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Aktuelle Themen Die Homoehe in Frankreich

pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von pschroed
Nur mal so.

Zwei Männer lernen sich kennen und lieben.

Die beiden adoptieren ein Sohn.

Ein Kind welches vielleicht nicht von seinen leiblichen Eltern akzeptiert wurde.

(Die Betroffenen werden diese Gefühle verstehen.)

Das Kind hält die gleichgeschlechtliche Ehe der beiden Männer für wahr.

Aus dem Kind wird ein junger Mann welcher nach einer weiblichen Partnerin begehrt.

Tedenziell halten Kinder sehr gerne an der Kultur oder Ablauf ihrer Erziehung fest.

Frage:

Besteht hier nicht ein weiteres Konfliktpotential wo der Jugendliche nicht mehr weiß wie er sich verhalten soll ?

Wo unsere Gesellschaft schon permanent in einem Wandel steht und immer weniger Zeit für ihre Kinder hat.

Zusätzlich kommen noch die Adoptionsprobleme hinzu, warum wollten meine Eltern mich nicht, warum hatte ich keine leibliche Mutter usw. ?

Persönlich habe ich überhaupt nicht´s gegen Homo oder Lesben Ehen.

Ich glaube nicht daß diese Kinder es einfach haben.

Phil.
karl
karl
Administrator

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von karl
als Antwort auf pschroed vom 13.02.2013, 08:28:07
Das Kindeswohl entscheidet. Es soll Fälle gegeben haben, wo trotz enger Verwandtschaft eine Adoption nicht bewilligt wurde, weil der Adoptionswillige Homo war. Diese Härtefälle können jetzt human geregelt werden, was ist daran falsch?

Karl
lupus
lupus
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von lupus
etwas an der Überschrift vorbei.

Immer mehr Paare lassen sich nicht trauen aus den verschiedensten Gründen.
Homopaare wollen das aber unbedingt erreichen und machen fast eine Weltanschauung daraus. Warum geht mir nicht ganz ein.

lupus

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Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf lupus vom 13.02.2013, 08:48:27
sodom und gomorra ist nicht mehr weit.

gut, daß wir das wohl nicht mehr erleben.
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von pschroed
als Antwort auf karl vom 13.02.2013, 08:41:10
Das Kindeswohl entscheidet. Es soll Fälle gegeben haben, wo trotz enger Verwandtschaft eine Adoption nicht bewilligt wurde, weil der Adoptionswillige Homo war. Diese Härtefälle können jetzt human geregelt werden, was ist daran falsch?

Karl
geschrieben von karl


Hallo Karl

Das schlimmste was einem Kind passieren kann wenn seine leiblichen Eltern es nicht akzeptiert haben.

Das sind Probleme welche schon ein Haufen abverlangen, wo insbesonders zwei Männer (vielleicht) schnell überfordert sind !

Man sollte nicht von Einzelfälle auf eine breite Masse schließen..

Phil.
Klaro
Klaro
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von Klaro
als Antwort auf pschroed vom 13.02.2013, 08:28:07
Nur mal so.

Zwei Männer lernen sich kennen und lieben.

Die beiden adoptieren ein Sohn.

Ein Kind welches vielleicht nicht von seinen leiblichen Eltern akzeptiert wurde.

(Die Betroffenen werden diese Gefühle verstehen.)

Das Kind hält die gleichgeschlechtliche Ehe der beiden Männer für wahr.

Aus dem Kind wird ein junger Mann welcher nach einer weiblichen Partnerin begehrt.

Tedenziell halten Kinder sehr gerne an der Kultur oder Ablauf ihrer Erziehung fest.

Frage:

Besteht hier nicht ein weiteres Konfliktpotential wo der Jugendliche nicht mehr weiß wie er sich verhalten soll ?

Wo unsere Gesellschaft schon permanent in einem Wandel steht und immer weniger Zeit für ihre Kinder hat.

Zusätzlich kommen noch die Adoptionsprobleme hinzu, warum wollten meine Eltern mich nicht, warum hatte ich keine leibliche Mutter usw. ?

Persönlich habe ich überhaupt nicht´s gegen Homo oder Lesben Ehen.

Ich glaube nicht daß diese Kinder es einfach haben.

Phil.


Hallo Phil,

ich persönlich lasse jedem Menschen seine Neigung und habe nichts gegen homosexuelle Paarungen. Ob sie deswg. unbedingt heiraten müssen, bleibt für mich dahingestellt.

Adoptierte Kinder gleichgeschlechtlicher Paare haben - denke ich - nicht erst in der Pubertät oder später Schwierigkeiten mit diesem Thema. Es wird schon im Kindergarten oder spätestens in der Schule beginnen. Dort werden sie schnell darüber "aufgeklärt" werden, in welcher "Konstellation" ihre Adoptiveltern leben. Und ich könnte mir vorstellen, dass sie auch ganz viel "Häme" hinnehmen müssen, schon im jungen Alter. Was dann erst in der Pubertät und später bei der Partnersuche sein wird, das kann ich mir für die Betroffenen eher als sehr schwierig vorstellen.

Ich denke es ist nicht einfach, weder für die homosexuellen Eltern, aber erst recht nicht für die - adoptierten oder durch Leihmütter ausgetragenen - Kinder.

Klaro

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yuna
yuna
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von yuna
als Antwort auf pschroed vom 13.02.2013, 08:58:34
Die Diskussion hier verstehe ich nicht.
Gegen alleinerziehende Mütter oder Väter sagt kaum jemand etwas (ausgenommen sie wollen adoptieren) und die gibt es wie Sand am Meer. Auch da haben die Kinder nur ein Geschlecht als Bezug. Wo liegt das Problem, wenn es dann statt einer Mutter zwei sind? Oder statt eines Vaters zwei?
Wenn Kinder von Beginn an zu Toleranz erzogen werden, man ihnen erklärt dass ein Kind sowohl zwei Väter als auch zwei Mütter oder eben Vater und Mutter haben kann, dann wird es wohl auch nicht zu Verwirrungen kommen, wenn es sich selbst sexuell orientiert. Liebe geschieht unabhängig vom Geschlecht. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

Adoptierte Kinder leben ebenso normal und werden groß, wenn sie von Anfang an darüber aufgeklärt werden, dass sie nicht das leibliche Kind sind, aber dieser Umstand nicht darüber entscheidet, wie sehr es geliebt wird. So bleibt der Schock am Ende aus.
In meinem Umfeld gibt es einige Familien, die adoptiert haben und es so handhaben und auch zwei meiner Freunde sind adoptiert und haben ein absolut gefestigtes familiäres Umfeld und sind glückliche und stabile Persönlichkeiten geworden. Stabiler als so manches nicht adoptierte Kind aus einer Vater-Mutter-Familie.

Übrigens habe ich neulich mal irgendwo gelesen, dass laut einer Studie 90% aller Kinder schon ihre erste Neurose entwickelt haben, noch ehe sie die Grundschule abgeschlossen haben. Und das bei in Deutschland mehrheitlich Kindern heterosexueller Eltern.

Insgesamt soll doch jeder heiraten, wen er will solange es nicht die eigenen Familienmitglieder/Kinder sind.
Was geht es andere Menschen an, ob zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammenleben oder sogar heiraten? Das hat doch absolut niemanden zu interessieren. Wieso muss über so was überhaupt erst offiziell entschieden werden? Das hat sich mir nie erschlossen.
hinterwaeldler
hinterwaeldler
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf karl vom 12.02.2013, 20:09:58
Hätte das Gesetz auch in Deutschland eine Chance?
geschrieben von karl

Ich persönlich halte nicht viel davon und liebe meine Frau. Aber warum nicht? In meiner Verwandtschaft gibt es auch ein solches Paar. Sie leben seit mehr als 30 Jahren zusammen. Ich denke das ein solches Gesetz eine Zukunft hat.
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von schorsch
Im Spital hat eine arme Bauersfrau soeben das 10. Kind geboren. Die Hebamme macht ein bedenkliches Gesicht. Die junge Lehrschwester fragt warum. Die Hebamme erklärt ihr, dass diese Familie am Hungertuch nage und das arme Würmchen deshalb zu bedauern sei.

Die Lehrschwester: "Ich habe eine Idee. Nebenan in der Aufwachstation liegt doch der Pfarrer von X mit dem geplatzten Blinddarm. Wir könnten ihm doch das Kind unterschieben?"

Hebamme: "Das ist eine gute Idee".

Als der Pfarrer aufwacht erklären ihm die beiden, er habe keinen geplatzten Blinddarm gehabt, sondern einen Kaiserschnitt.

Der Pfarrer sagt nichts, packt den Buben ein und fährt nach Hause.

Als der Bub 20 Jahre alt ist, nimmt ihn der Pfarrer zu sich und erklärt ihm: "Hans, du hast mir jetzt 20 Jahre lang Vater gesagt. Aber eigentlich bin ich ja deine Mutter....."

"....und wer ist dann mein Vater?"

"Das ist vermutlich der Bischof von Y....".

Sorry, passte grad so gut zum Thema.

Nun aber im Ernst:

Wenn ein Kind, das damit eine bessere Zukunft hat, von 2 Männern aufgezogen wird, habe ich nichts dagegen. Wenn aber - wie im Falle eines bekannten Sängers - eine Frau als Gebärmaschine engagiert wird, sträuben sich bei mir die Haare.....
Re: Die Homoehe in Frankreich
geschrieben von meli
als Antwort auf schorsch vom 13.02.2013, 09:43:59
Ich wundere mich langsam.

Hier ist eine Diskussion, ob Kinder von 2 Männern aufgezogen werden sollten.
Das Gleiche sollte doch auch für Kinder gelten, die von 2 Frauen aufgezogen werden.

Dass das Zeugen von Kindern der Ehe vorbehalten ist, ist schlicht Unsinn. Es ist lediglich eine kirchliche Auffassung, die vom Staat übernommen wurde und die die Sexualität vieler Menschen leugnet.
Da ist noch sehr vieles stigmatisiert.

Führen ungewollt kinderlos gebliebene Paare keine Ehe?

Auch hier ist m.M.n. eine inhaltliche Trennung von Kirche und Staat unbedingt nötig.

Wie skurril diese Rechtssprechung gehandhabt wird, zeigt dieser Artikel.

Meli

Die Welt - Adoptionsrecht

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