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Aktuelle Themen Die Homoehe in Frankreich

karl
karl
Administrator

Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von karl
Das Gesetz in Frankreich geht weit, es realisiert die absolute Gleichheit zwischen Hetero- und Homoehe inklusive des Rechts auf Adoption.

Hätte das Gesetz auch in Deutschland eine Chance?

Karl
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von pschroed
als Antwort auf karl vom 12.02.2013, 20:09:58
Hallo Karl

Ich bin weiß Gott nicht prüde, aber die Franzosen haben zur Zeit eine tolle Geschwindigkeit drauf.

Ich habe an sich überhaupt nicht´s gegen Homos oder Lesben jeder soll so leben wie er es für richtig hält, aber die Adoption, na ich weiß nicht.

Phil.
hockey
hockey
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von hockey
als Antwort auf karl vom 12.02.2013, 20:09:58
Das ist vielleicht fuer Euch neu. In Canada sind die Ehen bereits seit jahren moeglich und homosexuelle total gleichgestellt. Re Beerbung, Renten, Adoption usw usw.
Wir haben bereits einige Scheidungen wo nun ein Partner den anderen Unterstuetzung zahlen muss.
Hockey

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rolf
rolf
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von rolf
als Antwort auf karl vom 12.02.2013, 20:09:58
Ich glaube kaum, daß die völlige Gleichstellung in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten eine Chance hat.
hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf karl vom 12.02.2013, 20:09:58
Mein Gefühl ist dagegen, mein Verstand sagt es ist in Ordnung.

Ein zu adoptierendes Kind lebt in keiner funktionierenden Familie. Da ist es sicherlich besser in einer kleinen Gemeinschaft aufgehoben als eines unter vielen Kindern im Heim zu sein. Aufnahme in Ehen mit Mann und Frau ist für mich trotzdem die bessere Alternative.

Ciao
Hobbyradler
Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von meli
als Antwort auf hobbyradler vom 12.02.2013, 21:10:45
Ein zu adoptierendes Kind lebt in keiner funktionierenden Familie.


Diesen Hinweis von Dir finde ich sehr gut! Deshalb stelle ich ihn noch einmal deutlich heraus.

Im übrigen bin ich diesbezüglich Deiner Meinung.
Nur gibt es nicht genügend gegengeschlechtliche Paare, die Kinder adoptieren würden. Und bevor sie weiterhin im Heim leben???

Ein liebevoller Umgang, eine gute Erziehung ist jedem Geschlecht mit Kindern möglich. Darum sollte es gehen.

Meli

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val
val
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von val
als Antwort auf hockey vom 12.02.2013, 20:49:25
Lieber Karl,
ich bin eine typisch-bürgerliche Hetero-Sexuelle, in Frankreich verheiratet, mit Kindern, Enkeln etc .. , und habe, aus innerer überzeugung, - mit meiner Umgebung - für die Homo-Ehe mit allem Drum und Dran gestimmt. Wieso eigentlich nicht? ... warum sollen Homo-Eltern die Kindererziehung schlechter hinbekommen?Ich sehe keinen Grund .. In weniger als 10 Jahren ist das kein Thema mehr,
glaubt
Val
karl
karl
Administrator

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von karl
als Antwort auf val vom 12.02.2013, 21:33:59
Liebe Val,

ich verstehe Dich. Bei Adoptionen sind die Behörden, sicherlich auch in Frankreich, gehalten, das Kindeswohl im Auge zu haben. Die Behörden haben hier jetzt mehr Optionen, das wird dem Kindeswohl nicht schaden.

Karl
digizar
digizar
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von digizar
als Antwort auf karl vom 12.02.2013, 20:09:58
Chance in DE? Ganz sicher. Und das ist auch sicher ganz gut so.

Davon weicht meine Meinung zum Thema zu so einer Konstellation naturgmäß ab.
Denn zwei Gleichgeschlechtliche werden wohl kaum ein Kind zeugen können (obwohl es lt Jerivan ja immer wieder versucht wird).
Und eine solche Zeugung ist auch Teil einer Ehe.
Logisch gesehen ist also eine solche Zweisamkeit keine Ehe; was nicht heißt, daß die Gemeinschaft nicht bestens funktionieren kann.

Ich möchte auch bezweifeln, kanns natürlich nicht beweisen und möchte das auch nicht, dass die Erziehung eines adpotierten oder aufgenommenen Kindes durch zwei Gleichgeschlechtliche nicht die 'Würze' der unterschiedlichen Charactere bringen könnte (Mars vs Venus).

Ansonsten ist mir das Thema egal, wer wann wie warum mit wem...
Mein Leben lief -nach meiner Facon gottseidank- anders, und das wird auch so bleiben; auch habe ich meine 'Pflicht' gern getan.
pilli
pilli
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von pilli
als Antwort auf digizar vom 12.02.2013, 22:12:24


Denn zwei Gleichgeschlechtliche werden wohl kaum ein Kind zeugen können (obwohl es lt Jerivan ja immer wieder versucht wird).
Und eine solche Zeugung ist auch Teil einer Ehe.
Logisch gesehen ist also eine solche Zweisamkeit keine Ehe; was nicht heißt, daß die Gemeinschaft nicht bestens funktionieren kann.


meine logik vermittelt anderes:

was ist denn mit verheirateten männern und frauen, die trotz ihrer heterosexualität keine kinder zeugen können? egal, wer von beiden die probs hat. wäre dann "logisch gesehen" diese "Zweisamkeit" keine ehe, weil ja, wie du bemerktest, die zeugung ein teil der ehe ist?

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ich verstehe immer noch nicht, warum die menschen das wort "gleichberechtigt" so bewußt anders interpretieren? welche frage ist das denn? entweder alle sind gleichberechtigt und haben gleiche rechte und pflichten oder es gilt eben nicht, dass alle menschen gleichberechtigt sind?

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pilli

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