Sonntag

Ein Sonntag mit Regen.
für die Natur ein Segen.
 
Melancholie macht sich breit,
was fehlt ist die Heiterkeit.
 
Schöne Musik zu hören,
könnte die Sinne betören,
 
oder vielleicht etwas lesen
über Orte, wo man noch nie gewesen,
 
einen interessanten Film anschauen,
auch das kann vielleicht erbauen.
 
Doch, ob es die Melancholie vertreibt,
das ist die Frage, die offen bleibt.

 

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Kommentare (28)

Roxanna

Über das geschenkte Herzchen, lieber @Robin1 freue ich mich sehr und sage lieben Dank Rose.

Herzlichen Gruß
Brigitte

Roxanna

Lieben Dank an @HumorusRosefür das Herzchen.

Herzlichen Gruß
Brigitte

Majorie

Hallo aus der Ferne Roxanna,

ich lese gerade erst Deinen wunderschoen zum Ausdruck gebrachten Poem.
      Das dazu passende Foto stimmt nachdenklich und ist unique von Dir eingefangen.
Ja- die Melancholie ist wohl einem Jeden von uns bekannt. Der Eine versucht, sich
durch auessere Ablenkung davon zu befreien und der Andere nimmt sie an und
versucht, im Alleingang eine Antwort fuer den Stimmungswandel zu bekommen.
      Ich selbst tendiere zu dieser Methode und ueberwinde somit schnell diese
duestere Stimmung - frueher immer verbunden mit koerperlicher Bewegung, die
aber durch die gesundheitlichen Vorkommnisse in der nahen Vergangenheit nicht mehr
moeglich ist fuer mich -.

Danke Dir fuer das Einbringen dieser Thematik - ein ernst zu nehmendes
'Gedankenfutter' und ein ganz wunderschoener Poem mit passendem Foto!

"So long" und liebe Gruesse von Ruth

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Roxanna

Über deinen Kommentar und das dazu geschenkte Herzchen, liebe Ruth freue ich mich sehr und danke dir sehr herzlich. Ja, ich denke auch, dass doch wohl die meisten Menschen diesen Zustand der Melancholie von Zeit zu Zeit haben. Man muss sehr genau bei sich hin spüren, was dann besser ist, sich abzulenken oder es zuzulassen. Ich denke, sie gehört zum Menschen dazu, man kann nicht immer fröhlich sein. Immer wieder gibt es auch etwas im Leben, was wir uns vielleicht anders gewünscht hätten und das muss manchmal auch betrauert werden. Hinausgehen in die schöne Natur und tief durchatmen hilft auf jeden Fall immer. Ich wünsche dir, dass du bald wieder ganz gesund wirst und es dir wieder möglich ist, dich freier zu bewegen und wieder unterwegs zu sein. Ein tolles Foto hast du beigefügt. Sehr viel ist möglich, wenn man es sich unbedingt wünscht und man sollte sich nicht selbst immer wieder Grenzen setzen, sondern versuchen, sie zu überwinden.  Alles Gute für dich und ganz liebe Grüße

Brigitte

 

Roxanna

Noch ein Herzchen habe ich geschenkt bekommen. Lieben Dank @Ane Rose und herzlichen Gruß

Brigitte

Tulpenbluete13

Liebe Brigitte,
ich habe etwas gemacht was die Melancholie gar ncht erst aufkommen lässt (deswegen lese ich erst jetzt dein Gedicht), ich war drei Tage mit meiner Tochter wandern (übers Wochenende) das hat ganz viele Freude bereitet - beiden..
Wenn ich melancholisch werde hilft mir die Aktivität egal welcher Art, vor allem aber körperliche Bewegung (es reicht auch ein Spaziergang)
Man muss darauf achten, daß die Melancholie nicht überwiegt, sondern der "Frohsinn".
Ich habe doch bei Dir den Eindruck das das Fröhlichsein überwiegt.

Einen wundernschönen ersten Mai morgen mit vielen fröhlichen Momenten wünscht Dir
Angelika

Roxanna

Herzlichen Dank, liebe Angelika für deinen Kommentar. Ich kann dir nur voll zustimmen, dass Bewegung an der frischen Luft und das Genießen der Schönheit der Natur dazu noch mit einem lieben Menschen keine Melancholie aufkommen lässt. Man muss für sich selber herausfinden, wo kann ich sie mal zulassen, die Melancholie, weil auch sie zum Menschen eben gehört, und wo ist die Grenze und sie tut mir gar nicht gut. Dann muss man handeln und in die Aktivität gehen.

Ich wünsche dir auch einen schönen 1. Mai, an dem du vielleicht wieder den Wanderstab schwingst Zwinkern. Hier lädt allerdings das Wetter nicht so sehr zum wandern ein, aber so ein geeichter Wanderer kennt ja kein schlechtes Wetter, lach, es gibt für alles die passende Kleidung.

Liebe Grüße
Brigitte

Roxanna

Lieben Dank @HumorusRose für das Herzchen.

Herzlicher Gruß
Brigitte

Willy

Am Tag als der Regen kam …

LG
Willy

Roxanna

Ja, lieber Willy, das hat Dalida damals eindrucksvoll gesungen. Es gibt aber auch noch das Liedchen vom Gloomy Sunday
 


Danke, dass du vorbeigeschaut und mir auch noch ein Herzchen geschenkt hast.

Liebe Grüße

Brigitte

Roxanna

Für die vielen Herzchen sage ich lieben Dank an
 


@margitRose
@ClematisRose
@FederstrichRose
@Tine1948Rose
@HerbstroseRose
@PhryneRose
@Christine62laechelRose
@MuscariRose
@iversonRose

 
Herzliche Grüße
Brigitte

 

Clematis

Liebe Roxanna,

es ist doch einfach wunderbar, dass wir schreiben!

Du hast doch Dein Herz geöffnet und klar dargelegt, wie es grad "drinnen aussieht".
Das ist ein großes Glück, das Du mit uns teilst.

Halte die Melancholie aus, such nicht draussen, in Erwartung von Besuchen, Filmen, Musik etc., bleib drin, da ists auch schön.

Herzlichen Gruß
Ingeborg







 

Roxanna

Für deinen Kommentar, liebe Ingeborg, danke ich dir sehr herzlich. Ja, es ist nicht immer gut, sie gleich "wegmachen" zu wollen - die Melancholie -. Wird sie ausgehalten, hat sich vielleicht im Inneren etwas bewegt. Zieht sie allerdings sehr nach unten, ist vielleicht Ablenkung doch der bessere Weg. Sich hier in den Blogs mitteilen zu können und so viel Anteilnahme und Rückmeldung zu bekommen finde ich sehr schön und ich freue mich darüber. Ich habe es gerne geteilt, auch weil ich gedacht habe, vielleicht empfinden gerade jetzt andere genauso.

Herzlichen Gruß zurück und einen Krauler fürs Felixle Lachen, den Schönen von

Brigitte

Clematis

s'Felixle hat grad was wichtiges zu tun, nämlich schlafen.
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Ich werds ihm ausrichtigen, wenn er zum zuzzeln kommt. Er zuzzelt nämlich an seinem linken Arm, wenn er ganz glücklich ist. Muss wohl zu früh von der Mama weggenommen worden sein.

Hier:ein Grund zum Lächeln.

Grüssle
Ingeborg
 

Federstrich

Liebe Brigitte,

Konfuzius wird zugeschrieben: Suche dir einen Job, den du magst und du brauchst nicht einen Tag in deinem Leben zu arbeiten. Das ist mir leider nicht gelungen, denn damals kannte ich seinen Rat nicht. Das Ergebnis war, dass mir gerade die Sonntagnachmittage über sehr viele Jahre ein Graus waren, ja , mir regelrecht verdorben wurden, weil der Blick unweigerlich auf den Montagmorgen gerichtet war. Das habe ich mit dem Renteneintritt endlich hinter mir gelassen und so sind die Sonntagnachmittage heute unbezahlbar, gerade wenn und weil ich sie mit früher vergleiche. Melancholie ist (zumindest in dieser Phase) technisch nicht möglich. Bei mir hilft also einfach die (schlechte) Erinnerung.

Du schreibst nun nicht, was dir gerade den Sonntag(nachmittag) so vergällt. Aktivität, die dich auf andere Gedanken bringt, kann helfen. Vielleicht legst du künftig bestimmte Arbeiten gerade auf diese Zeit, diesen Tag? Was die Heiterkeit anbelangt, so habe ich von dir schon viele Beispiele im ST gelesen, gehört und angeschaut, bei denen man einfach schmunzeln muss und einem das Herz aufgeht. Bleibe weiter auf dieser Schiene, denn sie tut dir offensichtlich gut. Im Zweifelsfall springe ich dann ein. Tränen lachen
Heute ist übrigens Montag! Liebe Grüße von Gibfried
 

Roxanna

Lieber Gibfried,
 
sehr herzlich danke ich dir für deinen Kommentar, der mich heute am Montagmorgen schon schmunzeln ließ. Sehr gut erinnere ich mich, wie wir zu Zeiten des Bunten Kessels mit dir gelitten haben, weil dir vor Montag grauste, wenn der Frondienst wieder begonnen hat. Das ist auch ein Weg sie zu vertreiben – die Melancholie -. Rufe dir schlechtere Zeiten ins Gedächtnis und schon wird dir bewusst, wie gut es dir jetzt geht Zwinkern.

Von der Natur mit einer großen Portion Heiterkeit ausgestattet und immer dankbar, wenn es etwas zu lachen gibt, freue ich mich, dass ich mit deiner Unterstützung rechnen darf, wenn es mal nicht so ganz klappt Lachen. Für dein Kompliment danke ich dir sehr herzlich, das tut gut, mal so eine Rückmeldung zu bekommen. Gerne kann ich es dir aber auch zurückgeben,  denn auch du verstehst es mit deinen Beiträgen für Heiterkeit und auch Gelächter zu sorgen. Christian Morgenstern hat gesagt  „Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann“.  Also das beste Mittel gegen Melancholie ist für Heiterkeit zu sorgen.Heute am Montagmorgen habe ich sie wiedergefunden - die Heiterkeit -.

Liebe Grüße
Brigitte

 

ladybird

Liebe Roxanna,
Du hast diese "Melancholie" schon richtig angegangen, indem Du dieses Gedicht geschrieben und gepostet hast....und auch ich kann mich
hier allen Schreibern /Schreiberinnen nur anschließen:
man kann wirklich "trübe Gedanken" weg trainieren.
Du hast ja selbst bereits Vorschläge gemacht.....und diese muß man halt vertiefen, bis die "Wolken der Menlancholi " wieder aufreißen...
das ist nicht dahin gesagt, sondern eine eigene Erfahrung..
probiers mal
herzlichst
Renate

Roxanna

Herzlichen Dank, liebe Renate für deinen Kommentar. Sich abzulenken, Wege zu finden wieder in eine ausgeglichene Gemütslage zurückzukommen, das ist wirklich wichtig. Denn traurig oder melancholisch oder vielleicht sogar depressiv zu sein, kann viel Lebensenergie abziehen, vor allem wenn es länger anhält.  Im Leben geht es auf und ab, das wissen wir, die wir schon viel Lebenserfahrung und auch schon einiges mitgemacht haben. Immer wieder geht es weiter so oder so, auch das haben wir gelernt.

Manchmal aber klappt es mit der Ablenkung halt nicht auf Anhieb, dann muss man auch das aushalten können bis die Wolken wieder weiterziehen Zwinkern und das tun sie, nichts bleibt wie es ist.

Herzliche Grüße
Brigitte

 

Muscari

Liebe Brigitte,
ein schönes, aber eben melancholisches Gedicht.

Dazu möchte ich Ingrid Indeed zitieren, wenn sie schreibt:
"Mit dem Herzen auf etwas konzentrieren, was Freude macht."


Melancholie und Traurigkeit verschwinden tatsächlich, wenn man die Gedanken gewissermaßen umleitet auf schöne Dinge.
Das habe ich bereits nach dem Tod unseres Sohnes vor 5 Jahren bewusst trainiert. Auch nach einem neuen Schicksalsschlag muss es jetzt wieder sein. Und es funktioniert.
Z.B.
schreibe ich wieder mit Freude meine Geschichten oder vertiefe mich in schöne Erinnerungen.

Noch ein kleines Beispiel: Eben noch stand ich am Grab meiner beiden Lieben und schaute sinnend auf den Grabstein. Zu lange, bis die Traurigkeit hochkam. Da drehte ich mich abrupt weg und sah rundum die vielen Blumen, die mich an meinen blühenden Garten erinnerten.
Zur Nachahmung empfohlen
mit lieben Grüßen von
Andrea

 

Roxanna

Herzlichen Dank, liebe Andrea für deinen Kommentar. Du hast Schweres durchgemacht und deine Lieben verloren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da sehr wichtig ist Wege für sich finden, damit einen die Melancholie nicht zu sehr nach unten zieht. Da braucht es auf jeden Fall etwas, was wieder Freude am Leben finden lässt. Dir liebe Andrea ist das gelungen und das freut mich sehr. Das Leben legt uns manchmal wirklich schwere Prüfungen auf und man kann  immer nur hoffen, dass auch die Kraft zur Bewältigung zuwächst.

Es gibt aber auch diese sogenannte „süße“ Melancholie, sich ihr von Zeit zu Zeit hinzugeben, lässt vielleicht danach die Freude wieder umso stärker empfinden, sage ich jetzt einfach mal so Zwinkern.

Liebe Grüße
Brigitte


Manfred36

Die Muse Melancholie
null
Ich bin die Muse Melancholie,
die behagt so sehr dem Dichtergenie.
Den dunklen Grund meines Wesens normen
poetische Welten in Wort, Ton und Formen.
Vertreib nicht - erkunde und pflege sie,
die Schöpferkraft der Melancholie.

 

Roxanna

Dir, lieber Manfred danke ich für dieses eindrucksvolle Bild, das man in aller Ruhe betrachten muss um die vielen interessanten Details wahrzunehmen. Dank auch für das Gedicht. Nicht immer ist Ablenkung sozusagen die erste Wahl, denn es ist tatsächlich so, dass große Künstler auch sehr aus ihr geschöpft haben. Manchmal bringt es vielleicht auch weiter, wenn man sie zulässt. Nur ein Dauerzustand sollte sie nicht werden.

Liebe Grüße
Brigitte

indeed

Die Melancholie, liebe Brigitte, bleibt in dem Moment auf der Strecke, in dem du dich mit Herzen auf etwas kozentrierst, was dir Freude bereitet.
Das wünsche ich allen, die in einer solchen Situation stecken. Ist nicht immer leicht, es zu entdecken, aber mit ein bisschen Übung kann es gelingen - ganz bestimmt.

Die heitere Grüße in den Süden aus dem hohen Norden.
Ingrid

Roxanna

Für deinen Kommentar, liebe Ingrid, danke ich dir sehr herzlich. Wie recht du hast, sich mit dem Herzen auf etwas zu konzentrieren, das Freude bereitet, lenkt ab von trüben Gedanken und das ist sicher die Kunst - sich eben abzulenken. Dazu braucht es Übung, wie du schreibst, denn Gedanken lassen sich nicht so leicht beeinflussen.

Danke für die heiteren Grüße aus dem hohen Norden, liebe Grüße aus dem heute sonnigen Freiburg schicke ich zurück


Brigitte
 

iverson

Regenwetter und dazu noch Sonntag....das kann schon auf die Stimmung schlagen.Die persönliche Situation z.B.Krankheit oder man ist alleine kann dann auch noch zur Melancholie   beitragen.
Schreiben ist aber gut,dafür ein Herzchen.Vielleicht noch ein Spaziergang;die Natur sieht nach dem Regen strahlend aus.
Einen Gruß sendet Iverson
 

Roxanna

Ja genau, liebe Iverson, ein Spaziergang in der Natur auch bei Regen kann die Stimmungslage auf jeden Fall verbessern. Das erlebe ich immer wieder. Auch das Schreiben hilft ganz ohne Zweifel. Ich denke mal, jeder hat so seine „Tricks“, sich wieder in eine gute Stimmung zu bringen. Und ja es ist eine Freude zu sehen, wie frisch das Grün durch den Regen aussieht und wie alles sprießt.

Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar mit Herzchen und schicke einen lieben Gruß


Brigitte
 

werderanerin

Auch bei uns hat es in der Nacht endlich geregnet..., die Natur ist dankbar für jeden Tropfen und sieht sogleich grüner aus. Immernoch schieben sich dichte Wolken über uns und die Waldbrandstufe 5 konnte immer noch nicht aufgehoben werden.

Freuen wir uns über den Regen !

Kristine

Roxanna

Liebe Kristine,

ich sehe es ja ein, dass die Natur den Regen dringend braucht Zwinkern und auch ich freue mich darüber. Wir leben in Zeiten, in denen man sich wirklich über Regen freuen muss so selten, wie er inzwischen vom Himmel fällt. Gut beschirmt kann man trotzdem an die frische Luft und wer unter den Pollen leidet, kann endlich mal durchatmen. Ich kann dir nur zustimmen.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und lieben Gruß

Brigitte

 


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