Herbstblüten leuchten in den Bäumen
Ganz unbemerkt sind sie erblüht
noch grünt es grün auf allen Zweigen
die Schwalbe sammelt sich und zieht.

Die Morgen schwimmen schon im Nebel
Altweibersommernetzgeflecht
Blitzt aus geschliffnen Sonnenspiegeln
Auf Perlenschnüren strahlend echt.

Die Früchte schmeicheln unsren Blicken
In farbenprächtiger Gestalt
Der Sommer zieht so wie die Schwalben
Das Jahr und er, sie werden alt.



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Kommentare (4)

EHEMALIGESMITGLIED63 Verschiedenes(Begine)


es klingt schon so traurig
dabei hatten wir kaum Sommer....
sehr gut geschrieben..
gefällt mir sehr,
doch der Herbst zeigt seine ersten Boten..

die ersten Schwalben sind weg.Lg Begine
Maritt einfach nur schön....

Ich hoffe allerdings, dass sichder Sommmer gegenüber den Anzeichen des Herbstes etwas
durchsetzt.

Maritt grüßt
Traute das zog mich richtig in seinem Bann,
das ist Dir wieder

Traute(Traute)


bestens gelungen,
Gratulation,
von Traute
traumvergessen welches die Jahreszeit mit ihren Besonderheiten treffend wiedergibt. Ich stelle es mir so richtig vor. Sinnbildlich betrachtet lässt es sich interpretieren: Das Leben ist noch in seiner Pracht da, auch wenn schon ein Wegzug von Wegbegleitern erfolgt / erfolgen wird. Aber was geschieht in der Natur: Im Sommer bilden sich schon die Knospen für das kommende Frühjahr. Auch wenn der Sommer und das Jahr alt werden, so brauchen sie die schöne Übergangszeit des (Lebens)herbstes, um die Schönheit rückblickend zu betrachten, aber auch die gegenwärtige Schönheit nicht aus den Augen zu verlieren. Die Natur und das Leben benötigen die Ruhezeit des Winters, um dann im Frühjahr den Kreislauf des Blühens und Gedeihens erneut zu beginnen.
Liebe Grüße
traumvergessen

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