Zum heutigen Tag des Kinderhospizes


Mein Kind,
was kann ich dir sagen?
Du hältst meine Hand.
Ich halte deine Hand.
Hand in Hand
sitzen wir da.
Du drückst meine Hand
ganz fest.
Ich erwidere den Druck,
geb dir all meine Liebe.
Aber das reicht nicht,
nicht dazu, dass du
bei mir bleibst.
Du kuschelst dich an mich.
Sanft löse ich meine Hand,
streichel dich, halt dich
fest in meinem Arm.
Tief geborgen, fest aneinander
geschmiegt, fühlen wir
unsere Verbundenheit.
Ich bin bei dir,
lass dich nicht los.
Es wird nur deine Schale
sein, die mich verlassen wird.
Unsere Herzen, unsere Seelen,
bleiben zusammen,
tief verbunden,
so wie jetzt.
Ich liebe dich.

traumvergessen 10.02.2011

Anzeige

Kommentare (9)

Meine Enkelin lernt in der Uniklinik den Beruf einer Krankenschwester.Dabei müssen sie auch einige Praktika machen.Sie möchte ihres unbedingt in einem Kinderhospiz absolvieren.
mullemaus
traumvergessen ja, Kinder sind diejenigen, die am meisten unserer Hilfe bedürfen. Es ist gut, wenn sie mitfühlende Eltern haben, so dass Ihnen kein Unrecht geschehen kann. Dieses ist aber leider nicht immer der Fall. Wir alle wollen helfen, du mit, dass Kindern, denen es nicht gut geht, ein einigermaßen lebenswertes Dasein führen können. Ich danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
dein Freund Gerd
ashara Das hast Du wunderbar geschrieben, mein Kind.............
Ja, Kinder sind ein Wunder auf der Welt und doch geschieht an ihnen
soviel Unrecht.
Es ist schön, dass es Menschen gibt, die ihnen helfen, so wie Du / Wir
mit unserem Buch, auch wenn es nicht viel ist. Aber wir tun was in unserer
Möglichkeit steht.

Danke lieber Gerd
Deine Freundin
Silvy
traumvergessen ja, es ist wichtig, dass man sich dessen bewusst wird, wie gut man es doch hat. Danke dass du durch deine Mitautorenschaft mit von der Partie bist, zu helfen.
Ich danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
ladybird Ich schließe mich Deinen Gedanken und Gefühlen an, die Du in diesem Gedicht ausdrückst,lieber Gerd,es ist außerdem ein gutes Gefühl, durch Deine Anregung und Hilfe,wenigsten bei dem "Tröpflein auf dem heißen Stein",dabei sein zu können,den wir als kleine Unterstützung leisten.
Deine Erinnerung an diesen Tag,lenkt die Nachdenk-pause ein im Alltagsablauf,mit wieder einmal "Wachrütteln",herzlichst Renate
traumvergessen das hast du wirklich gut kommentiert. Kinder sind unsere Zukunft und furchtbar ist es für jene, für die die Zukunft so früh enden muss. Alles vergeht, aber die Liebe bleibt, so wie Ingrid es kommentiert hat. Ich danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
traumvergessen danke, dass dich das Gedicht anspricht. Ich wollte mit dem Gedicht die Verbundenheit zwischen Eltern und Kind ausdrücken. Da heute der Tag der Kinderhospizarbeit ist, habe ich besonders an diese Kinder gedacht. Danke dir für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Gerd
tilli † Solange Kinder auf die Welt kommen, wird es weiter menschliches Leben geben.
Ingrid, hat Recht, dein Gedicht kann man für alle Kinder der Welt sehen.
Bloß,das die Kinder im Hospiz noch mehr Liebe und Zuneigung brauchen, weil ihr Leben zu kurz sein wird.
Ich danke dir für das tiefe Gefühl der Dankbarkeit fürs Leben,als ich deine Zeilen gelesen habe.
Viele Grüße Tilli
indeed und die Kinder muss man ziehen lassen, aber die Liebe zueinander bleibt. Ein schönes Gedicht. Ich finde mich und meine Kinder darin wieder. Ich meine, dieses Gedicht muss nicht unbedingt auf die Kinder in einem Hospiz eingegrenzt werden.
Mit lieben Gruß
Ingrid

Anzeige