Sonntagabend ist für mich ttt-Abend. Diesmal gab es einen besonders interessanten Beitrag:

Am 26. April 1986 ereignete sich die nukleare Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl. 14 Tage lang hielt die Welt den Atem an - unsicher, ob es eine zweite Explosion geben würde. Es gab sie nicht, aber die Folgen der ersten waren direkt und langfristig verheerend. Menschen leben nicht mehr in der Todeszone im Umkreis des Kraftwerks. Es findet sich dort nur unberührte, wuchernde Natur, verlassene Dörfer, Wölfe [...]. Doktor [Igor] Byshnev [vom Institut Dokumentárního Filmu] untersucht seit langem die Natur und deren Veränderung in der Sperrzone. "ttt" hat ihn bei einer Exkursion begleitet und sprach mit ihm über seine Eindrücke.

Der Mensch hatte gezaubert - und sich dabei selbst weggezaubert.

Übrigens... Die Wolfspopulation entwickelt sich prächtig. Rund 200 Tiere gibt es jetzt dort. Die Störche dagegen sind mit den Menschen verschwunden.

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