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Warnungen

Viele Warnungen verhallen,
weil sie den Menschen unbequem sind,
Zeichen, die deutlich darstellen,
wie gegenwärtig vieles zerrinnt,
es gilt nicht mehr das Wort vom Erbe:
„...erwirb es, um es zu besitzen“ –
man zerstört unsere Erde,
also den Ast, auf dem wir sitzen!



© Syrdal 2021


 


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Kommentare (4)

Pan

Die Egozentrik des Menschen hat sich in den letzten Jahren vervielfacht.
Wir alle mögen Menschen, die frei und offen ihre Meinung sagen -
es muss aber unbedingt u n s e r e sein!

meint mit einem Gruß
Horst

Syrdal

@Pan

Lieber Horst, du und viele von uns aufmerksamen „Alten“ nehmen mit gehörigem Erschrecken die unguten Veränderungen in unserer Gesellschaft und im Zusammenleben der Menschen wahr. Ich frage mich, woran es wohl liegen mag, dass sich in allen Bevölkerungsschichten Egozentrik, Egoismus, Hemdsärmlichkeit, Rücksichtslosigkeit und auch maßlose Überheblichkeit, ja auch Verachtung und nicht selten sogar Hass heraus gebildet und derart breit gemacht haben. Wo sind die „edlen Geister“, die einst unsere Kultur geprägt haben, wo sind die schöngeistigen Studienfächer an den Universitäten, wo hört man noch kulturbewahrende und -vertiefende Literaten und Humanisten…? Wo gibt es noch die feingeistigen Abende im kleinen Kreis mit Neuvorstellung von Kompositionen, Gedichten, Essays oder Bildern? Selbst die Kirchen sind schon lange nicht mehr ein „Hortus conclusus der Demut und sündenlosen Aufrichtigkeit“. Was nur ist geschehen? Ich finde keine Erklärung, keine schlüssige Antwort und tendiere mehr und mehr zu der Auffassung, dass es den (meisten) Menschen in unserem Land einfach zu gut geht. Und so veranstalten sie in ihrem dummdumpfen Übermut losgelassen einen dekadent-pathogenen „Veitztanz um ihr imaginäres Goldenes Kalb“. – Wohin aber wird das noch führen…?

Fragende Nachdenklichkeit begleitet meinen Gruß
Syrdal  

Heike 68

wie wahr...

Letzte und von Herzen
liebe Grüße an den großen
Syrdal

Syrdal

@Heike 68

Bleibt zu hoffen, dass sich die Menschheit doch noch besinnt, bevor der „Ast bricht“…

Mit bescheidenem Dank grüßt
Syrdal  


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