Verlorene Liebe

Eigenes Foto 

Du sitzt hier still im Dämmerlicht
trinkst traurig ein Glas Wein.
Das Telefon es klingelt nicht,
denn er ist nicht mehr dein. 

Er sagt er hat verliebt sich neu
er kennt sie lang sie wär
die Traumfrau, und ist ihr nun treu.
Das Leben ist nicht fair. 

Nun sitzt du hier im Dämmerlicht 
so traurig und allein. 
Du denkst, wie leicht doch Glück zerbricht 
- dann schenkst du nochmal ein. 

©HeCaro 

 


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Kommentare (38)

HeCaro

Lieber Paul,

in Deinem Buchtitel steckt viel Wahrheit. Nichts im Leben lässt sich erzwingen und schon gar nicht das Glück. Wir können vielleicht durch Verhaltensweisen unseren Teil beitragen damit es bleibt aber wenn das Schicksal anders unterschieden hat, wird es
uns verlassen. Dass sich alles im Wandel befindet stimmt, aber das liegt auch daran dass wir in jedem Lebensabschnitt
verschiedene Reifegrade durchlaufen. Dadurch verändern sich unsere Sichtweisen, unsere Kriterien und damit auch  unsere Wünsche.
 
Bei Deinem Gedanken sich den Augenblick bewusst zu machen kam mir folgendes Zitat von Henry David Thoreau in den Sinn:

Du musst in der Gegenwart leben, wirf dich in jede Welle,
finde die Ewigkeit in jedem Moment.

Ich danke Dir für Deinen klugen Kommentar und sende Dir
liebe Grüße zum Mittwoch.

Carola
 
 

katerignotus

Hallo Carola,

Dein Gedicht hat mich betroffen gemacht. Wer kennt ihn nicht, diesen Schmerz. Schon in jungen Jahren erleben wir ihn, und egal wie oft er uns ereilt, - er schmerzt immer wieder neu.

Vor vielen Jahren fiel mir ein Büchlein in die Hände, mit dem Titel "Wer sein Glück festhalten will, erdrückt es". Der Titel beschäftigt mich seit Jahren. Mir hat er bewusst gemacht, dass sich die Erde, unser Leben, einfach alles in einem ständigen Wandel befindet. Auch wir verändern uns, - unsere Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Manches passt dann nicht mehr zueinander. Diesem Wandel sind wir ausgesetzt, ob wir wollen oder nicht. Deswegen sollten wir uns jeden Augenblick, in dem es uns gut geht, in dem wir glücklich sind, immer wieder bewusst machen.

Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht.

Grüße
Paul

HeCaro

Ich habe noch zwei Herzchen bekommen, 
über die ich mich sehr freue. 

Danke fraujung52Rose 
und Danke katerignotus Rose

LG Carola 

mondie

Liebe Carola Rose,

auch ich empfinde dieses Gedicht als sehr bewegend, und mir tun diese Frauen leid, denen so etwas widerfahren ist. In jüngeren Jahren besteht noch die Chance, einen Partner zu finden, seltener im fortgeschrittenen Alter.

Auch in einer Partnerschaft sollte das Gespräch  nie abreißen wie auch Achtung und Respekt. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat. Wie oft beobachte ich, wenn zwei sich am Tisch in einem Restaurant gegenüber sitzen und "stumm" sind. Das ist nur ein Beispiel, es gibt noch sehr viele.

Die Vorzeichen, irgenwann verlassen zu werden, müssten schon vorher bestanden haben.

Einen angenehmen Sonntag wünscht Dir
mit lieben Grüßen
Monika





 

HeCaro

Liebe Monika,

verlassen werden ist eine schlimme Erfahrung, die noch sehr lange schmerzt. Derjenige, der zurück bleibt leidet. Derjenige der geht, hat was er wollte.   Aber ich meine, ein „Ende mit Schrecken“ ist trotzdem immer noch besser als eine Beziehung fortzuführen, die keine mehr ist.
 ( so wie in Deinem Beispiel)
 
Kennst Du das Lied Sometimes I feel like a motherless child?
Ein trauriger Song der genau dieses Gefühl der Einsamkeit und des Verlassen seins ausdrückt.

Ich glaube auch, dass es Anzeichen gibt wenn eine Trennung im Raum steht. Man kennt doch seinen Partner und besonders Frauen haben feine Antennen für  Veränderungen. 
Ich sage immer, man kann für die Beziehung kämpfen, wenn es andere Gründe sind, die zur Entfremdung geführt haben. Aber wenn er sich neu verliebt hat, ist ein Kampf sinnlos.
 
Danke,  dass Du Deine Gedanken mitgeteilt hast. Ich teile Deine Meinung
und wünsche Dir eine schöne neue Woche.
 
Liebe Grüße, Carola.

Liebe Dank für Dein Herzchen. Hab mich gefreut.Rose
LG Caro

mondie

@HeCaro  
Hallo Carola,
natürlich kenne ich dieses sehr schöne Lied, habe es mir auf YouTube einmal von Mahalia Jackson und etwas blues-rockinger von Eric Clapton angehört.
Einen schönen Feiertag wünscht Dir
Monika

HeCaro

@mondie  

Die Version von Mahalia ist ein Gänsehaut Song,
und zum weinen schön 

Ich wünsche Dir auch einen schönen Feiertag.
LG Carola 

Marijam

@mondie  

👉  Die Vorzeichen, irgenwann verlassen zu werden, müssten schon vorher bestanden haben.


Hallo Monika,

Was glaubst du, wie viele Menschen sozusagen "aus heiterem Himmel" verlassen werden?

In meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere, denen das passiert ist - übrigens auch Männern. Es gibt nicht immer Vorzeichen. Darauf kannst du dich nicht verlassen. 

Aber ansonsten gebe ich dir vollkommen Recht. Achtung und Respekt halte ich für eine gute Grundlage einer Beziehung.

LG
Agnes

mondie

@Marijam  
Hallo Agnes,
es fällt mir schwer zu glauben, dass man aus "heiterem Himmel" verlassen wird. Eine neue Liason entwickelt sich und braucht Zeit. Und genau in dieser Zeit verändert sich der Mensch und trennt sich letztendlich von seiner Partnerin. Keine Frage, es ist ein hartes Los, verlassen zu werden. Ich wünsche es keinem und trotzdem passiert es.
Lieber Gruß
Monika

HeCaro

Ein liebes Dankeschön sage ich zu

Tessie Rose APet Roseund MonaliRose
freue mich über die Herzchen

und  wünsche Euch ein schönes Wochenende
LG Carola

Rosi65

Danke, liebe Carola,

ein schönes Gedicht, von einer ganz traurigen Momentaufnahme des Lebens, hast Du hier gut in poetischer Form eingefangen.

Viele Grüße
 Rosi65

HeCaro

Liebe Rose,

es ist wirklich  ein trauriger Moment, wenn man pötzlich alleine ist
und weiss, nichts ist mehr so wie es war. Aber es hat auch keinen
Sinn, sich dagegen  wehren. Man muss los lassen und abwarten,
was der Schicksalstopf noch für einen berei hält. 

Danke für Dein Lob.  Ich freue mich, dass Dir das Gedicht gefällt.

Liebe Grüße, Carola
 

Christine62laechel


Liebe Carola,

ich war immer neidisch, wenn ich hörte oder las über Menschen (es gab und gibt auch solche in meiner Umgebung), die sich irgendwann kennengelernt haben – und dann sind sie immer zusammen. Immer zusammen wenn sie mal ausgehen, ausreisen. Sie sehen zusammen fern. Machen die Hausarbeit zu zweit. Halten einander an der Hand… Ein Bekannter von mir hat mir mal über eine verwitwete Dame erzählt, die über ihren verstorbenen Mann sagte: Mein Anton und ich, wir waren uns genug… Wie schön, da war mein Neid noch größer...
 
   Nun aber, wo ich alt geworden bin, und die meisten Illusionen los, frage ich mich manchmal: Sind sie wirklich so glücklich zusammen? Oder gab es auch in ihren Beziehungen schwierige Tage, nur – niemandem darüber erzählt? Oder – ist es vielleicht so, dass da nur eine Person über alles entscheidet, auch über dem ständigen Zusammensein, und die andere muss sich unterordnen (mag es…?)?
 
   Ein Beispiel: Ein befreundetes Ehepaar, etwa meine Altersgenossen. Als mein Mann noch lebte, dachte ich mir manchmal: Er liebt mich nicht so stark, wie der D. die A… Mit 50 war dann der D. plötzlich mit einer jüngeren Dame weg, hat eine neue Familie gegründet, und hat auch ein Kind im Alter von seinem ersten Enkelkind. In Tränen hatte mit mal die A. gestanden: Er hatte sie schon früher oft verraten, ohne ein Wort für viele Tage allein mit kleinen Kindern verlassen… Na dann, im Gegenteil zu ihr würde ich einen solchen Partner nicht bitten, dass er doch bleibt. Viel Spaß mit deiner Traumfrau, Schatz! :)
 

HeCaro

Liebe Christine,

einen Grund auf diese" Liebe"  neidisch zu sein, gab es ganz bestimmt nicht. Ich kann mir nichts Schrecklicheres und auch nervigeres vorstellen, als eine Beziehung wie die von Dir Beschriebene. Immer zusammen sein alles zusammen machen, immerzu?  Da gibt es nichts worauf du neidisch hättest sein können. Im Gegenteil
 
Jeder Mensch braucht seinen Freiraum. Eine Zeit, die er ganz alleine für sich gestalten kann.  Und er braucht, ausser den gemeinsamen Beziehungen auch eigene. Z.B. Freunde oder Kollegen.
Wenn man ihm das verwehrt, wird er todunglücklich werden.
Eine so  geführte Zweisamkeit wird von dem dominanteren  Partner bestimmt und von dem sich unterordneten als Zwang  
erlebt. Aus Liebe oder um Streit oder einfach eine trübe Stimmung zu  vermeiden gibt er stets nach. Er macht das zwar
freiwillig und stellt seine Bedürfnisse hinten an aber eines Tages kapselt er sich entweder ab, wird krank oder kann nicht
mehr und verlässt den Partner.
 
In Deinem Beispiel war es wohl so und Du siehst:  
Auf der anderen Seite ist das Gras auch  nicht grüner.
Lächel
 
Eine glückliche Beziehung beruht auf gegenseitigem Respekt und
dem Wunsch den anderen glücklich zu machen.
 
Danke für Deine wohl ausgewählten Beispiele und Deine Gedanken dazu.
 
Liebe Grüße, Carola

 

Marijam

@Christine62laechel  

Ich möchte noch einen weiteren Aspekt zu bedenken geben:

Zwei Menschen, die sich selbst genug sind, vernachlässigen andere Beziehungen. Das ist für die erste Zeit des Verliebtseins  sicher ziemlich normal, auf Dauer aber nicht gut.

Wir haben in unserem Bekanntenkreis so ein Paar. Nun sind beide um die 80. Er hat eine beginnende Demenz. Da die beiden sich jahrelang abgesondert haben(weil sie ja so verliebt sind), haben sie keine wirklichen Freunde mehr.

Es mag ja sein, dass die Frau in der Betreuung und Pflege aufgeht - vielleicht?
Was aber ist, wenn einer der Partner stirbt?

Ich finde, es ist nicht gut, wenn zwei Menschen nur miteinander unterwegs sind. Ich glaube, das ist nicht beneidenswert ...

LG
Agnes

HeCaro

@Marijam  

danke, für Deine Ergänzung.

Liebe Grüße, Carola

protes

und mit jedem neuen glas
kommt mehr traurigkeit
ganz selten aber hilft
es auch
gegen herzeleid.

sagt mit einem lächeln
und lieben grüßen
hade

HeCaro

 Lieber Hade,
 
ich kann Dir auf Deine Bedenken  nur dasselbe antworten was ich schon
Kleiber geschrieben habe:
 
„Natürlich ist Alkohol keine Lösung für Probleme, das ist schon klar
aber ob 1-2 Gläser Wein die Sache verschlimmern, muss jeder für
sich selber entscheiden „
 
Danke, dass Du da warst.
 
Ich erwidere Dein Lächeln und Grüße Dich herzlich.
 
Carola

ladybird

ohweh,
liebe Carola...Dein in die Tiefe gehendes Gedicht ist schon sehr bewegend.
Neulich sagte eine Frau (der das wohl so passiert ist, wie Du es hier verreimt hast) zu mir: Sie haben es gut als Witwe, sie wissen wo ihr Mann ist, meiner lebt noch, aber nicht mehr bei mir"...
Über ihre Worte habe ich lange nachgedacht.....
Du hast recht, das Glas Wein beruhigt zwar im Moment...doch der Kater und das Zurück in die Realität ist noch viel schlimmer, wie es hier schon geschrieben wurde.
Auch ich hoffe, dass dieses Thema nur erfunden ist??
herzlichst
grüßt Dich R
Renata


 

HeCaro


Liebe Renate,
 
ich kann die Frau verstehen. Was sie meint ist  nicht, dass die Trauer ein geringerer Schmerz ist aber Dein Mann hat durch das Wirken einer höheren  Macht gehen müssen, während ihrer sie freiwillig verlassen hat. Ich weiß nicht,  ob das ein Trost ist oder den Schmerz nur verstärkt.
 
Die Geschichte ist nicht erfunden aber auch nicht selbst erlebt.
Habe ich Dir nicht geschrieben, dass ich bald goldene Hochzeit habe?
 In den 50 Jahren mussten auch  ein paar ernste Krisen durchgestanden werden. Ich fand den folgenden Spruch (weiß  nicht von wem) immer besonders zutreffend: An Scheidung habe ich nie gedacht aber öfter mal an Mord. Lachen
 
Danke fürs Lesen und den interessanten  Kommentar.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 

wolke07

wie schon meine Vorschreiber es schrieben,es ist eine sehr traurige Angelegenheit.Geschieht es in jungen Jahren,dann kann man sich wieder neuverlieben,aber trotzdem tut es weh.
Im Alter verlassen werden,wegen einer Jüngeren ist direkt grausam.

Ich hoffe nicht,dass es Dich so erwischt hat---
Liebe Grüße von Gisela

HeCaro

Liebe Gisela,

der Schmerz und die Traurigkeit sind über den Verlust sind gleich intensiv. Der Unterschied liegt in der Zuversicht. Wird man mit 35 verlassen so darf man hoffen, noch einmal Glück und Liebe zu finden. Passiert es mit 65 sieht man vermutlich einem einsamen Alter entgegen.
 
Das Gedicht ist nicht autobiografisch.
Danke für Deinen Kommentar.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 

wolke07

@HeCaro  

Da bin ich aber sehr beruhigt liebe Carola,dass es erfunden wurde.
Da Du ja bald Goldene Hochzeit feierst---- ist doch wunderbar so eine lange Ehe----
In der ersten Ehe hatte ich keine Silberhochzeit und in der zweiten dachte ich es,aber leider verstarb mein Mann auch nach 22 Ehejahren.
Alles Liebe Dir--
Gruss Gisela

HeCaro

@wolke07  
ach wie traurig, dass ihr nicht einmal die Silberhochzeit
erleben durftet. Ich hoffe, Du kommst zurecht und wünsche
Dir auch alles Gute.

LG Carola

 

Monalie

Liebe Caro oh wie schade,man denkt das Glück und die Liebe hält ewig,nein ! aber reisend soll man nicht aufhalten,aber es gibt immer wieder ein Morgen!! neue Liebe und auch ein neues Glück Rose ,nie die Hoffnung aufgeben.eine Umarmung von Moni

HeCaro


Liebe Mona,
 
wenn man verliebt ist, denkt man die Gefühle bleiben so wie sie sind und die Liebe hält ewig. Aber du hast Recht, wenn einer gehen will, so muss der andere los lassen. Auch wenn es weh tut, sonst kann die Verletzung nicht heilen. Danke für Deine Umarmung, ich drück Dich zurück.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 
 

Tulpenbluete13


Liebe Carola,

Auch du sitzt bald im Dämmerlicht
der schnelle Traum ist ausgeträumt
Traumfrauen die gibt es nicht
 hast gar viel bei mir versäumt...

Ich wünsche Dir dir das große Glück
nur ich- ich nehm dich nicht zurück....

so würde ich Dein tolles Gedicht weiterspinnen...
Ich hoffe bist nicht böse....

Jeder interpretiert es anders...und das ist das Tolle hier..

Gern hab ich Deine teiftraurigen Verse gelesen. Danke dafür

Einen lieben Gruß zum Wochenende
Angelika
 

HeCaro

„Wenn du verletzt zurück wolltest, wärest du  nicht  mehr willkommen.“

Genau so könnte das Gedicht weiter gehen,  liebe Angelika. Genau das könnte sie gedacht haben, doch leider wird sie das nicht trösten. können
 
Dass jeder anders interpretiert liegt an der individuellen  eigenen persönlichen Sichtweise. Es gibt  Menschen, die können Untreue oder verlassen werden,  verzeihen. Andere nicht.
 
Danke für die Mühe, die Du Dir mit der einfühlsamen Fortsetzung gegeben hast.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 
 
 ..  

Syrdal


Ein solches Leid ist unsagbar niederdrückend und entzieht dem so schwer Leidenden alle Kräfte, als würden sie in den Boden gesaugt. Wer kennt das nicht...
Und doch gilt es gerade dann, sich zu sammeln, aufzuraffen und neue Wege zu gehen, wie immer diese sich gestalten, um aus sich selbst heraus das Lebensglück zu erschaffen.
 
Jedem, dem dieses Leid widerfahren ist, wünscht Kraft und Zuversicht
Syrdal

HeCaro

.Lieber Syrdal,

mein Gedicht handelt von einer Frau, die von ihrer Liebe verlassen wurde. Aber bei Deiner Frage "Wer kennt das nicht" ist mir aufgefallen, dass man ja nicht nur vom Partner verlassen werden kann.
Der Schmerz ist nicht minder, wenn Dich ein Familienmitglied, gar ein Elternteil oder ein lieber Freund verlässt.
 
Es bleibt eine tiefe Traurigkeit zurück und man muss, wie du es schreibst: Nach vorne blicken, sich aufraffen und versuchen neue Wege zu finden.
 
Vielen Dank für Deine Antwort und Deine Gedanken .
 
Liebe Grüße, Carola
 
 ..

kleiber


Liebe Carola.....ein trauriges Gedicht ...aber wahr ...

Man sagt so leicht daher...

              "Hast du Kummer mit den "Deinen"
               Trink dir "Einen"

Aber trinken ist sicher keine Lösung...das macht die
Sache nur noch schlimmer...

Hoffe nur ...Daß es Dich nicht betrifft... herzHerzlich Margit


 

HeCaro

Liebe Margit,

ja es ist ein trauriges Gedicht,  weil verlassen werden tief schmerzt.
Und nein, es betrifft mich nicht. Danke für Deine Frage. Ich bin seit
49 ¾ Jahren verheiratet. Lach

Natürlich ist Alkohol keine Lösung für Probleme, das ist schon klar
aber ob 1-2 Gläser Wein die Sache verschlimmern, muss jeder für
sich selber entscheiden.
 
Ich hab mich gefreut, dass Du da warst und bedanke mich für Deinen
Kommentar.
 
Liebe Grüße, Carola
 

..

Manfred36


Eduard Mörike Früh, wenn die Hähne krähn

  Früh, wenn die Hähne krähn,
  Eh’ die Sternlein verschwinden,
  Muß ich am Herde stehn.
  Muß Feuer zünden.
  Schön ist der Flammen Schein,
  Es springen die Funken,
  Ich schaue so drein,
  In Leid versunken.
  Plötzlich da kommt es mir,
  Treuloser Knabe!
  Daß ich die Nacht von dir
  Geträumet habe.
  Träne auf Träne dann
  Stürzet hernieder,
  So kommt der Tag heran –
  O ging’ er wieder!

 

HeCaro

 Lieber Manfred,

Deine gereimte Antwort ist fast noch trauriger als mein Gedicht.
leider muss man auch aus dem schönsten Traum erwachen, in
die kalte Realität zurückkehren und sein Tagewerk verrichten. 

Danke für Deine traurigen Verse. 

Liebe Grüße, Carola

werderanerin

Ein trauriges Gedicht und ich kann jede Zeile nachvollziehen...es tut unglaublich weh, ja es zerreißt einen fast, liebe Caro. Ich persönlich finde sogar, es ist wie sterben nur insofern noch schlimmer..., der Partner ist noch da aber woanders...

Manchmal kann wirklich nur ein Glas Wein oder auch mehrere helfen, zumindest zeitweise zu vergessen, weil man es anderes garnicht ertragen könnte.

Ich hoffe nicht, dass es dich jetzt getroffen hat...das täte mir sehr leid !

Wie sagt man aber so treffend..., nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein !

Kristine

HeCaro

Liebe Kristine,

wenn man das erlebt hat, schmerzt auch die Erinnerung noch sehr lange. Es ist ein Messer im Herzen. Und es ist ein Glück dass auf Regen wieder Sonnenschien folgt.

Danke für Deine Sorge, (finde ich lieb) aber es hat mich nicht getroffen, denn außer Freunden die in der Teenagerzeit, die mit mir "Schluß"  gemacht haben, ist es nicht selbst erlebt. Ich bin noch immer in erster Ehe verheiratet.

Danke für Deinen freundlichen, tröstenden Kommentar.

Liebe Grüße, Carola
 

Roxanna

Das tut höllisch weh, für jemand anderen verlassen zu werden, liebe Carola. Wahrscheinlich hat es fast jede Frau, aber auch Mann mal erlebt. Liebe und Treue sind sehr zerbrechliche "Dinge" und es gibt keine Gewähr, dass sie ewig halten. Es dauert, bis man sich davon wieder erholt hat. Aber mit den Weinchen sollte man vorsichtig sein, wirklich tröstet das nicht Zwinkern. Die ganze Trauer und der Schmerz, die man in einem solchen Fall fühlt, ist in deinem Gedicht spürbar. Eines ist vielleicht auch noch erwähnenswert, nämlich, dass man auch im Alter nicht davor gefeit ist.

Herzliche Grüße
Brigitte

HeCaro

.Liebe Brigitte,

sicher hat jeder schon einmal die schmerzliche Seite der Liebe erfahren müssen. Aber verlassen werden geht weit über den „Liebeskummer“ hinaus, weil die Frage des Warum im Inneren nagt. Man sucht die Schuld bei sich und das hinterfragen „Was hab ich falsch gemacht? Was konnte ich ihm nicht geben?“  macht alles noch schmerzlicher.  Wie Du sagst: Liebe und Glück sind leider zerbrechlich.
 
Ich danke Dir für Deine Meinung  und wünsche Dir
einen sanften Wochenausklang.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 .


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