Tod am Rande alles Lebenden. Fische vertrocknen an Land. Opfer mutlosen Ringens um freien Bürgerentscheid und mehrheitsbestimmtem Reglement.

Hysterie als Zwischenlösung?

Doch! Wollten wir nicht in Freiheit verantworten? Verantwortlich handeln für das Leben? Was verantworten wir eigentlich noch? Warum stranden Fische, ehe sie ihren Lebensfluss durchschwommen haben?
Fragen, nichts als Fragen. Tausend wären es noch. Und da sage einer, wir hätten Fortschritte erzielt.
Nicht mal an einer Angel halten Fische. Phenole haben ihre Mäuler zerfressen. So bleibt alles beim Alten:
Tod am Rande alles Lebendigen. Fische vertrocknen weiterhin an Land.

© Horst Ditz


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Kommentare (6)

pelagia ich setz mich dazu. Ein bisschen Sand im Getriebe sein, kann sicher nicht schaden.
meli heinmens anschließen, denn so empfinde ich es auch.
Das einzige was bleibt - für mich, ich spreche hier nur für mich - ist im eigenen kleinen Umfeld Sorge zu tragen für die nachfolgende Generation im Sinne der Politik der kleinen Schritte. Für die großen Schritte sind die "oben" zuständig.
heinmens doch auf uns...genau so leben unendlich viele menschen...gestrandet vor dem (über-) fluss der reichen
...ein ewiges Gefühl der Ohnmacht, da die Mächtigen, die Verantwortlichen, die etwas ändern könnten, alles in ihrem eigenen Interesse, mit dem Ziel der Bereicherung und Macht, zulassen oder auch focieren.
pusteblume .....wir uns so viele Gedanken machen über Gott und die Welt, können wir nichts ändern.
Sollen wir - harfe und pusteblume - uns in unserem Alter anketten an einer unserer Rheinbrücken?
immergruen all unseres aufgeklärten Wissens ändert sich nichts, denn es bleibt auch in Zukunft ALLES BEIM ALTEN.

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