Steine auf dem Weg

Autor: traumvergessen

Auf dem langen Weg in deinem Leben
waren viele Steine ausgestreut.
Oftmals hat es dich gereut,
wenn gut Gemeintes
seinen Weg nicht fand.

Sag: Hast du dich dann zurückgezogen
in dein kleines Schneckenhaus?
Fühltest dich unverstanden und
warst doch so überzeugt gewesen,
das Richtige getan zu haben.

Frag: Was war das Richtige?
War es das Richtige für dich
oder das Richtige für den anderen?

Waren es vielleicht deine Steine
die auf dem Weg lagen?
Bist du über sie hinweg gestiegen
oder hast du sie aufgehoben und
für alle Zeiten beiseite geräumt?

traumvergessen 27.05.2010

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Kommentare (20)

traumvergessen du hast mit deinem Kommentar das voll bestätigt, was ich sagen wollte. So haben wir beide eine freundschaftliche Übereinstimmung. Ich danke dir sehr für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
dein Freund Gerd
traumvergessen Schwarz/Weiß denken ist immer das einfachste aber oft auch das Falscheste. Da hast du Recht. Deinen Worten ist nichts hinzuzufügen. Ich danke dir sehr dafür.

Liebe Grüße
Gerd
traumvergessen was mich nicht umbringt, macht mich stark und die Dinge in einem positiven Licht zu sehen, ist sinnvoll. Das hast du treffend formuliert. Ich danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
traumvergessen das ist ein Kommentar voller Lebensweisheit. Die übersprungenen Steine sind dann wohl die ignorierten bzw. mit Gelassenheit getragenen und die aufgehobenen nach deinen worten die Erinnerungen. Dass die Steine nun nicht mehr so schwer sein dürften, glaube ich dir gerne, denn man hat gelernt, mit Steinen umzugehen und steinfreie Wege tun dann besonders gut.

Danke für deinen lieben Kommentar.

Liebe Grüße
dein Freund Gerd
traumvergessen du hast Recht: Oft sind es die eigenen, aber nicht immer. Oft geht man mit sich selbst ins Gericht, müsste aber dann feststellen, dass das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht immer von einem selbst ausgehen mag. Dennoch muss man, auch wenn man selbst nicht Ursache oder Urheber ist, eine Einstellung dazu finden. Diese könnte dann die Gelassenheit sein, auch wenn die Verletzungsspuren dies nicht leicht machen. Danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
marlenchen ich glaube jedem von uns sind schon mal steine in den weg gelegt worden, oder auf dem wege lagen viele steine, die es galt zu entfernen, damit wir an das gewünschte ziel kommen.du hast uns viel anregung mit deinem gedicht gegeben, hast uns nachdenken lassen!
liebe grüße sendet dir deine freundin marlenchen.
Rutger zu tun,ist eine nicht so leicht zu beantwordende Frage. Wer bestimmt, was richtig ist ? Oder was nicht richtig ist ? Sollten wir diese Zweiteilung nicht eher aufheben ? Ich weiss, dies klingt ein bisschen philosofisch, aber vielleicht sollte man sich diese Frage mal stellen. Eigentlich ist es die Frage nach dem Unterschied zwischen Gut und Böse, oder zwischen Schwarz und Weiss ?

Man macht ja Vieles in seinem Leben, und tatsächlich, da bleiben "viele Steine ausgestreut". Aber ich bleibe dabei, alles hat seinen Zweck. Man kann vor etwas zurückschrecken, und sich "in dein kleines Schneckenhaus" zurückziehen. Sollte dies immer bedeuten, dass "gut Gemeintes seinen Weg nicht fand" ?

Mir gefällt dieses Gedicht sehr gut, und die Fragen die gestellt worden sind, laden ein zum Nachdenken über uns Menschen, und wie wir uns mit dem uns geschenkten Welt auseinandersetzen.

Rutger
opti über die wir straucheln, stolpern und fallen - sie gehören zu unserem Leben.
Lehren sie uns nicht auch das "Wiederaufstehen" und machen uns dadurch stärker?

Es gibt doch auch schöne Steine z.B. Edelsteine, Glückssteine, Spielsteine, Dominosteine . . . . . .

Liebe Grüße
opti
lotsin Auf meinem Lebensweg habe ich viele Steine übersprungen, einige habe ich aufgehoben,
das sind dann die Erinnerungen.Die guten Steine(Erinnerungen) habe ich behalten,
die weniger guten habe ich einfach wieder aussortiert und irgendwo abgelegt.
Darüber müssen nun anderer steigen.
Steine, die mir in der Zukunft in den Weg gelegt werden, oder ich mir auch
selber in den Weg lege, könnnen nicht mehr so schwer sein.
Nun werden hauptsächlich steinfreie Wege gesucht, die es ja auch gibt,oft in der Natur.
Die Haut ist auch dicker geworden, und eventuelle Steine tuen nicht mehr so weh.

lotsin
immergruen Welche Steine hindern mich mehr? Die der anderen oder die eigenen?
Doch wohl die eigenen, denn es ist schwer über den Schatten zu springen. Und noch schwerer, die Hindernisse zu erkennen, die man sich selbst schafft . We lässt sich schon gern sagen. dass man sich selbst Steine in den Weg legt?!
Es gehören Reife und Erfahrung dazu, das zu erkennen, aber dann ist man schon über zu viele Steine gefallen und hat sich schmerzhaft verletzt.
immergruen
das mit dem Helm...sind selten, und wenn merkt man nicht, unter dem stein gibt es wohl kein wirkliches erleben als leben, auf den grossen stein warte ich nicht wirklich, man der der schuss eines kugel aus weiter entfehrnung der dich sofort töten würde man hört den knall nicht mehr, der schall ist zu langsam


Gruss Rolf
traumvergessen die Antwort auf die Frage kannst nur du selbst dir geben. Ich glaube, die Steine zu umgehen, ist nur eine Möglichkeit, wobei es sicher nicht heissen sollte, dass man vor ihnen wegläuft, sondern vielleicht mit Gelassenheit sich nicht davon beeindrucken, sprich provozieren, zu lassen. Ich danke dir für deinen freundschaftlichen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
traumvergessen vor allem dann, wenn man sich selbst bemüht, Steine wegzuräumen, gibt es leider allzuoft Menschen, die eine Freude daran haben, zusätzliche Steine hinzulegen oder die gerade weggeräumten wieder aufzuschichten. So kommt man sich dann manchmal wie der "Gott", dessen Bestimmung es war, die gerade vom Berg gerollten wieder auf den Berg zurückzubringen, wo sie erneut hinunterrollten. Aber schließlich kommt es auf deine eigene Einstellung an. Wenn dann eine gewisse Gelassenheit hinzukommt, sind die Steine nicht mehr allzu wichtig. Ich danke dir sehr für deinen beeindruckenden Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
traumvergessen es ist wichtig und richtig, sich dahin zu orientieren, wo man weiterkommen kann. Einen Gebirgszug kann man nicht räumen, man kann ihn höchstens besteigen. Ob man sich dann aber noch glücklich fühlt, wage ich zu bezweifeln. Dann ist es schon besser, einen ebenen Weg zu gehen oder den Weg zu ebnen, wie du es getan hast und tust. Aus Steinen etwas bauen, finde ich gut. Ich hatte gestern solch eine Situation, die mich fast umgehauen hatte. Dann habe ich mich besonnen, die Steine (die vielleicht auch teilweise von mir stammen konnten) aufzunehmen und zu einem Wegweiser gebaut, wie du ihn so schön beschrieben hast. Ich danke dir für deinen am Leben orientierten Kommentar, der mir "deine Rheinseite" so richtig sympathisch macht.

Liebe Grüße
Gerd
traumvergessen du hast schon Recht: die beste Lösung ist die Gefühlte. Ob es dann die beste Lösung auch für andere ist oder war, mag dahingestellt sein. Na ja, was die Helm-Lösung angeht, zum Schutze vor Riesensteinen, die herunterfallen? Dann nützt einem auch der Helm nichts mehr. Aber ich verstehe dich richtig: Wichtig ist es, auch vor negativen Aktionen gefeit zu sein, um nicht in ein Wahnsinnsloch zu fallen, wenn man getroffen wird. Auch das will geübt sein. Danke dir für deinen sinnigen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
tilli † Dein Gedicht berührt,dein Gedicht fragt und gibt keine Antwort.
Jeder Stein auf unseren Wege wird unseres Herz drücken.
Ja,und einmal werden es zu viele sein und unseres Herz
wird sie nicht mehr tragen können.
Darum müsste man die Steine umgehen,aber wie ?
Danke Gerd für diese besinnliche Worte.
Grüße Otti
ronnja Ein glatter Weg...langweilig,man fühlt sich so sicher,achtet nicht mehr genau auf den Weg
und bums liegt man flach .
wenn man nicht mit Blindheit geschlagen ist,erkennt man oberflächlich betrachtet,dass
Steine im Weg liegen...schauen wir aber genauer hin,zeigen sie uns den Weg..
ja klar sie können auch in die Irre führen...
doch wie oft hacken wir wie verrückt auf einen Stein,bis wir endlich kapieren,dass es
doch viel einfacher ist diesen wunderschönen Stein zu betrachten und weiterzugehen..
stimmt, es kommt schon häufig vor,dass man uns Steine im Weg wirft,hm langsam hat man es
gelernt,flink sein ,Stein aus der Hand schlagen..aber aufpassen,dass der Stein nicht
den falschen Fuß trifft,also empfehlenswert..immer festes Schuhwerk..

Gruß
Ronnja
seelchen ......auch ich hatte viele steine auf meinem weg und habe sie auch heute noch......
früher war ich manchmal damit überfordert,alle steine wegzuräumen.
ich habe im leben gelernt....und heute bin ich stark geworden.....
vor allem bemühe ich mich,niemals mehr zuzulassen,dass mir andere steine in den weg werfen....
die schlimmsten steine sind ja die gehauenen,die schlagen manchmal sogar löcher in meinen weg......die sind dann so schlimm,weil man die löcher nicht mehr schliessen kann.....
die glatten kieselsteine sind nicht so schlimm,über die kann man manchmal gut darüber hinweggehen.......
immer öfter stelle ich mir die frage: "war es nun das richtige für mich oder für den anderen.....
- und - es ist gott sei dank auch manchesmal das richtige für mich......
auf jeden fall bemühe ich mich,alle steine zum guten -für mich- und -den anderen- aus dem weg zu räumen!
danke für dein zu herzen gehendes gedicht.......


ladybird Lieber Gerd:"AUCH AUS STEINEN; DIE UNS IM WEGE LIEGEN; KANN MAN ETWAS SCHÖNES BAUEN",nur weiß ich im Moment nicht,von wem diese Worte stammen.Angeblich führt ja auch der steinige Weg in den Himmel und nicht der schöne glatte....
Dein "Nachdenk-gedicht" gibt Anlass im Leben zu kramen,um zu erkennen,wo,wann und welche Steine auf dem Weg waren,und wie ich damit umgegangen bin.So stelle ich fest, daß ich auf verschiedene Weisen auf die Steine reagiert habe.....nur einmal landete ich vor einem gewaltigen Gebirgszug,dem ich mich nicht gewachsen fühlte,und ich ging ein Stückchen rückwärts,bis ich den Weg mit den kleineren Steinen fand,dort stapelte ich sie zu einem Steinmännchen auf (in Schweden +Schottland dienen sie als Wegweiser)
und hoffe,alle größeren Hindernisse beiseite geräumt zu haben,mal auf einen Kieselstein
zu treten,tut ja nicht so weh.
mit Gruß von der "richtigen" Rheinseite,Renate
ja menschen die steine zur seit räumen, damit die anderen weniger zu tun haben
man sollte sich die genau anschauen, ich tuhe das bevor ich mir den fuss stosse, das weck tun oder zur seite nehmen, was wäre wenn wir eine information da lassen hier war eine stein- ( für die anderen), er hatte die und die aufgabe, die lösung war von menschen zu mensch anders aber eine von vielen lösungen ware die eine lösung die beste war die gefühlte , aber war sie es wirklich ?

ich habe das glück das ich steine auf dem weg gehabt habe, konnte nie schnell laufen..
als dauert alles länger aber man kann gut sehen langsam....ist nicht immer langsam der langsam geht...mache ziele kommen sogar ein wenig näher

also dein gedich ist auch eine stein, und wir haben wohl aller unsere hinkelsteine
mit den wir spielen, die dicken brocken die von oben auf uns fallen sind wohl nicht ausrechenbar............obwohl ich fast immer einen helm auf habe...

Steinharten Gruss Rolf



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