So fing es an.............


Immer mal werde ich gefragt:
Wie ist es mit dem Heimweh?
Wir haben alle uns lieb gewordene Gegenstaende wie Moebel, Geschirr und unsere Buecher zusammen mit Werkzeugmaschinen und halt alles was wir dachten, gebrauchen zu koennen in einen Container gepackt.
Den Container haben wir gekauft, so dass wir mit dem Packen keinem Terminzwang unterlagen.
Mann, Kinder und unser Hund flogen voraus. Terminlich so abgestimmt, dass sie in etwa mit unserem Container in Paraguay waren. Asuncion hat einen Binnenhafen.
Meine Schwester und ich kamen 2 Monate spaeter.

Es ist schwierig heute zu erklaeren, wie es hier am Anfang aussah.
Der Ort zu welchem unser Grundstueck heute gehoert war noch in Gruendung.
Auf unserem Grundstueck war ein kleines fest gebautes Holzhaus.
Es waren sofort Umbauten noetig. In erster Linie wegen meiner geistig. beh. Schwester. z.B. WC/Dusche musste im Innenbereich sein, so dass man in der Nacht nicht ueber den Hof wandern musste.
Ein Generator wurde angeschafft. Strom gab es damals noch keinen. Dieser wurde hauptsaechlich gebraucht um die Werkzeugmaschinen und die Waschmaschine zu betreiben. Wir haben uns hier einen Gas - Kuehlschrank gekauft.
Mit dem Generator wurden grosse Lastwagen - Batterien aufgeladen und so hatten wir abends mit den mitgebrachten 12 Volt Lampen Licht. Manchmal sassen wir aber auch bei Kerzenschein.
Seit 9 Jahren haben wir Staatstrom, doch da es bei der langen Ueberlandleitung oft Stoerungen gibt, muss der Generator immer mal wieder arbeiten.
Je nach Umbau - Abschnitt wurde der Container entleert, der ja auf unseren Hof transportiert wurde.

Zu Hause fuehlten wir uns sofort, nachdem wir unsere Esszimmer - Ecke aufgestellt haben. Sie steht genau wie sie in Deutschland stand, selbst das Fenster ist in der richtigen Ecke.
f.Blogs(omasigi)

die Bilder haengen genau so wie drueben und die Lampe haben wir auch mitgebracht.
Nach und nach wurde unser Familiennestle fertig. Alles stand
wie wir es immer gewohnt waren.
f.Blogs(omasigi)

Ihr koennt hier unser Wohnzimmer sehen. Neu ist, dass ich hinter den Buecherschraenke jetzt meinen PC Platz habe.
Wir versuchten alles so zu gestalten wie wir es gewohnt waren. Hier braucht man auf dem Lande keine Baugenehmigung, was mein Mann als sehr befreiend empfindet.
Nur wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich doch eine andere Pflanzenwelt und unsere Ochsen.
Die Milchwirtschaft wurde aufgegeben als mein Mann in Rente ging.
omasigi(omasigi)

rechts in den Baeumen unser Wohnhaus. In der Mitte der Ententeich.
Hier noch das Ortsschild unseres Municips. Hier muessen wir unsere Steuern bezahlen, es ist auch dort
das Standesamt
Dort befindet sich die Verwaltung unseres Destriks.
Wurde am 7.10.1985 gegruendet ( 1 Jahr nachdem wir hier waren)
Der Destrikt umfasst 73.000 Hektar
23.000 Familien werden hier verwaltet.
f.Blogs(omasigi)

Deutschland sehen wir in der Regel alle 2 Jahre. Dann treffen sich alle Geschwister meines Mannes. Als wir noch in Deutschland waren haben wir uns als Gesamtfamilie auch nicht oefters getroffen.
Wir fuehlen uns wohl hier.

gruessle
omasigi





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Kommentare (22)

omasigi Liebe Christel,
falls Du Huttraegerin bist.
Es gibt hier Ansiedlungen die von Deutschen gegruendet wurden, die ueber 100 Jahre alt
sind. Diese Menschen kamen nach einem Krieg und hatten nur ihre Arbeitskraft.
Heute sind es bluehende Ortschaften ........... aber erst in der 3. Generation.

Wir hatten es da viel einfacher. Wir konnten diesen Umzug auf langer Hand vorbereiten.
Keine Wirtschaftskrise oder Kriegsnot trieb uns aus dem Land.
Vor 100 Jahren haben diese Auswanderer keinen Container voll Erinnerungsstuecke
mit nehmen koennen.

Wir sind dankbar deswegen.

Die Kinder hatten keine feste Bindungen. Sohn war 19J. die Zwillinge 16 J. und das Abenteuer lockte. Sie waren von Anfang an voll in die Vorbereitungen mit einbezogen.
Etwas von unserem Fernweh haben sie vielleicht schon in der Wiege mit bekommen. Auf jeden Fall sprachen wir mit ihnen viel ueber fremde Laender und sie haben entsprechende Buecher gelesen.

Alle unsere Kinder sind mit Suedamerikaner verheiratet und wir sind froh, dass sie zufrieden sind. Zeigt eigentl. auch die Tatsache,dass da 10 Enkelkinder angekommen sind.

Schoen liebe Christel,
dass Du nachgelesen hast.

Danke
omasigi
christl1953 Deine geschichte über deine Auswanderung finde ich so schön und glaubwürdig erzählt,daß man sich fast wünschen möchte dort zu leben.
Deine Bilder über dein warmes Nest tun ein übriges.
Es macht schon einen Unterschied ob man alleine durch die Welt tingelt und sich wo niederlassen möchte,oder ob man diese Pläne zu zweit schmiedet!
Mit einem Mann wie dem deinen konntest du sicher sein,daß alles gut geht!
waren deine Kinder auch begeistert ?Sie waren doch schon im Tennie-Alter und
hatten bestimmt Freunde die sie zurück lassen mußten ?Gab es da für Euch als Eltern keine Probleme?Wo Paraquay doch nicht gerade um die Ecke ist !Und wie ihr das geschafft habt,praktisch aus Wildnis solch ein schönes Dominizil zu schaffen,alle Ehre!
Da muß man schon den Hut ziehen!Aber ich glaube;egal wo man ist,wenn die Familie an einem Strang zieht!Und es sieht landschaftlich aus wie in deiner alten heimat,nur gibt es dort nicht so viele Paragrafenreiter wie hier!Du lebst wunderschön da wo du bist!
omasigi Lieber Fred,
Du fragst warum? Nun ja, einfach,weil fast niemand unsere neue Heimat kennt.
Nenn ich den Namen des letzten Diktator, da kann schon mal ein Aufleuchten in
einem Gesicht sein.
Ach ja heisst es dann, dort noch so richtig im Urwald, mit Indianern und jede Menge
Schlangen. Da moechte ich nicht leben.
Das ist mit der Grund, dass ich was schreibe und Bilder zeig. Einfach um die Vorurteile ab zu bauen.
Ich danke Dir, dass Du vorbei geschaut hast und gesehen hast, man kann auch in einem
solchen Land ein schoenes Familiennestle haben.
gruessle
Sigrid
omasigi Liebe Renate,
ich auch. Wenn man ein Festle macht ist es ueblich,dass man einen Gitarrenspieler bestellt. Diese Insrument beherrschen die meisten hier. Singen koennen sie auch.
So kommt denn Stimmung auf.
Nun, so einen Umzug muss schon gut vorbereitet sein. Nachdem wir wussten wohin, dauerte es noch 2 Jahre bis wir dann wirklich "Ade Du lieb Heimatland "sagten. Wir machten in diesen 2 Jahren noch 3 Besuchsreisen nach Paraguay.
Den Plan wie und was wir als erstes in Angriff nehmen muessen, den machte mein Mann. Darin ist er einfach spitze.

Hab mich sehr gefreut ueber Deinen Beitrag.
gruessle
Sigrid
fred-lang den du hier veröffentlicht hast, liebe Sigrid. Jetzt kann ich mir von deinem Lebensraum eine viel bessere Vorstellung machen. Wie heißt es doch so schön: "Bilder sagen mehr als 1000 Worte!"
Viele Grüße und auf bald in unserem "Hinterstübchen"!
Fred
omasigi Liebes Marlenchen,
man gestaltet sich seinen Lebensraum selbst, einfach so, damit man sich wohlfuehlt.
Da mein Vater Moebelschreiner war, sind bei der Einrichtung Erinnerungen an ihn dabei,
die ich nie haette missen wollen.
Das ist doch wunderbar, dass Du in einer Gegend und Landschaft lebst, wo Du
zufrieden leben kannst.
Es gibt soviel schoene Plaetze auf dieser Welt. Ueberall kann man nicht sein.
Man muss seine Entscheidung treffen.
Wuensche Dir eine schoene Zeit und dankeschoen fuer Deinen Beitrag
gruessle
omasigi
omasigi Liebe Ruth,
hat ein abenteuerliches Leben gefuehrt. Passte halt in kein Schema.
Wie ware es schoen Du wuerdest noch in Peru leben. 2 Std. Flugzeit ungefaehr
das waer schon eine Reise wert.
Muss Dir aber gestehen zuviel weis ich nicht von Peru. Muss jetzt mal mich
darueber schlau machen.
Damals als Du in Peru warst, war ich noch in Deutschland.
Und nu? Sitze ich hier fast vor der Haustuere von Peru und
Du in Deutschland.
Ist ja fast wie bei den Koenigskinder.
Aber wenn wir jetzt Maerz/ April rueber kommen muessten wir
uns wirklich auf haben weg treffen oder so und Kaffee miteinander
trinken.
Das waere doch was.
Liebe Gruesse und danke fuer Deinen Kommentar
Sigrid


ladybird Mit großem Interesse habe auch ich Deinen Artikel mit Freude gelesen,dabei stelle ich fest,wenn ich Eure geschmackvolle Wohnung sehe,und auch als Stück der Heimat sehe,kommt mir die Weite nach Paraguay,etwas näher vor.Ihr hattet alles gut vorbereitet,der Aufbau ging voran?Hinzu kommt, daß Du auch Familie bei Dir hattest;so stelle ich es mir alles vor.Ich habe soeben mal im Atlas nachgeschaut,noch besser ist es auf dem Globus zu schauen,um sich die Entfernung vorstellen zu können.Liebe Sigrid hab Dank für den Einblick in Deine jetzige Heimat und ich grüße Dich aus dem Kleckschen Europa ganz herzlich ins das Land mit meiner so geliebten Musik,Renate
marlenchen schön zu lesen, wie sich eure auswanderung vollzogen hat,
ich hätte auch versucht vieles so zu stellen,
dass einem dann an sein altes zuhause erinnert.
tolle fotos, die einem direkt zu einem besuch einladen,
denn da würde ich mich wohlfühlen!
auch die planzenwelt umzu, einfach imponierend,
aber ich finde auch meine heimat hier im norden schön.
ganz liebe grüße für dich, vom marlenchen.
omasigi Liebe Selena,
die ersten 3 Jahren waren die Kinder tuechtig mit dabei. Sie haben mitgeplant und
tatkraeftig geholfen.
Unser Sohn war damals 19 Jahre und die Zwillingsmaedchen 16 Jahre.
Nachdem sie die Sprache richtig konnten begann die Ausbildung der Kinder.
Und auch heute noch jetzt aber mit Schwiegerkinder ist es der Familienverband der
uns Mut macht.
Ja unser Claerenz - Hund war sehr froh aus dem Flugzeug und der Box raus zu kommen,
da hast Du recht.
Er lebt nicht mehr denn er war auch nicht mehr der Juengste als er auswanderte. Sein Nachfolger Claerenz der 2. wird jetzt im Dez. 4 Jahre alt.
Dank Dir fuer Deine lieben Worte
gruessle
Sigrid
omasigi Liebe Birgit,
man wandert nicht staendig aus oder um.
Das Einpacken hat schon seine Zeit gebraucht........... aber das Auspacken war manchmal
richtig nervig. Obwohl mein Mann eine genaue Liste hatte wo eigentlich was sein sollte,
war es im Endeffekt doch wo anders. Denn wir haben ja nicht auf einen Schlag den Container auspacken koennen, da der Raum fehlte. Und so hat man viele mal hin und her geraeumt im Container und nichts stimmte mehr.
Ich werde nie mehr auswandern, denn den Stress des Auspackens und neu Einrichten
schaff ich bestimmt nicht noch einmal.
Waere auch wieder eine Geschichte fuer sich.

Ich danke Dir fuer Deine Zeilen.
gruessle
Sigrid
Komet danke wieder für Deinen schönen Bericht mit den Aufnahmen von Deinem Zuhause. Steht da nicht schon der Kaffe auf dem Tisch? Würde gern mal eine Tasse mit Dir trinken! Schade, dass es ein bisschen zu weit ist. Ja, wenn es noch Peru gewesen wäre, aber da kannten wir uns noch nicht. Strom gab es damals schon, aber an einen Computer war nicht zu denken.
Herzliche Grüße von Deiner Ruth.

Abenteurer wo willst du hin?

Quer in die Gefahren.
wo ich vor tausend Jahren
im Traum gewesen bin.

Ich will mich treiben lassen
in Welten, die nur ein Fremder sieht.
Ich möchte erkämpfen, erfassen,
Erleben, was anders geschieht.

J. Ringelnatz
selena liebe Sigrid.
Als allerbestes Startkapital,
denke ich, hattest Du das große Vertrauen in Deinen Mann,
Eure Stärke, dieses neue Leben, das wie ein Abenteuer begann,
gemeinsam zu meistern, mit allen anfänglichen Schwierigkeiten.
Aus der "Wildnis" eine Heimat schaffen - unermüdlich arbeiten - aber
nicht nur für zwei genügsame Eheleute, nein,
da waren ja auch die Kinder, Deine Schwester -
alle mußten betreut und versorgt werden 100 000 kleine Alltagsprobleme,
an die Ihr Euch jetzt lächelnd erinnert -
der Einzige, vielleicht rundum Glückliche : Euer Hund (gibts kein Bild von ihm?)
Endlich befreit aus der Flugbox.
Wenn ich jetzt Dein Bild betrachte, liebe Sigrid :
Du strahlst Stärke und Gelassenheit aus -
eine Gabe, für die Du gewiss dankbar bist.
Danke für den kleinen Einblick in Dein Leben und
in Eure heimelige "Wohnwelt".
Deine selena
piggi es ist schön zu lesen wie Du angekommen bist, wie Ihr angefangen habt.
Heimat ist dort wo man sich wohlfühlt und mit dem Mobilar aus Deutschland habt Ihr Euch von Anfang an gleich heimisch gefühlt, Euch den Start in der anfänglichen Fremde etwas vereinfacht. Die richtige Einstellung zum neuen Leben mit der richtigen Vorbereitung, hat vieles einfacher gemacht. Man wandert ja nicht nur eben mal aus, es sind Entscheidungen fürs Leben.
Danke für diese schöne Geschichte Deiner Auswanderung.
Liebe Grüße nach Paraguay
Birgit
omasigi Liebe Ulla,
wir sind aus freiem Entschluss weg aus der angestammten Heimat.
Nicht so wie im Krieg und danach wo viele Menschen gezwungen wurden
ihre Heimat zu verlassen.
Sie konnten nichts mitnehmen, so wie wir.
Auch konnten wir uns selbst aussuchen an welcher Stelle wir uns nieder lassen wollten.

Die mitgebrachten Erinnerungsstuecke haben den Effekt, dass man gleich nicht
mehr sich ganz so fremd fuehlt

Auch sind wir sehr dankbar fuer Menschen hier, die zum Teil dt. Vorfahren haben.
Sie waren fuer Fragen von unserer Seite immer offen und dann auch bereit zu
helfen.......... zum dolmetschen vorallem am Anfang.

Du hast recht wir haben hier schon Wurzeln angesetzt. Die Schwiegerkinder haben
da einen grossen Anteil. Hinzu kommen die Enkelkinder, die alle bis auf eins hier geboren sind.

Einen lieben Gruss an Dich
Sigrid
omasigi Liebe Tilli,
in dieser Zeit kann man schon aus wirtschaftl. Gruenden nicht an einem Ort bleiben.
Man sieht sich um, entdeckt, dass es Plaetze gibt wo es schoen ist.
Dass man sich heimisch fuehlt am fremden Ort liegt bei uns. Vorallem wie wir
dieses Umfeld beurteilen.
Wichtig ist vorallem zu erkennen, dass wir von der uns fremden Mentalitaet was lernen
koennen. Auch wenn es unserem gewohnten Mass Stab total entgegensteht.
So passierte es auch uns, dass wir manches abgelegt haben, wovon wir glaubten,
dass wir es richtig machten.
Offenheit ist angesagt wenn man in eine uns fremde Kultur geht. Aber auch zuhoeren koennen ist wichtig und gefragt.
Danke Dir herzlich, dass Du was geschrieben hast.
gruessle
Sigrid
omasigi wenn Du willst komm mal her. Du bist willkommen.
Wollte nur hier einwenig darstellen,
dass man auch in der Fremde sich ein Nestlein machen kann worin
man sich wohlfuehlt.
Der etwas schwierige Anfang dazu, war fuer uns irgendwie ein
Abenteuer.
Danke fuer Dein Geschriebene
und einen lieben Gruss fuer Dich
Sigrid
PS:
Hast Du das Buch von Fritz Held schon ganz durchgelesen?
anjeli wo ich wirklich zu Hause bin. Ihr seid schon lange angekommen, habt durch die Möbel ein
Stück von der alten Heimat, den Wurzeln mitgenommen. So ist euch die Verpflanzung, neue
Wurzeln zu bilden hervorragend gelungen.

Das Leben und die anfänglichen Probleme habt ihr auch gemeistert. Gemeinsam kann man
alles schaffen, ist man stark.

Auch in der neuen Heimat, werdet ihr nie vergessen, wo eure Wurzeln waren. Ihr habt sie
mitgenommen und das ist gut so.

Liebe Sigrid, ich wünsche euch noch weitere viele glückliche Stunden.

Es grüßt euch anjeli/ulla
tilli In der heutigen Zeit bleiben sehr wenig Menschen in dem Ort wo sie geboren sind.Aus vielen Gründen.Aber wenn man im Leben ,dann seinen eigenen Ort gefunden hat,wo man sich glücklich und zufrieden fühlt ,dann ist es ein ZUHAUSE.
Du hast es schön eingerichtet und hast viele Gegenstände,die dich an die Heimat erinnern.
Viele Grüße Tilli
minu ein schöner Boden, ein wunderschöner Salon,
oder Stube.Dort würde ich mich auch wohlfühlen.
Da habt Ihr Euch etwas wunderschönes aufgebaut.
Grüessli Emy
omasigi nachlesen
Liebe Beate,
hier im Blog warum Paraguay. Der Titel ist: Schreib doch mal............
Dir geht es ja jetzt aehnlich mit euerm Entschluss ganzauf der Insel zu bleiben.
Schon bei meiner 1. Besuchreise hier spuerte ich ( es war im Dez. ) das mir das
warme Klima tut gut.
Man sagt doch in einem solchen Falle: Liebe auf den ersten Blick.
Danke fuer Dein lesen und Kommentar.
gruessle
Sigrid
dottoressa ... Was man nicht sieht, doch in der Fremde spürt, die Küchenwärme und die Jugendsünden, Tach zusammen und die Frage: Na, wie isset denn?“

So hat Hanns Dieter Hüsch, der Kabarettist vom Niederrhein, einmal definiert, was für ihn Heimat ist.

Und so war es offenbar bei Euch, liebe Sigrid, der gemütliche Esstisch war gleich Euer Stückchen Heimat in der Fremde.

Danke für Deine interessante Schilderung und die schönen Fotos, nun kann man sich das ein wenig vorstellen, wie es Euch damals ergangen ist.

Wie seid Ihr eigentlich darauf gekommen, nach Paraguay auszuwandern?

Übrigens: Auch bei uns war es so, dass wir die Freunde nach unserem Umzug nach Bamberg nicht weniger gesehen haben als früher. Eher öfter, denn nun hatte man das Gefühl, man möchte sich doch nicht verlieren.

Liebe Grüße über den Ozean
Beate

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