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astrid
astrid
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von astrid
als Antwort auf schorsch vom 20.02.2009, 08:48:07
Kann Dir damit nur zustimmen.
Obwohl hier ja nicht jeder Einzelne User damit gemeint ist,
Die sich hier auch gleich angegriffen fühlten.

Im großen Ganzen hast Du aber Recht,
die Kinder und Jugendlichen sind oft nicht mehr
erzogen und machen was Sie wollen. Lassen
sich auch somit nicht das Trinkverhalten verbieten.
Egal ob Sie arbeit haben oder nicht,es muß was
her,was den Kopf benebelt. So manches mal
müssen die Eltern dafür gerade stehen,sprich:
noch das Gesöff bezahlen. Es sind leider heute
viele Kinder schon dabei,es ist erschreckend.
Genauso erschreckend aber,empfinde ich,daß
Ihre Eltern keinen Einfluß mehr haben auf die
Erziehung.

Nein,dann müssen wir ja teuer diese Erziehungs-
camps bezahlen,was völlig unnötig wäre,hätten die Eltern,bzw. Erziehungsberechtigten nicht Ihre Pflicht vernachlässigt.

Wer es nicht glauben will,braucht sich ja nur
aufklärende Sendungen im Fernsehen anschauen.
Es gibt immer solche und solche Menschen,aslo
auch mal die andere Seite betrachten,bitte.

Ich selber,sehe nur die kaputten Flaschen,die
auf einmal auf den Gehwegen,bzw. sogar bei
uns auf einem Kinderspielsplatz,herumliegen.
Was nicht gerade schön ist,da können sich
die Kinder verletzten,aber das stört ja die Betrunkenen nicht.

Lieben Gruß,Astrid
bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von bongoline
als Antwort auf old_go vom 20.02.2009, 07:17:05
Während nun die Diskussion auf ss oder ß hinausläuft und rolf lächerlich gemacht wird,

gudrun - mal in die Psyche dieser jungen Menschen hineingedacht? Vielleicht mal angedacht, wie viele deren Väter und Mütter sich besaufen und auskotzen, diesen für mich noch "Kindern" sehr viel Trostlosigkeit und Elend vorgelebt haben bzw. vorleben, der andere Aspekt, wieviele haben um einen "Lebensstandard" mit Zweitwagen und Urlauben angestrebt und die "Kinder" großteils sich selbst überlassen?

Ich glaube weniger daran, daß die "Kids" sich Heiterkeit ersaufen, ich glaube eher, dass sie sich die Welt schön saufen wollen. In der Zeit der Flower-Power-Bewegung, da wurden auf einmal Drogen aktuell - unsere Generation. Da haben auch die Alten den Kopf geschüttelt, sie verstehen die Welt nicht mehr.

Nicht dass ich dieses Komasaufen für gut heisse, ganz im Gegenteil, aber ich glaube, für die Jungen ist das momentan irgendwo ein Weg aus der Auswegslosigkeit. Keine Jobs, keine Lehrstellen, Oberflächlichkeit im Umfeld durch die "Erwachsenen", abgestempelt als Außenseiter und Abschaum, vor dem man sich ekelt. Ja wenn man sowieso schon so abgestempelt wird, warum denn dann noch was ändern?

Ich habe den Bericht gesehen, wo sich ein Streetworker um ein 17-jähriges Mädchen gekümmert hat, als sie Vertrauen zu ihm gefaßt hat, kam dann das heulende Elend, sie suche Geborgenheit, Wärme und die Eltern stehen auf dem Standpunkt - ach wir haben doch alles für sie getan - haben sie gefühlsmäßig wirklich - oder nur materiell?

Ausgrenzen und vor Ekel abwenden aber scheint wohl der leichtere Weg sein, dem zu begegnen. Du gibst jedenfalls ein gutes Beispiel dafür ab. So auf dem Ekeltrip, dass Du nicht mal mehr Besoffene und auskotzen ausschreiben kannst, sondern diese "schlimmen" Wörter per punkt.punkt einsetzt?

--
bongoline
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von pilli †
als Antwort auf old_go vom 20.02.2009, 07:17:05
interessieren würde mich mal, gudrun

wieviele derjenigen, die sich zum thema äussern, tatsächlich vorbild waren, watt datt saufen betrifft?

ich meine, wenn ich da so einige veröffentlichungen in den blogs denke, sind es die frauen, die sich mit schuldig gemacht haben und die jahrelang das versoffene häuflein elend an ihrer seite nicht nur geduldet, sondern auch noch gehegt und gepflegt haben! ist das nicht sehr viel mehr erschreckend?

ich erinnere mich da an eine schreiberin im ST, die sich auch noch selbstlobend und rühmend auf die schulter geklopft hat, solange ausgehalten zu haben neben so einem menschichen alk-wrack! ihre eigenen kinder hat sie geprügelt und wie ich lesen durfte "in den hintern getreten"...eine feine mutter und sicherlich kein leuchtendes beispiel? heute lassen sie sich von einer therapie zur anderen schicken, weil depressionen sich eingestellt haben; datt kostet und wir zahlen für diese generation der alles duldenden frauen, die flaschen für den allerliebsten vom letzten haushaltsgeld besorgt haben anstatt essen für die kinder!

astrid berichte uns doch mal von deinem zusammenleben mit einem alkoholiker und wie sich die tage gestaltet haben? vielleicht versteht gudrun dann besser, dass unsere generation vorbild war für manche saufenden jugendlichen?

vielleicht mag auch minu noch mal ihre blog-geschichten anbieten? das wird uns sicher alle interessieren?


--
pilli

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carlotta
carlotta
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von carlotta
als Antwort auf astrid vom 20.02.2009, 11:54:51
weißt du astrid, als ich ein teenager war gab es auch eine zeit, da war ich nicht gerade die freude meiner eltern. ich habe boshaft alles anders gemacht als sie wollten. später dann hat das meine tochter mit mir gemacht )) das ist eine art trotzphase. bei den meisten wächst sich das aus. auch ich hab manchmal so einen rausch gehabt, dass ich am montag fast arbeitsunfähig war. nur- meine eltern kannten da keine gnade. ich musste zur arbeit, auch wenn ich auf allen vieren hinkriechen musste. damals hab ich sie gehasst dafür, später war ich ihnen dankbar. nun, heute bin ich antialkoholikerin.
ich meine die meisten dieser heutigen komasaeufer werden einmal erwachsen, und fügen sich dann in ein normales leben ein.
carlotta
uki
uki
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von uki
als Antwort auf pilli † vom 20.02.2009, 13:28:51

--
uki
....vielleicht versteht gudrun dann besser, dass unsere generation vorbild war für manche saufenden jugendlichen?


hihi, pilli, welche Generation meinst du damit?
Gegenwärtig um die 70 jährige, mehr oder weniger, Vorbild für die jetzigen Jugendlichen?

Ich möchte deinen Gedankengang, der durchaus was hat, nur eben nicht für so alte Lütt wie viele von uns hier, in die Gegenrichtung drehen, denn so kann´s auch gehen, dass die Eltern, die eben kein wirklich gutes Vorbild abgeben, für die Kinder, sprich Jugend, so ein abschreckendes Beispiel sind, dass sie, die Kinder, die Fehler nicht übernehmen.

pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von pilli †
als Antwort auf uki vom 20.02.2009, 14:13:18
natürlich uki

meine ich einige der Generation Blüm ebenso wie deren nachkommen, die eltern der von gudrun gemeinten jugendlichen. schau dir doch mal den inhalt der gelsenirchener-barock-schränke der leutz an? kein schrank ohne flaschenweise alk; schau mal in die KK? ohne alk und fressalien geht da nix; es wird gesoffen, watt die kehle schlucken kann! mit grauseln erinnere ich mich an die schlecht gemachten fotocollagen von rosi, wo die flaschen gleich zigfach im raum schwebten; datt sind heute die wahren vorbilder für die jungen!

feiern ohne alk? die altvorderen zeigen es doch prächtig, wie langweilig sowatt sein kann?

in manchen familien hockt der opa dösig im sessel und es wird vornehm von demenz gesprochen im familienkreis. datt aber mit eine ursache für das Korsakow-Syndrom jahrelanger übermäßiger alkoholkonsum ist, da schweigen wir sehr vornehm!

selbstverständlich uki

hat es auch die anderen, die gegenbeispiele, die du zum thema gemacht hast; aber davon schrieben gudrun und astrid eben nicht. sie wollten hier tolldreist den jugendlichen die hilfe absprechen, die ihre familienangehörigen in der vergangenheit sehr wohl erhalten haben oder wer kommt für die kosten auf?

hier mal eine info meines früheren arbeitgebers dem LVR Köln zum alk-problem der ollen:

Hilfe bei Suchtkrankheiten im Alter
Die "Gruppe 60 plus" der Rheinischen Kliniken Viersen bietet spezielle Behandlung und Hilfen für ältere Menschen mit Suchtproblemen

Viersen. 24. Juli 2008. Suchtkrankheiten treten in sämtlichen Schichten und Altersklassen auf und sind ein anerkanntes gesellschaftliches Phänomen. Suchtproblematiken im Alter jedoch sind bislang weitgehend unbeachtet in der Suchtkrankenhilfe. Deshalb widmet sich die Abteilung für Suchtkrankheiten und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit der "Gruppe 60 plus" nun intensiver der Gruppe älterer Menschen mit Alkohol- und Medikamentenproblemen.

Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. sind heute etwa 2 Prozent der Menschen über 60 alkoholabhängig. Knapp zehn Prozent der Menschen aus dieser Altersgruppe praktizieren einen schädlichen Umgang mit Alkohol. Ebenso problematisch zeigt sich die Situation beim Gebrauch psychoaktiver Medikamente und von Schmerzmitteln: Bei fünf bis zehn Prozent der Menschen ab 60 Jahren kann man von einer Abhängigkeit sprechen. In Deutschland praktizieren damit rund 3,5 Millionen ältere Männer und Frauen einen riskanten Alkoholkonsum; ein bis zwei Millionen ältere Menschen haben Suchtprobleme mit psychoaktiven Medikamenten.

Diese Zahlen machen deutlich, wie notwendig spezielle Hilfs- und Behandlungsangebote für ältere Menschen mit Suchtproblemen sind. Dr. Ralph Marggraf, Chefarzt der Abteilung, stellt fest: "Ältere Suchtkranke haben gesellschaftlich mit erheblichen Vorurteilen zu kämpfen. Bekannte Aussagen sind ,das lohnt sich ja doch nicht mehr' oder ,der hat doch sonst nichts' - hier müssen wir durch gezielte Aufklärung und Prävention entgegen wirken." Deshalb arbeitet Marggrafs Abteilung eng mit der regionalen Suchtkrankenhilfe zusammen, um auch die Angehörigen der Betroffen! en zu er reichen.

Abhängigkeiten treten bei älteren Menschen oft durch psychische Ursachen auf. Häufig entstehen seelische Probleme älterer Menschen durch die Abnahme sozialer Kontakte, das Gefühl der "Nutzlosigkeit", der Verlust des Partners oder das Gefühl der Einsamkeit. Nach Angaben des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe leiden 25 Prozent der über 65-jährigen an einer geistig-seelischen Erkrankung.

Die "Gruppe 60 plus" an den Rheinischen Kliniken Viersen des LVR bietet dieser Zielgruppe die Möglichkeit, ihre Suchproblematiken gemeinsam zu bewältigen und sich in angstfreier Atmosphäre über ihre Probleme auszutauschen. "Den Betroffenen das Gefühl zu vermitteln, mit ihren Problemen nicht alleine zu sein, ist ein sehr wichtiger Schritt in der Behandlung von Suchterkrankungen", so Iris Seidel, Fachärztin für Psychiatrie und Therapeutin der "Gruppe 60 plus".

geschrieben von LVR Viersen


jou...die kosten reichlich, die ollen und es sind nicht nur die jungen!

--
pilli

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astrid
astrid
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von astrid
als Antwort auf carlotta vom 20.02.2009, 13:48:59

auch ich hab manchmal so einen rausch gehabt, dass ich am montag fast arbeitsunfähig war. nur- meine eltern kannten da keine gnade. ich musste zur arbeit, auch wenn ich auf allen vieren hinkriechen musste. damals hab ich sie gehasst dafür, später war ich ihnen dankbar. nun, heute bin ich antialkoholikerin.

Meinte auch nicht damit,daß,wenn man in dieser Trotzphase ist als Jugendlicher,es sich nicht wieder gibt und man "normal" wird.
Nur wird so manches Mal,dann garnicht mehr gedacht.
Wie ich schrieb mit den zerbrochenen Flaschen,egal
ob sich ein Kind verletzt oder ein Hund.

Siehst Du,Deine Eltern aber griffen durch,was damals
auch in unserer Kinder und Jugendzeit üblich war.
Doch heute können sich viele Eltern nicht mehr durch-
setzen bei Ihren Sprösslingen. Und dann wird wieder gleich nach dem Staat gerufen oder den Erziehungscamps.

Lieben Gruß sendet Dir,Astrid

hugo
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Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von hugo
als Antwort auf rolf † vom 20.02.2009, 10:47:19
hallo rolf du schreibst: Mein liebstes Beispiel dazu: Aus dem Teenager wird ein Tee-nager.
siehste und eines von vielen hugos Lieblingsbeispielen ist andersrum
also nicht Tee-nager sonder Nager-Tee ohne n und dafür J.


--
hugo
rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von rolf †
als Antwort auf hugo vom 20.02.2009, 17:06:21
Der ist aber eher was für uns, nicht für Tee-nager
--
rolf
desiree
desiree
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Re: Das sollte uns alle interessieren
geschrieben von desiree
als Antwort auf uki vom 20.02.2009, 09:58:10


Liebe luchsi,

gerade wenn man Dich kennt, muss man schmunzeln.

Ich habe beruflich auch etwas mit der Rechtschreibung zu tun gehabt, muss aber gestehen, dass ich bezüglich der neuen Rechtschreibung etwas nachlässig bin. ;)

Ich grüße Dich und wünsche Dir ein schönes Wochenende.

desiree

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