Ständegesellschaft in der Sage



Ständegesellschaft in der Sage

Die Sagen an vielen alten Orten
sind in Gesellschaft von Ständen geworden.
An Burgen und Schlössern, an Klöstern und Herren,
an Prinzen und Damen, um nicht zu verzerren,
was heilige Ordnung, Bedeutung war.🤴
Dem Kleinen war doch sein Unwert klar.

Und wenn ein Kleiner mal war dabei,
dann war es der Antichrist, Abgötterei,
die das eigentliche Geschehen ausmachten,
die noch sichtbare Spuren zu Wege brachten,
Verbrechen und Schuld hinein verwoben
(war oft nicht besser bei denen da oben 👹).

Das Sagengut ehren, uns're Tradition,
wär' ein berechtigtes Anliegen schon.
Wär doch überall die Symbolik zu sehen,
aus der manch alte Märchen bestehen👌.
Oft sind sie auch unterhaltsam zu lesen
und ortsbezogen – das sei's dann gewesen.
(Man weiß oft, wo Namen herkamen - Amen!)
 

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Kommentare (1)

Syrdal


Oh Manfred, das ist ein großes Thema!
Es ist in der Tat ein seit Ewigkeiten gehütetes Geheimnis, die in den Märchen, Legenden, Sagen und anderen aus der Historie überkommenen Geschichten enthaltene Symbolik erkennen zu können, ist diese doch oft – sehr oft – eine „versteckte“ Botschaft aus der unergründlichen Weisheit der zeit- und wesenlosen Mystik. Wer weiß denn schon, dass viele dieser alten Geschichten auf die innere „Wandlung“ hinweisen, auf den mystischen Tod (Läuterung) des „alten Menschen“ und die Erstehung (geistige Erweckung, z.B. auch durch die christl. Taufe) des „neuen Menschen“, der dann "befreit" dem ewigen Licht entgegen gehen kann... Das ist ein nie und nimmer „verratenes“ Geheimnis, das immer nur in „märchen- oder sagenhaften“ Gleichnissen (z.B. Hänsel und Gretel, Schneewittchen), aber auch in den Riten der Geheimgesellschaften (Rosenkreuzer, Freimaurer) zur erkennbaren Andeutung gelangt. – Was könnte man nicht alles darüber schreiben!
 
...es hier aber dabei belassend grüßt
Syrdal
 


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