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Aktuelle Themen Die Homoehe in Frankreich

hobbyradler
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Re: Die Homoehe
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf eka231246 vom 01.03.2013, 12:13:18
Hallo Eka231246,

ich habe keine aktuelle Zahl gefunden, da in Deutschland eine Leihmutterschaft verboten ist. Dazu werden von Deutschen andere Länder aufgesucht. Wenn dich dieses Thema interessiert lese die von mir heute eingestellten Links vollständig.
Es findet rege Werbung der Agenturen aus Russland, Amerika, Ukraine, Indien in Deutschland statt.

Beispiel:
Unsere Agentur gewährleistet die volle Begleitung des Verfahrens in allen Phasen, von Auswahl einer Leihmutter bis zur Anmeldung Ihres Kindes bei dem Standesamt.Unsere Klinik der Leihmutterschaft ist eine der größten in Rußland. An uns wenden sich viele kinderlose Paare aus aller Welt, die eine Leihmutter brauchen. Und in jedem Fall tun wir unser Bestes, entsprechend dem Bedarf unserer Kunden.Unsere Agentur ist ein Führer unter medizinischen Kinderwunschzentren, die in Rußland Leihmutterschaft anbieten.
Wenn sie eine Leihmutter suchen und Fragen zu diesem Thema haben, können Sie uns unter der Telefonnummer:
xxxxxxxx erreichen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Beispiel
geschrieben von aus Link

Nicht nur wegen der Masse halte ich Leihmutterschaft für diskussionswürdig. Die Masse hat mich lediglich völlig überrascht. Fortschritt der Biologie und Medizin sicherlich - Fortschritt für die Menschen? Für mich sehr fraglich.

Ciao
Hobbyradler
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf clara vom 01.03.2013, 12:35:58
aber Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, hat ihren Namen nicht verdient

da hast du meine volle Zustimmung.
Ciao
Hobbyradler
eka231246
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von eka231246
als Antwort auf hobbyradler vom 01.03.2013, 12:56:27
Zitat von HR - Ich erkenne, ich bin tatsächlich etwas rückständig. Was ich weiter vorne noch als Zukunft glaubte, ist schon Realität -Gebärmutter Fabriken -.Ich finde nicht, dass du rückständig bist. Über ethische Fragen kann man sich immer streiten, denn nicht umsonst ist die Leihmutterschaft in Deutschland verboten. Wir wollten m. E. auch nicht darüber sprechen, dass solche Entwicklungen, wie in Deinem Link aufgezeigt, leicht unseriös sind. Das ist aber nicht die Regel.

Ich gehe davon aus, dass, bei Eltern, die sich für eine LM entscheiden der Kinderwunsch schon sehr groß sein muss, aber auch Zweifel da sind. Glaubst Du nicht, dass im Normalfall alles getan wird um ein gesundes und mit guten Genen ausgestattetes Kind in Empfang zu nehmen.

Vielleicht tut man vielen Eltern unrecht, wenn man gleich alles was nicht so ist, wie man es kennt kriminalisiert wird. Eltern, die eigentlich nichts anderes wollen, als ein eigenes Kind. Sie entscheiden sich zu dem Schritt doch erst nach einem langen frustrierenden Weg von Misserfolgen, wenn nichts anderes mehr geht!! Warum dürfen sich Paare in Homoehen keine Kinder wünschen?

Eka

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hobbyradler
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf eka231246 vom 01.03.2013, 13:55:29
Hallo eka231246,

auf meiner Reise durchs Internet habe ich nun 2 extrem interessante Links gefunden. Sie bestätigen zum einen meine Befürchtung, erklären mir aber auch warum Frauen ein großes Interesse an Geburten außerhalb des eigenen Körpers haben.

Meine Welt ist das nicht. Ich bin aber sicher, dass nachfolgende Generationen, vielleicht bereits selbst einer künstlichen Gebärmutter (einer Maschine) entsprungen, das Leben so annehmen wie sie es von uns hinterlassen bekommen, sie haben ja keine andere Möglichkeit.

Bitte schaue dir den Link und das Video an, dann würde mich nochmals deine Meinung interessieren.

Ciao
Hobbyradler

Gebärmutter



Leihmütter dienen also nur als Übergangslösung bis die künstliche Gebärmutter einsatzbereit ist.
eka231246
eka231246
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von eka231246
als Antwort auf hobbyradler vom 01.03.2013, 14:39:54
Lieber Hobbyradler, vielen Dank für die Mühe, die du dir machst.

Ich bin kein Biologe, aber totale Gegnerin von solchen Versuchen weil ich glaube, dass Leben nicht nur aus der Symbiose von Chemie und Bilogie bestehen kann. Ich fühle mich der Schöpfung gegenüber verpflichtet und dazu gehört für mich unbedingt Respekt und Schutz von neuem Leben.

Dennoch, Menschen wollen forschen und um das größte Geheimnis "die Kreatur" zu erforschen, war es schon von jeher faszinierend mit dem menschlichen Körper zu experimentieren. Im Mittelalter gab es nur die Möglichkeit Tote aufzuschneiden (Michel Angelo). Jetzt kann man Organe verpflanzen und Kinder außerhalb des weiblichen Körpers befruchten, was erlaubt und Normalität ist. Ich kann mich noch an die 1. Herztransplantation erinnern. Was war das für eine Sensation damals. Inzwischen sind in anderen Ländern auf diesem Gebiet ganz andere Dinge Normalität. Es wird nur nicht öffentlich thematisiert.

Wir werden solche Entwicklungen nicht aufhalten können. A.m.S. ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich auch Deutschland anschließt. So lange wir mit Altlasten durch das Dritte Reich beschäftigt sind gibt es gesetzlich noch Zurückhaltung. Was wissen wir, was sich nächste Generationen ausdenken werden.

An abschreckende Beispiele wie -Monster Dr. Mengele- oder die Bewegung "Lebensborn". So oder so ähnlich hieß das doch, wird sich dann niemand mehr erinnern können und wollen.

Nicht auszudenken, was sich alles so umsetzen ließe, wenn nichts verboten wäre. So wie das Beispiel im link, könnte dann der Weg zum clonen von Menschen (oder gibt es das schon?)nicht mehr fern sein.

Schreckliche Vorstellung.

Gruß Eka
schorsch
schorsch
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von schorsch
als Antwort auf hobbyradler vom 01.03.2013, 14:39:54
Hansli besucht mit seinem Papi die Mutter und das Neugeborene auf der Mütterstation. Er erhält auf seine vielen Fragen offene Antworten. Worte wie "Spermium, Eisprung und Gebärmutter" werden ihm um die Ohren geschlagen.

Als er mit Papi das Spital verlässt, begegnen sie einer älteren Krankenschwester. Hansli zeigt mit dem Finger auf sie und fragt interessiert: "Papi, ist das dort jetzt die Gebärmutter?"

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maggy
maggy
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von maggy
als Antwort auf karl vom 27.02.2013, 00:22:29
So ist es!

Wenn ich daran denke, dass in Deutschland jede 2-3 Ehe geschieden wird und Kinder darunter leiden müssen - es sollte immer um das Wohl der Kinder gehen.
Vor Gott sind eh alle Menschen gleich. Warum etliche mit gleichgeschlechtlichen Ehen Probleme haben, kann ich nicht nachvollziehen.

maggy

Die Verlogenheit bürgerlicher Moral wird einem doch wieder einmal drastisch vor Augen geführt, wenn plötzlich ein Kardinal, der beinahe den nächsten Papst mitgewählt hätte und der als scharfzüngiger Redner gegen Homosexualität galt, zurücktreten muss, weil er sich an jungen Priestern vergriffen hat.

Da lobe ich mir eine ehrliche Gesellschaft, in der der Mensch sich nicht verbiegen muss. Der Niedergang kirchlicher Macht ist Voraussetzung für eine offene und freie Gesellschaft.

Karl
geschrieben von karl
olga64
olga64
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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von olga64
als Antwort auf maggy vom 07.03.2013, 08:29:09
Genauso empfinde ich dies auch: Heuchelei auf gesamter Linie. Aber es wird sich bald was bewegen. Unsere Kanzlerin hat mal wieder klug reagiert: um die notorischen Hardliner, insbesondere in der CSU ruhig zu stellen, kann sie getrost die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes im Juni abwarten,das sicher auch dieses Mal für die Homosexuellen entscheiden wird.
Dann wird hoffentlich dieses gesellschaftlich überholte Ehegatten-Splitting endlich in ein Familiensplitting geändert. D.h., nur dort, wo Kinder leben, soll es steuerliche Vorteile geben und das sind dann die heterosexuellen, homosexuellen Familien und vor allem die tapferen Alleinerziehenden, die ja auch nichts von den Segnungen des alten Ehegattensplitting haben. Dafür werden aber wirkliche männliche Grossverdiener gutgestellt, damit die GAttinnen mehr Möglichkeiten zum Golfspielen haben. Kinder, sofern vorhanden, werden dann von der Kinderfrau erzogen - ist auch steuerlich absetzbar. Olga

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