Wo sind unsere Ziele nur geblieben.....


......Viel erreicht...
aber nicht alles.



Was hatten wir uns vorgenommen,
in der Jugend war nichts vollkommen.

Wollten alles besser machen,
unsere Welt… die sollte lachen.

Aus der Gegenwart etwas lernen,
eine neue Zukunft bauen unter Sternen.

Nicht viel haben wir dafür getan,
verändert ja... in unserem Wahn.

Schnell gewandelt hat sich das Leben,
konnten viel Schönes auch erleben.

Menschlichkeit blieb achtlos liegen,
wird die Dummheit letztendlich siegen…

Viel Zeit verbleibt uns aber nicht,
es blinkt noch hoffnungsvolles Licht.


© by paddel



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Kommentare (18)

paddel ......Zwar bist du ein Kind der Nachkriegszeit...
sei froh...und deine Erfahrungen stehen auf einer
anderen Basis.
Nicht jeder konnte das verwirklichen was er sich
vorgenommen hatte. Vielfach war auch die schlechte materielle
Situation der Familie der Grund für eine nicht so perfekte Ausbildung.
Meine Berufsidee in der Jugend war schon eine für damalige Verhältnisse
utopische Vorstellung...Herzchirurg...lach.
Ja...es ist anders gekommen, aber ich bin trotzdem zufrieden
mit meinem Leben. Habe doch vieles erreichen können.

Danke...Es grüßt dich,
Herbert aus Hamburg.
paddel ......geboren worden...liebes seelchen.
Meine Kindheit war ein einziges Überleben.
Bomben, Zerstörung, Brand, kaum etwas zu essen,
keine warme Kleidung. Das alles hat mich geprägt
und geformt. Für meinen weiteren Lebensweg war es förderlich.
Es mag sich eigenartig anhören, aber es war so.
Die Nachkriegszeit war auch nicht rosig, aber immerhin
gab es etwas zu essen und auch warme Kleidung.
Die Allierten sorgten für uns.
Eine Lehrstelle Mitte der 50er war auch schwer zu finden.
Bin froh das ich fast alles gut überstanden habe und ich als
Kind keine psychische und körperliche Schäden erlitten habe.

Dein Freund Herbert
grüßt dich ganz lieb.

siegfried46 Im Laufe des Lebens setzte ich mir immer wieder neue Ziele, weil frühere Ziele sich als unerreichbar erwiesen. Aufgrund von Krankheiten oder anderen Lebensumständen ergeben sich immer wieder Stationen, wo man Bilanz ziehen muss. Vielleicht kann man manches korrigieren, vielleicht muss man sich abfinden und die Realitäten akzeptieren.
Vielen Dank für die hier geäusserten Gedanken und viele Grüsse von Siegfried46
seelchen ich kann mich nicht an die kriegsjahre erinnern....das war vor meiner zeit.......also kann ich auch hier nicht gut mitsprechen.....mein mann erzählt mir manchmal davon.......
aber eines weiss ich....die 50er und 60er jahre waren zufriedenere jahre,als die,wie sie heute von der jugend erlebt werden........
man muss ja auch nicht alles,was man sich vorgenommen hat,gemeistert haben............
nur-zufrieden- sollte man sein.........ansonsten schliess ich mich rabattchen an.....
ganz liebe grüsse....seelchen..
paddel ......anders war es nicht möglich
die schrecklichen Jahre zu überstehen.
Da durch erlernten wir frühzeitiges denken und handeln.
Mit anderen Worten... unsere geistige Reife setzte früh ein.

Auch wurde Nachbarschaftshilfe damals groß geschrieben,
ein kollektives Gemeinschaftsgefühl trat ein.
Das war ausschlaggebend für mein weiteres Leben.
Hilfe in materieller- und mit geistiger Unterstützung
für andere, war für mich zur Lebensphilosophie geworden.
Weggeschaut habe ich nie, war immer ein unbequemer Zeitgenosse...
nicht im privaten...nein im öffentlichen Leben.
Wer die Wahrheit sagt... bekommt Ärger. Das habe ich in Kauf genommen.
Unsere Gesellschaft hat Angst...aber auch das wird sich ändern...
spätestens dann.. wenn das Geld für den Lebensunterhalt nicht mehr ausreicht.
So lange bleibt der Mund stumm und es wird weiter verdummt.
Unsere Ziele haben wir nicht erreicht...aber der Anfang ist getan.

Danke Rolf
und liebe Grüße,
Herbert.
die Ziele sind noch da
wo sie auf uns immer noch warten

wenn wenige sie haben wollen bemerken wir nicht die wenigen die zum ziel gegangen sind
und sie auch Leben..

kleiner haufen bunter menschenkinder, grosser haufen grauer Menschen.

fehlt es wohl an der Ausbildung
sonst würde das wunderbar sein, Kinder einen weg zu zeigen der nicht so ist wie er heute uns als normal erscheint.

Das braucht ein neues Welt bild, und ein paar Menschen das reicht nicht, erziehung unsere Eltern die auch wieder erzogen wurden , was bleibt da wenn das schon von anfang an nicht gut war, Eltern werden wir durch die Liebe von Mann und Frau die eine Familie gründen und dann einfach so Eltern sein müssen.

es geht um ein Weltbild nicht um ein paar personen die das heute schon gut gemacht haben Exoten dieser Welt.
In einen Meer von Menschen sind sie die schaumkrone auf ihren Wellen.
Wir haben nicht erlernt als Person verantortung zu tragen von einem zum anderen, wir haben aber gelernt das jeder mensche Konkurrenz ist, und die wenige starken menschen die welt regieren und das Meer an Menschen zur unselbständigkeit erzogen hat. ja zum sessel Tiger seiner 4 Wände gemacht hat.
Und das wir viele meinungen haben, und aufgeben so bald kein lohn in sich ist.

Der Mensche schon imme in den Krieg gezogen ist wenn ein paar Menschen da oben es wollen, so frei wie wir heute sind, könnten wir alle zusammen vieles tun.
Aber erziehung hat uns geformt, zusehen und weg schauen....und urteilen und ärgern
das war es...


LG Rolf
paddel ......Danke...werde versuchen so weiter zu machen
und mein Gehirnjogging noch zu verbessern...

LG Freund Herbert.
rabatte damit du mir glaust ich lese alle deine Gedichte,Geschichten
und heute schließe ich mich Kleiber ihren Kommentar an.

Mach weiter so,

LG deine Freundin Irmgard
paddel ......Du hast deine Interessen gefunden
und bist zufrieden damit. Auch bist du neugierig
auf alles Neues. Du schreibst über deine Computersimulationen,
etwas das ich nicht beherrsche.
Eine für mich passende Religion habe ich auch nicht gefunden.
Sie werden von mir toleriert, aber nicht alle gebilligt.
Eine Religion sollte für mich ohne Zwang sein
und davon gibt es nur wenige. Vielleicht nur eine...
nämlich die...die noch nie einen Krieg geführt hat.

Hummel, Hummel
aus der freien Hansestadt Hamburg
von Herbert.
JuergenS Ich kann mich noch erinnern, wie ich Menschen bewunderte, die eine ERkenntniss oder Begabung hatten, die sie einen bestimmten Weg gehen liessen. Ich erkannte erst später, dass ich von vielem etwas interessant fand, aber es bündelte sich nichts.
Auch heute noch lasse ich mich von vielem ablenken, bin immer neuem aufgeschlossen, kann mich beispielsweise noch heute nicht zu einer bestimmten Religion bekennen, lehne aber keine ab. Freue mich für diejenigen, die das können und leben, weil es ihnen auch Halt gibt. Religion war jetzt auch nur ein Beispiel, paddel
paddel ......Wichtig ist doch das sich Menschen für
qualitative Ziele einsetzen. Das Alter ist nicht maßgebend.
Natürlich ist es besser wenn früh damit gegonnen wird... um so mehr kann man erreichen.
Aber das Geld, die Ausbildung und Intelligenz sind verschieden angesiedelt.
Jeder sollte sich das aussuchen wozu er fähig und bereit ist.
Mein Weg war... in dieser Sicht... gerade und wenig kurvenreich.

Ahoi.
paddel ......aber ich hoffe durch meine ehrenamtliche Tätigkeit
zur Verbesserung einiger Berufs-und Vereinsgruppen
dazu beigetragen habe, das sich deren Situationen verbessern konnte.
Mein Berufsziel war auch ein anderes gewesen, aber ich hatte trotz
alledem einen schönen Beruf erlernt und übte ihn bis zur Rente aus.

Danke liebe Margit.
Es grüßt dich dein Freund Herbert.
JuergenS Bei mir kamen richtungsweisende Überlegungen erst viel später, es gab so viel Unbekanntes, Überlegenswertes.
Oft brach ich Wege ab, die mich eine gewisse Zeit interessierten.
Ich finde es aber gut, dass es Menschen gibt, die früh eine Berufung spüren, soweit sie in eine für die Gesellschaft nützliche Richtung gehen.

Servus
kleiber ...in unserer Jugend war alles anders...wir hatten auch nicht viel Möglichkeiten etwas zu verändern .Die Eltern haben schwerer gearbeitet und trotzdem nicht weiter gebracht,weil es einfach nicht ging.Wir konnten nicht den gewünschten Beruf ergreifen den man gern gehabt hätte...es gab nichts...Allerdings war auch die Lebensweise besser...mehr Liebe und Verständnis für andere Menschen...die heute vielen wohl abhanden gekommen ist...Also das mal gesagt...Alle Menschen waren trotz Armut zufriedener als heute...Und Freude gab es auch,weil sich alle schon über "kleine Dinge" freuen konnten..

Liebe Grüsse deine Freundin Margit..
paddel ......Leid und Kummer.
Da waren die Sorgen ganz anderer Art.
Auch eine gewisse Gedankenlosigkeit spielte mit.

Dann später als Jugendlicher versuchte man
versäumtes nachzuholen, aber zugleich erwuchs ein
Interesse an einem besseren Lebensweg.
Die Eltern hatten einen beschwerlichen Lebensgang
durch die Nazizeit erlitten.
Nun Jugendlicher geworden... versuchte man die Welt zu verbessern...
so war es bei mir. Bei mir gab die Gewerkschaft den Denkanstoß.
Bei anderen, andere Organisationen. Mehr Lohn, reduzierte Arbeitszeit, usw.
alles das war wichtig zur Gründung einer Familie.
Wir haben für kommende Generationen die Grundlage geschaffen...Freiheit und Recht.

Danke Traute
und liebe Grüße von Herbert.
paddel ......In der Kindheit hatten wir andere Sorgen.
Aber Visionen und Träume sich für ein bessere Welt
einzusetzen kamen als Jugendlicher schon als Mitglied
in der Gewerkschaft, da war der Anfang doch gegeben.
Leben war wichtig... versäumtes nachzuholen... alles das...
aber auch an die Zukunft denken.

Gruß paddel.


JuergenS Ich lese solche Visionen immer mit Interesse.
Jedoch erinnere ich mich nicht an konkrete Pläne in meiner Kindheit/Jugend.
Ich wollte nur: Leben.
Traute Ja in der Jugend sind wir so gefangen von all den Notwendigkeiten, die wir kennenlernten.
Wir waren separiert von den Alten, die hatten ja Schuld auf sich geladen, wir noch nicht.
Aber dann mit jedem Tag kommen Erkenntnisse dazu, man lernt Ursache und Wirkung zu erkunden und Zusammenhänge erkennen. Und wenn man schließlich im Wissenstand weiter gekommen ist, haben wir zur Anwendung nur noch eine kleine Frist.
Ein nachdenkliches Gedicht mit offenem Ausgang zum weiterdenken hast Du gut geschrieben,
ganz herzliche Grüße,
Traute

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