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Aktuelle Themen Die Sorgen eines Bürgermeisters

hema
hema
Mitglied

Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von hema
02. Februar 2009, 14:08
Heidelberger Bürgermeister verklagt eigene Stadt

Nach seiner Hochzeit wird ihm der Ehegatten-Zuschlag verwehrt - Wolfgang Erichson will notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof gehen

Heidelberg - Im Juli 2008 gab der grüne Integrationsbürgermeister der Stadt Heidelberg, Wolfgang Erichson, seinem Lebensgefährten Berthold Quast das Ja-Wort. Seither kämpft er dafür, dass ihm gleich wie heterosexuellen Ehepaaren der "Ehegatten-Zuschlag" von seinem Arbeitgeber, der Stadt Heidelberg, ausbezahlt wird. (Monatlich 100,-- Euro)

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Wenn der Bürgermeister in Heidelberg keine anderen Sorgen hat, dann kann ich nur sagen:

Glückliches Heidelberg!

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hema
Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hema vom 03.02.2009, 11:42:06
er tritt ja wohl kaum als herr bürgermeister auf sondern als herr erichson. und wenn bei einer arbeitslosigkeit das gehalt des partners mit angesetzt wird, warum soll er dann nicht vom ehegatten-splitting gebrauch machen dürfen ?
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plumpudding
Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von meli
als Antwort auf hema vom 03.02.2009, 11:42:06
Wenn auch 100,--€ im Monat zusätzlich nicht zu verachten sind - ich glaube nicht, dass es Bürgermeister in erster Linie um das Geld geht. Es geht sicherlich darum, auch hier die Gleichstellung zu heterosexuellen Paaren, die sich das Ja-Wort gaben, durchzusetzen.
meli

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niederrhein
niederrhein
Mitglied

Ganz spontan und en passant...
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf meli vom 03.02.2009, 11:49:41
Ganz spontan und en passant...

... damit vielleicht nur ein Bauch-Beitrag, von mir selbst an sich nicht geschätzt ...

Ohne die genaue Gesetzeslage (bzw. die Auslegung der vorhandenen Gesetzeslage) zu kennen -

Ist es nicht so, daß bei Wohn- und Lebensgemeinschaften von Beziehern von ALG II, also Hartz-IV-Empfängern, das Einkommen des "Partners" (wohl auch eines homoexuellen Partners) sehr wohl berücksichtigt wird ... ohne Rücksicht auf den rechtlichen Status dieser Beziehung.
Müßte dann nicht ...?


So en passant überlegt ...

Die olle Bertha
vom Niederrhein
susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Ganz spontan und en passant...
geschrieben von susannchen
als Antwort auf niederrhein vom 03.02.2009, 20:57:49
Genau, dann müsste er auch die 100€ bekommen.
Darauf wird er sich berufen mit guter Aussicht auf Erfolg, ich wünsche es ihm.
--
susannchen
rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Ganz spontan und en passant...
geschrieben von rolf †
als Antwort auf niederrhein vom 03.02.2009, 20:57:49
Müßte schon, aber...
Für die Verweigerung der Sozialleistungen reicht der Anschein der Wirtschaftsgemeinschaft,
für Steuervorteile etc. auch?
Schön wär´s, ist aber nicht so.
Desgleichen auch keine Familienversicherung bei der GVK, keine Witwenrente etc.
Also reine Einbahnstraße

--
rolf

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carlotta
carlotta
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von carlotta
als Antwort auf hema vom 03.02.2009, 11:42:06
müsste in diesem speziellen falle nicht zuerst einmal geklärt werden wer der gatte ist, und wer die gattin? )) was, wenn der partner dieses bürgermeisters die gleichen rechte in anspruch nehmen will?
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carlotta
Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf carlotta vom 03.02.2009, 22:13:34
immer der der bügelt ist die gattin
--
plumpudding
carlotta
carlotta
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von carlotta
als Antwort auf vom 03.02.2009, 22:19:00
und ich dachte der, der kocht ))
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carlotta
Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf carlotta vom 03.02.2009, 22:36:44
nee, das machen die, die ich kenne gemeinsam - aber beim bügeln gehen die geister auseinander.
--
plumpudding

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