Was sind toxische Menschen - und woran erkennt man sie?



Angeregt durch einen Beitrag im Forum unter „Soziales“ von Waldemar D. nun meine Ausführungen dazu:

Der Begriff des „toxischen Menschen“ ist nicht jedermann bekannt oder gleich erkennbar und doch begegnen sie einem sehr oft und hinterlassen gefährliche und einschneidende Erlebnisse und Ergebnisse, bis hin zur eigenen Wesensveränderung und mehr. Gerade wegen der Häufigkeit dieser Veranlagung -  für mich eine psychische Erkrankung - ist es manchen ungemein hilfreich, sich mit der Begriffsbestimmung des „toxischen Menschen“ auseinander zu setzen. Denn Schwerpunkt dieser „Veranlagung“ ist es, andere negativ bis hin zur Ausweglosigkeit zu beeinflussen. „Toxische Menschen“ erarbeiten sich zunächst durch geistreiches Verhalten das Vertrauen anderer, bevor sie dann ihre Verhaltensstörungen hervorbringen.

Einige allgemeine und unterschiedlich stark ausgeprägte Merkmale toxisch veranlagter Menschen sind u.a. dass sie sich gerne im Mittelpunkt sehen und deutlich egoistisch handeln, dass nur ihre Meinung zählt und als absolut richtig gilt, sie geben anderen ein schlechtes Gefühl und Gewissen,  bzw. das Gefühl schlecht zu sein, haben die vermeintlichen richtigen Antworten des anderen selbst schon parat, obwohl nicht zutreffend, sie belügen und betrügen andere, versuchen sie zu manipulieren, verletzen sie ohne eigene Scham und Skrupel und sie akzeptieren keine Grenzen. Und wenn man sie auf diese „ihre schlechten Eigenschaften“ hinweist, ihnen also quasi „den Spiegel vorhält“, flippen oder rasten sie je nach Schweregrad total aus.

Besonders schwerwiegend wird diese Veranlagung oft gegenüber der/dem Partner/in häuslicher Gemeinschaft und dessen nahem Umfeld angewandt, auch oft wissend, dass nicht ohne weiteres hierbei ausgewichen werden kann. Gravierend bzw. auffallend und deutlich wird es in der momentan veränderten Situation durch die Corona-Pandemie. Plötzlich brechen vielen die sozialen Kontakte aus Arbeitsleben und Freizeitgestaltung (Hobby, Sport und Sportplatz, Kneipe, usw.) weg, sie wissen nichts mit sich anzufangen.

Aber auch im Arbeitsleben und hierbei oft im Arbeitsverhältnis (Arbeitgeber zu Arbeitnehmer) hat diese Veranlagung ihren festen Platz. Und auch im Internet, in sozialen Netzwerken und eben besonders in veränderten Lebenslagen für die Allgemeinheit, wie momentan durch die Corona-Pandemie ist es zunehmend deutlicher spürbar: Es werden Horrormeldungen verfasst und diese als richtig behauptet obwohl sie jeglicher Grundlage entbehren. Allerdings muss man hierbei auch einschränken, dass gewisse Kreise, und hierbei denke ich - na klar - in erster Linie an Rechtsradikale und Nationalsozialisten und deren Mitläufer, die ein Interesse aufbringen, die Ordnung der Demokratie zu stören, vielleicht auch zu zerstören. Mehr und deutlicher möchte ich es an dieser Stelle nicht ansprechen.

Vermehrt gibt es in der psychologischen und psychiatrischen Behandlung Patienten beider Geschlechter, deren Seelenleben durch unmoralisches und unsoziales Verhalten anderer angegriffen und teilweise zerstört wurde.

Wie verhalten sich „toxische Menschen“?

Ich will mal annähernd versuchen, deren Verhaltensstörungen aufzuzählen. Toxische Menschen

-          besitzen keinerlei Schuldbewusstsein und gestehen eigene Fehler niemals ein,
-          sie nehmen nur zu ihrem eigenen Vorteil Rücksicht auf anderer Gefühle und Bedürfnisse,
-          sie sind missgünstig und meistens eifersüchtig auf alles, was den anderen glücklich macht oder ihm guttut und gefällt,
-          sie glauben immer recht zu haben, sind ignorant, unbelehrbar und uneinsichtig und stellen sich selbst gegen rechtliche Erfordernisse,
-          sie reagieren extrem empfindlich auf Kritik und wenn Du sie an ihrem wunden Punkt triffst, wirst Du zum persönlichen Feind und sie beginnen Dich zu bedrohen, Dich zu vernichten.
-          sie sind süchtig nach Anerkennung von außen – und wehe jemanden wird mehr Anerkennung geschenkt,
-          sie versprechen Dir Dinge, die niemals eintreten werden, nur um Dich an sie zu binden, aber nur so lange Du ihnen von Nutzen bist,
-          sie ignorieren Deine Privatsphäre und zeigen keinerlei Reue für Dinge, die ihnen nicht zustehen,
-          sie setzen Dich emotional unter Druck und suggerieren Dir schuld an Situationen oder Ereignissen zu sein und wenn es ganz hart wird, versuchen sie Dich zu bestrafen für Dein vermeintliches Fehlverhalten,
-          sie werten sich ständig selber auf und geben anderen zu verstehen wie wichtig sie sind, was sie sich finanziell alles leisten können, welche wichtige oder interessante Leute sie kennen, usw.,
-          sie haben ein übersteigertes Anspruchsverhalten – ohne dafür Gegenleistungen zu erbringen,
-          sie verstricken Dich in ein Netz aus Behauptungen, Vorwürfen und Erpressungen, u.a. durch Lügen und Selbstbemitleidung,
-          sie manipulieren und verdrehen Tatsachen und verbreiten Lügen dazu, um eigene Interessen durchzusetzen, auch wenn diese keinen Sinn ergeben,
-          sie provozieren Streit bei Nichtigkeiten, die durch ein kurzen Austausch geklärt hätten werden können und ganz schlimm,
-          sie sind oftmals grenzüberschreitend bis hin zum Stalking und behaupte aber, sie werden gestalkt.
 
Sicher habe ich in dieser Aufzählung noch den einen oder anderen Punkt vergessen. Natürlich treffen nicht alle erwähnten Punkte gleichsam auf jeden toxischen Menschen zu und könnten darum in den Anfängen abgefangen werden. Doch je mehr Punkte sich auf eine Person vereinen, desto größer ist das Verständnis einer sehr schweren Erkrankung, zutreffen auf Narzissmus!

Wie begegnet man „toxischen Menschen“?

Ein oft sehr schwieriges Unterfangen!

Begegnet Du ihnen durch Widerspruch, sieht Dich der „toxische Mensch“ als Feind oder Gegner. Bist Du nicht stark genug, macht er Dich mit allen rechtlichen, aber mitunter auch gesetzwidrigen Mitteln nieder. Und widerlegst Du ihm „seine Mittel“, wirst Du zu seinem erklärten „Erbfeind“, er versucht Dir Angst durch Bedrohung einzuflößen.
 
Ziehst Du Dich zurück, glaubt er zunächst an die Richtigkeit seiner Behauptungen und anderer Mittel und stellt Dich als Versager, als Niete hin, wenngleich er vor anderen auch nicht als glaubhaft gilt oder erscheint.

Versuchst Du ihm ruhig und sachlich zu begegnen, „flippt“ er nur noch mehr aus, hin bis zur Selbstzerfleischung. Und die gut gemeinte Empfehlung, sich in fachärztliche Behandlung zu begeben, bringt ihn zur Weißglut! Sieht er keine weiteren Angriffsmöglichkeiten, zieht er sich vielleicht eine gewisse Zeit zurück, um dann erneut mit selben Verhalten zurück zu kommen, denn kein Mensch ändert - ohne psychologische Behandlung - seinen Charakter!

Ich könnte den Beitrag noch um ein vielfaches (z.B. zur häuslichen Gewalt) erweitern, doch fürchte ich um die Lesebereitschaft, die eh schon vielen als zu lang erscheinen wird, da sie – aus verschiedenen Gründen - unter Konzentrationsmangel leiden. Doch das wäre ein weiteres und separates Thema.

Abschließend anmerken möchte ich – wie immer – dass meine Sichtweiten keine Gesundheitsfachbeiträge sind und eine Abklärung und Behandlung durch den Arzt des Vertrauens oder den Facharzt nicht ersetzen! Wecken meine Beiträge trotzdem Interesse oder werfen Fragen auf, sollten Sie diese mit Ihrem Arzt abklären!
@12.04.2020, Ferdinand
 

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Kommentare (45)

Peter Henseleit

Hallo Ferdinand, 

Dein "toxischer Mensch" ist das, was üblicherweise als Psychopath beschrieben wird. Jeder kennt dieses Wort, aber kaum jemand weiß etwas über die "besonderen Eigenschaften" eines Psychopathen.
Ich selbst hatte leider mit mehreren zu tun und bin daher etwas tiefer eingestiegen.
Eine recht gute Übersicht findet man bei Robert Hare:
https://gedankenwelt.de/die-psychopathie-checkliste-von-robert-hare/

Oder im Beruf: https://karrierebibel.de/psychopathen/

Wen es interessiert, der kann sich auch noch mit der Abgrenzung Psychopathen versus Soziopathen befassen, oder mal ein (einfaches) Psychogramm eines Bekannten erstellen um dessen Schwerpunkte (Wille, Verstand, Gefühl) zu ermitteln.
Man wird sich wundern, mit welchen Leuten man schon zu tun hatte!

Gruß, Peter     (gern unterwegs mit NETTEN Leuten)

Dnanidref

Hallo Peter,

worüber ereiferst Du Dich? Und woher willst Du beurteilen können, dass ich mal zum Arzt sollte? Woher kennst Du mich, um solch eine "Empfehlung" auszusprechen? Bist Du Facharzt oder gar Psychologe? Lass es gut sein, ich will es gar nicht wissen!

Und selbst wenn, bleib doch cool! Admini Karl meinte ja, wir sollten entspannt mit dem Thema umgehen und das tue ich, dass seiner Ansicht nach von sog. Küchenpsychologen ins Leben gerufen wurde. Naja, es hat lange gedauert, bis ich wieder kommentiere, aber mich hat die Frage nun doch beschäftigt, ob das tatsächlich alles "Küchenpsychologen" sind, für die der toxische Mensch existent ist und ich bin der Sache auf den Grund gegangen und bin damit noch längst nicht fertig. Und ich hab mir die Mühe gemacht und renommierte Psychologen und auch Psychotherapeuten angeschrieben und habe sehr, sehr viele Telefonate, wegen Rückfragen geführt und schon einige schriftliche Ausführungen erhalten.

Tatsächlich gibt es Psychologen, die den Begriff des "Toxischen Menschen" ächten und es gibt auch hervorragende Psychologen und Psychotherapeuten, die mit diesem Begriff umgehen können und auch die Begriffsbestimmung für einige Menschen so sehen und das auch nicht als diskriminierend empfinden, sondern eine Erkrankung darin erkennen. 

Mehr möchte ich zum gegenwertigen Zeitpunkt noch nicht dazu schreiben! Jedenfalls, Peter, kannst Du mich mit Deinen Darstellungen und Informationen zum Thema nicht überzeugen!

WurzelFluegel

Hallo @Dnanidref  
finde ich ziemlich gut, dass du das Thema einer genaueren Recherche unterziehst
bin mal interessiert, wie sich die Fachkräfte dazu positionieren

schicke dir Frühlingsgrüße
WurzelFluegel
 

nnamttor44

@Dnanidref  
Lieber Ferdinand! Du hast wahrhaftig keinen Angriff auf solcherart kranke Menschen gestartet. Das was Du beschrieben hast, kenne ich zur Genüge, wie Du weißt.

Aber in unserer heimatlichen Umgebung gab es auch Menschen, die man zwar nicht toxisch nannte, aber sie als "Giftspritze" bezeichnete: Stets zu irgendwelchen Bosheiten, nicht nur Beleidigungen bereit. Streit ausgesät, wo es nur eben ging. Warum es bei einzelnen Personen diese Art gibt - vielleicht haben sie ja zu wenig Liebe oder zu viel Ablehnung schon als Kleinkind erfahren, so dass sie nur noch grantig durch die Weltgeschichte gehen ...  Aber das geht schon wieder an Deinem Thema vorbei.

Danke, dass Du Dir so viel Mühe machst, Dinge zu klären - auch hier für die User im ST. Allen einen friedlichen Tag wünscht

Uschi

Waldemar D.

@nnamttor44  Vermutlich hätte die Bezeichnung „Giftspritze“ oder „Giftpilz“ nie so ein Echo ausgelöst. Es spielt jedoch ein Unterschied, ob du deine Wortwahl in einem „Konzensforum“ wie diesem vorträgst, „alles möglichst nur in eine Richtung“ oder du kontroverse Themen in Foren austrägst, wo jeder erst einmal nicht Ordnungskonform zu sein, aufgerufen wird, ohne in die Gefahr zu laufen , sofort verrissen zu werden. Das ist dann auch einseitig. Niemand hat bisher außer dir und ich über persönliche Leidenserfahrungen geschrieben, von wo ich mir in einem anderen Thread in ST dazu sagen lassen musste, so etwas geht hier überhaupt gar nicht.

Wieso? - Wer bestimmt das?

Es besteht für mich ein eklatanter Unterschied ob ich nur über einen Begriff wie eben „Toxisch“ berichte, (Wobei dieser Begriff noch nicht einmal von mir geprägt wurde, sondern die Aussage meines Psychologen entstammte) und hätte ich stattdessen „Giftspritze“ oder Giftpilz“ gewählt niemals so ein negatives Echo bei einigen hier ausgelöst hätte. Diese Begriffe sind meiner Meinung, schreiben wir mal von Meinung in meinem Fall, vielleicht auch in deinem Fall eher verharmlosend.

Nicht ohne Grund wird daher immer wieder hingewiesen, „Toxisch“ wäre ein diskriminierender Begriff und gehöre sich gar nicht. Das erduldete Leid eines anderen Menschen, kann überhaupt nur jemand nachempfinden, der ähnliches erlebt hat. - Gerade das Wort „Empathie“ vermisse ich in diesem Forum.

Waldemar

nnamttor44

@Waldemar D.  
Es ist schon klar, Waldemar, dass es viele verschiedene menschliche Wesensarten gibt. Ich habe mein ganzes Leben lang - von meinem etwa vierten Lebensjahr an - die Streitlust meiner älteren Schwester böse zu spüren bekommen, nicht nur mir gegenüber, sondern auch unserer Stiefmutter,ihrer Schwester,  unserem Adoptivbruder gegenüber beobachten können.

Doch das war etwas anderes als das, was ich bei meiner Schwiegermutter, meinem Mann oder meiner Schwägerin erleben durfte. Das war keine Steigerung, letzteres war einfach krank. Sie waren wirklich krank, während meine Schwester möglicherweise ihr ganzes Leben lang ihr posttraumatisches Kriegserlebnis vor meiner Geburt und dann darauf auch noch mich als "Neuzugang" für sie als "Abwahl" ihres bis dahin gelebten Prinzessinnen-Status sehen mochte.

Wir sollten hier im ST wirklich nicht dieses psychische Thema breit klopfen. Es ist wirklich nicht gewollt!!

Es gibt - meiner Meinung nach - sehr viele narzisstische Psychopathen auf unserer Welt. Den Menschen ging es nach dem 2. Weltkrieg viel zu lange viel zu gut. Andererseits haben gerade solche NP's dafür gesorgt, dass die Armutsschere immer weiter auseinanderklafft. Viele solcher Psychos sind in den Führungsetagen großer Unternehmen in leitender Position tätig. Auch viele Staaten werden von Narzissten oder gar narzisstischen Psychopathen regiert - nur zu ihrem eigenen persönlichen Vorteil ... Sieh Dir nur Syrien an, der Regent, seine Unterstützer oder auch direkten Nachbarn ... Und das Volk muss es ausbaden.

Und leider gibt es unter denen, die glauben, anders nicht genügend Vorteile für ihr eigenes Leben erwirtschaften zu können,  "Schleimer", die dafür sorgen, dass ihr Idol weiter an Macht gewinnt oder mehr bekommt ...

Hier geht es mir nun zu sehr ins Politisieren und das will ich gar nicht. Du siehst, wohin so eine Wortwahl führen kann.

Uschi

Roller45

@Dnanidref  
Hallo,
du brauchst meinetwegen überhaupt nichts mehr zu diesem Thema zu schreiben, du hast dich doch klar ausgedrückt.
Und genau so klar sage ich dir, dass diese abwertende Vokabel, die du benutzt, menschenverachtend und abstoßend ist. 

karl

@Dnanidref  

warum muss man zu solch einer diskriminierenden Vokabel greifen, wenn es um ein Krankheitsbild geht? 

Niemand bestreitet die Existenz von Psychopaten, aber es macht einen Unterschied, wie man solche Menschen benennt.  Der Begriff "toxisch" für einen Menschen signalisiert, wie man mit ihm umgehen sollte und öffnet unmenschlichem  Verhalten Tür und Tor. Der Schritt zum "Ungeziefer", zur Entmenschlichung und Euthanasie ist nicht weit. 

Karl

Waldemar D.

@karl  ... und wie sieht es mit solchen Menschen aus die so etwas tatsächlich erlebt haben? Bis an die Grenze dessen was ein Mensch ertragen kann.  Das Wort "Empathie" jedenfalls existiert in deinem Forum eher unterrepräsentiert? - Leider. Finde das schade.

Roller45

Hallo Ferdinand, ich glaube, dass Du es bist, der mal zum Arzt sollte. Allein den Begriff toxisch im Zusammenhang mit Menschen zu benutzen finde ich abstoßend.
Vielleicht solltest Du Dein Weltbild erweitern und Dich mit dem Prinzip des Schattens befassen.
Alles, was der Mensch verdrängt und ablehnt verschwindet nicht, sondern bildet den Schatten, der uns dann in unserer Außenwelt in dem begegnet, was wir für falsch, gefährlich, oder , wie Du es nennst toxisch erscheint.
Natürlich tun uns nicht alle Menschen gut, und wir müssen auf uns selbst achtgeben, aber was immer uns in unserem Leben begegnet, hat erst einmal mit uns selbst zu tun, nur weil es uns nicht auf Anhieb bewusst ist , heißt es nicht, dass wir nicht selbst etwas damit zu tun haben, und zwar ursächlich.
Die Bezeichnung toxisch ist in jedem Fall diskriminierend und steht niemandem zu, wenn er über andere Menschen spricht.
Mit freundlichen Grüßen 
Peter
 

Waldemar D.

@Roller45  verbissen, bis zum "Geht nicht mehr!" -  Wenn ich meinen Freund Ferdinand hier nochmals in Schutz nehme, ist der Umstand, dass egal was du hier postet, entweder sofort niedergeschrieben wird, oder Unflat über den nicht konformen Foristen im allgemeinen Meinungstrend ausgeschüttet werden muss.  Sind das etwa die spannenden Geschichten  von dem der Seniorentreff in seiner Außenwerbung träumt? 😁

Ich hatte mich gegenüber meiner verstorbenen Mutter, welche nach Aussage meines Psychologen in Persona "hochtoxisch" war, entfernt. Nicht nur weil diese mich mit Medikamenten bewusst vergiften wollte. Und das, was mir seiner Zeit mein Therapeut riet, "nimm Abstand von "toxischen" Menschen", hatte sich letztlich auch für mich bewahrheitet.

Jeder Mensch hat gute, wie weniger gute Seiten. Dann gibt es noch die dritte Gattung von Mensch ... nicht diskriminierend, sondern eine Tatsache. - Böse Menschen.

Recht hatte er. Vielleicht versuchst du es auch einmal mit einem guten Therapeuten, der dich von deinen kruden Ansichten befreit.

Roller45

@Waldemar D.  
Wenn du mit „kruden Ansichten“ meinst, dass ich den Begriff toxisch , auf Menschen bezogen, abstoßend finde, werde ich diese auch sicherlich weiter behalten. 
Warum überhaupt siehst du dich genötigt, Ferdinand hier zu verteidigen, ich denke, wenn überhaupt, kann und wird er das selbst machen. 

 

Waldemar D.

@Roller45  Ich weiß zwar nicht weshalb du weiterhin darauf verharrst. Es wird aber seine Gründen haben. Vermutlich ist dir bisher der Begriff „Männerfreundschaft“, so wie ich mit Ferdinand gänzlich in deinem Leben entgangen. Ich kann das im Gegensatz zu dir auch verstehen. Dann antworte genau so weiter wie bisher. (Küchenpsychologisch betrachtet, versteht sich.) 😉

nnamttor44

Hallo @Roller45,

Es war in jungen Jahren vielleicht ursächlich mein Fehler, meinem manipulativen Tanzpartner zu vertrauen. Dass ich auf ihn hereinfiel, war eher meiner Naivität und meinem Unwissen als 17-Jähriger über solch erkrankte Menschen zu verdanken. Dass auch mein Vater auf seine manipulativen Erzählungen hereinfiel, dürfte seiner eigenen menschlichen Ansicht sowie seiner Angst, möglicherweise als alleinerziehender Vater dreier Töchter von einer Tochter – mir – vielleicht mit einem unehelichen Kind beschenkt zu werden zu verdanken gewesen sein.

Ich wehre mich stark gegen Deine Ansicht, ursächlich für die psychische Erkrankung meines späteren Mannes mit verantwortlich gewesen zu sein. Wie man heute weiß, ist die bipolare Erkrankung – ja auch die einer narzisstischen Psychopathie – vererbbar. Diese Familie, in die ich überhaupt nicht hineinheiraten wollte, es aber musste, hat in der Generation meiner Schwiegermutter gleich drei Geschwister, die manisch-depressiv wie sie selbst, aber auch narzisstisch waren und alle um sie herum immer wieder in alle Richtungen manipulierte!

Dass solche Umgangsart Schlimmes für betroffenen Manipulierte zur Folge haben kann, sah ich an ihren Neffen. Einer fiel dem Alkoholismus – wie seine Mutter – zum Opfer, der zweite sitzt seit Jahren in der Psychiatrie – alles dank des Vaters - der drei Menschen unglücklich machte ...

Ich habe inzwischen gelernt, dass man besser so schnell es einem möglich ist, Fersengeld geben sollte, wenn man einem solcherart Kranken begegnet. Es steht ihm oder ihr aber nicht auf der Stirn geschrieben, sie zeigen anfangs ein sehr einschmeichelndes Wesen, das sie auch bewusst einsetzen! Das kann niemand, dem so etwas nicht schon einmal begegnet ist oder der Psychologie ausreichend studiert hat, rechtzeitig erkennen. Oft ist es für die Menschen, die einem solchen Kranken begegnen, bereits zu spät, wenn sie feststellen, dass sie permanent manipuliert und belogen werden. Der Partner, die Partnerin sieht ja nicht krank aus. Erst wenn man als Belogener selbst fast psychisch krank zu werden droht, kommt die Wirkung solcherart „Behandlung“ als toxisch zur Erkennung!

Das allerdings gebe ich gerne zu: Dieser Ausdruck für einen Menschen, er sei ein toxischer Mensch, ist nicht okay. Aber diese Menschen versprühen Gift! Auch für mich ist toxisch etwas Giftiges, z. B. Pilze oder eine Substanz, die uns schadet. Aber das nähert sich schon wieder dem Begriff, der Dir hier aufstößt.
 

Roller45

Hallo @nnamttor44  ,
zu behaupten, dass jemand für die Krankheit eines anderen Menschen verantwortlich ist, wäre Unsinn.
Es ist aber etwas anderes, wenn es darum geht, wem wir in unserem Leben begegnen, im positiven oder im negativen Sinn. Wenn das alles nichts mit uns selbst zu tun hat, auch Dinge die uns gut tun und an denen wir Freude haben, wäre unser ganzes Leben eine einzige Reihenfolge von Zufällen , die nichts mit uns zu tun haben? Wozu kann Leben dann überhaupt gut sein? 
Gruß Peter

nnamttor44

@Roller45  
Soweit will ich gar nicht gehen, zu behaupten, dass man für alle Zufälle des Lebens verantwortlich ist. Das Leben ist auch dafür da, dass man diese Zufälle bewältigt oder es zumindest versucht, sie zu bewältigen.

Ich kann noch so heftig dafür arbeiten und sonstwie mich verbiegen, um morgen etwas Bestimmtes zu erreichen - wenn es der Zufall will, wird dennoch nichts daraus ...

Ich habe nie darum gebeten, auf dem Schulweg als I-Männchen seinerzeit einem Mann zu begegnen, der pädophil war und kleinen Mädchen etwas wollte. Dennoch passierte es mir - und ich erhielt dafür von meinem strengen Vater eine Tracht Prügel! War ich verantwortlich????

Nee, nee, so geht das Leben nicht.

nnamttor44

Wenn man mehrere Jahrzehnte sein Leben an der Seite eines narzisstischen Psychopathen verbracht hat, weiß man sehr oft fast genauso viel von der Art eines solcher Art kranken Menschen, wie ein med. Fachmann.

Ich bin froh, dass ich die letzten Schlussfolgerungen nicht mehr aushalten musste, bin froh, dass zumindest meine Tochter heute die Art ihres Vaters mit Hilfe einer sehr guten Therapeutin verarbeiten konnte, denn seine Art mit ihr umzugehen, nur weil sie weiblich war, hatte sie in Panikattacken fallen lassen.

Es tut mir immer noch weh, dass mein Sohn in den letzten zwei Jahren des Lebens seines Vaters doch noch erfahren musste, wie "verkorkst" die Ansichten, die Art seines Vaters waren. Ich hoffe sehr, dass er irgendwann auch darüber hinweg kommt ...

Diesen Menschen als "toxisch" zu bezeichnen ist mir nie in den Sinn gekommen, obwohl er immer wieder alles Mögliche versuchte, um seiner Familie oder Bekannten Dinge vorzumachen, die für alle Betroffenen teils katastrophal waren. Als Sohn einer ebensolchen bipolaren Mutter, die 25 Jahre in der Geschlossenen Geriatrie versucht wurde zu behandeln, lehnte er jedewede eigene Behandlung ab. Soweit mir bekannt ist, ist es auch nicht möglich, Narzissten oder Psychopathen psychologisch wirksam zu behandeln. Sie verstehen es sehr geschickt, auch diese "Fachleute" entsprechend und wunschgemäß dies oder das glauben zu lassen!! Es fiel ihm so leicht, alle zu manipulieren.

Heute kann ich ihm verzeihen, weil ich einfach weiß, dass er sehr krank war, aber nicht aus seiner Krankheit herausfinden konnte. Ich habe viel darüber lesen müssen, um herauszufinden, was das war, was ihn ständig zu trieb, auch mich immer mehr anzugreifen. Der Abstand hat mir in den Jahren geholfen.

Aber es ist vorbei, es wird nichts mehr folgen. Von seiner ebenfalls betroffenen Schwester, meiner Schwägerin, habe ich schon vor Jahren Abstand genommen, weil es nicht mehr zu ertragen war, gleich von zwei Seiten derart "in die Zange" genommen zu werden ...

Heute genieße ich mit meiner kleinen Restfamilie ein friedliches Zusammenleben. Dafür bin ich sehr dankbar.  

Waldemar D.

@nnamttor44  Ich habe deine Geschichte sehr aufmerksam gelesen und diese brachte die Erinnerung an meine eigene Geschichte zurück. So weiß wie schwer das ist, solches Leiden sehr lange ertragen zu müssen. Sich immer wieder daraus befreien zu wollen und es einfach nicht schaffen.
Ich fühle sehr mit dir.

Ja, so ein Mensch kann eine Ehe, Kinder an den Rand echter menschlicher Verzweiflung bringen und du bist ihm immer wieder auf neue ausgeliefert. Mit der einen Hand wie bei mir, streichelt sie dich, solange du dieses perfide Spiel mitmachst, mit der anderen Hand entzieht sie dir ihre angebliche Mutterliebe, die wie ich erst in meiner Therapie erfahren musste, eine oberflächlich gespielte war.

War ich in meiner Kindheit der eigentliche Erwachsene, der Vertraute meiner Mutter, die in ihrer eigenen Ehe nicht glücklich war. Ich war, aber auch kein typisches Muttersöhnchen. Aber, das meine Mutter mich damit überforderte, habe ich, erst sehr viel später erkannt.  Ich wollte ihr Sohn sein und nicht etwa ihr Lebensgefährte für selbst begangene Lebenslügen.

Selbst in meiner Ehe war sie die typische Schwiegermutter. Die sich alles herausnahm, was ihr einfiel. Ich hatte es bereits geschrieben, vermutlich würde ich selbst nicht von einem toxischen Menschen schreiben, an dessen Begrifflichkeit hier einige Foristen Anstoß nehmen.

Oder würdest du es vielleicht auch toxisch nennen, wenn ich daran beinahe zerbrochen wäre und sie mich beabsichtigte mit heimlich eingeflößten toxischen Medikamenten vergiften wollte?

Mein Glück war, dass ich eine psychosomatische Reha verordnet bekam und die Ärzte an meinem Blutbild feststellen konnten, dass sehr viele unterschiedliche Toxine und Medikamente oder psychotrope Substanzen in meinem Blutbild  waren, die sie mir vorher ins Essen oder Getränke gegeben hatte. Und das zu einer Zeit, wo meine Mutter bereits ein Pflegefall war und ich, weil sie Nachts nicht schlafen konnte, im Gästezimmer neben an schlief, um jeder Zeit parat zu sein, wenn sie mich brauchte.

Es war ein lange Weg bis ich mich von dieser toxischen Vergiftung gesundheitlich wieder erholen konnte. Ja, meine toxische Mutter wurde in eine geschlossene Psychiatrie verbracht und ist später in einem Altenheim verstorben. Selbst bin ich heute nach meiner Therapie darüber auch hinweg, liebe nnamttor44. Ich danke dir das ich dir darauf mit ebensolcher Empathie antworten durfte.  Waldemar

nnamttor44

@Waldemar D.  

Bipolare Menschen können nicht lieben! Sie lernen die Liebe Anderer zu spiegeln und dank ihrer manipulativen Selbstverliebtheit sie auch denen, denen sie das nehmen wollen, was sie selbst nicht haben - materielle oder psychische Dinge. Sie erkennen nie, ob oder wann sie durchschaut werden, aber sie steigern sich im Verlauf ihres Lebens, Ich war heilfroh, als es mir aufgrund eines neuen Gesetzes gelang, dass mein Ex seine kleine Pistole bei der Polizei ablieferte ... Die Reihenfolge seiner Tötungsabsichten hat er mir nicht nur einmal erklärt.
 
Tja, Waldemar, bis auf das persönlich mit Medikamenten verübte Vergiften habe ich Vieles in mehrfacher Form erlebt. Ich erfuhr - allerdings erst nach ca. 10 Jahren Ehe - wie mein Mann plötzlich im Alkohol bis n sein Lebensende versank, weil er es nicht mehr ertragen konnte, wie seine kranke Mutter sich verhielt. Ob er selber mal wieder der durch sie kränkelnde Sohn war oder mein Schwiegervater sich während ihres Heimaturlaubs - man nahm in der Geriatrie an, sie sie gerade so gut wie gesund - ihrer psychischen und auch physischen Angriffe erwehren durfte. Sie manipulierte meine Kinder und brachte im Haus Jeden gegen Jeden auf und das über 10 Jahre in jährlicher Wiederholung für 4 Wochen!

Er begriff in seiner Jugend, dass ein Mann "die Frauen besser zu seinem eigenen Schutz ablehnen" sollte, aber die Gier auf materielle Güter ließ ihn in jungen Jahren diesen Ansatz außer Acht lassen. Er verachtete ganz offen die Frauen. Das ließ er sogar in meiner Gegenwart in der Nachbarschaft heraus. Die anwesenden Männer hätten ihn fast gelyncht ... Er verachtete auch die, die sich als seine Freunde wähnten. In ihrer Gegenwart erlebte ich oft seine schmeichelnde Manipulation, während er mir dann zuhause erklärte, wie doof oder dämlich diese "Freunde" wären. Er machte sie in meinen Augen herunter, weil er wohl verhindern wollte, dass sie für mich einen Halt darstellen könnten, falls ich mich von ihm abwenden wollte ...

Ich kann nur froh sein, dass mir die Natur eine so stabile psychische Gesundheit mitgegeben hat. Letztlich war es noch mein Besuch in der Geschlossenen, der meiner Schwiegermutter die letzten Tage bis zu ihrem Tod erleichterte, denn man übersah einfach ihr hohes Fieber bei einer Lungenentzündung, die dann doch ihr Ende war. Dieser Frau Woche für Woche eine Kerze aufs Grab stellen zu müssen habe ich letztlich dann verweigert, denn an das Grab meiner Eltern ließ mein Mann in seiner Sucht, mich von Allen, Allem zu isolieren, nicht zu.

Ich hatte das Glück, in einer für mich lange guten Arbeitsstelle, in der ich angenommen wurde, wie ich bin, meinen persönlichen Ausgleich zum oft chaotischen Zuhause zu finden.  Beide, meine Schwiegermutter wie auch mein Mann, haben es nicht geschafft, mir mein Ich zu zerstören. Es gelang mir auch, meine Kinder in einem gesunden Selbstbewusstsein in ein gutes Leben starten zu lassen. Das war der Grund, warum ich meine Ehe so lange aufrecht gehalten habe.

Waldemar D.

@nnamttor44  Liebe nnamttor44, deine Geschichte, klingt der einer tapferen starken Frau. Es bedarf dieser Stärke weiterzumachen, schon der Kinder wegen. Sie sind an allem die Unschuldigsten.  Vieles erklärt sich erst viel später im Nachhinein. Auch wenn ich selbst unter meiner Mutter stark gelitten hatte, hat meine liebe Frau immer zu mir gehalten und an meiner Seite gestanden. Sie hatte früh ihre eigene Mutter verloren und war als ältere Tochter, als junge Frau danach, auch noch für den jüngeren Bruder und Vater und der Mutter ihrer Mutter verantwortlich. Insofern hatte ich schon zu Beginn unserer Bekanntschaft eine starke Verbündete, welche meine innere Verwundheit heilen wusste. Wir sind im Mai 40 Jahre verheiratet.

Mit ihr konnte ich Pferde stehlen und durch "dick" und "dünn" gehen, verbunden mit diesem Rückhalt, hatte ich das unglaubliche Glück nicht dem Alkohol an heim zu fallen. Aber es war dennoch schwer für mich als älterer Mensch letztlich eine Therapie und Familienaufstellung zu machen, um hinter diese Familien-, Lebensgeschichte zu kommen. Denn nur im privaten war ich schwach. In meinen beruflichen Bereichen konnte ich  immer sehr erfolgreich bleiben. War wie du nie arbeitslos. Heute, bin ich rundum zufrieden, habe zwei prächtige erwachsene erfolgreiche liebe Jungs,  in denen ich mich, als ich ein junger Mann war, wie im Spiegel sehe.

Alles läuft jetzt prächtig, was mich glücklich und zufrieden macht. Dass, ich meine beiden Enkelkinder zurzeit nicht sehen und umarmen kann, wie vielen anderen Großeltern auch, betrübt zwar ein wenig. Aber wir sehen uns in Coronazeiten fast täglich im Videochat.

So, nun um zu Ende zu kommen,  werde ich das Forum wieder verlassen. Es hat mir nicht gutgetan, mit Ausnahme mit dir über das was du mir und ich dir  schreiben durfte.

Vielleicht hast du es mitbekommen, auch das wurde mir hier zum Vorwurf gemacht, dass ich auch ein solches Forum wie dieses ST im Internet habe und bewerbe, schon weil ich auf der Suche bin, mich mit vernünftigen und lieben Menschen gern auszutauschen. Es heißt Netzwerk für Freunde, bei Google findest du es leicht. Ich habe zwar meinen Account im ST noch nicht deaktiviert, werde mich jedoch der ständigen Anwürfe wegen, vernünftigerweise nun zurückziehen.

Dir wünsche ich  von Herzen alles Gute und danke dir, das wir uns austauschen konnten. Waldemar :)

nnamttor44

@Waldemar D.  Dann wünsche ich Dir weiterhin alles Gute mit Deinen Lieben.

Was die Anfeindungen im Netz angeht, die wird man überall bekommen, auch bei Google. Ich kenne es auch hier im ST, obwohl ich noch nie so offen wie hier in diesem Blog von meiner persönlichen Situation geschrieben hatte. Es widerstrebte mir. Doch Dein ausführlicher Kommentar zu den narzisstischen Psychopathen, die Du toxisch nennst, sowie ein weiterer "bekennender" Kommentar haben mich animiert, ehrlich zu schreiben - mit welchen Folgen????

Es gibt immer Menschen, die glauben, sich über Andere erheben zu dürfen, das Handeln Anderer tadeln oder beschimpfen zu dürfen. Sie brauchen es wohl für ihr eigenes Wohlbefinden ...

Herzl. Gruß von Uschi

Waldemar D.

@nnamttor44  Danke liebe Uschi. Auch alles Gute für dich und bleib gesund. Herzl. Gruß von  Waldemar 😊

Dnanidref

Guten Tag, an alle!

Ich danke allen Kommentatorinnen und Kommentatoren vorab für das Bemühen, sich Gedanken zum Thema zu machen und diese als ihre Sichtweiten in Kommentaren zu verfassen!
 
Bevor ich auf die einzelnen Kommentare näher eingehe und diese später (heute Abend oder Morgen) beantworte, da ich auch erst den Ostermontag geniesen will, möchte ich doch zunächst mal drei Punkte klarstellen:

1. Der durchaus zweifelhafte Begriff des „toxischen Menschen“ stammt weder von Waldemar D. noch von mir! Jedenfalls spricht die Beschreibung, was so einen Menschen ausmacht, einige Menschen hier und in anderen Netzwerken (nicht Bürgerforum, denn da bin ich nicht!) an, wie mir das positive Feedback anzeigt!

2. Diese Aussage des Users „APet“ (Wenn man die Hintergründe kennt, die zu dieser "Geschichte" geführt haben, ist es alles andere als neutral. Es zielt auf eine Person, die ich nicht als toxisch empfunden habe.), ist vollkommen falsch und daneben! Waldemar D. hatte seinerzeit mit dem im Kommentar angedachten User überhaupt keine Berührungspunkte, also überhaupt nichts zu tun! Und wenn ich im Forum in meinem Kommentar einen User „El“ als Beispiel erwähnt habe, so erlaub ich mir das zu Recht, hatte er mir doch über PN angedroht, mir zwei Leute zu schicken die mich kalt machen (so seine Ausdrucksweise). Ich hatte diese und andere PN, wenn ich mich recht erinnere, der Administration von ST zugeschickt, zu mindestens aber Karl dazu berichtet. Das Ganze ist aber „Schnee von gestern“, den ich hier nicht wieder aufwärmen möchte, zumal damals viel dumm gelaufen war!

Gefallen würde mir, wenn auch der User „APet“ als Akt der Höflichkeit seinen Vornamen benennen würde, damit ich ihn auch persönlich höflich anschreiben kann.

3. „Karl“ hatte ja schon geschrieben, dass wir - ich vermute den Beitrag -  entspannt sehen sollten und so erwarte ich auch entspannte Sichtweiten in den Kommentaren. Das Thema ist eines unter sehr vielen in „ST“ und sollte in erster Linie auch Inhaltlich gelesen werden. Und wenn dann jemand seine Sichtweiten dazu äußern möchte, so ist er herzlich willkommen!
 
Informativ möchte ich noch ergänzen, dass in anderen Netzwerken mit jüngeren Altersdurchschnitt, in denen ich den Beitrag gepostet habe, der Beitrag Insgesamt viel positiver bewertet wurde, was ich für mich daran festmache, das diese Menschen noch mitten im Arbeits- und Gesellschaftsleben stehen und vermutlich dadurch auch mit den "Auswüchsen" solcher Menschen wohl eher in Berührung kommen oder davon betroffen werden.
 

karl

@Dnanidref  

Du hast mich ziemlich falsch verstanden. Natürlich bin ich entspannt und werde dies auch bleiben. Aber dies bedeutet nicht, dass ich diese Überschrift gut finde. Die Bezeichnung toxisch für Menschen ist für mich ein No-Go und höchst unsensibel. 

Karl

Roller45

Hallo @karl   
danke für Deine Stellungnahme, die ich für notwendig und angemessen halte.
Gruß Peter 

 

WurzelFluegel


lieber Ferdinand,
was du hier beschreibst kommt mir wie eine Mischung von Merkmalen vor, mit denen emotional instabile Persönlichkeiten in der Medizin beschrieben werden. Hauptsächlich lese ich narzisstische Verhaltensweise heraus, aber auch einiges was die Psychiater/Neurologen dem Borderline - Syndrom zuschreiben. 
So schmerzlich und verwirrend so ein Verhalten für Mitmenschen sein kann, möchte ich doch unterstreichen, dass es sich hier um eine Krankheit handelt, genaugenommen um unterschiedliche oder mehrfache Erkrankungen.

Die Bewertung "toxisch", empfinde ich persönlich deshalb als krasse Abwertung.
Vielleicht versucht man damit, die eigene Überforderung dem erkrankten Menschen anzulasten und das finde ich nicht fair. 
Bei einer ausgeprägten psychischen Instabilität, kommt es fast immer, über kurz oder lang, zu so einer Überforderung bei einigen Mitmenschen.

Und noch etwas:
Selbst wenn viele deiner Aufzählungen auf eine einzige Person zutreffen können, vergisst du völlig darauf, irgendetwas positives an diesem Menschen zu bemerken, was mich sehr nachdenklich macht. Er steht dann völlig abseits. Wie sollte er aus so einer Ecke je wieder heraus finden, wenn er sowieso schon große Probleme hat?

Ich weiß, dass es ein fast unlösbares Problem sein kann, aber es lebt auch davon, wie das Umfeld mit dem betroffenen Menschen interagiert. Ich bin kein Mediziner, schreibe also nur aus persönlicher Beobachtung und Erfahrung mit betroffenen Menschen.

liebe Grüße
WurzelFluegel

 

Via

Zum besseren Verständnis der Begriffe Psycho- bzw. Soziopathie ein Video von 
Mai Thi Nguyen-Kim.
Sie ist eine deutsche Chemikerin, Wissenschaftsjournalistin, Fernsehmoderatorin, Autorin und YouTuberin, u. a. mit ihrem youtube-Kanal "maiLab".

VG - Via
 

karl

@Via  

danke für dieses Video. Ich schätze Frau Mai Thi Nguyen-Kim sehr. Sie spricht als verantwortlicher Mensch eben gerade nicht von toxischen Menschen, sondern redet differenziert über Psychopathen. 

Deren Existenz wird niemand leugnen, aber deren Bezeichnung als "toxische Menschen" ist eine geistige Fehlleistung. 

Karl

Via

Der Begriff "toxisch" ist unglücklich gewählt, um einen Menschen damit zu beschreiben, aber ich erkenne darin psychopathische Züge.
Ich hatte einen solchen Menschen ebenfalls in meinem nächsten Umfeld. Es hat Jahre gebraucht, um mich von seinem durchaus toxischen Einfluss zu befreien. 
VG - Via

 

Christine62laechel

Der Begriff "toxische Menschen" klingt echt unangenehm, doch es funktioniert in dem Sinne; selbst im Internet kann man vieles darüber lesen. Und es gibt leider solche Menschen - ich wage es zu behaupten, denn meine Mutter entsprach der Beschreibung von Ferdinand in allen Punkten. Ich schreibe darüber nicht um Mitleid zu erwecken, sondern um es sachlich zu bestätigen: Es gibt solche Menschen. Eine solche Situation, wo es gerade ein Elternteil ist, muss man wohl am schlimmsten finden, denn ein Kind ist ja ein wehrloses Wesen, insbesondere dann, wenn sich der andere Elternteil (erwachsen ja) ebenso nicht wehren kann.

  Ich glaube, das Problem wurde von Ferdinand ohne Emotionen, ohne jemanden zu beleidigen beschrieben. Ich kann jetzt auch ohne Emotionen darüber lesen, obwohl die ohne Zweifel toxische Persönlichkeit meiner Mutter so gut wie mein ganzes Leben negativ beeinflußt hat.

Mit Grüßen
Christine

karl

@Christine62laechel  

"Der Begriff "toxische Menschen" klingt echt unangenehm, doch es funktioniert in dem Sinne; selbst im Internet kann man vieles darüber lesen."

Nicht "selbst", sondern vor allem im Internet, weil sich da die Küchenpsychologen austoben. 

Natürlich gibt es Menschen, die für mich schwierig sind und mich runterziehen. In neuen Konstellationen, für andere, kann dies jedoch genau andersherum sein. 

Kein Mensch ist nur so und nicht anders. Ich halte es für nicht zielführend Menschen ein solch entmenschlichendes Etikette überzustülpen, das zu Mobbing, Ausgrenzung und folgerichtig zu Schlimmerem führen muss. 

Karl

APet

@karl  
Wenn man die Hintergründe kennt, die zu dieser "Geschichte" geführt haben, ist es alles andere als neutral. 
Es zielt auf eine Person, die ich nicht als toxisch empfunden haben. 
Es war wohl eher von beiden Seiten verletzte Eitelkeit. Daher will ich solche Angriffe nicht verstehen, vorallem dann nicht, wenn  noch Frömmigkeit mit im Spiel ist. Da ist für mich ein gewaltiger Widerspruch. Scheinheiliger geht es gar nicht. 

Ich habe kein Recht, den Anderen als toxisch zu bezeichnen. Es sei denn, ich stelle mir die Frage, ob ich es vielleicht auch bin. 

karl

@APet  

Du hast recht. Ich habe als Admin den Benutzernamen, der voll ausgeschrieben war, gekürzt. Dieses unsensible Thema und die unkritische  Übernahme unwissenschaftlicher Begrifflichkeiten ist wie eine Anleitung zu Mobbing und für unser Forum toxisch. 

Karl

karl

Wie schon als Antwort auf Waldemars Beitrag im Forum möchte ich hier betonen: Ich finde es nicht gut, andere Menschen als toxisch, also giftig zu bezeichnen. Ich sehe darin eine Anleitung zu Mobbing oder gar Schlimmerem.

Es gibt den Begriff der "Brunnenvergifter" und die Suche nach Sündenböcken hat oft furchtbare Konsequenzen gezeitigt. Ja, es gibt Menschen, mit denen schwieriger auszukommen ist, aber die Bezeichnung "toxisch" ist ein Schritt zur Entmenschlichung. Niemand würde auch auf die Idee kommen, sich selber als toxisch zu bezeichnen. Dies sind immer die anderen. 

Kurz: Ich halte ein solches Thema für unpassend.

Ein Mensch ist ein Mensch und nur Gifte sind toxisch.

Karl

Waldemar D.

@karl

„Gut oder nicht“. Scheinbar hat bis jetzt, nur ein weibliches Mitglied im Seniorentreff, welches hier kurz andeutete, indem sie ihre verstorbene Mutter als toxisch bezeichnete, wohl scheinbar niemand von euch je so etwas erlebt hat.

Selbst habe ich das ein fast ein „Leben lang“ nicht nur sprichwörtlich, sondern wirklich erlebt.

Gehen also in medias res: „So heißt es auch heute noch in der Literaturwissenschaft „der Erzähler geht in medias res“. Im übertragenen Sinne steht die Phrase dafür, ein Problem oder eine Sache zügig anzugehen. Das Gegenteil von in „medias res“ ist ein Einstieg ab ovo („vom Ei an“), bei dem einführende Schilderungen den Beginn ausmachen“.

Nur so kommen wir anscheinend in der Sache weiter, über die Schildern von wirklich statt gefundenen eigenem Erleben und eigener Verhaltensweisen näher. Ich gestehe mir durchaus ein, dass diese, ich nenne sie „toxische Erkrankung“ meiner Mutter, sowie mein damalige Psychologe ebenso, toxisch von meiner Mutter ausging. Sie wollte ein Leben lang Macht über andere Menschen haben, vor allem über mich. Es endet letztlich in einer langen Therapie. Gott sei dank für mich. Sie war ja mit sich eine Leben lang im Reinem.

Mein Therapeut ging beim Abschluss meiner Therapie sogar soweit, da ich von Anfang an „ehrlich zu mir selbst war“, das Verhalten meiner Mutter, mir als Sohn gegenüber nicht nur toxisch war (nicht nur zu mir), sondern in der Ecke des „Psychoterrorismus“ einzuordnen wäre. Es würde wohl zu weit führen, dieses jetzt vor wildfremden Menschen hier auszubreiten, um mich auch weiterhin für dieses Bezeichnung, es als solches, was es tatsächlich gewesen war, rechtfertigen zu müssen.
Ja, der Mensch ist auch „Böse“, richtig Böse und ja, wenn er den Eindruck haben sollte, „sein Spiel zu verlieren“, auch die letzte Konsequenz ins Auge fasst. Insoweit hat Ferdinand recht. Ich kann über etwas schreiben, wenn ich etwas kennengelernt haben. Auch ja, nicht jeder Mensch muss deshalb „toxisch“sein. Aber an ihrem Verhalten kann ich sie heute sehr gut erkennen.

Meine damalige Therapie war also keineswegs Anlass und Problem für eine irgendwelche geartete „Küchen-Psychologie“-Plauscherei, sondern ein „mühsam“ aufgearbeitetes bis zu meinem 64. Geburtstag als Mutter endlich verstarb. (Sie verstarb einsam) Das meine Mutter toxisch veranlagt war, steht für mich und meinem damaligen Therapeuten außer Frage. Und Menschen wie sie zu Anfang meiner Beiträge auf mich gewirkt und einzuwirken gedachten, durch eine toxische Veranlagung haben, eben auch. - Gibt es überhaupt irgendeinen Grund auf einen anderen Menschen in dieser verbalen Form einzudreschen?

Das hat überhaupt nichts mit Mobbing zu tun, denn ich habe in diesem Forum nie jemand tatsächlich persönlich angegriffen. Wie sie/er das im Umkehrschluss selbst beurteilt, muss jeder für sich selbst beantworten.

Mein „Mütterlein“ jedenfalls hatte versucht mich im Schlussakt unserer verbalen und kontroversen Diskurse, jahrzehntelangen Auseinandersetzungen mit Medikamenten letztlich zu vergiften.

Wenn das nicht toxisch war, was sonst? Nur durch Glück habe ich das überlebt.

Im Hinterher im sogenannten „Faustischen Schluss Monolog“ fand ich auch für mich eine versöhnliche Erklärung :

Verpestet alles schon Errungene
Den faulen Pfuhl auch abzuziehn,
Das letzte wär das Höchsterrungene“,

Diese Worte eröffnen die - literaturwissenschaftlich äußerst kontrovers diskutierte - letzte Rede Fausts vor seinem Ableben, welche, eben weil sie die letzten Ausführungen eines zeitlebens nach Erfahrung, Genuss und letztlich Macht strebenden Gelehrten markiert, besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Als Schlusswort eines Menschheitsdramas, welches heute als das zentrale Werk der deutschen Dichtung gehandelt und analog in den Kanon der Weltliteratur eingeordnet wird, scheint ein stark akzentuierendes, ja möglicherweise programmatisches Fazit mehr als plausibel.

Meiner eigenen Mutter konnte ich das nicht mehr zubilligen, obwohl ich ihr als Mensch, nicht als Sohn, ihr Tun längst verziehen habe.

Als nunmehr, da ich im fortgeschrittenem Alter bin, in einem Buch zum Abschluss bringen werde.
 

WurzelFluegel

@Waldemar D.  
da du schon öfter darauf hingewiesen hast, dass du viel in unterschiedlichen Foren unterwegs bist, wundert es mich, dass du zu deinen Zitaten keine Quellenangaben machst
ich erlaube mir, dass für dich nachzuholen, die Zitate aus deinem Text habe ich kursiv gekennzeichnet

So heißt es auch heute noch in der Literaturwissenschaft „der Erzähler geht in medias res“. Im übertragenen Sinne steht die Phrase dafür, ein Problem oder eine Sache zügig anzugehen. Das Gegenteil von in „medias res“ ist ein Einstieg ab ovo („vom Ei an“), bei dem einführende Schilderungen den Beginn ausmachen“.
https://de.wikipedia.org/wiki/In_medias_res  Quelle – Wikipedia Abs. 1
 
Diese Worte eröffnen die - literaturwissenschaftlich äußerst kontrovers diskutierte - letzte Rede Fausts vor seinem Ableben, welche, eben weil sie die letzten Ausführungen eines zeitlebens nach Erfahrung, Genuss und letztlich Macht strebenden Gelehrten markiert, besonderer Aufmerksamkeit bedarf.
Als Schlusswort eines Menschheitsdramas, welches heut als das zentrale Werk der deutschen Dichtung gehandelt und analog in den Kanon der Weltliteratur eingeordnet wird, scheint ein stark akzentuierendes, ja möglicherweise programmatisches Fazit mehr als plausibel. 

https://www.grin.com/document/35875  Abs. 1.1

ich bitte dich, in Zukunft die Quellenangaben beizufügen, denn es erleichtert dem interessierten Leser die weitere Recherche

WurzelFluegel

 

WurzelFluegel

@Waldemar D.  
Du schreibst
„Gut oder nicht“. Scheinbar hat bis jetzt, nur ein weibliches Mitglied im Seniorentreff, welches hier kurz andeutete, indem sie ihre verstorbene Mutter als toxisch bezeichnete, wohl scheinbar niemand von euch je so etwas erlebt hat.“ Zitat Ende

DIR SCHEINT es so…
Dazu mal eine andere mögliche Sichtweise:
Es ist eben nicht jederfrau/jedermanns Sache, sehr persönliche Erlebnisse öffentlich zu machen, noch dazu in einem Forum mit einer Reichweite von diesem.
Auch wird es vielen widerstreben, verstorbenen oder noch lebenden Verwandten und/oder Bekannten, hier eine narzisstische oder anders geartete psychische Persönlichkeitsinstabilität zuzuschreiben. Möglicherweise stellt das sogar eine Verletzung des Datenschutzes dar, die Krankheit eines Mitmenschen hier öffentlich zu machen.

Wenn du also schreibst:
„Nur so kommen wir anscheinend in der Sache weiter, über die Schildern von wirklich statt gefundenen eigenem Erleben und eigener Verhaltensweisen näher.“ Zitat Ende
dann teile ich diese Meinung nur sehr beschränkt, denn die Privatsphäre aller beteiligten Personen, muss aus meiner Sicht gewahrt bleiben.

Es können sicher Einige etwas konstruktives zum Thema beitragen, auch wenn sie beispielsweise nur Beobachter solcher Situationen waren. Ein relativ neutraler Beobachter sieht oft wesentlich klarer als die, die in eine solche Beziehung unmittelbar involviert sind. 

Freundlichen Gruß
WurzelFluegel

 

Waldemar D.

@WurzelFluegel  

... wenn ich mich schon freiwillig dazu entschließe, dieses zu tun, zumal es diesmal meine Person selbst betrifft, fallen mir beim Schreiben einfach Worte ein, die ich als wichtig erachte. Ich schreibe immer direkt was ich gerade im Kopf habe in die Tastatur und was mir dabei wichtig erscheint, eben auch in der Hoffnung verstanden zu werden. - wenn ich mich aus meiner Sicht ständig am marginalen aufhalten sollte, wird mir das schlichtweg zu viel.

Dein Zitat: Wenn du also schreibst:
„Nur so kommen wir anscheinend in der Sache weiter, über die Schildern von wirklich statt gefundenen eigenem Erleben und eigener Verhaltensweisen näher.“ Zitat Ende

dann teile ich diese Meinung nur sehr beschränkt, denn die Privatsphäre aller beteiligten Personen, muss aus meiner Sicht gewahrt bleiben.

Muss ich? Wenn ich das mache, bleibt das meiner Entscheidung überlassen, ob ich das tun will. Und von welchen "aller beteiligten Personen" schreibst du. Ich beteilige mich und der Rest kritisiert mich regressiv. - An den Inhalten beteiligt sich im Grunde keiner. So sieht das für mich aus. So sieht es auch mein Freund Ferdinand, der diesen Artikel nach meinen Gedanken aus dem Forum aufgegriffen hat.

Dass ich nicht zitieren kann zum Beispiel. Muss ich das? Habe ich je hier irgend ein Mitglied aufgefordert, dieses oder jenes zu tun, damit ich verstanden werde? - schön, dass du dir die Zeit dazu nimmst, meine Zitate zu finden und auch hast. (Dieses Mal stammt es jedoch aus einem Buch)  was immer ich antworte, wird sofort gefiltert, seziert und mir danach in irgendeiner Form zurückgereicht. Bitte erst nachbessern! Da schreibt mir eine marina im Forum sogar, sie zweifle sogar daran das ich vom Fach sei und lässt weiter ihren Schmonz  auf mich los. Wenn du meinen Namen Waldemar Dubowski bei Google eingibst, kann jeder alles über mich erfahren. Habe überhaupt nichts zu verbergen und schreibe aus Prinzip immer mit Klarnamen und niemals mit Nickname. - Aber darum geht es hier überhaupt nicht. Ich habe das nun kapiert. Ende des Zitat.  Schönen Abend, @WurzelFluegel

Pan

Da muss ich Karl völlig Recht geben. Niemals - wirklich niemals würde ein Psychotherapeut oder Analytiker einen Menschen als "toxisch" bezeichnen! Es gibt viele Begriffe aus der Psychanalyse, die Ferdinands Bestimmungen ausreichend bezeichnen würden - denn die sind ja vollkommen richtig. Allein dieses Wort giftig kann ich so auch nicht stehen lassen, es ist einfach "unmenschlich"!
Pan

Waldemar D.

@Pan  Urteile niemals über Menschen, die in einer Situation sind oder waren, in der du noch nie warst.  Mein Psychotherapeut oder Analytiker hatte meinen Fall in Persona der anderen das Leben vergiftete als toxisch bezeichnet. Und wenn ihr Ferdinand  Aussage und die meine noch sehr kritisieren solltet, es ist so. `Niemals` gibt es in Zusammenhang mit allem Menschlichen überhaupt nicht. Mein Arzt  und Therapeut hatte besagte Person als Nichtwesen bezeichnet. Sollte er jetzt etwa seine Approbation zurückgeben?

WurzelFluegel

@Waldemar D.  
das ist ein guter Gedankenansatz, dass er seine Zulassung zurücklegt.
Ich würde eine Therapie bei einem Therapeuten/Arzt sofort abbrechen, wenn er so über andere Menschen urteilt. "Nichtwesen" ist für mich ja gleich noch ärger, als "toxisch", wobei du diesen Ausdruck natürlich aus irgendeinem Zusammenhang gerissen hast, den du hier nicht näher beschreibst. 
Was sollte ein "Nichtwesen" sein, wenn es sich um einen Menschen handelt???

WurzelFluegel
 

Waldemar D.

@WurzelFluegel  Er praktiziert immer noch.  Und wenn ich solche Begriffe schon verwende, dann müssen diese in Gänze nicht immer von mir entstammen, WurzelFluegel. Da ich dir hier antworte über Therapien, welche ich unter ihm selbst erlebt habe, muss auch ich nicht mit allem immer dacor gehen. Darin liegt bereits der erste gedankliche falsche Ansatz. Wenn ich bereit bin, über eigene Erlebnisse zu schreiben, dann ist das etwas ganz anderes,  als ob ich über tertiäre Nichterlebnisse schreibe oder antworte. Also über "Meinungswünsche". (Rainer Mausfeld)

Es fehlt mir, dass habe ich bereits @Karl geschrieben, hier einfach, dass was den Menschen ebenso ausmacht, Die "menschliche Empathie" in der jeweiligen "Sache", im Erzählen wollen, über sich selbst, was leider sofort wieder im eigene "Meinungsrodeo" der anderen Mitglieder gegenteiliger Meinung endet. - Das werde ich und habe es auch folgerichtig in diesem Forum erkannt, niemals im Seniorentreff erreichen zu können. Wie bereits nnamttor44 (Uschi) beschrieben hatte, über sich selbst und nicht etwas, was ich irgendwo gelesen habe. Das entbehrt dann jeglicher Diskussion. Deshalb und nur deshalb, halte ich es für sinnvoll mich von hier zurückzuziehen.

Wünsche dir einen guten Tag und den andern auch. (Versöhnlich)

Waldemar

WurzelFluegel

@Waldemar D.  nachdem du immer noch antwortest, trotz wiederholter Ankündigung deines Rückzuges,  gehe ich davon aus, dass sich diese Ankündigung auf eine unbestimmte nähere oder weitere Zukunft bezieht und antworte noch einmal
Im letzten Beitrag schreibst du das erste Mal, dass du möglicherweise manchem nicht zustimmst, was dein Therapeut so von sich gab, allerdings lässt du wieder offen, ob du nun dacor gehst oder nicht 😉

Deine Beiträge im ST sind für mich sehr widersprüchlich: Einerseits wünscht, ja forderst du fast Empathie, andererseits schreibst du über deine Mutter und andere kranke Menschen auf eine Art und Weise, wo ich gar kein Mitgefühl wahrnehmen kann.
Auf Kommentare, wo mit Widerspruch auf deine Beiträge reagiert wurde, hast du rasch mit der Ankündigung von Kontaktabbruch reagiert.
Ist das deine Vorstellung von Empathie?
Ich wundere mich, dass du dich wunderst, warum "dein Thema" sich so entwickelt hat und nicht anders. Mir fehlte in deinem Forums-Thread, (der ja für Ferdinand der Anlass für diesen Blog war) genau das was du forderst und wünscht: Empathie.

Ich nehme an, dass deine Beiträge und deine Reaktionen ziemlich genau ein inneres Dilemma spiegeln, dass (noch) immer in dir arbeitet, auch wenn du oben schreibst, dass dein Leben inzwischen prächtig verläuft. Vielleicht schließt das eine das andere nicht aus.
Ich wünsche dir viel Kraft und Mut deine inneren Prozesse aufzunehmen/ weiterzuführen und an einen Punkt zu bringen, der dir (noch) mehr von dem ermöglicht, was du gerne jetzt und in Zukunft erleben möchtest.

Ich wünsche dir Gelassenheit, Gesundheit und schöne Momente
WurzelFluegel

Waldemar D.

@WurzelFluegel  Lieber WurzelFluegel, Annahme ist nun einmal nicht alles wissen. Aber darum geht es hier auch gar nicht. So hatte der Ferdinand auch seinen Beitrag in verschiedene andere Seniorennetzwerke eingestellt. So auch in meines: Netzwerk für Freunde - »Senioren-Community für die Generation, ab 60 Plus«  Da war auch der Karl 2012 einmal kurz Mitglied. Du hast recht, es gibt nicht nur die eine Meinung (Wahrheit) dazu. Und was im Seniorentreff geschrieben, das ist auch nicht der Maßstab, dass das jeder so sehen muss.

Dass  mich, dass mit meinem "toxischen" Mütterlein immer noch beschäftigt, magst du durchaus recht behalten. Es ist sicher aber auch so, dass so ein Mensch "Wunden" nicht bei mir einem selbst hinterläßt, sondern das meine gesamte Familie Jahrzehnte, einschl. ihrer Enkel darunter zu leiden hatte. Das Fazit eines Lebens: Du hast das ganze Leben an jemanden geglaubt. - wir haben aber nur ein Leben. Es der schmerzliche Verlust an eigener Lebenszeit, vermutlich.

Ich werde übrigens im ST weiterschreiben. Wenn auch nicht regelmäßig.

Wünsche auch dir weiterhin auch eine gute Zeit. Wo immer wir uns lesen sollten. Es grüßt dich Waldemar

WurzelFluegel

@Waldemar D.  
danke für deine Antwort, sie wirkt auf mich authentisch. 

Wünsche dir alles Gute
WurzelFluegel


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