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Aktuelle Themen Darf es wenig mehr sein?

hafel
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Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von hafel
Am Montag beginnt in Kopenhagen die Klimakonferenz, die nun durch die "vollständige" Teilnahme von US-Präsident Obama einen besseren Stellen- und Glaubwürdigkeitswert bekommt. Obama wollte ursprünglich auf dem Weg seinen Friedensnobelpreis in Oslo abzuholen – nur weil es gerade auf dem Weg lag – kurz auf der Konferenz in Kopenhagen vorbeischauen. Nun aber, hat es sich Amerika anders überlegt, so dass auch die Hauptverschmutzer vollständig an der Konferenz teilnehmen,

Worum geht es in Kopenhagen?
Die Treibhausemissionen sind in der relativ kurzen Zeit seit 1970 um 70 Prozent angestiegen, und gilt es dringend Einhalt zu gebieten. Das ist in erster Linie eine politische Frage, weil es vor allem eine Frage der Gerechtigkeit der Verteilung ist. So wird diese Frage vor allem in den Schwellenländern gestellt.

Wie schwer das bei uns selber aussieht, erklärt unser eigenes "Wohlstandsverständnis". So wird es zum Beispiel uns selber sehr schwer fallen, unsere Begeisterung zum Auto zu zügeln oder gar auszureden. Die "Bedürfnisse", an die wir uns so ganz selbstverständlich gewöhnt haben, wie zum Beispiel das Autofahren, warm Duschen oder einfach den ganzen Tag die Kaffeemaschine im Gang zu halten, sind sehr, sehr schwer uns abzugewöhnen. Der Geheimrat Goethe hat vermutlich nie geduscht und auch der Reformer Luther hatte während seiner biblischen Übersetzung keinen Kaffeeautomat neben sich stehen. So wäre die Frage zu stellen, ob unsere "ganz normalen" Bedürfnisse beeinflussbar sind? So denke ich, dass sich diese, unsere Bedürfnisse an unsere kulturelle und soziale Kultur anlehnen. Menschen wollen "Dinge" konsumieren, die ihnen gefallen, ob deren Ökobilanz günstig ausfällt - oder eben nicht.

Kann der Staat diese Entfesselung beeinflussen oder gar verhindern?
Der Staat kann Standards benennen und neue Gesetze erlassen, wie zum Beispiel Erneuerbare Energien, die mit seiner Förderung vorangetrieben werden. So hätten in der Tat Kommunen, Länder und der Bund einen starken Einfluss darauf, wie sinnvoll zum Beispiel Verkehrnetze organisiert werden. Anstelle die Öffentliche Hand auf die Priorität "Auto" zu setzen und zu fördern, sollte der Staat vorrangig intelligente Verkehrsnetze planen.

Worum geht es dabei?
Es geht nicht darum dem Menschen seine Gewohnheiten wegzunehmen, sondern es geht darum wie Verschmutzungsrechte reduziert werden, an die wir uns wie ganz selbstverständlich gewöhnt haben.

Ich denke, dass diese Welt zweigeteilt ist. Seit langer Zeit leben hunderte Millionen Menschen in "Saus und Braus", in einem großen Wohlstand. So leben aber auch ebenso Millionen Menschen in Hunger und Dreck. Ist das eine normale Welt? Sind wir ehrlich, wir finden sie als normal, weil wir uns soo an unseren Wohlstand gewöhnt haben. Unsere Politiker fahren regelmäßig zum Welthungergipfel und schämen sich da "ein wenig" --- und dass alle Jahre wieder, ohne dass sich da etwas ändert oder entscheidendes geschieht. Wir Reichen haben einfach gelernt, mit der Scham und dieser Ungerechtigkeit gut zu leben. Und das könnte, sind wir doch ehrlich, noch weitere hunderte Jahre so weiter gehen.

Nun tauchte aber seit ca. 25 Jahren ein neues Schreckgespenst auf -- die Erderwärmung der Erdatmosphäre! Dieses Gespenst trifft uns nun alle, nicht nur die Armen und das ist die „Krux“.
Die gesamte Menschheit muss bis zum Jahre 2050 (meine Nachkommen werden das noch erleben!!) die Erderwärmung auf ZWEI Grad begrenzen. Und so fragen wir uns natürlich, was diese Begrenzung nutzt, Energie zu sparen, wenn zum Beispiel die Chinesen weiter zulegen? Wir müssen eben die Chinesen davon überzeugen, dass WIR SELBER diese Frage Ernst nehmen. Und so kommt nun wieder die ähnliche Frage, ob wir überhaupt den Energieverbrauch so drastisch senken können? Noch nie in der Geschichte dieser Menschheit hat es so viel Wissen, Reichtum an Technologie gegeben, wie heute bei uns in der "westlichen" Welt. Somit sind diese Fragen reine Ausreden. Vielleicht haben wir einfach nur Angst, dass unser Leben dann auseinander fällt, wenn wir es ändern. Wie dem auch sei, es wird allerhöchste Zeit für uns, für die Eisbären und die Bangladescher:

Würde Global nicht mehr CO2 freigesetzt, wie unsere Erdatmosphäre verkraften kann, dann dürfte jeder Mensch dieser Erde nur 2500 kg Kohlendioxyd/pro Jahr emittieren! Die Tatsache sieht aber ganz anders aus! Fegen wir dabei mal vor unserer eigenen Tür: würden alle Menschen weltweit soviel CO2 freisetzen, wie der durchschnittliche Deutsche, dann wären alleine vier Planeten Erde notwendig. Dass es bei anderen "Verschmutzern" wie die USA noch viel schlimmer aussieht, sollte uns selber dabei wenig interessieren. Wir müssen bei uns selber damit anfangen und umdenken.

Wir sollten uns zunächst einmal alle fragen:
"darf es auch etwas weniger sein?"

--
hafel
carlos1
carlos1
Mitglied

Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von carlos1
als Antwort auf hafel vom 06.12.2009, 15:23:25


"Noch nie in der Geschichte dieser Menschheit hat es so viel Wissen, Reichtum an Technologie gegeben, wie heute bei uns in der "westlichen" Welt. Somit sind diese Fragen reine Ausreden. Vielleicht haben wir einfach nur Angst, dass unser Leben dann auseinander fällt, wenn wir es ändern. Wie dem auch sei, es wird allerhöchste Zeit für uns, für die Eisbären und die Bangladescher:
...." hafel


Ich frage mich, hafel, warum seit 2 Tagen niemand in dieser Foristenrunde auf deinen eindringlichen Beitrag geantwortet hat. Klimapolitik scheint ein Thema zu sein, dass die Menschen eigentlich nicht oder nur indirekt – in geringem Ausmaß - betrifft. Wetter und Klima, denken einige Zeitgenossen vielleicht, gab es früher und in Zukunft wird es wohl auch so sein. Warum auch hohe materielle Opfer bringen wegen einer wenig beeindruckenden Beschränkung einer drohenden Erwärmung des Weltklimas um nur 2 Grad? Verheerende Stürme, Uberschwemmungskatastrophen, Dürrejahre, Hungersnöte und darauf folgende Hungerwanderungen, Anstieg des Meeresspiegels mit Überflutungen weiter Küstengebiete, Abschmelzen der Gletscher in Alpen und Himalaja werden Trinkwasserproblem für Mio Menschen verursachen, etc. . Das ist das für die kommenden Jahrzehnte angekündigte mögliche Szenario. Die Kosten für diese drohenden möglichen Katastrophen werden weit höher sein als die Kosten, die wir heute aufzuwenden hätten, um das mögliche Unheil abzuwenden. Die Phantasie fehlt, um das Risiko einzuschätzen. Trägheit führt dazu am besten alles beim Alten zu belassen ohne zu bedenken, dass jedes Jahr rund 85 Mio Menschen (Einwohnerzahl Deutschlands) auf diesem Planeten hinzukommen, die ernährt und gekleidet werden müssen, die einen Arbeitsplatz haben wollen und ein Auto fahren wollen.

Deine Feststellung, dass unser Wissen noch nie so groß war, der Wohlstand einer Reihe von Nationen noch nie so hoch, ist richtig. Aber genügt das allein? Kopenhagen könnte ein Zeichen sein für eine Wende in der Klimapolitik. Eine rechtlich bindende Regelung mit verbindlichen Zielen für eine Reduzierung von Treibhausgasen wird es nicht geben, nur allgemeine Zusicherungen und Versprechungen. Selbst bei einem bindenden Vertrag wäre nicht sicher gestellt, dass die Ziele eingehalten werden. Es gibt keine Institution, die eine Strafe verhängen könnte für die Nichteinhaltung von Beschlüssen.

Ich frage mich, warum ein mögliches Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen als Armageddon betrachtet wird. Die Konferenz entscheide über die Zukunft der Welt, heißt es. Das ist übertrieben. Es wäre erschreckend von dieser Versammlung sehr durchschnittlicher Politiker Entscheidungen über Sachzusammenhänge zu erwarten, von denen sie wenig verstehen. Politiker wollen unmittelbare schnelle Erfolge mit sichtbaren Ergebnissen, um bei Wählern Eindruck zu hinterlassen und Erfolge vorzuweisen. Unmittelbar sichtbare Erfolge gibt es in der Klimapolitik aber nicht. Bei Lichte gesehen reicht die die beste Klimapolitik in Dtld und Europa nicht aus, um die wachsenden Emissionen an Treibhausgasen in China und Indien auch nur auszugleichen. Kein Thema in Kopenhagen wird auch die Zerstörung der Regenwälder in Brasilien und Indonesien sein. Selbst bei noch so bedeutsamen Selbstverpflichtungen – die ohnehin nicht zu erwarten sind – wird die Zerstörung des Regenwaldes nicht gestoppt. Hier hat auf subnationaler Ebene der Bundesstaat Kalifornien eine Menge vorangebracht. Durch ein „cap and trade system“ mit einer Reihe von Provinzen in Brasilien, Indonesien, Papua-Neuguinea wurde vereinbart, dass bis 2050 Ausgleichszahlungen an diese Staaten gehen sollen, damit der Regenwald erhalten bleibt. Das wäre kostengünstiger als sehr weitgehende alleinige eigene Anstrengungen – die es ohnehin geben wird - bei gleichzeitigem Abholzen derCO2-Senken in den Regenwäldern. Das Geld ginge an die Regierungen in Indonesien und Brasilien mit der Auflage die Vernichtung durch Brandrodung zu stoppen und das Geld an die Ranchers zu verteilen. Die Details dieses Deals werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden.

Die Hoffnungen auf die Allmacht des Staates steht auch hinter den Erwartungen an Kopenhagen. Der Staat kann einiges bewegen, er kann den Rahmen vorgeben für Maßnahmen, aber ausführen müssen ihn viele Einzelne. Aus eigener Erfahrung weiß ich ab er, wie zählebig und unbeweglich eine Bürokratie handelt, wenn sie mit Unerwartetem konfrontiert wird.

c.
hafel
hafel
Mitglied

Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von hafel
als Antwort auf carlos1 vom 08.12.2009, 19:52:17
@ carlos: Ich frage mich, hafel, warum seit 2 Tagen niemand in dieser Foristenrunde auf deinen eindringlichen Beitrag geantwortet hat.

Das frage ich mich auch. Ich bin ja nicht der Einzige, der dieses wichtige Thema angesprochen hat. Auch Arnos Beitrag versank einfach so.

Die Interessenlage scheint wohl eine endere zu sein.
--
hafel

Nachtrag: wie ich gerade den Nachrichten entnehme, kann US-Präsident Barack Obama künftig notfalls auch ohne Zustimmung des Kongresses den Ausstoß von Kohlendioxid regulieren. Das ist ein Gewinn für den Klimagipfel.

Hafel

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peter25
peter25
Mitglied

Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von peter25
als Antwort auf hafel vom 08.12.2009, 20:02:13
Vielleicht ist das des Rätsels Lösung??.
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peter25
adam
adam
Mitglied

Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von adam
als Antwort auf hafel vom 08.12.2009, 20:02:13
Ich frage mich, hafel, warum seit 2 Tagen niemand in dieser Foristenrunde auf deinen eindringlichen Beitrag geantwortet hat. Klimapolitik scheint ein Thema zu sein, dass die Menschen eigentlich nicht oder nur indirekt – in geringem Ausmaß - betrifft. Wetter und Klima, denken einige Zeitgenossen vielleicht, gab es früher und in Zukunft wird es wohl auch so sein.


@hafel @carlos

Auf die Frage "Warum schreibt keiner?" könnte man entgegenfragen "Was gibt es dazu zu schreiben?" Das Problem ist in allen Köpfen, viele versuchen, etwas für die Umwelt zu tun. Sie fahren ein kleineres oder weniger Auto, heizen und isolieren umweltgerecht und die Informierteren achten auf ihre Ernährung.
Die Wenigsten wissen um den Verlauf des Golfstroms, der durch das Schmelzen der nördlichen Polarkappe wahrscheinlich abgedrängt werden wird und Europa so eine Zwischeneiszeit beschert werden kann. Kaum jemand denkt in diesem Zusammenhang an den Zusammenbruch der Meereströmungen und den dadurch unterbrochenen Austausch in der Atmosphäre.

Aber unterschwellig steht immer die Frage im Raum: Bringt es etwas? Auch eine Ahnung steht im Raum: Mit immer mehr Menschen auf der Erde wird das Problem nicht zu stemmen sein! Und wer möchte schon mit einem Stufenplan in die Diskussion gehen, wie in den nächsten 50 Jahren die Menschheit von heute knapp 7 Milliarden auf vielleicht unter 1 Milliarde verringert werden kann? Das könnte man "Das Problem an der Wurzel anpacken!" nennen.

Die Erde wird es richten. Diesen Gedanken haben wohl viele im Sinn oder sogar: Die Erde wird es richten müssen! Und in einem Seniorenforum vielleicht auch: Was soll ich in meinem Alter noch machen oder sogar: Nach mir die Sintflut, sprichwörtlich. Und wenn Bangladesch oder die Malediven untergehen, mag das jammerschade sein, aber ein Schaden?

Und die Erde wird es richten. Das Vabanquespiel wird nur sein, daß niemand weiß, ob die Erde das Problem so lösen wird, daß die Menschheit überlebt. In grauer Vorzeit hat die Menschheit drastische Klimawandel schon überstanden. In Frankreich, bei der neolithischen Grabanlage von Gavrinis gibt es eine große, aus Menhiren gebildete Acht (8). Der eine Steinkreis führt ins Meer und liegt dort in 5 Meter Tiefe. Es deutet alles darauf hin, daß die Steinacht gebaut wurde als der Meeresspiegel über 5 Meter tiefer lag, also möglicherweise während der letzten Eiszeit. Mit welchen kulturellen Verlusten das Überleben der Menschheit während des Klimawandels verbunden war, weiß allerdings niemand.

Vielleicht ist es ein Ansporn, etwas zu tun, um gegen die Ungewissheit anzugehen.

--

adam
Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von anna44
als Antwort auf adam vom 08.12.2009, 21:40:24
Mein Kommentar dazu: Mein Mann und ich besitzen seit 33 Jahren kein Auto, zuerst, weil es für einen Alleinverdiener zu teuer war und danach ganz bewusst. In der Stadt kommen wir überall hin, sei es mit Bus oder Bahn, eventuell mit dem Fahrrad. Zudem gibt es hier bei uns in der Region eine monatliche „Regiokarte“, die sehr günstig ist und uns – am Sonntag sogar für 2 Personen- in den Schwarzwald bringt. Zu den Ferienorten fahren wir viel bequemer mit dem ICE.

Die Moral von der Geschicht´: Wir mussten uns des Öfteren mitleidig belächeln lassen und gelten immer noch als Exoten.

Ich weiß, dass ein Auto allein natürlich nichts bewirken kann und das, wenn wir auf dem Land wohnten, dieses unabänderlich wäre. Aber alle Städter sollten mal ein wenig nachdenken, ob das Auto wirklich so wichtig ist. Man spart auch sehr viel Geld.


--
anna44

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hafel
hafel
Mitglied

Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von hafel
als Antwort auf adam vom 08.12.2009, 21:40:24
Moin Adam, ich greife mir mal einen Satz Deines Beitrages heraus: "Was soll ich in meinem Alter noch machen oder sogar: Nach mir die Sintflut, sprichwörtlich. Und wenn Bangladesch oder die Malediven untergehen, mag das jammerschade sein, aber ein Schaden?"

So "kurz gesprungen" ist es leider nicht, denn wenn auch Du mit heiler Haut (durch früheren Tod) davon kommst, so trifft es zumindest Deine nächsten Verwandten, Deine Enkel. Die werden es bereits spürbar merken.

Genau diese Einstellung, "was trifft es mich noch, nach mir die Sintflut" ist das typische Denken unserer reichen und satten Gesellschaft. Klar, dass wir alles so behalten wollen, wie es ist und war.

Ich denke JEDER ist dazu aufgerufen zumindest über das Thema Klima nachzudenken, auch wenn er mit seinen Mittel nur begrenzt etwas dafür tun kann. Zunächst müssen wir das Bewusstsein in unseren Köpfen ändern, dann folgen automatisch auch Handlungen.
--
hafel
Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von anna44
als Antwort auf anna44 vom 08.12.2009, 22:13:24
Hafel, vielleicht ist der Titel deines Threads auch ein wenig nichtssagend? Ich meine, weil es so wenig Zuschriften gibt.
--
anna44
hafel
hafel
Mitglied

Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von hafel
als Antwort auf anna44 vom 08.12.2009, 23:15:55
Ich denke eigentlich immer über die Titel meiner Beiträge sehr lange nach. Ich fand unsere Lebensweise "darf es ein wenig mehr sein" treffend zum Thema Klimakatastrophe.
Ich denke, das Interesse hat andere Gründe, denn Arnos direkt angesprochener Titel zum Klimagipfel lief auch unbeachtet durch.
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hafel
Re: Darf es wenig mehr sein?
geschrieben von anna44
als Antwort auf hafel vom 08.12.2009, 23:37:38
..dann hoffen wir doch, dass es noch einige Beiträge geben wird. Ich finde dieses Thema sehr wichtig.
--
anna44

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