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Aktuelle Themen Ebola Patient in Dallas, TX gestorben

Bruny
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Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von Bruny
als Antwort auf meli vom 11.10.2014, 17:22:01
Na ja, ein wenig kurzsichtig wurde über die Verbreitungsmöglichkeit schon gesprochen. Die Krankenschwester in Madrid welche sich bei dem Priester, in der Zwischenzeit verstorben, angesteckt hat steht dem Tod näher als dem Leben. Ihr Bruder hat in einem Interview berichtet, dass sie weder genügend geschützt noch bezüglich der Ansteckungsgefahr genügend aufgeklärt war. Weiter wurde berichtet dass sich Krankenschwestern und Pfleger weigern zur Arbeit zu gehen aus Angst vor Ansteckung. Die Schutzanzüge seien unnütz weil sie nicht passen, die Isolierstationen nicht gut genug abgesichert usw. Unter diesen Umständen frage ich mich wie kann man einen Ebola Patieten von Afrika nach Madrid bringen wenn bekannt ist, dass die Vorkehrungsmaßnahmen nicht ausreichen.

Spinnt die Menschheit jetzt ganz? Ist die Gier nach Ruhm größer als die Sicherheit der Menschen vor Ort?
Was ist mit den afrikanischen Flüchtlingen die illegal über Marokko nach Spanien kommen. Die erreichen Spanien mehr tot als lebendig, wer soll denn feststellen ob sie "nur" einfach erschöpft oder an Ebola erkrankt sind?

Bruny
Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Eine neue Ebola-Infektion

"In den USA gibt es einen neuen Ebola-Fall: Eine Pflegekraft sei positiv getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Texas mit. Der Patient hatte sich um das erste Ebola-Opfer, Thomas Eric Duncan, gekümmert."

Trotz aller Sicherheiten ist es passiert,ich sehe große Probleme auf die Menschheit zukommen.
Inga
Bruny
Bruny
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Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von Bruny
als Antwort auf vom 12.10.2014, 13:00:16
Also, m.E. wird uns etwas verheimlicht. Ich gehe davon aus, dass gerade die Pflegekraft in den USA ausgestattet war mit guter Sicherheitskleidung. Wenn Ebola nur im Austausch von Körperflüssigkeit ansteckend ist, dann ist entweder grob fahrlässig gehandelt worden, oder es ist nicht wahr. Die andere Möglichkeit der Ansteckung via Flughunden oder Fleisch von Gorillas und Schimpansen kann bei diesem Fall wohl ausgeschlossen werden.

Ja, da könnte in der Tat eine Tragödie auf die Menschheit zukommen.
Bruny

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Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von meli
als Antwort auf Bruny vom 12.10.2014, 13:36:51
Bruny,

ich kann Dir sagen, dass auch bei uns in unserem aufgeklärten Land
immer noch Laborantinnen, KrankenpflegerInnen und auch Ärzte Blut entnehmen ohne den entsprechend vorgeschriebenen Schutz der Einmalhandschuhe.
Und da geht es "nur" um eine Blutentnahme.

Wenn ich das sehe, kann ich über so viel Dummheit nur mit dem Kopf schütteln.

Die Hygienebestimmungen in den USA sind sicherlich fast noch strenger als bei uns. Doch egal wie diese sind, es ist passiert.

Wir werden allerdings sicher nie erfahren, wie diese Ansteckung erfolgt ist, da gebe ich Dir völlig Recht.

Meli
Edita
Edita
Mitglied

Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von Edita
als Antwort auf meli vom 12.10.2014, 13:48:46
Was mich unheimlich wütend macht und auch mein Vertrauen in seriöse Politik tagtäglich gen Null schwinden läßt, ist diese dreiste und arrogante Ignoranz unserer Politiker, und wenn die Kacke dann am Dampfen ist, dann kommt ein lapidares " Wir haben die Lage ( im Moment ist es ja Ebola ) unterschätzt ! Die sind nur noch gut im unterschätzen, das üben sie jeden Tag und in jeder Situation, die kassieren ihre Diäten als Schätzer und nicht als ernstzunehmende Politiker! Was wir hier in einem Summselforum schon wochenlang diskutieren, und auch die Gefahren dabei nicht ausgelassen und unterschätzt haben, das erdreistet sich ein Herr Steinmeier ganz öffentlich, und dann erfrecht er sich auch noch im Plural, nicht seiner Amtskollegen, sondern er meint damit uns alle, zu sprechen :

Steinmeier: Wir haben Ebola unterschätzt!

Edita

Karl, bitte entschuldige das Summselforum! Du weißt, ich liebe es!
Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von meli
als Antwort auf Edita vom 12.10.2014, 15:08:23
Edita,

ich kann Deine Wut sehr wohl verstehen.

Es ist m.M.n. die Ignoranz der Politiker, die sehr gut wirtschaftlich abgesichert sind und sich nicht vorstellen können, wie es real in der Welt aussieht.
Von dieser Warte aus kann man sich die Verhältnisse nicht vorstellen, dazu gehört Einsicht und Kontakt zum Volk, wenigstens zum eigenen!
Aber da gibt es inzwischen eine riesige Kluft und die wird nicht
vom Volk empfunden, aber nicht von den Politikern gesehen.

Jedenfalls ist das meine Ansicht, der muss sich niemand anschließen.

Wenn ich mir überlege, dass es noch nicht lange her ist, dass julchentx warnte und ich das nach meiner Ansicht nur bestätigen konnte und was ist seither passiert???

Meli, winkt mal zu Euch rüber...

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chris
chris
Mitglied

Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von chris
als Antwort auf Edita vom 12.10.2014, 15:08:23
Edita,

ich teile deine Meinung voll, einmal zum Thema Politik und zum
anderen zu Ebola.

Allein das was unsere Politiker hier in De und auch in der EU
verbrechen geht schon auf keine Kuhhaut mehr.

Aber wer von den Politikern liest hier schon ???

Wenn ich an die Politik-Rentner aus De denke, die ihre Rente von
hier beziehen und in der EU auch nochmal absahnen, da kommt mir
glatt das ........

Chris

Chris
Edita
Edita
Mitglied

Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von Edita
als Antwort auf chris vom 12.10.2014, 17:00:05
Steinmeier hat eine Homepage, man kann ihm such schreiben, Karl.....kuck Dir doch mal die Seite an, ob man ihm diese beiden Ebola -Threads verlinken kann, dem muß man verklickern, daß das Volk nicht so blöde ist, wie man es hält!

Edita
julchentx
julchentx
Mitglied

Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von julchentx
als Antwort auf meli vom 12.10.2014, 15:13:30
Es gibt einen dritten Fall, seit letzter Woche schon.

Merkwuerdigerweise wird der hier auch nicht dolle publik gemacht!

Es handelt sich um einen Fotografen. Er wurde nach Ohama, Nebraska,
gebracht und ist dort in Behandlung.

Wie er sich infiziert hat ist natuerlich auch nicht klar, aber er
selber sagte das Naheste was er je war in Afrika zu einem Ebola
Kranken (wessen er sich bewusst ist), ist dass er das Auto eines Mannes gewaschen hat der an Ebola gestorben war.

Kann natuerlich auch eine Tuerklinke gewesen sein oder weiss Gott was sonst alles. Da wird gelabert von "nur durch austausch von
Koerperfluessigkeiten....bla bla bla". Aha! Sone art AIDS dann???
Really? Und warum hat das Pflegepersonal von AIDS Kranken keine
Anzuege, Masken und 3 Lagen Handschuhe?

Fest steht dass was "geringer Ansteckungsgefahr" gefaselt
wird und das kann man dann ja glauben, oder auch nicht!

Betrachte man sich doch mal den Wahrheitsgehalt dessen was
uns - dem Volk der Welt - von unsern respektiven Polit-Heinis
aller Coleur und Ueberzeugung so vorgetanzt wird...tscha...
Bruny
Bruny
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Re: Ebola Patient in Dallas, TX gestorben
geschrieben von Bruny
als Antwort auf julchentx vom 12.10.2014, 18:26:16
Tja, ich glaube wir werden alle massiv verar....t. Entweder die wissen alle den Übertragungsweg und wollen keine Massenpanik auslösen oder niemand weiß genau wie der Virus übertragen wird.
Keine der beiden Optionen macht mich entspannter.

Bruny

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