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Wesensursprung

Wer mit Erstaunen sich selbst erkennt
und sich bedachtsam entfaltet,
wer künftig nicht gegen Mauern rennt,
das Leben freudig gestaltet,
dem öffnen sich plötzlich die Augen
für alle Menschen rundherum,
es fallen verhärtete Grenzen,
ans Licht tritt sein Wesensursprung.



© Syrdal 2021



 


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Kommentare (8)

Dnanidref


Lieber Freund,

Vielleicht habe ich das jetzt falsch verstanden, aber ich meine, wenn man erst in unserem jetzigen Tagen diese Erkenntnis verinnerlicht, dann wäre es wohl reichlich spät.
Wer aber sein ganzes Leben in Demut vor Mensch, Tier und Natur handelt, der hat sicher auch schon immer im Sinne seines Wesensursprungs gelebt,
 
meint in heiterer Gelassenheit und mit herzlichen Grüßen
Ferdinand

 
 
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Syrdal

@Dnanidref

Hallo zu später Nachtzeit, lieber Ferdinand, schön, dass du dich hier zu diesem kleinen Marginalien-Gedicht äußerst. Und richtig, wer die Erkenntnis seines Selbst erst in späten Jahren erreicht, hat sicher viel Lebenszeit auf andere Weise (die ich nicht beurteilen kann und möchte) verbracht, auch wenn man sagen könnte: besser spät als nie…
In dem kleinen Gedicht gibt es ganz bewusst keinen konkreten Zeitbezug, was also heißt, dass jeder Mensch, wann auch immer, zur Selbsterkenntnis gelangen und seinen Wesensursprung ans Licht bringen kann.

Dass vielen Menschen diese Erkenntniserfahrung möglichst schon in frühen Lebensjahren zukommt, wünscht – ebenfalls in heiterer Gelassenheit – mit Freundschaftsgrüßen
Syrdal
 

2.Rosmarie

Lieber Syrdal,

dein Wort in Gottes Ohr! 

Das klingt nun so, als ob ich dein Gedicht für zu idealistisch hielte. Aber dem ist nicht so. Ich glaube an die Kraft positiver Worte und daran, dass ausgesprochene Hoffnungen auch ein Weg sein können, der wieder ein winziges Stückchen Gutes mehr in die Welt bringt.

Liebe Grüße
Rosmarie

Syrdal

@2.Rosmarie

Nun, liebe Rosmarie, das „Wort“ sollte ja nicht nur „Gottes Ohr“ erreichen, es ist vor allem und in erster Linie als positives Wort dem Menschenohr gleichsam als Impuls zugedacht, in ehrlicher Hoffnung den Weg zu sich selbst zu finden und somit seinen bislang noch verdeckten Wesensurgrund zu erkennen und auf diese Weise ganz bewusst das in ihm liegende Gute in die Welt zu bringen.

Herzlich grüßt zum Sonntagabend
Syrdal

Tulpenbluete13

Lieber Syrdal

das erinnert mich an das Sprichwort "Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung".....
aber Du hast ja so recht....
es hört sich aber herrlich einfach an was Du da erkenntnisreich schreibst...
worauf warten wir noch...nicht warten....tun...

meint sonntäglich grüßend
Angelika😉

Syrdal

@Tulpenbluete13  

nicht warten....tun.. !

Aber genau das, liebe Angelika, ist die oft überaus hohe Hürde, die ein jeder erst überwinden muss, bevor er „mit Staunen sich selbst erkennt…“

Dass das Erstrebte gelingt, wünscht allen willigen Suchern
Syrdal

Roxanna

Das, was du in deinem Gedicht beschreibst,  ist der Sinn des Lebens, lieber Syrdal. Wunderbar hast du das ausgedrückt.

Herzlichen Gruß
Brigitte

Syrdal

@Roxanna

Liebe Brigitte, zu deinen Worten gibt es nur eines… Danke!
Sei zum stillen Wintersonntag bedacht mit heiterer Freude am Sein…

Herzlich grüßt
Syrdal


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