurennen!

Schlaf gestört; ich sehe rot!
Blödes Vieh ich schlag dich tot!
Plötzlich ist sie fort!

Ich nehm aus dem Wasserglas
einen Schluck! Ih, was ist das?
Ja was seh ich dort?

Hilflos schwimmt das Biest darin
Sie ertrinkt. Gleich ist sie hin.
Recht geschieht ihr, und trotzdem
ist mir das unangenehm.

Ich fisch raus das kleine Wesen
setz sie auf den Arm
und lass Zeit ihr, zu genesen!
noch ist sie recht lahm!

Wie sie mit den Vorderbeinen
sich das Köpfchen reibt
aus den Flügelchen, den feinen
Feuchtigkeit vertreibt.

Reibt die Hinterbeinchen dann
probiert jedes ihrer Glieder
noch einmal und immer wieder
alles ist noch dran.

Endlich wagt sie ein paar Schritte
bis auf meines Armes Mitte,
und dann fliegt sie los.

Ich schlaf weiter. Bloß
manchmal kitzelt sie mit feinen
kleinen zarten Fliegenbeinen
meine Haut. Es stört mich nimmer!
Wespen find ich sehr viel schlimmer!

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Kommentare (3)

Flieg schnell fort, kleine Fliege,
denn wenn ich dich erst kriege,
dann greif ich meinen Latschen
und du kriegst einen Watschen.

Die Ilse hat ein riesig Herz,
und macht bestimmt kein bissel Terz,
sie nimmt dich auf,
verlaß dich drauf!

Mit herzigen Grüßen
Deine Sigrun


elise52 Ilse als Fliegenretterin -)) Schönes Gedicht, ich habe es gerne gelesen.


Liebe Grüße Gerda
marlenchen liebes gummibrötchen,das mit der fliege ist niemanden fremd,ich bin auch nicht begeistert,wenn so ein tierchen mich im schlafe stört,aber noch besser als eine mücke oder?
es tat gut zu lesen,danke-liebe grüße an dich von marlenchen

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