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Aktuelle Themen Digitale Demenz ...ein kulturelles Phänomen

hafel
hafel
Mitglied

Re: Fortschritt und Verlust ....
geschrieben von hafel
als Antwort auf niederrhein vom 14.10.2007, 23:10:53
Berta: mit Deinen ellenlangen kopierten Kommentaren erdrückst Du jede flüssige Diskussion. Ich habe da keine Lust mehr darauf zu antworten
--
hafel
niederrhein
niederrhein
Mitglied

Ach ....
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf hafel vom 14.10.2007, 23:29:01
[...] Ich habe da keine Lust mehr darauf zu antworten hafel


Ja, um Himmelswillen, wer erwartet oder verlangt das? Zudem: Was soll man zu Fakten auch sagen?

[...] mit Deinen ellenlangen kopierten Kommentaren


Verzeihung, wenn ich dieser sicher sehr profunden Feststellung in einem Punkt widersprechen muß: Hier wurde nichts kopiert, sondern schlicht das Gedächtnis bzw. der Verstand benutzt, solange diese noch funktionieren.
Ich gestehe ... ich habe das So-auch-dem-Bauch-Herausplappern, ohne von irgendwelcher Fach- und Sachkenntnis tangiert zu sein, noch nicht gelernt. Aber ich werde dies sicher noch noch lernen. Versprochen!

erdrückst Du jede flüssige Diskussion


Oh, das tut mir wirklich aufrichtig leid. Aber dafür werden sicher die anderen diesen-Deinen fach- und sachbezogenen Kommentar um so lieber lesen.

Mit einem charmanten Gruß
Die Bertha
vom Niederrhein
Linta
Linta
Mitglied

Re: Ach ....
geschrieben von Linta
als Antwort auf niederrhein vom 14.10.2007, 23:45:46

..........und ob, ich bin hier online weil ich mir diese
sach- und fachbezogenen Beiträge alle anhöre.

ninna

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Linta
Linta
Mitglied

Re: Ach ....
geschrieben von Linta
als Antwort auf Linta vom 14.10.2007, 23:48:18

..........und ob, ich bin hier online weil ich mir diese
sach- und fachbezogenen Beiträge alle anhöre.
geschrieben von ninna


@Niederrhein
scusi, ich meine natürlich DEINE Beiträge, nicht den
anderen Mist.......den übersehe ich.
n.
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Fortschritt und Verlust ....
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf niederrhein vom 14.10.2007, 23:10:53
@bertha [off topic]

ich mag antworten, die nicht einfach larifari sind, sondern wo sich menschen gedanken um das thema machen.
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Fortschritt und Verlust ....
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf niederrhein vom 14.10.2007, 23:10:53
mir stellt sich immer die frage: warum sammeln wir daten?

vielleicht weil wir unseren nachkommen unsere wichtigen und unwichtigen erfahrungen hinterlassen wollen? es wird immer bejammert, daß während des finsteren mittelalters, so viele weisheiten verloren gegangen sind, weil sie durch die katholische kirche verboten oder verbrannt wurden.

wir verbrennen zur zeit tagtäglich mehrere terrabite an wissen, weil die programme, oder die datenträger nicht mehr uptodate sind. digitale bibliotheken und staatliche institutionen geben milliarden aus, um ihre bestände lesbar zu erhalten.

sicher kann ich schnell auf digitale datenbanken zugreifen, aber wenn ich etwas meinen enkeln überlassen möchte, dann drucke ich das auf papier aus - ab die das wollen oder nicht!

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libelle
libelle
Mitglied

Re: Fortschritt und Verlust ....
geschrieben von libelle
als Antwort auf dutchweepee vom 15.10.2007, 00:48:01
@ duchweepee, es geht mir eigentlich nicht so sehr um die Datenmengen die wir sammeln, wobei ich Wissen nicht gerne mit Information verwecheln möchte. Was Wikipedia und/oder Google uns liefern, ist nicht Wissen, es sind Informationen.
Zudem wird, wie immer bei Informationen, ein großer Teil nicht mehr uptodate sein bevor wir den PC ausschalten oder die DVD gebrannt haben...

Ich schaue die Heute-Sendung, die Tagesschau, das Heute-Journal, die Mitternachts-Nachrichten, dazu noch CNN und N24News.
Ausserdem lese ich die Tageszeitung... ich bin sooooo gut informiert, nur Hintergrundwissen über die Zustände und das Zustandekommen eben dieser z.B. im Irak, in Ruanda, Iran, über das sich verändernde Klima bedarf einer umfangreicheren Beschäftigung mit diesen Themen.

Aber darüber vielleicht ein anderes mal.

Meine Ausgangsfrage war, was Ihr von der Digitalen Demenz haltet... gibt es sie, macht sie sich bei Euch bemerkbar, können wir sie aufhalten?
Warum benutzen wir z.B. ein Navi? Zeitersparnis, Bequemlichkeit?

Gruß
libelle



eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Fortschritt und Verlust ....
geschrieben von eleonore
als Antwort auf libelle vom 15.10.2007, 10:54:05
hmmmm........ich hab mich lange zeit geweigert, eine handy zu haben.
jetzt hab ich eins.
meine wichtige rufnummern hab ich immer noch in ein handgeschriebene büchlein, wie ich auch sehr gerne briefe per hand schreibe.

was navigations systeme angeht, ich mag sie nicht besonders.
die zeitungen aus meine heimat lese ich allerdings online, weil man die hier sehr schlecht bekommt.

ich hab mal eine serie in TV angesehen,(von James Cameron, ja der von Titanic ) die ich von thematik ganz spannend fand, und was doch zum nachregen veranlasst hat.
nach eine katastrophe,, versankd die welt in eine weitgehende informations losigkeit.
computer funktionierten nur bedingt, bzw. zugang war sehr beschränkt.

man sollte sich nicht immer und nur auf technik verlassen.

--
eleonore
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Digitale Demenz ...ein kulturelles Phänomen
geschrieben von schorsch
als Antwort auf libelle vom 14.10.2007, 18:05:42
Ich könnte mir folgenden Beitrag eines alten Indianers im ST des 18. Jahrhundert vorstellen:

"Zu unserer Zeit schaute man noch auf den Sonnenstand, wenn man wissen wollte, wie spät es ist - heute tragen unsere Enkel eine Taschenuhr an einer Kette. Früher setzte man sich auf ein Pony, wenn man einen Nachbarn besuchen wollte - heute setzen sich unsere Enkel in diese stinkende Eisenbahn. Früher schlugen wir mit zwei Steinen aufeinander oder rieben zwei dürre Hölzer aufeinander, wenn wir Feuer machen wollten - heute machen das unsere Enkel mit einem Schwefelholz. Früher......"

Hättest du den gerne diese Zeiten zurück?
--
schorsch
karl
karl
Administrator

Re: Fortschritt und Verlust ....
geschrieben von karl
als Antwort auf libelle vom 15.10.2007, 10:54:05
Hallo Libelle,


ich halte die Existenz von Navigationssystemen für eine tolle Errungenschaft. Es ist nicht nur so, dass dadurch mein Gehirn von Routineaufgaben entlastet wird und mehr Zeit hat, sich mit dem zu beschäftigen, was mich am Zielort erwartet, es verringert auch den Resourcenverbrauch, weil die Anzahl der "Umwege" und somit der Spritverbrauch abnimmt.

Durch die Auslagerung von Routineaufgaben allgemein wird mein Gehirn sicherlich nicht verblöden, solange ich mich dann mit anderem beschäftige (z. B. mit dem ST) und nicht einfach nur döse.

--
karl

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