Was könnte man noch unternehmen,
zu der Corona-Zeit der schlimmen,
damit es wäre angenehmer,
so wie es früher war schon immer?

Weite Ausflüge nicht empfohlen,
ein Café lieber auch vergessen;
kurzer Spaziergang schont die Sohlen,
günstig, wenn lange da gesessen.

Doch etwas mehr noch möcht‘ man gerne,
wenn nun zu Haus‘ nur, ohne Freunde…
Ein Fernrohr, schauen in die Sterne?
Oder die Möbel anders räumen?

Wir werden wohl nicht mehr lange
darüber denken; die Experten
meinen, da braucht man keine Bange:
Bald wird Corona-Seuche enden! :)



(Die dänische Epidemiologin Tyra Grove Krause geht davon aus, dass die Corona-Pandemie bereits in zwei Monaten vorbei sein könnte).


meble.jpg

 


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Kommentare (14)

Tulpenbluete13

Liebe Christine,

in der Bewältigung der Corona-Krise und der damit verbundenen Unanehmichkeiten wie z. B. Maske tragen sind mir meine schulpflichtigen Enkel ein Vorbild.....

Sie meckern nicht..sie freuen sich daß sie in die Schule gehen können auch wenn sie sich "dauernd" testen lassen müssen (trotz geimpft sen) alles noch besser als zu Hause im "Home Scooling" vor dem PC.......(Ich habe jetzt vergessen wie man das schreibt..lach) denn dann fehlte ihnen der Kontakt zu ihren Mitschülern..

Wir als Rentner haben es doch einfach. Wir mnüssen das "Ding" nur aufsetzen wenn wir einkaufen und ggf- zum Arzt müssen...oder mit dem Zugfahren....

wir haben es doch schön--oder nicht?

meint augenzwinkernd
mit lieben Grüßen
Angelika

Christine62laechel

@Tulpenbluete13  

Ja, das stimmt, liebe Angelika. :) Eigentlich geht es bei uns am leichtesten, uns vor der Corona zu schützen, ohne dabei ganz passiv und gelangweilt zu werden. Und wahrscheinlich ist es dem dummen Virus auch schwieriger, eine Person anzugreifen, die sich regelmäßig erholt, gut ernährt, und so weiter. Das könnte man ja auch hoffen. :)

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Syrdal


Zwar soll uns die Hoffnung auf ein baldiges Ende der leidigen Pandemie nicht vergehen, doch passt hier in gewisser Weise auch Goethes Wort aus Faust I: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Dennoch optimistisch bleibt
Syrdal

Christine62laechel

@Syrdal  

Goethes Worte, na ja, wer hätte es treffender ausdrücken können. :)

Und obwohl mein vierter Name auch Thomas lauten könnte, bleibe ich ebenso optimistisch. Auf jeden Fall an besseren Tagen.

Mit Grüßen
Christine

Syrdal

@Christine62laechel

...dann wünsche ich Dir von Herzen viele „bessere Tage“ und füge liebe Grüße hinzu
Syrdal 

Rosi65

Liebe Christine,

habe gerade einige Artikel von Bundesgesundheitsminister Lauterbach und Tyra G. Krause über ihre Corona-Prognosen gelesen.
Sie sehen beide eine Chance, allerdings nicht mit Gewissheit auf eine baldige Endemie.
Der Status einer Infektionskrankheit in einer Region kann also pandemisch oder endemisch sein.
Die Pandemie verläuft in großen Wellenbewegungen und fordert dabei viele Krankheits- und auch Todesopfer.
Bei der Endemie gibt es keine Wellenbewegung mehr, sondern die Infektionskrankheit verläuft konstant als eine Gerade.
Trotzdem ist der Infektionsherd noch vorhanden und wird uns noch lange Zeit, nur in abgemilderten Form, begleiten.

Habe bis jetzt jede Woche zwei Tests machen lassen. Morgen erhalte ich die Booster-Impfung. Ich hoffe, dass ich dann wenigstens zeitweise von der Testpflicht befreit werde.

Herzliche Grüße
     Rosi65
 

Christine62laechel

@Rosi65  

Liebe Rosi, da hast Du interessant und konkret zum Thema geschrieben, danke. Man hat ja zwar vor Jahren darüber gelernt, welcher Unterschied zwischen einer Pandemie und einer Endemie besteht, längst aber vergessen. :)
Wer konnte vermuten, dass mal so etwas wie eine Pandemie, eine erkrankte Welt also, auch wirklich möglich wird. Und ja, alles, was man dagegen tun kann, egal in welchem Bereich, sollte auch unternommen werden. Wer weiß, vielleicht endet die ganze Geschichte doch schneller, als erwartet.

Mit lieben Grüßen
Christine

Rosi65

@Christine62laechel  

Liebe Christine,
ich hoffe, Du bist mir nicht böse, dass mein Beitrag etwas übertrieben "schulmeisterlich" wirkt, aber es war bestimmt nicht meine Absicht Dich zu belehren. Ich dachte nämlich, Du hättest den erwähnten Artikel in einer Fremdsprache gelesen und deshalb vielleicht etwas verwechselt.

Herzliche Grüße
    Rosi65

Christine62laechel

@Rosi65  

Nein, nein, liebe Rosi, alles ist in bester Ordnung. :) Es hat mir wirklich gut gefallen, dass Du die Fakten einfach richtig benannt hast; eine Hoffnung haben kann man schon, aber dabei doch vernünftig bleiben. :)

Mit herzlichen Grüßen
Christine

https://www.rnd.de/politik/corona-pandemie-in-zwei-monaten-vorbei-daenische-top-epidemiologin-tyra-grove-krause-geht-davon-aus-UALXWIDB4JF3LHF4O6ETO5K2QA.html

 

werderanerin

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich an vieles einfach "gewöhnt" habe, zumindest versuche ich mir das Leben, den Alltag nicht zu schwer zu machen.

Was mich allerdings wirklich stört..., man kann nicht mal so einfach reisen, muss es sehr wohl vorher genauestens alles abchecken, damit nichts schief geht. 

Eine Reise mussten wir zu Weihnachten leider stornieren, weil die Unsicherheit zu groß war, jetzt aber fahren wir dann doch mal los, auf die schöne Insel Rügen und hoffen, dass wir ein paar gute Tage haben werden. Allerdings heißt es auch hier..., geboostert muss man sein, sonst wird es schwierig.

Den Mut und die Hoffnung nicht verlieren, liebe Christine !

Kristine

Christine62laechel

@werderanerin  

Genau, liebe Kristine: Mut und Hoffnung nicht verlieren. Zum Reisen, da habe ich selber eine weite Reise nicht lange her unternommen, wobei ich aber alle Einschränkungen beachtet habe, und jetzt passe ich mich auch einfach an, egal was man da zu tun oder zu meiden hätte.

Ich hoffe, dass deine schöne Reise auf die Insel Rügen ohne weiteres stattfinden können wird. Viel Spaß. :)

Mit Grüßen
Christine

Songeur

Ich habe mal nachgelesen, was Tyra Grove Krause zur ihrer These schreibt. Als unmöglich würde ich das nicht bezeichnen, schon aber als hochgradig unwahrscheinlich.

Weit davon entfernt ein geselliger Mensch zu sein, leide ich unter Covid 19 ohnehin nicht sonderlich. Solange ich noch (allein oder zu zweit) wandern und radfahren kann, fühle ich mich um nichts betrogen.

Herzliche Grüße
Hubert

Juttchen

Lieber Hubert,
meinem Mann und mir geht es so ähnlich, solange wir wandern und radeln können, ist alles noch in Ordnung. Einen sehr großen Freundeskreis haben wir eh nicht und eine große Familie auch nicht.
Aber auf alle Kontakte und schöne Freizeitaktivitäten wollen wir auch nicht verzichten, und so waren wir gestern Abend mal seit langem wieder in einem Esslokal und haben ausgiebig geschmaust.😆😉
Jutta 

Christine62laechel

@Songeur  

Also, sehr wahrscheinlich finde ich das auch nicht. :) Der Gedanke tut mir aber gut, und deswegen verzichte ich nicht gleich auf diese kleine Hoffnung. Und ja, ein echtes Leiden ist es ja nicht, solange man selber verschont bleibt, und doch dieses und jenes doch unternehmen kann.

Mit besten Grüßen
Christine


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