Warum digitalisieren wir nicht die Rechtsprechung?



Warum digitalisieren wir nicht die Rechtsprechung?

In den USA wurde die Künstliche Intelligenz mit ihrer Deep-Learning-Komponente gründlich auf Vertragsrecht trainiert. Tausende von Verträgen samt Tricks und Finten wurden durchgesehen. Dann kam der Bewährungstest: Der Computer trat gegen 20 Spezialisten an und prüfte 5 komplizierte Verträge mit zusammen über 3000 Klauseln auf Sauberkeit. Die Anwälte schafften eine mittlere Genauigkeit von 85 % in 92 Minuten, der Computer eine Genauigkeit von 94 % in 26 Sekunden. Zumindest als Hilfe zur Beschleunigung der Rechtsprechung doch gewaltig.
Den Freiraum, der so im Vertrags- und Ordnungsrecht gewonnen werden könnte, einfach auf Ehescheidungen umlegen ?
 


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Kommentare (1)

Syrdal
Syrdal
Mitglied


Würde die Rechtsprechung digitalisiert (sprich: automatisiert), hätten viele Advokaten und Advokatinnen (diese Bezeichnung gibt es wirklich!) höllische Angst um ihren sicher verbrieften Arbeitsplatz mit der doch recht erklecklichen Pension.
Nein, Manfred, das wollen wir den Robe-tragenden Damen und Herren doch nicht antun...
...meint
 
Syrdal


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