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Aktuelle Themen Amoklauf in Winnenden

marianne
marianne
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von marianne
als Antwort auf vom 11.03.2009, 18:36:33
@ Plum:

Es waren legale Waffen des Vaters...er hatte 12 davon zuhause.
Vorhin hörten wir, es seien meist angemeldete Waffen, auf die von solchen armen jungen Menschen zurückgegriffen wird.

Gerade hören wir noch, die meisten toten jungen Menschen sind Mädchen!!
Jetzt weine ich doch noch
--
marianne
marianne
marianne
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von marianne
als Antwort auf marianne vom 11.03.2009, 18:46:23
Jetzt sind es 15 Tote!
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marianne
marianne
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Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von marianne
als Antwort auf marianne vom 11.03.2009, 18:52:32
Und jetzt gehört:
Der Zweite, der hat dort Dienst gemacht als Notfallseelsorger.
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marianne

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nasti
nasti
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von nasti
als Antwort auf marianne vom 11.03.2009, 18:26:53
Hallo MARIANNE


Ich habe 2 Söhne und noch Millionen-Milliarden haben Söhne welcher NICHT töten Gott sei Dank.
Was für ein Mitleid könnte ich mit dem Mörder haben? Wir sind alle fassungslos nicht nur du, bei mir domminiert eher Aggression statt Depression, und ich habe ein Wunsch der SCHULDIGEN bestrafen—es gibt Ihn nicht - noch schlimmer.
Er war mit der Polizei abgeknallt, wenn nicht, dann sterben noch mehr Menschen nur so ganz unschuldig, schade schade das er nicht überlebt hatte. So ein leichtes Tot hat sich der Dämon nicht verdient.

Nasti
andrea
andrea
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von andrea
als Antwort auf dunkelgraf vom 11.03.2009, 17:15:50
Ich sehe das anders...

Nicht "kleinere Klassen, mehr Lehrer, mehr Schulpsycholgen, mehr Freizeitgestaltung" sind gefragt.

ZEIT ist gefragt...

Zeit, die die Kinder und Jugendlichen benötigen... von den Eltern.
Das sind die Hauptverantwortlichen.
Kinder und besonders Jungendliche brauchen Anlaufstellen... Zuhörer...

Aus meinem Umfeld weiss ich, dass viele Eltern denken, ab der 4. Klasse kann Mama ruhig wieder arbeiten gehn. Die Kidds sind dann gross genug, um alleine zu sein. Sich das Essen in der Mikro warm zu machen.
Die Hausaufgaben zu machen. Dafür sind sie wirklich schon mit 6 jahren gross genug.

Aber um alles los zu werden was sie am Tag erlebt haben sind sie oft mit 17 noch nicht soweit, wenn niemand da ist, der sich das anhört.

Gerade dann brauchen sie wen.

Ich will sicher nicht als die perfekte Mutter da stehn.

Habe selbst Probleme genug mit einem erwachsenen Kind.

Aber die Schuld und die Verantwortung möchte ich weder der Politik, noch den Lehrern, noch den Freunden zuschieben.

Kinder und Jugendliche brauchen Zeit zum Reden und Zuhörer.

lieben Gruss
--
andrea
karl
karl
Administrator

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von karl
als Antwort auf nasti vom 11.03.2009, 19:12:57
@ nasti,


wir sollten es uns nicht so einfach machen zu sagen, dass war "ein dämonischer Junge". Das würde bedeuten, es war ein Einzelfall und die Tat eines Kranken. Vielleicht ist aber die Gesellschaft krank, die Kinder zu solchen Mördern macht?

Dunkelgraf hat sicherlich nicht unrecht, wenn er kleinere Klassen fordert, letztlich mehr Zuwendung für die Kindern und weniger Trimmen auf Leistung. Wir sollten aber auch darüber nachdenken, was eigentlich die Shooterspiele am PC bewirken, die das Töten von Menschen möglichst realistisch einstudieren.

Als Biologe weiß ich, dass Spielverhalten in der Evolution entwickelt wurde, um Verhaltensweisen für den Ernstfall zu erlernen. Was erwarten wir uns von unseren Kindern, wenn sie am Bildschirm im Töten von Menschen oder Ungeheuern ihr Vergnügen finden dürfen?
--
karl

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hl
hl
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von hl
als Antwort auf karl vom 11.03.2009, 19:30:05
Ich bezweifle, dass es "shootingspiele" waren, die diesen Jungen zur Tat motiviert haben. Eher schon die Tatsache, dass bei ihm zu Hause, die Schusswaffen offensichtlich zum "normalen" Inventar gehörten und ihm zugänglich waren.

--
hl
rello
rello
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von rello
als Antwort auf karl vom 11.03.2009, 19:30:05
Ich sehe das Versagen in der Erziehung weniger in der Schule, als im Elternhaus. Eltern sind im Normalfall am meisten mit ihren Kindern zusammen und sollten agressives Verhalten bemerken und Abhilfe schaffen. Auch der Fernsehkonsum kann nur im Elternhaus beeinflußt werden.
Wenn ein Vater, wie in diesem Fall, 12 Waffen im Waffenschrank nicht vorschriftsmäßig absichert, dann muß man bei dem Sohn des Waffennarren mit dem Schlimmsten rechnen.
--
rello
astrid
astrid
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von astrid
als Antwort auf rello vom 11.03.2009, 19:45:47
Hallo Rello,
schließe mich Deiner Meinung an.

Lieben Gruß,Astrid
astrid
astrid
Mitglied

Re: Amoklauf in Winnenden
geschrieben von astrid
als Antwort auf andrea vom 11.03.2009, 19:15:35
Hallo Andrea,
sehe es auch so wie Du.
Nicht immer nach der Politik rufen.
Zuhause fängt das Übel an. Danach im
Umfeld, wenn die Kinder sich überalssen
werden, weil Frau ja wieder arbeiten
gehen will, um den Wohlstand zu halten.
Kann man zwar verstehen, doch was kommt
dabei raus??? Oft nicht erzogene oder
schlecht erzogene Kinder, die mit den
Eltern machen, was Sie wollen und Ihre
Interessen gegenüber den Eltern durch-
setzen und oft mit aller Macht.

Liebe Grüße,Astrid

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