Vom Pech verfolgt ist mancher Mann,
wenn er was tut, wovon er glaubt,
daß er es sicher kann.
Er schlug nen Nagel in die Wand,
weil er ein Bild das er gemalt,
so schön zum hängen fand.
Den Hammer schwang mit voller Kraft er,
(wo nahm er bloß den Saft her ?)
Das war direkt zum staunen,
auf seinen linken Daumen.
Den rechten Daumen nahm er nicht,
denn mit rechts tat er ja schlagen,
was wiederum für Vorsicht spricht.
Nun kommt zu allem noch das Pech,
von dem ich eingangs sprach,
die Leiter brach, ihm wurde schlecht.
Sein Kopf durchstieß das Bild samt Rahmen,
schlußendlich war ihm das noch recht.
In Gottes Namen ,
Amen.

© H.K.01.11. Juxman

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Kommentare (2)

koala Wie gut, dass der Pechvogel bei seinem ganzen Dilemma nicht geschrieen hatte. Sonst waer's im womoeglich so ergangen wie dem Opa vom Nachbarn.
Er war ploetzlich gestorben. Als man seinen Sohn darauf ansprach, sagte er, er haette einen Nagel fuer ein Bild aufzuhaengen in die Wand geschlagen und sich dabei auf den Daumen geschlagen.
Ja, aber davon stirbt man doch nicht.
Nein, das nicht. Aber er hatte so geschrieen, dass wir ihn erschiessen mussten.
LG Anita/Australien
anjeli auch eine Möglichkeit, ein Bild, das einem nur auf dem ersten Blick gefallen hat, zu
entsorgen.

Oder anders ausgedrückt

Wo keine Arbeit ist, da macht man(n) sich welche.

Köstlich zu lesen, dein Gedicht.

anjeli

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