Aktuelle Themen Broder vs. Augstein

clara
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Re: [off topic]
geschrieben von clara
als Antwort auf marina vom 10.01.2013, 21:31:56
Außerdem hätte Israel schon längst alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt und die Seite wegen übler Nachrede sperren lassen, wenn es nicht stimmen würde!

Clara

Clara, diese Information wurde zuerst in israelischen Zeitungen bekanntgegeben, daher wurde sie in Deutschland bekannt.
Danke, Marina, gestern konnte ich nur das Wichtigste im Link lesen - obwohl die Tatsache der Veröffentlichung in Israel schon erstaunlich ist. Meistens wird sowas doch geheimdienstlich behandelt!

Clara
Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von marina
als Antwort auf ehemaligesMitglied67 vom 11.01.2013, 12:43:16
Zitat Pecado: "Damit liegst du rein sachlich, genau auf der Kritikebene von Broder."
Ich auf einer Linie mit Herrn Broderr? Willst du mich beleidigen?

Den besagten Schaum vor dem Mund hat in erster Linie er!
Die Dämonisierung wirft er jeder Kritik vor, ich betone, jeder! Augsteins Kritik ist berechtigt wie viele andere Kritiken, gegen die Herr Broder fanatisch zu Felde zieht. Augstein ist sehr gut informiert über die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten wie einige andere, auch Juden, die von Broder des Selbsthasses bezichtigt werden. Wehe, man benennt diese Menschenrechtsverletzungen und kritisiert sie!
Ich könnte hier eine lange Latte davon anführen, dann wäre ich allerdings auch im Topf der "Antisemiten" (wo ich sowieso schon von einigen hier reingesteckt werde). Ich kenne diese Spielchen. Du und Leute seines Schlages bringen immer die gleiche Formel: "Man darf Kritik an Israel üben, aber . . . "
Aber wehe, man tut es!
Nein, Israel wird eindeutig nicht mit den gleichen Maßstäben gemessen wie jedes andere Land, dann dürfte man diese Kritik üben, ohne um seinen guten Ruf fürchten zu müssen. Dann gäbe es auch mehr Journalisten, die offener darüber berichten würden. Sie wissen, warum sie es nicht tun.
Erzähl mir nichts, ich habe meine Erfahrungen auf diesem Gebiet, auch im ST, wo neben Karl nur einige wenige, z. B. Clara, auf diesem Gebiet differenzieren können. Mir kannst du nichts vormachen.
ehemaligesMitglied67
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Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf marina vom 11.01.2013, 13:56:16
KEINEM anderen Staat, sei er noch so menschfeindlich oder diktatorisch organisiert, wird die Existenzberechtigung abgesprochen, nur bei Israel wird unter dem Deckmatel der "Kritik" seine eigentlich Existenz zum Vorwurf gemacht, in dem man seine Existenz zur Gefährdung des Weltfriedens macht. Man kann ohne Probleme die aktuelle Politik kritisieren. Da gibts doch genug. Aber doppelmoralisierend werden die Feinde Israels zu bedauernswerten Opfern hochstilisiert und die existenzielle Bedrohung durch holocaust-Leugner Ahmadinejad, Hamas tunlichst ausgeblendet.
Das ist eine sehr subtile Art der Dämonisierung.

Natürlich ist es bedauerlich, daß der durch Rabin eingeleitet Friedensprozess durch reaktionäre Kräfte mörderisch unterbrochen wurde und diese Kräfte zur Zeit mehrheitlich die israelische Politik bestimmen. Gleichzeitig muß man dabei sehen, warum denn wohl in Israel diese Kräfte so stark sind. Und da ist der Knackpunkt. Da hat man nicht zu Unrecht den Eindruck, daß dann dämonisiert wird ( Zionismus usw.), statt zu begreifen, daß das Geschehen der jüngeren Geschichte (kriegerische Bedrohung durch die Nachbarstaaten und Terror) diese Haltung gefördert haben.

Und man fragt sich, warum denn ausgerechnet die israelische Politik weltweit so massiv unter Beschuß steht, gibt es doch eigentlich wirkliche Schurkenstaaten genug, die an den Pranger gehören. Da werkeln gerade im Internet zig hetzerisch tätige Anti-Israelaktivisten ständig an einer gewaltigen Propagandawelle herum. Aber nein, nun sind es von Israel gesandte Propagandisten, die überall alles infiltrieren. Man muß schon sehr verblendet und vernagelt sein, um an solchen Unsinn zu glauben.

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schorsch
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Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ehemaligesMitglied67 vom 11.01.2013, 14:48:06
.............. statt zu begreifen, daß das Geschehen der jüngeren Geschichte (kriegerische Bedrohung durch die Nachbarstaaten und Terror) diese Haltung gefördert haben.......

geschrieben von pecado


Hätte sich Israel so benommen, wie es vom Völkerbund vorgesehen war, dann hätte es mit den Nachbarstaaten in Frieden leben können und hätte die Palästinenser als vollwertige Partner akzeptiert.

Weil aber die Israelis statt Gemeinschaft Verdrängung und Ausrottung auf ihre Fahne schrieben, schlägt ihnen der heute bekannte Hass der Nachbarn entgegen.
ehemaligesMitglied67
ehemaligesMitglied67
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Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf schorsch vom 11.01.2013, 15:22:39
es ist erstaunlich wie man mit so wenigen Zeilen soviel Geschichtsklitterung unterbringen kann. Respekt!
eka231246
eka231246
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Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von eka231246
als Antwort auf schorsch vom 11.01.2013, 15:22:39
Das Wort - AUSROTTUNG - solltest Du im Zusammenhang mit dem israelischen Staat überdenken und so simpel, wie du es Dir vorstellst, gibt es keine Lösungen. Der Hass in der Region gegen die Juden ist schon viel älter.

Eka

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eka231246
eka231246
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Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von eka231246
als Antwort auf marina vom 11.01.2013, 13:56:16
seit 10 Seiten wird darüber diskutiert ob oder ob nicht die israelische Politik kritisiert werden darf. Es ist von Meinungsfreiheit, Menschenrechten usw. die Rede. Davon, wie Kritik antisemitisch ausgelegt wird und davon, dass Israel sich eine Sonderstellung in der Völkergemeinschaft herausnimmt. Wo bleibt die von Euch geforderte konstruktive Kritik. Eure persönliche Meinung vor dem Hintergrund einer informierten Sachlichkeit würde mich und sicher nicht nur mich interessieren.

eka
ehemaligesMitglied67
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Re: Wann ist eine Argumentation rassistisch?
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf eka231246 vom 11.01.2013, 17:00:33
ja es ist erstaunlich, was da ungehemmt für ein Vokabular gepflegt wird. Man nennt das, wie Cooper vom swz ausführt "Dämonisierung". Aber statt weiter das Denken mit dem Schaum zu bremsen, den man dank Broder nun vor dem Mund hat, sollte man differenziert über die Problematik nachdenken.

schon 2005 erschien in der TAZ dazu ein ausführlicher Artikel. Nicht von Broder sondern von dem TAZ-Redakteuer Gessler.
olga64
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Re: Zum Thema - ein Gespräch mit Micha Brumlik
geschrieben von olga64
als Antwort auf eka231246 vom 10.01.2013, 17:43:37
Olga, davon habe ich noch nie etwas gehört. Mit solchen Angaben sollte man auch verdammt vorsichtig sein. Sorry

Eka
geschrieben von eka


Aber Eka - nur weil Sie von etwas nicht gehört haben, unterstellen Sie mir anscheinend, ich würde Fantasieangaben machen? DAs trifft nicht zu - diese Geschichte habe ich mit Erschütterung im TV gesehen. Rate Ihnen, sich einfach umfassender zu informieren und Unterstellungen zu lassen. Danke dafür. Nicht sorry!!! Olga
eka231246
eka231246
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Re: Zum Thema - ein Gespräch mit Micha Brumlik
geschrieben von eka231246
als Antwort auf olga64 vom 11.01.2013, 17:56:38
Olga ich habe dazu schon etwas geschrieben und mich dafür entschuldigt. Ich hatte das tatsächlich nicht gelesen, muss aber sagen, dass ich das auch zeitlich gar nicht leisten kann. Mein fokus liegt mehr bei der aktiven Friedensarbeit.

trotzdem sorry

eka

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