Aktuelle Themen Broder vs. Augstein

eka231246
eka231246
Mitglied

Re: Zum Thema - ein Gespräch mit Micha Brumlik
geschrieben von eka231246
als Antwort auf olga64 vom 10.01.2013, 15:26:02
Olga, davon habe ich noch nie etwas gehört. Mit solchen Angaben sollte man auch verdammt vorsichtig sein. Sorry

Eka
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Zum Thema - ein Gespräch mit Micha Brumlik
geschrieben von pilli †
als Antwort auf eka231246 vom 10.01.2013, 17:43:37
nur weil du ahnungslos bist eka

nimmst du dir das recht, den beitrag von olga zu kritisieren? warum sollte sie "vorsichtig" sein?

für dich zitiert, auf dass du lesen kannst, was andere schon gelesen haben:

Als Eli Sagir ihrem Großvater Yosef Diamant die neue Tätowierung auf ihrem linken Unterarm zeigte, beugte er sein Haupt und küsste sie. Dieselbe Tätowierung, die Nummer 157622, war Diamant in Auschwitz von den Nazis in den Arm gestochen worden. Knapp 70 Jahre später ging Sagir in einen angesagten Tattoo-Laden, nachdem sie mit ihrer Schulklasse in Polen gewesen war.

Eine Woche später ließen sich auch ihre Mutter und ihr Bruder diese sechs Ziffern in den Unterarm stechen. "Meine gesamte Generation weiß nichts über den Holocaust", sagt Sagir (21), die ihr Tätowierung nun schon seit vier Jahren trägt.

"Wenn man mit den Leuten darüber spricht, denken sie, das ist so etwas wie der Auszug aus Ägypten – alte Geschichte. Deshalb entschloss ich mich, meine Generation daran zu erinnern: Ich wollte ihnen die Geschichte meines Großvaters und die Geschichte des Holocaust erzählen."
geschrieben von welt.de


www. welt.de ...in die haut gestochen

warum, das frage ich mich so oft, wird nicht erst geprüft anstatt gleich abzuwatschen? was ist geschehen, dass menschen glauben, jeden nonsense als kommentar senden zu müssen? magst du mal selbstkritisch nachdenken, eka?

---
pilli
Re: Zum Thema - ein Gespräch mit Micha Brumlik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eka231246 vom 10.01.2013, 17:33:20
Indymedia

nordstern

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dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

[off topic]
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf vom 10.01.2013, 18:53:32
@nordstern

Ist Dir heise genehm?
Re: [off topic]
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf dutchweepee vom 10.01.2013, 19:15:28
@nordstern

Ist Dir heise genehm?


Mir ist alles genehm, wo ich mich darauf verlassen kann,
dass ich sachlich und ausgewogen informiert werde.

Weil ich ja kaum etwas selber überprüfen kann.

nordstern
clara
clara
Mitglied

Re: [off topic]
geschrieben von clara
als Antwort auf vom 10.01.2013, 19:22:52
Nordstern, bei Links mit sensiblem Inhalt bin ich auch zunächst eher vorsichtig. Dein Wikipedia-Link enthält für Indymedia durchaus ehrenvolle Passagen. Z. B. wurde die Organisation mit dem bedeutenden Grimme-Preis ausgezeichnet, bestimmt nicht ungeprüft. Allein, dass der Dir als Hamburger sicher bestens bekannte Ronald Schill eine weitere Ehrung kritisierte, macht mir die Organisation sympathisch. Außerdem hätte Israel schon längst alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt und die Seite wegen übler Nachrede sperren lassen, wenn es nicht stimmen würde!

Clara

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ehemaligesMitglied67
ehemaligesMitglied67
Mitglied

Re: [off topic]
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf dutchweepee vom 10.01.2013, 15:14:18
vorsicht, "Betrüger" ist ein juristisch definierter Begriff, dessen Fehlgebrauch entsprechende Folgen nachsich ziehen könnte.

Was Deine Vermutung anbelangt: Das gebiert nur Größenwahn. Glaubts du ernsthaft, daß auf ein so - unbedeutendes Portal irgendwer irgendjemanden ansetzt?? Da fliegt mir glatt der Mützendraht weg, ob solcher Realsatire.

Im Gegenzug könnte man natürlich fragen, wer welche Schreiberlinge und Hetzer in die internet-Plattformen schickt, um für Iran, Hamas und Co Hetzpropaganda abzusetzen. Denn zu einem "Krieg" (siehe dein Link) gehören ja bekanntlich immer mindestens zwei.
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: [off topic]
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf clara vom 10.01.2013, 19:57:30
@clara ...das sehe ich wie Du!

Schade ...ich muss mich nun auf eine Messe am Wochenende vorbereiten, freue mich aber darauf spätestens am Sonntag-Abend zu lesen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.

Anfang nächsten Monats kommt wohl auch ein US-Repräsentant der Simon-Wiesenthal-Stiftung nach Deutschland, um mit dem SPIEGEL über die Vorfälle und Vorwürfe rund um Jakob Augstein zu sprechen - das wird gewiss spannend.
eka231246
eka231246
Mitglied

Re: Zum Thema - ein Gespräch mit Micha Brumlik
geschrieben von eka231246
als Antwort auf pilli † vom 10.01.2013, 18:47:05
Pilli, wozu die Aufregung?

im jüdischen Glauben sind Tätowierungen verboten und deshalb eher die Ausnahme. Ich kannte den Artikel nicht und habe jetzt gelesen, dass es eine kleine Gruppe gibt, die neuerdings solche Solidaritätsbeweise praktizieren. Also an Olga - Mea Culpa -. Ich war vielleicht etwas voreilig, weil hier oft Dinge beschrieben werden, deren Inhalte nicht immer nachgewiesen oder als Information gesichert sind.

Ich persönlich verstehe junge Menschen, die so etwas machen, bin aber der Meinung, dass solche Solidaritätsbeweise keinerlei Wirkung - gegen Vergessen - haben können.

Die Empfindlichkeiten Olga von denen ich sprach, haben nichts mit den unbestritten erlebten Traumata der Juden wärend des Holocausts zu tun, sondern ausschließlich damit, dass bei einer kritischen Betrachtung der isralischen Politik dort empfindlich reagiert wird.

Eka
Re: [off topic]
geschrieben von marina
als Antwort auf clara vom 10.01.2013, 19:57:30
Außerdem hätte Israel schon längst alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt und die Seite wegen übler Nachrede sperren lassen, wenn es nicht stimmen würde!

Clara

Clara, diese Information wurde zuerst in israelischen Zeitungen bekanntgegeben, daher wurde sie in Deutschland bekannt.
In dem von dutch verlinkten Artikel stehen ja noch viel mehr Infos mit interessanten Links, z. B. der israelischen Zeitung "Haaretz", hier deren Artikel dazu: Israel recruits 'army of bloggers' to combat anti-Zionist Web sites.
Auch bei Indymedia wird ja darauf hingewiesen, dass auf der Website der israelischen Zeitung "Yediot Akhronot" das neue Programm des israelischen Außenministeriums für die Erweiterung des Propogandakampfes im Ausland, hauptsächlich in Europa und den USA, dargestellt wurde.
Das ist also kein Geheimnis, auch nicht in Israel.

Und nun kann man sich an drei Fingern ausrechnen, wie Herr Broder (nein, er ist natürlich keine Dreckschleuder, sondern ein ehrenwerter Mann, Dreckschleudern sind nur seine Hassobjekte) seine unzähligen Prozesse finanziert.
Zitat aus dem Artikel im Link: "Broder darf ungestraft Augstein als „Ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder“ bezeichnen."

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