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Aktuelle Themen Eine sorge weniger :o))

uki
uki
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von uki
als Antwort auf vom 31.10.2008, 19:00:47
Hallo, clabautermann, jedem ist es nicht gegeben, gegen den Strom zu schwimmen. Bei wachsender Unzufriedenheit werden es aber mehr werden.

Vielleicht kapieren die Politiker das und es findet doch mal allmählich ein Umdenken statt.
Alles Gute
--
uki
nasti
nasti
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von nasti
als Antwort auf miriam vom 31.10.2008, 19:00:58


Hallo Miriam,

….die Ursache würde darin liegen, dass die Bevölkerung stark über ihren eigentlichen Standard leben würde…..

nach meiner Beobachtungen stimmt diese Wahn nach außen angeben, und das kostet was. Natürlich betrifft das nicht alle, aber viele. Die erbe von Monarchie—nenne ich dieser Wahn, und rege mich immer stark auf wenn ist mir gesagt, das ein Mensch ist nur das was er besitzt, ohne ein Besitz sollte ein Mensch nur5 ein Nobody sein.
Angeblich die Ungare wohnen sehr selten in miete, fast alle haben sein eigenes Haus oder Wohnung, nach die Statistik. Ein Wochenendhaus oder Willa in Platensee muss auch sein, das gehört zu Schickeria.
Wen ich erwähne die große Schriftsteller, welcher in einer Bude gelebt hatten und trotzdem gehören zum Genialen, bin ich nur ausgelacht. Ich muss meine Nerven nach einem Besuch in Ungarn immer kurieren…*ggg*

Nasti

eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von eleonore
als Antwort auf miriam vom 31.10.2008, 19:00:58
@miriam,

diese irgendeine *experte* tut am besten einpacken.
ich war grade 8 tage zuhause, und von eine in saus und braus lebende bevölkerung hab ich beim gott nichts gemerkt.

eher hab ich leute getroffen, die gravierende angst vom € einführung haben.
ihre verdienste und renten in ung.forint reichen momentan so lala zum leben, aber wenn der neue währung kommt, sieht es bös aus für vielen.
ich habe nachgerechnet, viele hätten renten von 3-400€ maximal.

egal, was für storys nasti erzählt.
sicher, auch in ungarn gibt es *großkopferte*, die sich scham und hemmungslos bedienen.
ebenso auch irgend schräge vögel, wo ich lieber gar nicht wissen will, wie die ihre dicke geldbeutel füllen.

aber eigentlich ging es in diesen thread um herr mehdorn, und nicht irgend taxifahrer und villen am balaton.

--
eleonore

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eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von eleonore
als Antwort auf eleonore vom 01.11.2008, 06:13:36
jetzt geht mir der hutschnur dann doch hoch.
wie pervers, widerlich und unmoralisch kann es noch kommen??
wielange lassen sich die menschen weiterhin verarschen und für dumm verkaufen?

Der Zeitpunkt war schlecht gewählt. Wenige Tage vor Bekanntwerden des Gewinneinbruchs hat der Vorstand der Deutschen Postbank noch Sonderzahlungen in Millionenhöhe erhalten - für außerordentliche Belastungen bei der Suche nach einem Investor. Die Prämien würden aber noch nicht ausgezahlt, hieß es.*
Ein Jahresgehalt zusätzlich für Vorstandsmitglieder: Der Aufsichtsrat mit Postchef Frank Appel an der Spitze hat nach Informationen des SPIEGEL den Postbank -Managern einen massiven Bonus gezahlt.
Spekulationen, wonach sich die Manager vor einer möglichen Inanspruchnahme von staatlichen Garantien noch schnell die eigenen Taschen füllen wollten, weisen Post und Postbank von sich. Auch mit dem überraschenden Gewinneinbruch des Unternehmens in Höhe von rund 450 Millionen Euro bestehe keinerlei Zusammenhang.

Postchef Frank Appel: Massive Boni für Postbank-Vorstand
Die Millionenprämie und der konkrete Termin seien bereits im Mai vereinbart worden, teilte das Unternehmen mit. Damals habe sich die Postbank wegen andauernder Verkaufsspekulationen in schwerem Fahrwasser befunden. Das Management habe vor außerordentlichen Belastungen gestanden.
geschrieben von spon auszüge


* es darf gelacht werden.

ganze artikel hab ich verlinkt.

--
eleonore
adam
adam
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von adam
als Antwort auf eleonore vom 02.11.2008, 09:29:33
Zum Lachen kann einem nicht mehr zumute sein. Wo man hinhört, hört man die gleiche Meinung über die Marktwirtschaftszwitter in den Chefetagen. Sie haben sich zu einer eigenen Spezies entwickelt, Möchtegerngötter in Nadelstreifen, die allen Ernstes zu glauben scheinen, daß sie tun und lassen können, was sie wollen.
Auf der Straße gibt es die Solidarität der Ohnmächtigen. Soll man sich wünschen, daß die Stimmung zu einer mächtigen, agressiven Wut mutiert? Wir erinnern uns an den "Deutschen Herbst". Kommt es zu einem gesellschaftlichen Winter gegen die skrupellosen Bosse, die der Gesellschaft wie Zecken im Pelz sitzen? Man ist in Versuchung, bei diesem Gedanken klammheimlich zu lächeln.

--

adam
Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eleonore vom 02.11.2008, 09:29:33
Da bin ich ja auf dem richtigen Weg.
Alle Konten bei der Postbank auflösen und die Spareinlagen abziehen.
Angefangen habe ich wegen Ackermann.
Nun kommen noch weitere "Gründe" hinzu.

Ich könnte mir ein schönes Weihnachtsmärchen vorstellen.
Ackermann packt seine Geschenke aus und findet....
eine kundenleere Schachtel.
Drauf steht "Postbank",

Oder so.Ich werde mal im Bekanntenkreis dafür "werben".
Machen unsere Spitzenkräfte in Berlin ja auch dauernd.
Warum verbinde ich "werben" nun bloß wieder mit hausieren.
--
clabauterman

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luchs35
luchs35
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von luchs35
als Antwort auf vom 02.11.2008, 10:16:34
Und während Mehdorn und die Herren in Grau ihre Bonis sichern, sieht der Politiker Tiefensee seine Felle davon schwimmen. Er kann da gar nix machen, heult der Verkehrsminster jetzt rum und fürchtet um sein Amt, das ihn diese Geschichte jetzt kosten kann. Sei's drum!

Zuerst weiss er von nichts, dann segnete er die Tantiemen ab und nun möchte er gerne, dass die Vorstände ihre Bonis freiwillig zurückgeben!

Geht's noch?


luchsi35
Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf luchs35 vom 02.11.2008, 10:27:09
Es wird so lange so gehen, bis wir Bürger eine Möglichkeit finden, nennenswert zu reagieren.
Das heißt friedlich, sonst schaden wir uns nur selbst.
Das heißt aber auch, einen Weg zu finden, wo die Regierung reagieren muß.

Warum hat wohl die Kanzlerin noch an einem Sonntag verbreitet, die Spareinlagen sind sicher.
Weil sonst Montag viele Bürger ihr Geld abgehoben hätten,
Es haben ja auch eine nennenswerte Anzahl Bürger gemacht, ihre Einlagen zu den Sparkassen gebracht, Schließfächer angemietet usw. usw.

Ich schließe es daraus, daß sowas in den Nachrichten und in der Presse gemeldet wurde.
Da können es nicht nur ein paar Bürger gewesen sein.
Das soll nur ein Beispiel dafür sein, wann Politiker endlich auf das Volk reagieren.
Geld abheben soll jetzt nicht zur Nachahmung empfohlen werden, um das klar zu sagen.

Aber wir werden nachdenken müssen.
Ich gebe zu, mir fällt spontan kein Mittel ein, unsere Politiker zu zwingen, zum Wohle des Bürgers zu agieren. Aber den Anstoß zum Nachdenken geben heißt noch nicht, gleich das Patentrezept zu wissen, Wenn viele Köpfe sich darüber unterhalten, entwickelt sich aber vielleicht etwas Passendes.
Zur Zeit hole ich, wie geschrieben, mein Postbankkonto weg.
Ich vermeide auch nicht, dabei anzumerken, warum.

Mir werden regelmäßig auch "Geldanlageprodukte" angedient.
Auch in solchen Gesprächen mit Kaffee ohne Kuchen dabei sage ich deutlich, warum das für mich nicht in Frage kommt.
Ich nehme dabei bewußt in Kauf, der "komische Alte" zu sein, denke aber mittlerweile, ich bin nicht der Einzige, der etwas sagt.
Das schließe ich aus den fast schon rührenden Bemühungen der Banken und Sparkassen,
ihre Anlageformen außer Festzinsprodukte zu bewerben.

Es reicht nach meiner Meinung ja auch schon, einen Trend zu entwickeln.
Es muß ja nicht gleich alles geändert werden. Zehn, fünfzehn oder zwanzig Prozent von Bürgern, die das Gleiche tun, machen ja schon so etwas aus.

Zur Zeit entwickelt sich aus der Not heraus ein Trend im Absatzeinbruch beim Autokauf.
Sofort wird sich gerührt.
Da es eine Schlüsselindustrie ist, wird es wohl auch notwendig.
Ich bin nur leider kein Wirtschaftsfachmann, aber so in etwa könnte ich mir etwas vorstellen.
Welche Meinungen gäbe es denn von anderen ForistenInnen darüber ?



--
clabauterman
nasti
nasti
Mitglied

Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von nasti
als Antwort auf eleonore vom 01.11.2008, 06:13:36
Eleonore,

diejenige welcher ich mit den Willas in Balaton kenne haben am Anfang nur so Holzhüten gebaut, später mit Kredit die Willas gebaut und sehr hart dafür gearbeitet.
Für das Besitz opferten teilweise sein Leben , so wichtig
Scheint der Status in Ungarn funktionieren.

Das ich so was nicht verstehe ist mein Defizit.

Nasti
Re: Eine sorge weniger :o))
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf nasti vom 02.11.2008, 11:55:41
Hallo Nasti,

Ein Thema wandelt sich durch die Beiträge.
Bei einem Thema wie diesem, nämlich die Selbstbedienungsmentalität in den Führungsetagen,
hilft es uns nicht so wirklich weiter, wenn wir die Villa am Balaton besprechen.
Ich weiß, Du antwortest nur auf einen Beitrag.

Mir ging eben mal ein Gedanke durch den Kopf.
Wir begannen mit dem Management der Bahn.
Nun kam das Management Postbank dazu.

Wir wissen nicht, wie man sich effektiv einmal wehren könnte.
Ich hätte, zugegebenermaßen, vage Ideen.

Stellen wir uns vor, die Seniorenforen im Internet kooperieren.
Stellen wir uns vor, wir einigen uns auf eine friedliche Aktion.
Stellen wir uns vor, wir knöpfen uns ein Unternehmen vor, welches wir treffen könnten.

Wenn von 20 Millionen Senioren, sich nur 10.000 mal einig sind, mit Anhang, würde das doch etwas bewirken.
Vielleicht so einfache Dinge wie diese Idee.

Wir heben im November einen beliebigen, sowieso benötigten Betrag von eventuell vorhandenem Sparbuch der Postbank ab.
Mit dem Hinweis auf das Management mit ihrem Boni.
Da könnten mal so eben ein paar Millionen in einer Woche fließen.
Ohne, daß wir groß etwas ändern.
Statt vom Girokonto vom Sparbuch.
Ich denke mal, das wäre ein Betrag in Millionenhöhe.
Vielleicht etwas mehr.
In der Manager-Etage von der Postbank wäre Tango angesagt.
Aber ob man sowas hinbekäme ?
Vielleicht erstmal nur eine gemeinsame Meinung ?

--
clabauterman

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