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Aktuelle Themen Abscheulicher Schießbefehl

mulde1
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Mitglied

Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von mulde1
als Antwort auf klaus vom 20.08.2007, 10:42:53
langsam wird das Thema nur noch eine beinliche
rumerei!
Das der "Schiessbefehl " eine unsägliche miese tat des
Politbüros der SED zusammen mit dem Verteidigungsrat der
DDR war , wird doch von uns nicht bestritten es gibt meiner Ansicht nach nur unterschiedliche Sichtweisen dabei sollten
wir es lassen!
Heute steht in der Presse Mitteldeutsche Zeitung vom 20.08.2007 innenteil Seite 4
"Schießbefehl im Museum
Wenn schon im eignen Info-Zentrum der Birthler - behörde
man das erst nah so viel Tagen erkannt wird muß man sich
die Frage stellen in wie weit ist diese Behörde vom Geschehen entfernt wenn sie nicht weis , was so einige
Türen etwa schon eine geraume Zeit zur Schau steht !
Der Sensationsfund ist also nur noch eine frisch aufgewärmte Fundsache frage : was wollte man damit
erreichen oder verhindern?
Wollte man die Bedeutung hervorheben um der drohenden
Verlagerung an die Landesarchive zu verhindern?
Vorschlag beenden wir diese Diskussion denn neue Erkenntnisse hat sie auch nicht erbracht
--
mulde
hugo
hugo
Mitglied

Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von hugo
als Antwort auf mulde1 vom 20.08.2007, 16:35:59
hallo mulde,,auch wenn wir hier dieses Thema mal abhaken, es wird sich nicht gänzlich abschalten lassen,,und das muss ja auch nicht sein
Unsere Kinder sollten schon die Möglichkeit haben -so wie wir damals KZ besichtigen konnten- heute und in Zukunft die Probleme der Nachkriegsjahre in West und Ost nach zu vollziehen und da gehört die Mauer, der 13. August, der Schießbefehl, die wohlwollende Duldung der Alliierten und des Westens usw. eben dazu

Und, immer wenn der 13. August sich im Kalender ankündigt, wird es Medienvertreter und Politiker und Betroffene geben (das ist ihr gutes Recht) die sich damit befassen und uns erinnern werden,, *g*

Das wir hier nicht alle den gleichen Blickwinkel auf das Geschehen von Damals haben und die Bewertung unterschiedlich ausfällt liegt in der Natur der Sache, in unserer unterschiedlichen Wahrnehmung und unserer unterschiedlichen eigenen Vergangenheit.

Auf alle Fälle hat sich die Birhtlerbehörde -da haste recht- diesmal selber ins Knie geschossen, so meine Meinung
--

hallo klaus, na, Du schreibst doch fast das Selbe wie ich, das die heutige Regierung mit sich relativ regelmäßiger Wiederholung den Lapsus einer Verkehrung der Wertigkeiten leistet.

Opfer und Täter werden eben so (vor allem aus ihrer eigenen Sicht) falsch behandelt, wie Arbeitslose, Rentner, Unternehmer, Arbeiter, Vermögende, ,,,jeder denkt ER,ER nur Er wird besonders benachteiligt, da bilden diejenigen die unter DDR-Unrecht litten eben keine Ausnahme,,,,

Übrigens war das auch schon nach dem 2.WK in der BRD üblich, die vielen unschuldig Geschädigten weitaus weniger und unangemessener zu unterstützen als die Täter und Untäter (bis auf einige wenige Ausnahmen, z.B die in Nürnberg landeten)

Der Umfang der Wiedereingliederung alter Nazi-, und SS-Größen in die bundesdeutsche politische Szene ist für mich unvorstellbar und nicht nachvollziehbar (die meisten Wessis haben sich damit abgefunden (nicht angefreundet)und finden es nun wohl gar nicht mehr sooo schlimm.,,und so wird auch über die jetzigen Ungerechtigkeiten allmählich Gras wachsen. *g*



hugo
Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 20.08.2007, 17:32:03
@hugo,
"hallo klaus, na, Du schreibst doch fast das Selbe wie ich, das die heutige Regierung mit sich relativ regelmäßiger Wiederholung den Lapsus einer Verkehrung der Wertigkeiten leistet."

Habe ich zwar nicht geschrieben - aber lassen wir's dabei.
--
klaus

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hugo
hugo
Mitglied

Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von hugo
als Antwort auf klaus vom 20.08.2007, 18:05:33
na, klaus, wenn ich Deine "Schlagzeilen" lese und das juristische Bemühen welches erforderlich ist um sein Recht zu erkämpfen und die dünnen Ergebnisse der Opfer im Gegensatz der ergiebigen Ergebnisse der "Täter" die Du ja hier auch bekannt gibst, na hallo,,wo liegt denn da der Unterschied zu meiner Bewertung mit der Umkehrung und den Reserven die unsere Regierung hat (mal vorsichtig ausgedrückt) um Rechtsstaatlichkeit zu demonstrieren,,

Du willst mir doch wohl nicht mittels dieser Entscheidungen pro und für die "Täter" und gegen die Opfer die Rechtschaffenheit und Vorbildlichkeit unseres Systems (gegenüber einem System das ja auch die "Täter" bevorzugt haben soll und die "Opfer verhöhnte") aufschnallen wollen ? *gg* das wär ja ziemlich mißlungen,,,
--
hugo
kobold
kobold
Mitglied

Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von kobold
als Antwort auf hugo vom 20.08.2007, 18:30:57
Hallo hugo,
kannst du - vielleicht ohne die dich ansonsten so sehr auszeichnende wortreiche weitschweifigkeit und relativierung, dem unbedarften kobold etwas näher erklären, was er sich unter der offenbar wiederholten "verkehrung der wertigkeiten" im zusammenhang mit dem DDR-schießbefehl vorstellen darf. Man ist immer, gerade als unwissender kobold, sehr lernbegierig...

kobold
hugo
hugo
Mitglied

Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von hugo
als Antwort auf kobold vom 20.08.2007, 18:45:00
na klar kobold das mach ich doch gerne.

Wenn hier geschrieben wird: das "Täter" im Gegensatz zu ihren Opfern - vom "Klassenfeind" horrende Renten und Pensionen." erhalten -egal ob freiwillig oder vor Gericht erstritten...

Wenn die Verantwortlichen auch heute noch im Hintergrund bleiben und die kleinen Grenzsoldaten belangt und abgeurteilt werden...

Wenn Leute die damals mit verantwortlich waren -wie ein Schalk Goldokowski nicht belangt sondern hoffiert werden,,

Wenn jahrelang von Schießbefehl und "angeblichen Schießbefehlen" geredet wird, diese vermutet, von diesen behauptet und solche wie die Nadel im Heuhaufen gesucht werden und sich herausstellt das einige davon schon seit Langem bekannt und im Umlauf sind,,,

wenn dann Leute der Meinung sind das sie den Eindruck haben, das ich in einer ganz anderen DDR gelebt habe. dass ich ablenken und Verhältnisse schönreden will,
Ja wenn sie sogar aus meiner Zusammenfassung herauslesen das ich alles gut heiße was damals war und alles schlecht mache was gegenwärtig ist,

wenn mir sogar unterstellt wird, das ICH vor dem Elend dieser Menschen die damals an der Grenze zu Schaden kamen, die Augen verschließen würde und nicht die westdeutsche Justiz die die Täter soo gut stellt


wenn ich solche Sätze unterstützte wie:

1.Viele der Renten, die von der Regierung für "Spitzenkader" vorgesehen wurden, sind nachträglich von den Betroffenen armen DDR-Spitzen über den Rechtsweg( über 1000 Klagen)auf dem Rechtsweg "angeglichen" worden.

2. Viele dieser Befürworter des Schießbefehls leben heute unangetastet unter uns und kassieren,,,horrende Renten"

und worüber ich ebenfalls den Kopf schüttele ...da wird MEIN Kopfschütteln als Zustimmung zum nicht akzeptierbaren Inhalt und nicht zur Aussage gewertet,,
naja was soll ich darauf noch Antworten ?



Also wie Du möchtest nochmal kurz.
Die Besserstellung der "Täter" und deren schnelle positive Rechtsbescheide von jetzigen deutschen Gerichten im Verhältnis zu den "Opfern" finde ich, ist ein Auf den Kopf stellen eine Umkehrung der Wertigkeiten.





--
hugo

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kobold
kobold
Mitglied

Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von kobold
als Antwort auf hugo vom 20.08.2007, 19:34:51
Nun ich möchte, ohne auf die detaills einzugehen entgegnen: Fett schwimmt immer oben. D.h., der clevere, klügere, gerissenere, gemeinere, wird in den meisten fällen immer wieder eher auf der sonnenseite des lebens landen. Cèst la verité mon cher, die sich gerade auch, aber nicht nur, im sozialismus bestens erwiesen hat. Aber das ist ein anderes feld...

kobold
mulde1
mulde1
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Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von mulde1
als Antwort auf hugo vom 20.08.2007, 17:32:03
Hugo so habe ich das nicht gemeint!
Das soll schon von Historikern bewahrt und erforscht werden
und für unsere Nachwelt erhalten bleiben!


Meinte hier im Forum wird es langsam Zeit angesichts
der sich häufenden Meldungen wo noch eine Kopi gefunden
wurde so wie ich es schilderte,das im eigenen Infozentrum
eine kopie des gleichen Befehls bereits in einer Vitrine
ausgestellt ist !
Das meinte ich
--
mulde
eddylyne
eddylyne
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Re: Abscheulicher Schießbefehl
geschrieben von eddylyne
als Antwort auf mulde1 vom 20.08.2007, 20:00:40
Die Sache mit dem Schiessbefehl wird meines Erachtens nach langsam zur Farce...nicht, weil es diesen Befehl gab...der führte genau zum gegenteiligen Effekt, dem Antihumanismus........aber die Kopie der Kopie...

Das Birthler Ministerium hat damit eine Lachnummer in die Welt gesetzt.
Da haben DIE Strömungen berechtigterweise Oberwasser bekommen, die sagen, dieses Stasi-Aufklärungs-Ministeriumn kann abdanken...es kommt nichts wesentliches mehr dabei heraus.

Warum also nicht im Bundesarchiv die Akten untergebracht und die Gelder für diese Leute anderweitig verwendet?
--
eddylyne

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