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Aktuelle Themen Folgen des Mindestlohns

Cheval
Cheval
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Folgen des Mindestlohns
geschrieben von Cheval
Ein Taxiunternehmen in Hannover kündigt ab Inkrafttreten des Mindestlohns - 01.01.2015 - seine Mitarbeiter. Betroffen seien 25 Taxis.

Es werden einige Menschen/Betroffene den selben Weg gehen müssen, fürchte ich.

Cheval
kirk
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Re: Folgen des Mindestlohns
geschrieben von kirk
als Antwort auf Cheval vom 13.08.2014, 15:17:41
und womit macht der Taxiunternehmer dann seine Geschäfte?
Ohne Fahrer muss er sicher seinen Laden zu machen.
Bruny
Bruny
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Re: Folgen des Mindestlohns
geschrieben von Bruny
als Antwort auf kirk vom 13.08.2014, 15:22:05
Nein, muß er nicht. Dann arbeitet er mit "Subunternehmern". So arbeitet man heute. Nur Frau Nahles hat das noch nicht bemerkt.

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Cheval
Cheval
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Re: Folgen des Mindestlohns
geschrieben von Cheval
als Antwort auf kirk vom 13.08.2014, 15:22:05
Wenn er "dichtmacht" ist weniger Konkurrenz für andere Taxiunternehmer vorhanden. Sie können die Transportkosten somit erhöhen, profitieren von der Geschäftsaufgabe des anderen - oder machen ebenfalls dicht, da gleiche Geschäftspraxis...

Oder er macht es, wie Bruny es beschreibt.

Cheval
sittingbull
sittingbull
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Re: Folgen des Mindestlohns
geschrieben von sittingbull
hier können doch die arbeitgeber mal zeigen , wie sie ihre kohle
ohne lästiges personal verdienen .

sitting bull
Cheval
Cheval
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Re: Folgen des Mindestlohns
geschrieben von Cheval
als Antwort auf sittingbull vom 13.08.2014, 15:42:13
Wie sagte mal ein Unternehmer zu mir:

Personal ist ein notwendiges Übel...

und...

ich bin hier, um Geld zu verdienen,
nicht um zu arbeiten.

Man kann das jedoch nicht veralgemeinern...

Cheval
olga64
olga64
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Re: Folgen des Mindestlohns
geschrieben von olga64
als Antwort auf Cheval vom 13.08.2014, 15:17:41
Ich glaube die Taxiunternehmer in Deutschland haben ganz andere Probleme. Nach dem US-Vorbild etablieren sich auch bei uns (in den Städten) die sog. UBER-Taxis. Man ruft diese über eine App auf dem Smartphone; es handelt sich um Privatfahrer, die mit ihrem eigenen Auto diese Dienste übernehmen und zwar schnell, billig und effizient. Das geht natürlich nur, weil diese Fahrer nicht die vorgeschriebene Ausbildung der Taxi-Fahrer brauchen und vermutlich auch sehr lässig mit ihren fiskalischen Verpflichtungen umgehen und natürlich in Sachen Mindestlohn keine Ansprüche stellen, da die Einnahmen ja in die eigene Tasche wandern.. Erinnert ein wenig an die Leute, die in fremden Wohnzimmern kostenlos übernachten. ABer auch die UBER-Taxis scheinen gut zu funktionieren - in München z.B.machen sie bereits den Taxifahrern grosse Konkurrenz. Olga

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