Was tun ?

…..angesichts des Coronavirus ?
Von einem Tag auf den anderen ist die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Land um 151 gestiegen. Morgen werden damit wahrscheinlich über 
1.000 Menschen im Land infiziert sein - ohne die Anzahl der Dunkelziffer.

Die Gefahr, die von diesem Virus ausgeht, scheint immer noch von einem Großteil der Menschen im Land unterschätzt zu werden. Das Virus ist hoch ansteckend. Die Gefahr besteht darin, dass ein Infizierter, bei dem selbst keine Symptome auftreten, andere Menschen dennoch anstecken kann.  Ganz besonders betroffen sind scheinbar ältere Menschen. Die hohe Anzahl der zukünftig Infizierten (das könnten lt. des Experten der Charité in Berlin bis zu 70% der Bevölkerung sein – also ca. 56 Millionen) wird dazu führen, dass immer mehr Intensivbetten zur Behandlung von Schwerkranken benötigt
werden, die jedoch genau so wenig vorhanden sind, wie Schutzanzüge und Atemschutzmasken für Ärzte und anderes medizinisches Personal - geschweige denn für die Bevölkerung.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass es durch den weltweiten Ausbruch des Virus zur Unterbrechung von Lieferketten kommen wird. Dadurch kann nicht mehr sichergestellt werden, dass ausreichend benötigte, wichtige Medikamente zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Punkt, der berücksichtigt werden sollte, ist der derzeit unsichere Finanzmarkt und die zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenden Firmen, die, so wie es aussieht, bereits mit finanzieller Unterstützung durch die Regierung rechnen können. Durch sinkende Firmenumsätze und eventuell einzuführender Kurzarbeit, werden nicht nur die Gehälter der Arbeitnehmer sinken, sondern auch Steuereinnahmen sowie Beitragszahlungen in die Sozialsysteme, während die Ausgaben für Renten, Pensionen, Sozialausgaben, Gesundheitskosten usw. gleichbleibend weiter gezahlt werden müssten. Sollte es zu einem Finanzcrash kommen, was ebenfalls nicht ausgeschlossen ist, sind selbst Sparguthaben nicht mehr sicher. Die Aktienkurse sinken bereits von Tag zu Tag.
Es geht hier also nicht alleine um die große Ansteckungsgefahr, sondern auch darum, dass unser ganzes System ins Wanken geraten kann – einschließlich der möglichen Schließung einiger Firmen z.B. der Lebensmittelindustrie, weil Arbeitnehmer infiziert sind oder in anderen Industriezweigen, z.B. durch rückläufige Auftragseingänge.

Da niemand vorhersagen kann, wie lange uns dieses Virus im Griff haben wird, kann
es nicht schaden, sich mit einem Vorrat an Lebensmitteln und Hygieneartikeln einzudecken, um für den Eventualfall mit dem Nötigsten versorgt zu sein.

Aus diesen Gründen sollte man meiner Ansicht nach, die derzeitige Situation im Land und in der Welt, nicht unterschätzen und keineswegs auf die leichte Schulter nehmen.

Ich wünsche dennoch allen Leserinnen und Lesern einen schönen, entspannten Restsonntag und beste Gesundheit.

Bildquelle: Pixabay

 


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Kommentare (9)

Waldemar D.


Dein Bericht gefällt mir, angesichts der Tatsache, dass dieser uns die eigen Grenzen aufzeigt, wie verletzlich doch der einzelne Mensch ist. Völlig unabhängig, ob du viel Besitz oder wenig hast. Noch hat es der Großteil der Menschheit nicht verstanden. Manche, die gläubig sind, werden das nahende Armageddon sehen und wie Gott uns dafür bestraft, was wir nicht sehen wollten. Andere es fatalistisch sehen, ändern kann man es eh nicht. So wie sich unser wunderschöne blaue Planet da im Weltall strahlend um sich dreht. Ein Geschenk für die Menschheit. Nicht wissend, wen er darunter beherbergt. Die Gelassenheit des Alters kann helfen. Aber sind wir älteren, nachdem 2. Weltkrieg geborenen einmal ehrlich, wir hatten bisher viel Glück gehabt. Dass wir im Alter fatalistisch sein dürfen, entbindet uns nicht von der Sorge um die, welche nach uns weiter sind. Wenn ich meine Enkelkinder anschaue, die in eine Welt geboren wurden, werden es sicher nicht so haben, wie wir, die Mitte der 40er Jahre des vorigen Jahrhundert geborenen. Dieser „Coronavirus“ stellt meiner Meinung eine „Zäsur“ für uns Menschen dar. - So wie einst die Pest und Cholera im finsteren Mittelalter. Wir leben in den Tag hinein, schaffen uns unsere eigene Welt und vergessen dabei doch all zu leicht, dass nichts auf dieser Welt selbstverständlich ist. Und selbst wenn wir Glück haben, dass dieser „infizierte Krug“ an uns vorübergeht, dürften wir alle hinterher nicht mehr dieselben sein.
 

Winterrose

@Waldemar D.  

Hallo, Waldemar,
auch dir vielen Dank für deine Meinung. Es tut immer gut, wenn man mit seiner Meinung nicht ganz alleine dasteht.
Mich erstaunt es immer wieder, wie unbekümmert ein Großteil der Menschen mit dieser Gefahr umgeht, so, als würde es sie selbst gar nicht betreffen. Inzwischen hat sogar die Regierung dazu aufgerufen, dass jeder seinen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten sollte.
Die Menschen, insbesondere in den westlichen Industrieländern, nehmen m.E. alles als selbstverständlich hin. Sie haben sich daran gewöhnt, dass alles immer und zu jeder Zeit vorhanden ist. Sie können sich gar nicht vorstellen und wollen es nicht wahrhaben, dass es auch mal anders sein könnte. Viele neigen dazu, alles Unangenehme und Negative aus ihrem Leben zu verdrängen, anstatt sich auch mit solchen Problemen auseinanderzusetzen, um wenigstens für den Fall einer Quarantäne entsprechend gewappnet zu sein.
Wir, die wir nach dem Krieg geboren sind, haben wirklich unbeschreibliches Glück gehabt, in einer relativ guten Zeit aufwachsen und leben zu dürfen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich selbst habe keine Kinder, kann mich aber unter den derzeitigen Zuständen im Land, absolut in die Lage von Eltern und Großeltern versetzen und mir die Sorgen vorstellen, die sie sich um die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder machen. Die nachfolgenden Generationen wird es nicht leicht haben, aber auch sie wird mit den Problemen und deren Bewältigung wachsen.
Auch deinem letzten Satz stimme ich zu. Hoffen wir, dass alles gut geht und wir, wenn alles vorbei ist, zu schätzen wissen, was wir an diesem wunderbaren blauen Planet haben, der uns alles, wirklich alles schenkt, was wir zum Leben brauchen. Wir dagegen haben ihn mit Füßen getreten.
Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und uns allen, dass wir diese Krise gemeinsam bewältigen und gut überstehen.
Liebe Grüße

Waldemar D.

@Winterrose  
Liebe Winterrose, so ist es. - Es ist sehr schön, dass wir ähnlich darüber denken und verstehen. Besuche mich vielleicht mal auf meinem Bürgerforum. Dann verstehst du vielleicht, weshalb ich auch so denke, wie ich schreibe.

Wünsche dir auch alles erdenkliche Gute und alles Liebe.
Viele Grüße Waldemar

Monalie

 warum wird nur Panik gemacht,was kommen soll kommt sowieso !!! hier ist noch kein  Mensch verhungert,nicht das ich wüsste. Diese Hamstereinkäufe sind  mir zuwider !!!!Hier in Sachsen Anhalt ist die Lage gut auch ein gutes Miteinander.  Was nicht hilft ist Panik verbreiten !!!!!!Gruß Mona

Winterrose

@Monalie  

Hallo Monalie,
vielen Dank für deine Meinung zu diesem Thema.
Mir liegt es absolut fern, Panik zu verbreiten. Ich habe hier nur meine Ansicht zu diesem Thema aufgeschrieben, weil ich es aus meiner Sicht für sinnvoll halte, sich auf diese Gefahr vorzubereiten.
Wenn man eine Gefahr auf sich zukommen sieht, nützt es ja nichts, diese Tatsache zu verdrängen. Man bereitet sich darauf vor. Deshalb muss man ja nicht gleich in Panik verfallen, sondern kann ganz besonnen darauf reagieren. Vorsorge hat noch nie geschadet, so lange man dabei, wie WurzelFlügel zurecht bemerkte, die Ruhe bewahrt.
Leider gibt es eben auch Menschen, die in solchen Krisen-Situationen überreagieren, aber deshalb muss man es ihnen ja nicht gleichtun.

WurzelFluegel

Hallo Winterrose

Was tun?
Ruhe bewahren, Hände waschen, abwarten und Tee trinken
Jede Form von Panikmache ist kontraproduktiv

Die Europäer werden weder verhungern noch werden sie in Armut untergehen, die Firmen werden überleben und die Menschen werden, mit ein bisschen Glück nachdenklich und dankbarer für das, was sie so selbstverständlich täglich konsumieren.
Wenn uns ein Virus in die Katastrophe führt, die du beschreibst, dann soll es so sein. Vielleicht kapieren einige mehr dann, das die Wirtschaft nicht das einzig wichtige ist im Leben, das man auch mit etwas weniger noch zufrieden sein kann und das der Aktienkurs eigentlich völlig nebensächlich ist, wenn man über-leben will. Wir sind soviel Überfluss gewöhnt, das manch einer schon die Krise bekommt, wenn er kein Toilettenpapier mehr kaufen kann.
Ganz ehrlich, wenn das Virus wirklich so gefährlich ist, werden wir dem entgegensetzen was möglich ist, und dann sehen, was passiert . Was willst du sonst tun? Es wird bereits getan was getan werden kann.
Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass da irgendjemand ein Wahnsinnsinteresse hat Panik zu verbreiten um daraus irgendeine Art von Profit zu schlagen.

Das vorrangig wichtige ist, die Kranken zu versorgen, unnötige Ansteckungsgefahren zu minimieren und den gesunden Menschenverstand zu benützen. Einen kleinen Vorrat hat hoffentlich jeder zu Hause, dafür braucht kein Virus über das Land hereinbrechen.

liebe Grüße
WurzelFluegel
 

Winterrose

@WurzelFluegel  
Hallo, WurzelFlügel,
vielen Dank für Deine Ansicht hierzu. Interessant finde ich deine Äußerung:
 „Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass da irgendjemand ein Wahnsinnsinteresse hat Panik zu verbreiten um daraus irgendeine Art von Profit zu schlagen“.
Denn genau den Gedanken hatte ich auch. Ich habe mich gefragt, wer von diesem Virus-Ausbruch profitiert. Eine für mich langfristige Folge dieser Panikmache wäre das vorhersehbare Verhalten der Menschen und die daraus resultierenden Auswirkungen. Eine dieser Auswirkungen wäre eine drastische Reduzierung des weltweiten C2O-Ausstoßes. Es wäre also ein Erfolg für die Klimaaktivisten und deren Unterstützer. Auf freiwilliger Basis würden Menschen nicht auf Kreuzfahrten, Flugreisen und somit auf den Massentourismus verzichten. Außerdem würde es zum Einbruch der weltweiten Produktionen kommen und somit zu weniger Fracht- und Güterverkehr, das eine weitere Reduktion des CO2-Ausstoßes zur Folge hätte.
Eine weitere Auswirkung – könnte je nach Dauer der Pandemie – eine natürliche Reduzierung der Überbevölkerung durch vermehrte Todesfälle bedeuten. Aber das alles sind sehr vage Vermutungen meinerseits.
Interessant in dem Zusammenhang ist aber auch ein Artikel in der Asiatimes, in der davon zu lesen war, dass in der Welt der Wissenschaftler Hinweise darauf deuten, dass dieses Virus von Menschenhand, also künstlich hergestellt sein könnte, weil es über eine unnatürliche Genomstruktur verfügen soll. Dazu bedarf es allerdings wohl noch weiterer Forschung, so berichtet jedenfalls Professor Fang Chi-tai von der National Taiwan University.
Nachzulesen hier: https://asiatimes.com/2020/02/covid-19-may-be-man-made-claims-taiwan-scholar/
Das ist insofern wirklich interessant, weil es bisher keine Belege dafür gibt, dass das Virus tatsächlich von besagtem Markt in Wuhan stammt, aber sich in unmittelbarer Nähe des Marktes ein Hochsicherheitslabor der Stufe 4 befindet, in dem u.a. mit Biostoffen geforscht wird.
Wenn dem also tatsächlich so wäre, dann wird die ganze Sache fast unheimlich.
Nochmals danke, für deine Empfehlung, die Ruhe zu bewahren, den ich gerne annehme. Da wir eh in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft leben, kann es uns nicht schaden, wenn wir uns etwas mehr einschränken (müssen!). Vielleicht verhilft es den Menschen auch wieder zu mehr Demut.
Einen entspannten Abend und einen guten Wochenbeginn wünscht
die Winterrose
 

WurzelFluegel

@Winterrose  
die Idee mit den Klimaaktivisten halte ich für verfehlt, alle anderen Geschichten sind mir bekannt, aber darüber öffentlich zu diskutieren (und wir sind hier öffentlich) wäre zur Zeit ebenfalls kontraproduktiv, zumindest aus meiner Sicht - zu viele Unbekannte, zu viele Fakenews, zu viel Hysterie

wie gesagt: Ruhe bewahren 😉
liebe Grüße
WurzelFluegel

Marijam

@WurzelFluegel  

Du sprichst mir aus der Seele! 

LG
Agnes


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