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Corona-Urlaub

Durch grüne Matten
zum Monte Baston.
Toller Ausblick auf
Orte und Buchten.

Hinunter zum Meer.
Olivenbäume,
Ziegen im Dickicht
und Schmetterlinge.

Düfte im Wind.
Insekten fliegen.
Eidechsen huschen
schattenvertrieben.

Der Weg wird steinig.
Stabile Schuhe
bewähren sich auf
dem urigen Pfad.

Blassklarer Himmel.
Grünblaues Wasser.
Schaukelnde Yachten
am steinigen Strand.

Fremd ist dem Alten
das Mittelmeerlicht.
Ihn blenden Sonne
und Wellenkämme.

Gut wäre Rasten.
Einkehr am Hafen.
Beschatteter Tisch
bei bunten Booten.

Kalamaris schmeckt
am besten gegrillt.
Weißwein und Wasser,
Espresso beschließt.

Uferspaziergang
auf neuem Gehweg
mit Geld der EU
für Touris gemacht.

Ein Kauz ruft die Nacht.
Die Sonne schwindet.
Nebel der Düfte
verabschieden sie.

Dem Alten bleibt nun,
vom Urlaub am Meer
noch einmal daheim
sinnend zu träumen.

Der Alte beamt sich
aus seinem Träumen
in die Wirklichkeit
in Coronazeit.

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Kommentare (1)

ladybird

....ja, genauso ist der Urlaub im Süden.
ich konnte bei jeder Deiner Zeile mit dem Kopf zustimmend nicken........
 ich würde noch die Luft, duftend nachdem herben Rosmarien ergänzen.....
mit Freude gelesen grüßt
ladybird

 


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