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Aktuelle Themen Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?

silhouette
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf hugo vom 27.04.2008, 16:52:11
Es ist wahr, Rundstricknadeln haben zwar auch 2 offene Enden, aber, oh weh, in der Mitte hat die moderne Strickliesel es mit einem feinen Nylondrähtchen zu tun. Nix mit Sternchensehen. Also wohl dem, der noch ein Spiel von den guten alten Sockenstricknadeln im Haus hat.
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silhouette
luchs35
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von luchs35
als Antwort auf silhouette vom 27.04.2008, 17:34:47

Lach, Silhouette, die bösen Fingerchen hatte was gegen Kohledioxid... aber ansonsten: Seweso und Bhopal auch so eine Katastrophe! Es vermischt sich langsam wohl alles zum Unheil für die Menschheit.
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luchsi35
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf luchs35 vom 27.04.2008, 17:41:01
Das größte Unheil, luchsi, wird das allein nicht sein. Sondern der Energiekollaps wird zusammentreffen mit Klimakriegen und einem Zusammenbruch unserer halbwegs freien und sozialen Gesellschaften.
Sorry, dass ich wie eine pessimistische alte Frau daherrede.
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darklady
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von darklady
als Antwort auf klaus vom 27.04.2008, 16:16:22

Scheint irgendwie Volkssport zu sein, andere für dumm zu verkaufen, nur weil sie das Bedürfnis haben was für die Nachfolgegenerationen zu tun.
Aber wenn man andere ins lächerliche zieht, braucht man sich selbst nicht zu kümmern.
Ich habe jahrelang Strom verkauft, ich weiss sehr wohl wie die Dinge liegen.
Aber nur wer den ersten Stein aufhebt, wird der sein, der den Berg abgetragen hat.
Deswegen werde ich auch weiterhin Naturstrom bezahlen, auch wenn mein direkter Bedarf aus dem Atomkraftwerk um die Ecke kommt.Ausserdem kann ich alternativ mit Gas, Oel und Holz heizen.Und bis in zwei Jahren werden wir auch unser Scheunendach aufrüsten, um die Energie der Sonne zu nützen.
Bin mal gespannt, was ihr so tut, um unsere Umwelt zu erhalten!!!

darklady
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf darklady vom 27.04.2008, 17:49:04
Für dumm verkauft wirst du, von den Stromkonzernen. Das allein war der Grund der Witzeleien. Und eine gewissen Portion Galgenhumor in dem Bewusstsein, dass wir kleine Ottonormalverbraucher nicht die geringste Chance haben, uns dagegen zu wehren.

Deine Umweltleistungen lasse ich mal so stehen. Du kannst davon ausgehen, dass andere auch schon etwas überlegt oder getan haben, die Öl- und Strompreise zwingen uns leider dazu.
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silhouette
luchs35
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von luchs35
als Antwort auf silhouette vom 27.04.2008, 17:47:14
Silhouette, allen Voraussagen nach wird es wohl so sein. Aber weisst du, andererseits wurde schon so viel Schreckliches vorausgesagt, was dann doch nicht eintraf, weil die Verantwortlichen wieder die Kurve kriegten.

Immerhin soll der Zusammenbruch der Systeme erst in ca. 100 Jahren stattfinden und da bleibt doch noch die Hoffnung, dass die Menschen wieder den Verstand einschalten und verzichten lernen, bevor es zu spät ist.

Ich weiss, dass ich eine ziemliche Optimistin bin, aber ich halte es immer noch mit den abgedroschenen Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

luchsi35

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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von klaus
als Antwort auf darklady vom 27.04.2008, 17:49:04
@darklady,
du hast wörtlich geschrieben :
"Meine Konsequenz daraus:Ich beziehe Naturstrom aus regenerativen Energiequellen."

Das machst du aber nicht, wie du selbst schreibst. Was soll deine Aufregung !
Es hätte ja sein können, dass du auf dem Dach eine Solaranlage besitzt und die Elektroenergie direkt bei dir einspeist. Dann hätte deine Aussage einen Sinn.

Was ich mache, "um unsere Umwelt zu erhalten", kann ich dir sagen. Ich bin äußerst sparsam beim Energieverbrauch und wette, dass du einen höheren Energieverbrauch hast, als meine Familie.
Ich kann leider nicht "alternativ mit Gas, Oel und Holz heizen", da ich kein Haus habe und auch keine Scheune, die ich "aufrüsten" könnte, um die Sonnenenergie zu nutzen.
Ich zahle aber bei meinen Energiekosten hohe Steuern, die es dir mit ermöglichen, dein "Scheunendach aufrüsten, um die Energie der Sonne zu nützen".

Bin mal gespannt, ob du das akzeptierst.

Vielleicht solltest du auch mal darüber nachdenken, dass es den meisten Menschen überhaupt nicht möglich ist, "Ökostrom" zu nutzen, weil sie jeden Cent 3X umdrehen müssen, um über die Runden zu kommen.
Wahrscheinlich tun aber gerade diejenigen viel mehr für die "Nachfolgegenerationen", weil sie Strom sparen MÜSSEN, als diejenigen, die großartig erklären, die Menschheit retten zu wollen, indem sie "Naturstrom" zu nutzen glauben.


--
klaus
darklady
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von darklady
als Antwort auf silhouette vom 27.04.2008, 17:54:20

Klar...wir könen nix tun....wer denn dann ,wenn nicht wir???
darklady
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von darklady
als Antwort auf klaus vom 27.04.2008, 18:12:53

Vielleicht wäre "Ottonormalverbraucher" mal ganz gut beraten, die Strompreise zu vergleichen !

Mein regionaler Anbieter die ENBW verlangt 20,52 Cent für die Kilowattstunde.
Bei Greenpeace bezahle ich 19,80 Cent für die Kilowattstunde.
Hinzu kommt dass die ENBW zusätzlich noch die monatliche Grundgebühr verlangt, die bei meinem Anbieter bereits im Preis für die Kilowattstunde mit drin ist.

Wer genau hinschaut, der entdeckt dass der vermeintlich so teure Naturstrom oft billiger ist, als das herkömmliche regionale Angebot oder aber zumindest zum gleichen Preis erhältlich.


darklady
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Re: Heute vor 20 Jahren: Tschernobyl. Was hat die Welt gelernt?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf darklady vom 27.04.2008, 18:39:05
Wie transportiert denn Grennpeace seinen Ökostrom zu dir? Per Schiff, LKW oder im Flugzeug?

Ich fürchte, bei deinem jahrelangen Stromverkaufen sind dir einige Dinge entgangen.

Ein bisschen albern, das Ganze. Oder deutlicher: Mit deinem Scheunenprojekt kann ich schon lange konkurrieren, mit dem Unterschied, dass es bei mir realisiert ist. Dein Stromtarif imponiert mir folglich überhaupt nicht.

Solltest du zufällig Agent eines Großkunden/Großspekulanten an der Strombörse sein, gestehe ich dir allerdings eine Einflussmöglichkeit zu.

Mehr nicht, aber einer gewissen Grenze wird mein Ton aggressiv.
--
silhouette

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