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Aktuelle Themen Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin

Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von mart1
als Antwort auf hafel vom 22.09.2010, 18:14:05
...gut, dass er keine Pistole gehabt hat!
luchs35
luchs35
Mitglied

Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von luchs35
als Antwort auf mart1 vom 22.09.2010, 18:18:09
Manche schaffen es auch mit Pistole, wie heute im Schweizer Nachbarort von Lörrach - in Riehen.

Was ist bloss los in unserer Gesellschaft?
eko †
eko †
Mitglied

Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von eko †
als Antwort auf hafel vom 22.09.2010, 18:14:05
Ich erinnere mich an diese Sache in Berlin.

Es bekräftigt mich aber in meiner Auffassung, dass ein "Verbot" bei Schusswaffen rein gar nichts erbringt. Wer töten will, schafft das - wie man sieht - auch ohne Schusswaffen.

Nun schreit im Moment alles nach einem Verbot. Verbote bringen rein gar nichts, wenn man sie nicht ständig überwacht.

Wollte man ein so weit reichendes Verbot schaffen, wie derzeit gefordert wird, würde man ein Heer von Kontrolleuren benötigen, die dies überwachen müssten. Und dann wäre wieder das Geschrei groß über einen kostenschweren Beamtenapparat.

Wenn man in Relation setzt, wieviele Waffen in Privathand sind, mit denen kein Amok gelaufen wird, stehen diese Amokschützen (Erfurt, Winnenden, Lörrach und noch zwei/drei andere, die mir grade nicht einfallen) in keinem Verhältnis dazu.

Und wer sich keine Pistole oder kein Gewehr beschaffen kann oder besitzt, nimmt andere Mordwaffen (Messer, Beil etc.)

Amokläufe durch ein Schusswaffenverbot verhindern zu wollen, bringt nichts ein. Wer töten will, schafft das auch ohne Schusswaffen. Und ein ganzes Heer von Waffenbesitzern deshalb zu kriminalisieren, geht weit über alles hinaus.

e k o

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Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von anna44
als Antwort auf luchs35 vom 22.09.2010, 19:32:01
Manche schaffen es auch mit Pistole, wie heute im Schweizer Nachbarort von Lörrach - in Riehen.

Was ist bloss los in unserer Gesellschaft?
Linktipp: Drama in Riehen
geschrieben von Luchs 35



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Anna44
Medea
Medea
Mitglied

Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von Medea
als Antwort auf anna44 vom 22.09.2010, 21:22:48
Auch mit Schwertern (Samuraischwert) und Macheten wurde
schon Amok gelaufen oder mit einer Axt.

Medea
olga64
olga64
Mitglied

Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von olga64
als Antwort auf Cathalina vom 22.09.2010, 17:45:30
Der Slogan hieß auch etwas anders. "Wir wollen die Lufthoheit über die Kinderbetten", das war so 2002. Cath


Okay Cath - das habe ich allerdings nie gehört oder gelesen. Vielleicht war dies ein regionaler Wahlauftritt von Hinterbänklern? Olga

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Re: Amokfrauen versus Amokmänner
geschrieben von mart1
als Antwort auf Medea vom 22.09.2010, 22:28:06
Die Amokfrauen holen auf:
"Eine Männerdomäne bröckelt: Immer mehr Frauen interessieren sich fürs Amoklaufen. Doch wie erkennt man, ob der Kugelhagel, in dem man sich gerade befindet, aus männlicher oder weiblicher Flinte kommt?"
adam
adam
Mitglied

Re: Amokläuferin von Lörrach war Sportschützin
geschrieben von adam
als Antwort auf eko † vom 22.09.2010, 19:55:55
Amokläufe durch ein Schusswaffenverbot verhindern zu wollen, bringt nichts ein. Wer töten will, schafft das auch ohne Schusswaffen. Und ein ganzes Heer von Waffenbesitzern deshalb zu kriminalisieren, geht weit über alles hinaus.

e k o
geschrieben von eko


@eko,

selbstverständlich würde das Verbot etwas bringen. Die Amokläuferin von Lörrach war mit einer Sportwaffe unterwegs und hat damit getötet. Man kann doch nicht Schusswaffen zulassen nach dem Motto: "Getötet wird sowieso!" Das ist eine Umkehr der Logik. Je weniger Waffen im Umlauf sind, umso weniger kann mit ihnen getötet werden. Wie wären denn die Frau aus Lörrach oder die Schüler aus Winnenden/Erfurt vorgegangen, wenn sie nicht an eine Schusswaffe gekommen wären? Hätten sie 35 Menschen erwürgt, vergiftet, erdolcht, mit Pfeil und Bogen umgebracht oder mit Knüppeln erschlagen?

Bei Schützenvereinen könnte man die Anzahl der Waffen wenigstens auf die Schießstände begrenzten. Schon wären entschieden weniger Waffen in privater Hand und auch die Aufbewahrung wäre einfacher.

Es wird auch kein Sportschütze kriminalisiert, wenn ich auf die einleuchtende Frage: "Warum hast Du eine tödliche Schusswaffe zu Hause?" nur Rumgedruckse und dann weit ausschweifende Erklärungen zu hören bekomme, die alle mit dem eigentlichen Schießen nichts zu tun haben. Keiner gibt zu, daß es ein Machtgefühl vermittelt, eine Schusswaffe in Händen zu halten.

Und alle Amokläufe haben etwas mit Machtverlust des Amokläufers über seine Umgebung zu tun, die der Schütze/ die Schützin im Moment der Tat kompensiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Tat spontan oder geplant ausgeführt wird. Weniger Schusswaffen bedeuten weniger unschuldige Tote.

--

adam



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