Wir waren die Ersten


Hallo, Feierabend-Leute!
Ganz früh fing der Morgen an.
Und wir haben uns früh genug auf den Weg gemacht zum Bus nach Kromlau.
Da stand unser Bus schon, der Motor lief, Kaffee wurde schon gekocht.
"B-B" saß über seinem Fahrtenbuch.

Toll, mal auf nicht schon reservierte Plätze zu stoßen, sondern sich mit der Wahl nach den besten Reise-Sitzplätzen abzugeben.
Und dann kamen sie, alle, alle.
Zum Schluss kam auch der "Potsdamer Post-Kutsch-Kasten" (die Karegus) an.

Und los ging es in einen schönen Tag.

Wenn es eine Haltestelle da gegeben hätte, wo wir so in der Früh aufgebrochen waren ... jetzt rollten wir da vorbei, der Sonne entgegen.
Alles war gespannt auf das Kommende.

Beim Zwischenstopp gab's den Kaffee, der sogar ganz toll geschmeckt hatte. Und weiter ging's südostwärts. Wir Beide kamen der Gegend immer näher, wo Saroma herkommt und wo wir morgen wieder einmal in Familie machen werden.

Zu dumm, dass man ausgerechnet die Abfahrt von der Autobahn gesperrt hatte, die wir nehmen mussten - wo war da die Warnung des Navi??
So waren wir schon fast in Cottbus, der Bus fuhr kurzerhand die Strecke zur Ausfahrt zurück, da war sie nicht gesperrt.

Und dann landeten wir im Kromlauer Rhododendron-Park.
Wir hatten Glück, war doch der Frühling etwas eiliger gewesen, es gab noch genug zu sehen.
Fantastische Eindrücke zwangen regelrecht zum Drücken des Auslösers der vielen mitgereisten Kameras.














Ein natürlich gehaltener Bewuchs in dem großen Gelände.
Man konnte die Farbenpracht bewundern, konnte sehen, dass da so gut wie niemand an den Gehölzen herumgeschnippelt hatte.
Wir wagten einen Vergleich mit der Pracht im »Britzer Garten«:
keine gepflegten Zuschnitte, keine gepflegten Rasen, keine geharkten Wege.
Uns gefiel das Wilde, so, wie es uns auch auf dem Stahnsdorfer Kirchhof imponierte: die Natur zum Anschauen.

Aber ein sauber eingefädelter Zeitplan brachte uns weiter, wir fuhren zum Mittagessen nach Rietschen, zum »Erlichthof«.
Und wieder nahm uns das Museumsgelände gefangen - wir k
annten es, jedesmal gibt es was Neues zu sehen.








Zurück ging es - einer Gewitterfront entgegen.
Der Bus kämpfte sich durch das immer heftiger herunterprasselnde Nass. Wollte die Welt untergehen?

Oh, man war so freundlich, einen Ausstieghalt in Schöneweide einzulegen:
raus aus dem Bus und untergestellt - wir hatten keine »Mußspritze« mit - und konnten gleich in den passenden BVG-Bus überwechseln.
Wir reisten bis zum Dammweg, und prompt rollte der Bus nach, der zum Bahnhof Plänterwald fuhr, wir hinein - noch mit relativ trockener Haut.

Aber dann meinte der Himmel, uns die Badewanne zu ersparen:
pitschenass landeten wir nach knapp 100 Metern vor der Haustür - ein Komplett-Umziehen war nötig - Schütteln, wie ein Hund, der dem Wasser entstieg, half nicht.
Trotzdem:
ein ganz toller Tag.
Danke an die Mausepauls für Planung und Reiseleitung, an Anna2 (für die Noten zum Mitsingen) und dem Bernd B. (B-B), dem Busfahrer, der uns mit seiner munteren Art immer gut unterhielt.

Tschüss - bis zum nächsten Mal!

ortwin - Seventyseven

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