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Aktuelle Themen Hinein in eine neue Normalität?

RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf poldy vom 30.09.2020, 20:06:55

Die Gedanken darüber mache ich mir auch @Poldy. Nicht nur unsere Hinterlassenschaften schaden unserer Umwelt. Auch neue Technology, die gerade am Entstehen ist, siehe Batterien für E-Autos, der Abbau der seltenen Erden usw. sind Umweltvernichter.
Egal zu welcher Zeit gelebt wird, jeder technische Fortschritt hat der Umwelt mehr geschadet als genutzt.
Bruny

RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf digi vom 30.09.2020, 20:18:57

Mit der Hirnforschung hätte ich nur ein Problem wenn an meinem geforscht wird 😂😂.

Mit autonomen Fahren habe ich ein riesiges Problem. Ich bin ja schon eine schlechte Beifahrerin und stehe eigentlich ständig auf der Bremse und bin angespannt. Ich habe lieber Kontrolle statt sie aus der Hand zu geben 🥴.

RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf val vom 30.09.2020, 20:38:39

Doch @Val, auch das sind Innovationen und gehören zu dem Thema neue Normalität. Ich habe die Reportage auch erst vor kurzem gesehen und war ebenfalls beeindruckt. 
Grüßle
Bruny
 


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poldy
poldy
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RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von poldy
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2020, 21:18:06

Ja Bruny,

diese Gedanken hatte ich mir schon von Zeiten im März auf anderen Seiten hier gemacht, da wurde ich noch belächelt.

Nun hat das Virus die gesamte Wirtschaft voll im Griff und auch die E-Mobilität hat viele- Nebenwirkungen-

so einge Firmen der Zulieferer haben schon Firmen geschlossen.

poldy

poldy
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RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von poldy
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2020, 21:25:31

Diese Projekt des autonomen Fahrens wurde mit schon vor 2 Jahren von meinem Neffen vorgestellt, er hat mit seinem Team  und der Forschungsgruppe einige Hauptstädte als Eignungobjekte im Vocus.
Da bin ich mal gespannt.

poldy



 

Nelia
Nelia
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RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von Nelia
als Antwort auf werderanerin vom 30.09.2020, 17:31:13

Hatten wir schon früher eine Berührung? Hab beim Aussenhandel DV gelernt an Großrechenanlagen von IBM und ICL, wurden noch mit Lochkarten und Lochstreifen gefüttert. Die Anlagen standen in der Johannes Dieckmannstr. heutigen Taubenstr.. Dunkel war der Raum, da von draußen die Einsicht abgesperrt war. Bin bis heute von der IT und Technik sowieso begeistert. Meine ersten dienstlichen PC hatte ich 1987, einen PC 1715. War von ihm begeistert und hab fleißig für ihn programmiert.


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Nelia
Nelia
Mitglied

RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von Nelia
als Antwort auf pschroed vom 30.09.2020, 17:56:36

Ein Glück, dass die Welt 2000 doch anders war. Mich hatte die Serie Orion begeistert und die darin gezeigte technische Welt, ich war begeistert, aber auch dies kam anders😃

aixois
aixois
Mitglied

RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von aixois
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2020, 12:31:02

Nicht alles was machbar ist und als innovativ angesehen wird, muss auch 'fortschrittlich' sein.
Wenn ich mir die architektonischen Stadtentwicklungskonzepte der letzten 100 JAhre und insbesondere nach 1950 ansehe, überkommen mir Zweifel, wen die Planer/Architekten im Blick hatten: ihr Ego oder die Lebensqualität der Einwohner.

Ich habe nichts gegen 'gedruckte Mauerwerke', möchte mir aber erst ein Urteil erlauben, wenn ich auch die Ergebnisse einer seriösen Folgeeinschätzung gesehen habe (Statik - Energieaufwand - natürliches, klimafreundliches Baumaterial - Arbeitsplätze - Gesamtkosten - Umwelt/Feinstaub/Emissionen- CO2 Bilanz  usw.).

Zeitersparnis und möglicherweise auch weniger Ressourceneinsatz scheinen mir mögliche Vorteile neben anderen zu sein.
Aber sind - wie das die aktuellen Modellvorhaben  zeigen - weniger Arbeitsplätze oder reine Betonbauten , weitere Versiegelungen oder interessante architektonische Gestaltungsmöglichkeiten anzustrebende Ziele, die in Zukunft verallgemeinert werden sollen ?

Das innovative Potential ist sicher da und könnte positiv (=verantwortungsvoll) ) genutzt werden, wenn der Zielrahmen, auch im Planerischen, stimmt.

 

aixois
aixois
Mitglied

RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von aixois
als Antwort auf schorsch vom 30.09.2020, 15:40:48
@ schorsch

solche Erdhäuser (Prototypen) gibt es schon in Italien:
 

In unseren Breiten, wo man kaum mehr das Fachwissen zum Bauen mit Lehm hat, mag das von Interesse sein. So ein lehmumrandetes Schlafgemach würde auch Dir sicher gut gefallen !
Ich habe in etlichen Lehmhäusern (luftgetrocknete Lehmziegel) in Westafrika   gut und gerne gearbeitet/geschlafen.

Warum aber 3 D-bau-gedruckte Häuser mit teuerem, empfindlichem high-tech Instrumentarium, die Lösung für die Wohnproblem im 'globalen Süden' sein sollen, kriege ich nicht in meinen Kopf :

" Die Welt braucht nachhaltige Architektur
Die Weltbevölkerung wächst, jedes Jahr kommen 83 Millionen Menschen hinzu. Gleichzeitig sieht die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen vor, dass in zehn Jahren alle Menschen Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum haben sollen. Das geht nur mit ressourcenschonenden Materialien und Bauprozessen. Die experimentellen Lehmhäuser aus dem 3D-Drucker, die jetzt in Italien entstehen, sind eine mögliche Lösung."
[Quelle ]

Das Milleniumsziel (11.1) wurde nicht erreicht, die Bevölkerung, die in Slums leben muss, ist um zig-Millionen gewachsen, was aber nicht daran lag, dass es an 3-D Druckern, 'ressourecenschonenden Materialien/Bauprozessen'  mangelte.
 
olga64
olga64
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RE: Hinein in eine neue Normalität?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2020, 21:10:23
So sehe ich das auch @Chris33. Gerade diese Corona Zeit sollten wir nutzen um uns darauf einzustellen, dass sich unser Alltag ändern wird. Je eher wir uns mit dem Gedanken anfreunden, desto besser werden wir die neue Situation meistern. 
Grüßle
Bruny
 
Stimmt - es würde ja schon genügen, wenn auch Menschen unserer Altersklasse nicht den Wunsch hätte, die Zukunft solle so sein wie die Vergangenheit.
Dabei wird dann übersehen, dass die einzige, beeinflussbare Zeitspanne die Gegenwart ist.
Auch dürfen wir nicht vergessen,dass für Innovationen für die Zukunft nicht unbedingt Menschen unseres Alters gefragt sind; es ist ja die Zukunft der anderen,der Jüngeren, auch wenn wir hoffentlich selbst noch ein grösseres Stück davon abbekommen könnten.
Und da vertraue ich schon auf die nachfolgenden Generationen, zum einen mit dem Know How, das sie haben oder erwerben werden, zum anderen mit dem unbedingten Willen, vieles besser machen zu wollen als es uns gelungen ist und mit der Kraft, sich hier durchzusetzen, weil es ja ihre Zukunft und ihr Leben in hohem Masse betrifft. Olga

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