Weiterbildung

Autor: ehemaliges Mitglied

Als sich ihre Blicke trafen,
war der Dame sehr schnell klar,
sie wollte mit dem Herren schlafen,
was auch kurz darauf geschah.

Doch beim heißen Liebestanz
entpuppte sich der Don Juan
als Zirkuslöwe ohne Schwanz,
der brüllen, doch nicht beißen kann.

Am Ende blieb die Dame liegen
mit ziemlich großem Liebesfrust,
denn statt Gänsehaut zu kriegen
gab’s nur ungestillte Lust.

Die Dame traut seit jener Chose,
keinem Mann mit Sex im Blick,
sie schaut statt dessen auf die Hose
und hofft auf großes Liebesglück...

damenwahl

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Kommentare (14)

haumi Ich habe mir hier die Beiträge mal durchgelesen, drüber geschlafen und möchte mich nun auch mal zu Wort melden.

In dem Gedicht wird ja doch eine bekannte und nicht zu leugnende Tatsache erwähnt,
dass das Stehvermögen bei älteren Männern nicht immer so ist wie sie sich es wünschen.
Die Dame aus dem Gedicht hat sich nun aber auch auf einen Weg zum Ziel versteift.
Da dieser nicht eingehalten wurde (werden konnte) war sie natürlich sehr enttäuscht.
Es gibt doch so viele Gässchen und kleine Nebenstraßen die auch zu Ziel führen, MUSS es denn unbedingt die Hauptstraße sein?
Zumal man auf den Gässchen und kleinen Nebenstraßen viel länger unterwegs ist und man sich auch um das, was links und rechts am Wegesrand liegt kümmern kann.

Ich hoffe für die Dame, das sie zukünftig ihr Ziel nicht so hoch steckt und - wie man so schön sagt - das Beste aus dem macht was da ist.
So kommt man auch zum Ziel und ist hinterher nicht enttäuscht!.
ehemaliges Mitglied ist jedem eine eigene Sicht erlaubt.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
Die Kommentare sprechen für sich und weitere Erörterungen erübrigen sich.
Allen friedlichen Leuten hier einen schönen Mittwoch und den nicht so friedlichen ein Lächeln...von hausfrauenlyrik
Allegra Rudelverhalten, Zeigefingerheben, Moralapostelei und dergleichen zu unterstellen,
finde ich nun angesichts dieses Gedichts unangemessen.
Ich erlaube mir, es schlicht und einfach
geschmacklos zu finden.
Allegra
lillii nun wollen wir doch die Kirche mal im Dorf lassen-
" es ist ein "lockeres" Gedicht, da kann keiner widersprechen und , ich würde sogar sagen... mitten aus dem Leben gegriffen oder ist da jemand anderer Meinung?
Wenn man ehrlich ist, stellt man die Tatsache fest,dass dieses etwas spöttisch-ironische Damenwahl-Gedicht der Wahrheit und Denkweise der heutigen Zeit sehr nahe kommt.
Zwischen den Geschlechtern lief und läuft immer in dieser Weise mehr oder auch weniger, es wird nur totgeschwiegen oder eben,sich entrüstet.
Vielleicht nicht bei uns "Alten",wir wurden gezügelt und zwar sehr streng und uns fällt es schwer, es zu akzeptieren.
Es ist etwas gewagt,gut, doch einen Aufstand drum zu machen, lohnt nicht.

Ich sag mir immer, leben und leben lassen und
wat den eenen sien Uhl is denn annern sien Nachtigall
sagt man bei uns auf plattdeutch.
Ich muss es nicht lesen, es steht mir frei, so wie es jedem freisteht, in dieser Art zu schreiben.
Es gibt weitaus Schlimmeres zu lesen.
Lassen wir uns gelten, jeder in seiner Art und Weise.
Wie heißt es so schön..
dann klappt es auch mit dem Nachbarn!

das ist jetzt meine Meinung zu dem Fall
und sollte gar nicht so lang werden

Gruß an alle Friedliebenden und ich denke, das sind wir doch alle.

lillii
ehemaliges Mitglied "schlucken" MUSS keiner hier irgend etwas. Jeder hat das Recht, etwas zu negieren, wenn es ihm nicht gefällt oder auch sachlich zu kritisieren. Interessant ist, dass bis gestern Abend nicht ein Einziger sich hier geäußert hat. Erst nachdem ich das Gedicht beurteilt habe, wurde losgelegt und die Hiebe trafen nicht nur den Autor, sondern auch meine Art und Weise der Beurteilung. Dabei geht es doch AUSSCHLIESSLICH um das Gedicht hier, oder???
ehemaliges Mitglied sachliche und konstruktive Kritik bringt uns immer voran und die verträgt sicher auch jeder. "Ich als Autorin" bin sogar dankbar dafür und weiß sehr gut damit umzugehen.
Wenn sie jedoch persönliche Angriffe beinhaltet und sowohl Person als auch Charakter des Schreibenden infrage stellt, diffamiert oder unterschwellig beleidigt, dann hört mein Verständnis auf. DAS geht dann über meinen Begriff von Meinungsfreiheit hinaus. Wer sich die Kommentare hier durchliest, der macht sich sein eigenes Bild. Einen Beitrag als "dummdreist" zu bezeichnen ist schon eine recht intolerante Wertung. Denn...jeder, der etwas schreibt, hat bestimmte Gedanken und Gefühle dabei, die einen bestimmten Zeitpunkt oder eine Situation betreffen. Sie jedoch auf den Charakter des Schreibers zu projizieren, das empfinde ich als unsachlich und unfair.
Einen schönen Abend wünscht hausfrauenlyrik
Pan Respekt ist auch ein gutes Schlagwort.
Meinungs-Freiheit ist immer die Freiheit des Anderen, oder nicht? Jedenfalls hat Rosa Luxemburg es einmal so ausgedrückt.
"Man" stört sich eben an solchen Worten. Ist das nicht auch Meinungsfreiheit ? Muss "man" alles schlucken, was hier vorgesetzt wird? Sachlich bleiben ist auch gut, aber bitte nicht nur einseitig!

Du als Autorin solltest doch wissen, dass Kritik meist hilfreich ist, wenn die Meinung des Kritikers lediglich als „seine“ Meinung angesehen wird. (Man kann es eben auch anders sehen!)
Jedes Ding hat mindestens zwei Seiten. Auf diese Weise kann Kritik sogar dankbar angenommen werden – wer weiß, vielleicht war sie ja wirklich nützlich und hat auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht?
Wer nun Kritik aber generell nicht vertragen kann --- sollte der vielleicht nicht ein wenig mehr nachdenken? Vorher ...
Nichts für ungut, ist halt "meine" Meinung,
sagt Pan
ehemaliges Mitglied damenwahl, alles liegt im Auge des Betrachters. Trotzdem muss ich bemerken, dass mir wieder einmal etwas auffiel: Noch nie im Internet habe ich es erlebt, dass in einer Community in einer Art "Rudelverhalten" auf Andersdenkende regelrecht "losgegangen" wird. Dabei wird "man" sehr persönlich und stellt Charaktereigenschaften anderer infrage. Statt Sachlichkeit und Respekt gibt es Schläge unter die Gürtellinie. Und obwohl es hier eindeutig steht, wird nicht danach gehandelt:
"Respektiere die Meinungsfreiheit des anderen! Setze die Person nicht mit der Meinung gleich!"
hausfrauenlyrik
ehemaliges Mitglied ....dem anderen (w/m) halt nicht, so iss läbbe :))
ehemaliges Mitglied und auch ein wenig tolerant sollte man das Leben schon sehen. Dazu gehört für mich u. a. auch, mal über so ein eindeutig-zweideutiges Gedicht zu schmunzeln.
Oh weh, es war mir klar, dass ich jetzt wieder mal alle Moralapostel, Zeigefingerheber sowie Saubermänner und -frauen provoziere. Tue ich immer wieder gern und denke mir dabei mein Teil. Dabei stört es mich nicht im geringsten, ob ich für eine "Dame" gehalten werde oder nicht.
Ich bin vor allem eines: Ein toleranter Mensch, dem nie in den Sinn kommen würde, andere zu be- oder verurteilen, erwachsene Menschen in eine Ecke zu schieben oder ihren Charakter bzw. ihre Moralvorstellungen infrage zu stellen. Was ich absolut nicht mag, sind Leute, die andere klein machen müssen, um selbst größer zu erscheinen. In meinen Augen klappt das jedenfalls nicht und ich stehe dazu, sehr klein zu sein. Aber immer ehrlich...möge das jeder werten, wie es ihm gefällt.
Allen hier einen schönen und vor allem selbstzufriedenen Tag wünscht hausfrauenlyrik
Pan sicher eine ironische Abhandlung sein. Kann ja sein.
Leider ist es ein dummdreister Beitrag geworden, dazu noch so sexistisch angehaucht, dass mir beim Lesen allein schon der Humor vergeht.
Kann ja sein, dass mancher so etwas benötigt, ich finde es noch nicht einmal zum Lachen oder gar ironisch, sondern einfach nur lächerlich.
Ach ja, noch etwas dazu:
Weiterbildung ist hier wahrscheinlich nötig, oder? Wenn das Spaß ist, dann bin ich gern eine Spaßbremse ...
Tulpenbluete13 Es kommt nicht auf die Hose an,
das allein macht nicht den Mann

ist das der Dame einzige Sicht,
dann ist sie keine Dame nicht..

das Gedicht hat mich verschreckt
ich mag es einfach nicht so direkt..

Tulpenbluete 13
Angelika
samti Auch da nicht. Ich würde den Titel empfehlen.
Das dachten wohl auch weitere 60 Leser.
ehemaliges Mitglied damenwahl, da hat die Dame aber schlecht gewählt.
Ein lockeres und leichtes Gedicht, das mir ein Schmunzeln entlockt hat. Na gut, vom Inhalt her ist es typisch männlich. Weiß doch jede Frau, dass nicht die Quantität, sondern die Qualität entscheidend ist.
Ich lese es als ironisch gemeint und habe mich gut unterhalten beim Lesen. Passt zum Fasching!
LG hausfrauenlyrik

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