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Aktuelle Themen Die Sorgen eines Bürgermeisters

dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf silhouette vom 03.02.2009, 23:46:05
@silhouette

genauso
sehe ich das auch!
silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von silhouette
als Antwort auf dutchweepee vom 03.02.2009, 23:48:22
Ist das nicht köstlich: Der Mann ist im Dezernat IV auch gleichzeitig Chef des Standesamtes!
"Eheähnliche Lebensgemeinschaft" reicht dem Staat zum Kürzen auch schon, das ist ja das Ärgernis!
--
silhouette
rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von rolf †
als Antwort auf silhouette vom 03.02.2009, 23:46:05
Der Staat spart, wo es leicht ist, also bei den sozial schwachen.

--
rolf

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silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von silhouette
als Antwort auf rolf † vom 03.02.2009, 23:53:16
Das sowieso. Und wer für HartzIV "anstehen" muss, dem hat man den Schneid bereits im Vorzimmer abgekauft, der kämpft nicht mehr sehr energisch um irgendein Recht.
--
silhouette
Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hema vom 03.02.2009, 23:42:02
hema auf welchen planeten meinst du zu leben. er ist nicht der erste schwule bürgermeister der in deutschland tätig ist - und das ist auch gut so. und wieso bist du der meinung ein schwuler bürgermeister könne keine "würde" haben ?
--
plumpudding
carlotta
carlotta
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von carlotta
als Antwort auf vom 03.02.2009, 23:58:53
das frage ich mich mit dir plum. auf diesem gebiet gibt es wohl noch sehr viel aufklärungsarbeit zu leisten. da denkt man die menschen sind heute toleranter((
--
carlotta

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dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf hema vom 03.02.2009, 23:42:02
@hema

in deinem kloster haben sie dir wahrscheinlich nicht beigebracht, daß schwule und lesben mitunter kulturvoller und liebevoller miteinander umgehen, als die meisten heterosexuellen paare. viele künstler die an kirchlichen bauten gearbeitet haben waren stockschwul und haben für "gottes ehren" gearbeitet.

ich finde deine meinung sehr altmodisch und überholt. denk drüber nach, oder frage deinen "gott", ob er nicht auch die schwulen erschaffen hat?
florian
florian
Mitglied

Re: Die Sorgen eines Bürgermeisters
geschrieben von florian
als Antwort auf dutchweepee vom 04.02.2009, 00:17:02
Ich wünsche mir so nen Bürgermeister für unserer Stadt
--
florianwilhelm18
niederrhein
niederrhein
Mitglied

Ein intressantes Weltbild ....
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf hema vom 03.02.2009, 23:42:02
Ein interessantes Weltbild ...

was sich da ansatzweise zeigt. Zumindest mich würden doch da weitere Ausführungen sehr interessieren.


[...] Viel mehr war ich erstaunt, wen die Bürger von Heidelberg da zum Bürgermeister gewählt haben. (1) Bisher war ich immer der Meinung, dass ein solches Amt auch ein bißchen Würde in sich birgt. (2) [...] hema
geschrieben von hema


(1) Tja, was soll man da machen ... ich schlage vor, dann den Bürgern das Wahlrecht absprechen.

Allerdings sei der Hinweis erlaubt, daß - gell, furchtbar? - immer wieder in der Geschichte, ja auch oder vor allem in der Kulturgeschichte diese Homosexuellen oft oder sogar massiv vertreten waren.
Ja, bestimmte Kulturzweige haben geradezu von den homosexuellen Künstlern gelebt ... und dann waren diese Künstler auch noch in kirchlichen Diensten und im kirchlichen Auftrag tätig! Meine Güte, die Würde, die Würde ...

Doch warum soweit zurückblicken: In der Amtszeit Adenauers gab es einige homosexuelle Minister, die dann bei festlich-feierlichen Veranstaltungen immer eine Alibi-Frau mitbringen mußten. Schrecklich, gell ... ausgerechnet unter Adenauer. (Der wußte es natürlich.) Von der Gegenwart gar nicht zu reden ... tztztz ...

Übrigens: Es soll statistisch nachgewiesen sein, daß unter dem Klerus der Römisch-Katholischen Kirche homosexuelle Männer überportional vertreten waren (und sind? Meine Güte, bei religiösen Würdenträgern!).

Das soll auch für solche männerbündische Vereinigungen wie die SA und SS (sic!), Berufsheere (sic!!!) gelten. Ob das der Führer gewußt hat?

Wobei die Schätzungen von den früher vermuteten vier Prozent männlicher Homosexueller heute bei mindestens acht Prozent liegen sollen.

Und - und das ist der Gipfel! - irgendein Wissenschaftler (leider keinen Beleg zur Hand) soll bei über vierhundert Tierarten Homosexualität festgestellt haben. (Und so etwas wird dann vielleicht noch aus Öffentlicher Hand finanziert? Ich meine, dieser Forschungsauftrag ... )

Und das geradezu Unheimliche ist, daß manche Menschen erst spät ihre Homosexualität (verflixt, was haben sich da Natur, Evolution und der liebe Gott dabei gedacht! Die armen Kreationisten - wie bringen die das in ihrem Weltbild unter?) entdecken und/oder sich dazu bekennen

... meine Güte, ich werde im November 75 ... wenn ich mir vorstelle ... ich ... oh ... nein ... was mache ich? ... Ach du meine Güte ... na, das Schicksal wird mich davor bewahren?


(2) Ach, und die Würde ... mir fällt da bloß spontan ein: Das Zusammenleben zweier homosexueller Menschen ist sicher würdeloser als das Töten, Ermorden und Abschlachten von Menschen von bzw. durch irgendwelche Uniformträger, die hinterher u.U. dekoriert werden und die Rüstungsindustrie sich ihre Händchen reibt ...

Hier muß ich aufhören, denn da könnte ich Seite um Seite füllen und - ich gestehe es ehrlich - das empfinde zumindest ich etwas würdeloser als das Zusammenleben eines homosexuellen Bürgermeisters mit seinem Partner; olè!

Ein hoffentlich würdevoller Abgang ...
Die olle Bertha
vom Niederrhein


P.S. Überhaupt ... ich habe da so meinen Zweifel, ob die Natur/Evolution mit der sexuellen Reproduktionsvariante dem Menschen einen Gefallen getan hat ... Klonen war doch seinerzeit so schön, gemütlich und einfach.
Medea
Medea
Mitglied

Re: Ein intressantes Weltbild ....
geschrieben von Medea
als Antwort auf niederrhein vom 04.02.2009, 08:19:29
Ach du lieber mein Gott, Hema -
mein Freundeskreis würde kleiner und weniger interessant sein, gäbe es nicht die Schwulen und Lesben darin. Und das seit vielen Jahren. Ich vermute schon seit langem, ob nicht außerdem die Bi-Sexualität latent in jedem Menschen vorhanden ist?
Immer wieder stelle ich fest, daß ich mich oft zu der einen wie zu der anderen Seite hingezogen fühle, wenn es für mich besondere Persönlichkeiten sind.
Was sollte daran nicht gottgewollt sein?
Ist Liebe nicht allumfassend?

M.

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