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Aktuelle Themen Eine bewegende Szene aus Australien

karl
karl
Administrator

Eine bewegende Szene aus Australien
geschrieben von karl
Ein Feuerwehrmann findet einen Koalabär mit angesengten Pfoten und gibt ihm zu trinken:
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karl
wolkenbruch
wolkenbruch
Mitglied

Re: Eine bewegende Szene aus Australien
geschrieben von wolkenbruch
als Antwort auf karl vom 13.02.2009, 08:35:46
dieses bild ging unter die haut.was sind das nur für bestien,die so etwas tun?
die suche nach dem/die täter,ist wie die suche nach der stecknadel im heuhaufen.
deshalb habe ich wenig hoffnung zum erfolg.vergessen wir aber nicht die vielen
menschen,die nicht mehr fliehen konnten und bei lebendigen leibe verbrannten.
es fällt schwer dieses in worte zu fassen.
--
wolkenbruch
ingo
ingo
Mitglied

Re: Eine bewegende Szene aus Australien
geschrieben von ingo
als Antwort auf karl vom 13.02.2009, 08:35:46
Ich hoffe allerdings, dass der Tierpark in der Nähe von Melbourne nicht abgebrannt ist, weil der Koala wohl nur dort am Leben erhalten werden könnte. Koalas fressen, so erzählten es uns die Tierpflegerinnen dort, je nach "Familie" nämlich jeweils nur ganz bestimmte Eukalyptusblätter; und die Blattart dieses Koalas sind verbrannt. In dem Tierpark stünde eine Auswahl zur Verfügung; wie gesagt: wenn es ihn noch gibt. Wo wollte man den geretteten Koala sonst ernähren?
--
kreuzkampus

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libelle
libelle
Mitglied

Re: Eine bewegende Szene aus Australien
geschrieben von libelle
als Antwort auf ingo vom 14.02.2009, 22:34:13
vier mal habe ich bushfires miterlebt... eines davon loderte nicht sehr weit von unserem Haus entfernt. Die Hitze ist unbeschreiblich, die völlig ausgetrockneten Bäume explodieren förmlich. Es gibt eingentlich keine Möglichkeit, diese Feuer zu löschen. Die meisten brennen sich selber aus.

Für den Koala sieht es aber nicht ganz so tragisch aus. Er wird in ein anderes Gebiete gebracht und findet dort Nahrung. Die Tiere sind zwar auf Eucalyptusblätter angewiesen, nehmen aber durchaus Blätter von bis zu zehn verschiedenen dieser Baumarten auf.

Gruß
libelle

(heute früh waren in Sydney(am Abend) 34C.)
ingo
ingo
Mitglied

Libelle
geschrieben von ingo
als Antwort auf libelle vom 14.02.2009, 23:10:19
Müsste er nicht aber in ein (wie weit entferntes?) Gebiet gebracht werden, in dem es "seinen" Eukalyptus gibt? Und muss man nicht erst herausfinden, welche Art das überhaupt ist? Das waren so meine Gedanken, falls der Tierpark auch verbrannt ist.
--
kreuzkampus
hugo
hugo
Mitglied

Re: Libelle
geschrieben von hugo
als Antwort auf ingo vom 15.02.2009, 10:25:16
es sollen millionen Tiere verbrannt sein,,,und einige wurden angesengt und wiederum einige konnten flüchten und einige wurden gerettet,,

was mich viel mehr bewegt, sind die vielen Menschen die sich nicht retten konnten.

Gibts denn dort gar keine Waldbranndschutzstreifen ?
wenn es immer wieder mal Buschfeuer gibt sollte man doch vorgesorgt haben,,branndfreie Schutzzonen müßte es geben und Sicherheitsräume im Haus.

irgendwo las ich von Leuten die sich mit ihrem Auto mitten in der brennenden Stadt auf eine Verkehrsinsel stellten und dort überlebten, andere haben es in ihrem Pool überlebt,,

na hinterher wird man auswerten und neue Vorschriften erlassen und das nächste mal die Armee vielleicht eher einsetzen usw,,
--
hugo
libelle
libelle
Mitglied

Re: Libelle
geschrieben von libelle
als Antwort auf hugo vom 15.02.2009, 10:41:23
gerade habe ich telefoniert und der Sohn berichtet, daß gestern die Einwohner (ca 520) von Marysville in Bussen durch ihre Ortschaft gefahren wurden. Aussteigen durften sie nicht, da noch mehrere Menschen vermißt werden. Es sind wohl an die 300 Menschen ums Leben gekommen bei dieser Katastrophe. Den Ort Marysville gibt es nicht mehr. Keine Häuser, keine Schule... alles abgebrannt.

Hugo vergiß bitte nicht, Australien ist 'etwas' größer als Deutschland.
und einige der Nationalsparks grenzen direkt an Siedlungsgebiete. (Unser Haus ist das letzte am NSW-Nationalpark im Südwesten Sydneys).
Gefährlich? Sicher, nur wohin sollen die Leute ihre Häuser bauen? Im Osten liegt das Meer, es bleibt wirklich nur das Inland. Aber es sei auch gesagt, daß die Einwohner, anders als hier, den Behörden selten einen Vorwurf machen.
Sie wissen alle, ihr Habundgut ist in den Sommermonaten gefährdet. Aber sie wissen auch, daß die Solidarität sehr groß ist und die Bush-Firebrigades die am besten ausgebildeten überhaupt sind. Wer es einmal erlebt hat, wird davon erzählen können.

Der Bundestaat Victoria hat etwa 2/3 die Größe der BRD, also für den kleinen Koalabären wird sicher ein geeigneter Platz gefunden werden.

Gruß
libelle
ingo
ingo
Mitglied

In den Buschlandschaften
geschrieben von ingo
als Antwort auf hugo vom 15.02.2009, 10:41:23
sind keine "Städte". Das sind Dörfer, wie z.B. bei uns in der Heide. Buschbrände in Australien hatten bisher auch noch nie so ein Ausmass. Das Problem wird wohl sein, dass es soviele Brandherde gleichzeitig gab und das Feuer aus allen Richtungen gleichzeitig kam; udn dagegen gibt es in einem Land wie Australien keinen wirklichen Schutz.
--
kreuzkampus

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