Dein Leben lief in ruhigen Bahnen,
hast nicht gehasst und nicht geliebt
und du konntest ja nicht ahnen,
dass einen solchen Mann es gibt.

Der mit seinen sanften Händen
deine wunde Seele streichelt
und mit liebevollsten Worten
dein verletztes Herz umschmeichelt.

Du warst so glücklich weil du dachtest,
dass er für dich das Gleiche fühlt
bis du aus dem Traum erwachtest.
Er hatte nur mit dir gespielt.

Er will frei sein, frei für Viele,
nur du alleine reichtest nicht.
Mit Andern teilt er auch Gefühle,
Treu` in der Liebe, liegt ihm nicht.

©HeCaro


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Kommentare (32)

HeCaro es ist eine merkwürdige Geschichte, die Du in Deinem
Freundeskreis erlebt hast.
Der Mann hat sich ja nicht einmal Zeit genommen,
um zu trauern oder um Abstand zu gewinnen.
Dass er nach dem Tod seiner Frau nicht alleine
bleiben wollte, kann ich nachvollziehen.
Aber die Eile in der er ihren Platz wieder besetzt hat,
die verstehe ich beim besten Wille nicht.

Danke, dass Du noch gekommen bist, um das Gedicht
zu kommentieren.
Liebe Grüße, Carola
ehemaliges Mitglied und lese nun Dein Gedicht.
Ist es nicht oft so, dass einer mehr liebt als der andere?
Natürlich gibt es Männer die glauben, mit mehreren Frauen seien sie glücklicher.
Sind sie es? Ich bin kein Mann - ich kann es nicht beurteilen.
Aber ich weiß, dass sehr viele der langjährigen Beziehungen irgendwann stumm verlaufen und es graust mich, wenn ich das als Außenstehende miterleben muss.
(Dies ist keine Schuldzuweisung jetzt an Männer, sondern einfach Beobachtung.)
Ein treuer Ehemann, relativ kurz Witwer innerhalb meines Freundeskreises sprach neulich erst klagend darüber, dass er nur eine Frau in seinem Leben hatte.
Kaum 3 Monate, nachdem seine Frau beigesetzt war, befand er sich schon wieder auf der Suche nach einer neuen Partnerin mit der Vorstellung, so schnell wie möglich wieder zu heiraten...
Was macht die Treue aus? Lediglich das Versprechen vor dem Altar, was die Nachbarn sagen könnten?
Wir werden das hier nicht lösen können, denn jeder Mensch ist wieder anders und untersteht anderen Wertvorstellungen.

Danke für das Gedicht, das so viele Gedankenanstöße und Überlegungen aufgeworden hat!

Lieben Gruß

Meli
HeCaro das klingt als wüsstest du wovon Du redest.

Behalte Deine positiven Einstellung,denn alles
was man mit Humor nehmen kann, lässt viel sich
leichter ertragen.

Ich wünsche Dir eine sorglose Woche
LG Carola
HeCaro hab ich gemacht und sage danke,
ich möchte Dir auch per Mail antworten.

Danke, dass Du da warst.
Liebe Grüße, Carola
HeCaro Du vertrittst die Meinung der Meisten hier.
Was mir aber nur zeigt, dass der Schmerz eben
bei allen der Gleiche ist.

Danke für Deinen Besuch und den Kommentar
Liebe Grüße, Carola
HeCaro Ich freue mich für Dich, dass Du Deinen Bruno
hast. So ein Glück im Alter leben zu dürfen,
ist das schönste Geschenk das man vom Schicksal
bekommen kann.

Danke für Deinen Kommentar
Liebe Grüße an Euch, Carola
floravonbistram wenn man merkt, dass man nun aber genug gelitten hat.
Eine schöne Woche
LG Flo
mygeneration38 schau bitte in deinen normalen mails nach
bin bei dir Evi
HeCaro Dein Vergleich zeugt von genau dem Humor, mit dem man die Sache betrachten sollte. Es auskosten, und eine schöne Erinnerung behalten.
Wenn da nicht das dumme Herz wäre....

Hab mich gefreut, dass Du da warst.
Liebe Grüße, Carola
meti Es ist eine Erfahrung, die wohl schon viele Menschen gemacht haben.
Einige von euch haben ja auch dazu hier geschrieben.
Ich denke, egal ob Mann oder Frau, Menschen, die so handeln, spielen mit den Gefühlen des andren und haben meines Erachtens kein Gewissen.
Ihnen scheint es egal zu sein, ob sie gebrochene Herzen hinterlassen. Das zeugt von keinem guten Charakter.
Vielleicht brauchen diese Menschen auch die vielen unterschiedlichen "Lieben", um sich selbst zu beweisen, dass sie noch begehrenswert sind.
liebe Grüße an alle hier und ein schönes WE
meti
HeCaro Jetzt verstehe ich, warum Du sagst man muss vernünftig
sein und in Gesprächen abklären, was man erwartet bevor
man sich auf etwas einlässt, dessen Ende man beim
besten Willen nicht absehen kann.
Du hast ja nicht nur Gefühle investiert, sondern alles aufgegeben.
Sogar Deine Familie. Das finde ich so tragisch, wenn man alles auf
eine Karte setzt und dann verliert.

Das war sicher sehr, sehr schwer zu verkraften und ich
hoffe, Du hattest gute Freunde und eine hilfreiche Hand
zum Trost.

Es ist gut, dass Du optimistisch in die Zukunft blickst
und wünsche Dir, viel Kraft um alles zu verarbeiten.

Liebe Grüße Carola
Brandenburgerin richtig Tilli, aber um diese Männer zu meiden, muss man sie erst einmal durchschauen.
Und das kann dauern, denn sie sind sehr geschickt ...
tilli und so wahr ist dein Gedicht.
Jede Frau wünscht sich einen treuen Mann.Treue ist das schönste in jeder Beziehung.Bruno sagte-mir kann der Mann Leid tun, weil er nirgends richtig Zuhause sein wird.

Solche Männer sollte man einfach meiden.

Viele Grüße von uns Tilli
floravonbistram sollte man einfach Schmerz und Schlechtes wegwischen und sich voller Genuss an die schönen Momente erinnern.
Es ist wie bei einem guten Essen...das Kosten zaubert Lächeln,
ist es ein paar Tage alt...ah bah

Viele Männer werden immer danach hecheln, ein Rudel zu bilden...dazu schwänzeln sie herum, schmusen sich an...eben Steinzeit- Mann

LG Flo
Dnanidref warum ich mich damit beschäftige? Hmmm...., will nicht ans Eingemachte gehen, habe aber Selbes vor neun Monaten - nur umgekehrt erlebt: Blind geglaubt, Warnungen ausgeschlagen, mich mit meinen Brüdern überworfen, Haus verkauft, Wohnort gewechselt, alles für eine Frau, die ich zu kennen glaubte, weil ich sie auch schon über 40 Jahre kannte - und auf Distanz, liebte. Immer Harmonie, alles gemeinsam unternommen - nie Streit oder Sonstiges! Doch alles ist anders gekommen. Warum? - Keine Ahnung! Sie weiss es wohl selbst nicht!

Mag nicht mehr darüber schreiben, habe noch vieles für mich zu verarbeiten - aber die Zeit, die Gute, läuft weiter!

Gruß
Ferdinand
HeCaro

ich hoffe, unser Herz wird es doch noch lernen.
HeCaro Dass Du mit genau diesem Thema auch schon
schlechte Erfahrungen machen musstest, tut
mir sehr leid.Aber wie Du schon sagst, man
darf die Hoffnung nie aufgeben. Wenn man fällt
muss man wieder aufstehen.

Und immer Kopf hoch, sonst verrutscht das Krönchen.

Liebe Grüße, Carola
HeCaro Das Fazit Deines 2. Kommentares ist wohl:
"Einer allein ist nie Schuld". Das ist sicher
auch richtig. Aber wenn man eine Beziehung hat,
die nicht mehr funktioniert, dann kann man sich
mit Anstand trennen und nach der Trennung frei
sein für eine neue Liebe. Und das gilt für beide,
Mann und Frau.

Aber dem Mann in meinem Gedicht geht es ja nicht
um einen Seitensprung, sondern er braucht für sein
Glück eben "Viele" Das ist für eine Frau noch viel
schlimmer als ein Seitensprung, denn es ist kein Ausrutscher,
sondern eine bleibende Situation

Danke, dass Du nochmal gekommen bist,
um Deinen Kommentar zu ergänzen.
Liebe Grüße, Carola
HeCaro Ich glaube schon, dass solche Männer glücklich sind.
Das Glück liegt für sie darin, möglichst viele
verschiedene Frauen zu lieben. Über die gebrochenen
Herzen allerdings, gehen sie mit Unverständnis hinweg.

Hab mich gefreut, Dich hier zu treffen und danke Dir
für Deinen Kommentar
HeCaro Genau das ist ja die Crux. Nämlich, dass sobald man verliebt ist,
sich sofort die Skepsis zusammen mit der Vernunft verflüchtigt
und das Vertrauen ins unermessliche wächst. Aber Du hast völlig Recht,
wenigsten ein Restchen Verstand sollte man sich bewahren.

Danke, dass Du da warst
Liebe Grüße, Carola
HeCaro Du hast Dich diesem so schwierigen Thema mit dem
Verstand genähert. Daher ist auch Dein Ansatz,
so vernünftig er auch ist,für mich nicht umzusetzen.
Ab dem Moment in dem man sich verliebt, ist der
Andere etwas ganz Besonderes und das ganze Sinnen
ist nur auf „Ihn“ gerichtet.Alle Gedanken drehen
sich nur um dieses Gefühl, das das Innere komplett
ausfüllt: „ Hab ich dich, hab ich alles!“.

Und ich glaube nicht, dass man in diesem Zustand mit
Zitat: “entsprechenden klärenden Gesprächen, statt in blinder,
hingebender Euphorie“ vorher heraus finden kann, ob man später
enttäuscht wird.

Die anderen drei Zitate, die Du anführst sind alle
treffend und enthalten den guten Rat die eigene
Position neu zu überdenken.

Ich danke Dir sehr, für Deinen ausführlichen
und klugen Kommentar.
Liebe Grüße, Carola
HeCaro Man vertraut einem Menschen und wird enttäuscht.
Das ist nichts Ungewöhnliches denn es passiert
täglich unzählige Male. Sobald es aber einen selbst
(be) trifft, spürt man erst wie sehr es verletzt.
Wenn man liebt, dauert es eben seine Zeit bis man
bereit ist, die Augen zu öffnen und sich der Wahrheit
(und dem Schmerz) zu stellen. „Liebe macht eben blind“

Danke fürs Lesen und für Deine Offenheit
Liebe Grüße, Carola
HeCaro Aus einem Traum herausgerissen zu werden schmerzt
und der Schmerz sitzt tief. Der Mann aber empfindet
das nicht als unmoralisch sondern als sein gutes Recht.

Danke, für Deine aus dem Herzen kommenden Worte.

Liebe Grüße in die Colonia
Tua amica Carola
HeCaro Ich denke, wir Frauen leiden viel mehr unter Untreue,
als Männer. Frauen sind von Natur aus monogam und
auch wenn es einige gibt, die das nicht so eng sehen,
so sind doch die Meisten treu.

Ich hab mich gefreut, dass Du da warst.
Danke fürs Lesen und kommentieren.
Liebe Grüße zu Dir, Carola
Brandenburgerin Natürlich hast du mit allem Recht, was du schreibst. Es sind nicht nur die Frauen betroffen, auch die Männer. Aber ich - und das magst du mir verzeihen - kann nur aus der Sicht einer Frau schreiben.
Im Gedicht von HeCaro ging es aber doch eindeutig um die Erfahrung einer Frau und da habe ich eben auch meine Erfahrung beschrieben, die ich schon das Eine oder andere Mal mit Männern hatte. Habe großes Vertrauen investiert und wurde - wegen der "Vielfalt" gnadenlos enttäuscht.
Aber es gibt ja auch sehr viele gute Beispiele und an diesen sollten wir uns - nach einer Enttäuschung - auch wieder versuchen aufzurichten.
Dnanidref gegen Beziehungsenttäuschungen. Nicht nur Frauen sind davon betroffen, wie vermeintlich von "Brandenburgerin" gesehen. Habe selber solche Erfahrungen hinter mich gebracht und kenne es aus ganz vielen Beziehungen, wo sich "Frau" anders entschieden hat. Aber da wird dann mit Midlife-Crisis, auch Torschlusspanik für Verständnis geworben und bei Männer heißt es gleich, sie brauchen die "Vielfalt".

Ich zumindestens hinterfrage mich - in gelebter Demut - ganz intensiv, welchen Vorschub wohl ich für das Scheitern der Beziehung und eben eine Enttäuschung geleistet habe.

So glaube ich, dass es viel weniger Menschen gibt, die frei sein wollen für "viele", weil ihnen der Bezug zu einer bzw. der "einzigen" Person nicht ausreichend ist, sondern eher andere Gründe für eine solche Enttäuschung auslösend sind.

In Gedichtform beklagend sind allerdings solche, durch nachdenken gewonnenen Erkenntnisse schwerer einzubringen, zumal man dann auch meistens einen Teil Eigenverschulden eingestehen müsste.

Manchmal passt es auch ganz einfach nicht, weil Vorstellunge, die man an eine Beziehung knüpft, sich nach gewisser Zeit erst als zu unterschliedlich herauskristallisieren.

Da erinnere ich mich doch glatt an den Ausspruch:
"Ein Stein allein reibt sich nicht!"
Brandenburgerin Hallo Caro, du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht. Es gibt eben Männer, die brauchen die "Vielfalt" wie andere die Luft zu atmen.
Diese Männer muss man ziehen lassen, sie werden nie ihr wahres Glück finden, flattern immer nur von Blüte zu Blüte bist sie "abstürzen".
Heidelinde
immergruen von seinem Glauben an das Gute im Menschen, an die große Liebe, die es doch bestimmt gibt, an den "Traum"partner und an die Treue.
sicher ist es leichter gesagt als getan, dass man gesunde Skepsis walten lassen sollte, bevor man sich in ein solches Gefühlschaos verwickeln lassen muss.
das immergruen
Dnanidref sind wohl Erwartungen eigener Wertvorstellungen, die man von anderen sich erhofft, die aber nicht immer erfüllt werden, wobei die Gründe hierfür aus unterschiedlichen Sichtweiten entstehen. Darum ist es sicher sinnvoll, bestimmte Sichtweiten, wie hier für eine Beziehung, in einer Kennenlernphase vernünftigerweise durch entsprechende Gespräche möglichst vorher abzuklären, anstatt in fast blinder Euphorie empfindender, hingebender Liebe, sich diese Erwartungen zu erhoffen. Obwohl auch dies nicht das absolute Rezept gegen Enttäuschungen sein kann, aber ggf. vorbereitend diese mildert.

Besonderen Gefallen zum Thema finde ich an dem Zitat eines mir unbekannten Verfassers:
„Enttäuschungen sind nur Haltestellen in unserem Leben. Sie geben uns Gelegenheit zum rechtzeitigen Umsteigen, wenn wir in die falsche Richtung fahren.“


Allerdings - meine ich - wird es schwierig, wenn man die, für sich festgelegte, Endstation glaubt erreicht zu haben.

Eine harmonische und unbegrenzte Beziehungsgarantie gibt es nun mal nicht – umso schöner, sie leben zu dürfen.

Darum sollte man Enttäuschungen auch nicht nur aus der Sichtweite des „verletzt Seins“ und eines „Nachtrauerns“ betrachten, sondern auch versuchen, gestärkt durch die neu gewonnen Erkenntnisse, den Rest des eigenen Lebens in Freude und Zufriedenheit zu gestalten.

„Worte sind selten von Bedeutung ...
die Wahrheit über Menschen
erfährst du durch ihr Handeln.

Sei nicht enttäuscht über Dinge
die andere Menschen tun
sondern über die eigene Naivität
etwas anderes erwartet zu haben.“

Verfasser unbekannt


Mit Dank für dieses sehr ansprechende und anregende Gedicht und
lieben Gruß
Ferdinand
Syrdal
...wieder und wieder gibt es sie, die so sehr schmerzlichen Enttäuschungen im zunächst vertrauensseligen Miteinander der innigen Zweisamkeit. Es sind aber genau gesagt Ent-täuschungen, als die abrupte Beendigung der Täuschung, auf die man sich eingelassen hat oder die man sich im blendenden Rausch der ach so wohligen Schwingungen sogar selbst geschaffen hat.

Und das gibt es auch - und ich weiß sehr wohl, wovon ich spreche - in umgekehrter Konstellation, die dann eben in entsprechender Abwandklung der letzten Strophe des Gedichtes heißt:
Sie will frei sein, frei für Viele,
nur du alleine reichtest nicht.
Mit Andern teilt sie auch Gefühle,
Treu` in der Liebe, liegt ihr nicht.

So aber sage ich ebenso wie Margit:
"Es ist traurig, dass es solche Menschen gibt", denn sie schlagen Wunden, die niemals wirklich verheilen können und immer spürbare Narben hinterlassen.

ladybird solche "Typen" lernen die Liebe nie kennen- eigentlich sind sie "arm"?
diese Treulosigkeit hast Du schöner beschrieben, als sie zu ertragen ist?
herzlichst aus Colonia Deine Amiga Renata
kleiber Schieß den Casanova zum Mond...
etwas anderes hat er nicht verdient!!

Es ist traurig ,daß es solche Menschen gibt.

Lieben Gruss Margit

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