Aktuelle Themen Die "Ewigkeit"

mulde1
mulde1
Mitglied

Die "Ewigkeit"
geschrieben von mulde1
--Gestern hatte ich, so wie des öfteren jemanden getroffen.
So kamen wir auf den Satz wir kennen uns nun schon eine halbe Ewigkeit
wie oft sagt man diese Floskel. keiner aber weis, was eine halbe "Ewigkeit" überhaupt ist.
Was ist dann die ganze "Ewigkeit" ist diese überhaupt eine messbare Größe?
Doch wohl kaum ?
Ein leichtes grinsen lässt sich nicht vermeiden!

mulde
adam
adam
Mitglied

Re: Die
geschrieben von adam
als Antwort auf mulde1 vom 11.04.2008, 08:49:20


"Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende." (Woody Allen)

--

adam
pilli †
pilli †
Mitglied

fülosofisches....:-)
geschrieben von pilli †
als Antwort auf mulde1 vom 11.04.2008, 08:49:20
"Ewig währt am längsten!"

oder so ähnlich...


--
pilli

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dunkelgraf
dunkelgraf
Mitglied

Re: Die
geschrieben von dunkelgraf
als Antwort auf mulde1 vom 11.04.2008, 08:49:20
Die Ewigkeit ist gegenüber der endlichen Lebenszeit unendlich. Man kann nur endliche Dinge teilen. Wenn man die unendliche Lebenszeit halbiert, kommt wieder die Ewigkeit heraus. Der Satz "wir kennen uns nun schon eine halbe Ewigkeit" ist also eindeutig falsch und abzulehnen. Genau so, wie der Satz "wir kennen uns nun schon eine Ewigkeit" eine wahrheitswidrige maßlose Übertreibung ist.
Ich würde eher sagen, wenn ich zum beispiel 50 Jahre wäre: "Wir kennen uns ja nun schon eine halbe anzustrebende Lebenszeit."
Wahr wäre auch der Ausspruch: "Wir leben kurze Zeit und sind eine Ewigkeit tot."
)
--
dunkelgraf
cecile
cecile
Mitglied

Re: Die
geschrieben von cecile
als Antwort auf dunkelgraf vom 11.04.2008, 10:19:48
Ich finde den Ausdruck "eine halbe Ewigkeit" sehr schön - man muß ja nicht alles so rational erklären....feine Ironie und eine gute Umschreibung der real gefühlten Zeit ist es allemal!

die Franzosen sprechen von "une petite éternité" - eine kleine Ewigkeit - das gefällt mir auch!

...und ich lungere jetzt schon wieder eine halbe Ewigkeit im ST herum....die Arbeit ruft, leider!
--
cecile
kleinesrainer
kleinesrainer
Mitglied

Re: Die
geschrieben von kleinesrainer
als Antwort auf mulde1 vom 11.04.2008, 08:49:20
schmunzel, mulde,
"wir kennen uns schon lange"

Wie weit geht lange?

--
kleinesrainer

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ehemaligesMitglied57
ehemaligesMitglied57
Mitglied

Re: Die
geschrieben von ehemaligesMitglied57
als Antwort auf dunkelgraf vom 11.04.2008, 10:19:48
Ich würde eher sagen, wenn ich zum beispiel 50 Jahre wäre: "Wir kennen uns ja nun schon eine halbe anzustrebende Lebenszeit."


Genau dunkelgraf, solche volkstümlichen Sätze werden unter Freunden immer mal gerne gebraucht .... *ggg*

Aber mal zu deiner Vermutung, die Ewigkeit sei unendlich. Da halte ich dagegen, auch natürlich eine Vermutung nur, die Ewigkeit ist endlich, und zwar dauert sie genauso lang, wie die uns bekannte Dimension Zeit existiert. Genau vom Urknall nämlich bis zur finalen Implosion, bei welcher sich unser Universums wieder auf Stecknadelkopfgröße verdichtet. Davor und danach existieren Zustände ohne Zeit. Schwer vorstellbar zunächst, wenn man sich aber ein wenig damit beschäftigt, ergibt sich für einen darin ein gewisses System. Die Zeit kann man hierbei vielleicht am ehesten mit einem Fluss vergleichen, der wie die uns bekannte Zeit stets gleichmäßig dahinfließt, aber eines Tages auch versiegen kann.

Wahr wäre auch der Ausspruch: "Wir leben kurze Zeit und sind eine Ewigkeit tot."


Auch das sehe ich etwas anders als Du. Denn ich bin der Ansicht, dass Körper und Geist zwei verschiedene Dinge sind, die sich lediglich für den Zeitraum einer Lebenszeit "gepaart" haben. Ich betrachte hierbei den Geist nicht als das Ergebnis der Evolution, als eine hochspezialisierte Spielart der Materie in Form komplexer Neuronenvernetzungen also, sondern tatsächlich als etwas separates, nichtmaterielles. Deswegen stirbt auch der Geist nicht gemeinsam mit dem Tod unseres Körpers, sondern überdauert als kleines Fitzelchen des Ur-Geistes die Zeiten, samt den Zuständen dazwischen.
--
gerald
lotte
lotte
Mitglied

Re: Die
geschrieben von lotte
als Antwort auf ehemaligesMitglied57 vom 11.04.2008, 12:49:57
Deswegen stirbt auch der Geist nicht gemeinsam mit dem Tod unseres Körpers, sondern überdauert als kleines Fitzelchen des Ur-Geistes die Zeiten, samt den Zuständen dazwischen.
--
gerald
geschrieben von gerald




Nun ja .... auch diese Erkenntnis von Dir gilt ja doch - so formuliert - wohl eher für
Metaphysiker.....

Aber: das ist eine andere Geschichte ...

lotte, die eher der festen Überzeugung ist, dass es keinen Urgeist gibt - kein wie immer auch benamstes Verursacherprinzip.
Ich denke, Zeit und Raum sind Ordungskategorien der menschlichen Alltagsbewältigung.


zu muldes Thema zurückkommend: So gesehen kann jeder Mensch seine höchst eigene "Ewigkeit" erleben ... und deshalb auch eine
halbe Ewigkeit
..

Das sind dann psychologische Einordnungen.
hema
hema
Mitglied

immerwährend
geschrieben von hema
als Antwort auf lotte vom 13.04.2008, 14:07:35
Kann man Ewigkeit mit immerwährendgleich setzen?


--
hema
sonja47
sonja47
Mitglied

Re: immerwährend
geschrieben von sonja47
als Antwort auf hema vom 14.04.2008, 22:45:02
Wenn mir das gesagt wird, wir kennen uns schon eine Ewigkeit,

überlege ich mir nicht lange und denke dabei, ja, wir kennen

uns schon lange.
--
sonja47

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